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Platz 15

Dr. Dre - "Compton"

... und gleich noch so ein Ding, auf das zu warten selbst die geduldigsten Die-Hard-Fans eigentlich aufgegeben hatten: "Detox", seit gefühlten hundert Jahren versprochen, wuchs sich mit jedem Monat, der ins Land zog, mehr zum "Chinese Democracy"-Treppenwitz der Hip Hop-Historie aus. Deswegen tat Dr. Dre das einzig Sinvolle und stampfte das Projekt endlich auch offiziell ein. Plötzlich veröffentlicht er dann, beflügelt vom Rummel um das N.W.A.-Biopic "Straight Outta Compton", doch wieder eine Platte. "Rich as fuck but guess what? I'm back to work." Budget-Beschränkungen: nicht existent, also. Dre kann sich ins Boot holen, wen immer er möchte. Er muss sich und der Welt zudem längst nichts mehr beweisen. "Compton" beweist: nicht die schlechtesten Grundlagen, um lange schwelende Glutnester frisch zu belüften. Das Feuer brennt jedenfalls wieder.

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