Papst Benedikt, der Popstar. So plant es Geffen Records, die Ende November das Album "Alma Mater (Featuring The Voice Of Pope Benedict)" auf den Markt bringen. Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft bietet die CD auf 50 Minuten Aufnahmen von Reden Benedikts XVI., unterlegt mit gregorianischen Gesängen.

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  • Vor 11 Jahren

    @unorigineller_name («
    Ach, wozu soll Religion denn gut sein? »):

    :eek:

    Habe ich es hier etwa mit einem (bzw. mehreren) knallharten Atheisten zu tun, der alle Religionen und alle Gläubigen kategorisch ablehnt? Glaubst du nicht, dass der Glaube an etwas, was nicht zu rationalisieren ist, Bünde schaffen kann und manchmal eben auch Balsam ist für die Seele und auch Menschen religiös und trotztem nicht dümmer oder ungebildeter sind als andere und andere aufgrund ihres Nicht-Glaubens nicht verurteilen ?

  • Vor 11 Jahren

    Wenn du mit mehreren mich meinst:

    Um mit deiner letzten Frage zu beginnen: Nein. Ich bin noch nie einem gläubigen begegnet, der sich nicht eingebildet hätte, was ganz tolles zu haben, was mir fehlen würde.

    Erklär doch lieber mal an Hand von Beispielen wovon du sprichst. Mit Begriffen wie "Bünde schaffen", Balsam für die Seele", etc. kann ich ohne eine detaillierte Erklärung nichts anfangen.

  • Vor 11 Jahren

    Dass du damit nichts anfangen kannst liegt vielleicht daran, dass du Religion an sich nicht verstehst. Das man sich, unter anderem, aufgrund persönlicher Erlebnisse der Religion 'verschreibt', heißt nicht automatisch, dass man sich in die Klauen eines machthungrigen Kirchenoberhauptes begibt und Tag für Tag sinnentleerte Rituale nur um ihrer Selbstwillen durchführt. Was Religion bedeutet, lässt sich eben nicht so einfach in ein, zwei Sätzen niederschreiben, weil es mit einer absolut persönliche Erfahrung zusammenhängt, wie man letztentlich zu ihr findet. 'Bünde schaffen' und 'Balsam für die Seele' mag abgedroschen und kitschig klingen, kommt aber dem am nächsten, was ich unter Religion verstehe. Ich würde niemanden dazu bringen wollen, religiös zu werden, mich pisst es einfach nur gewaltig an, dass ihr hier so offensichtlich vorurteilüberladen mit dem Finger auf 'diese dummen, einfältigen' Gläubigen zeigt und euch gleichzeitig über diese 'intoleranten' Geistlichen Führer mockiert. Da trieft es nur so vor Heuchelei. Aber von den Einstellungen 'Religion ist für Weicheier' und 'Religion=Kirche' werde ich euch in eurer Festegefahrenheit wohl nicht mehr abbrigen können

  • Vor 11 Jahren

    @benjomatico (« Dass du damit nichts anfangen kannst liegt vielleicht daran, dass du Religion an sich nicht verstehst. Das man sich, unter anderem, aufgrund persönlicher Erlebnisse der Religion 'verschreibt', heißt nicht automatisch, dass man sich in die Klauen eines machthungrigen Kirchenoberhauptes begibt und Tag für Tag sinnentleerte Rituale nur um ihrer Selbstwillen durchführt. Was Religion bedeutet, lässt sich eben nicht so einfach in ein, zwei Sätzen niederschreiben, weil es mit einer absolut persönliche Erfahrung zusammenhängt, wie man letztentlich zu ihr findet. 'Bünde schaffen' und 'Balsam für die Seele' mag abgedroschen und kitschig klingen, kommt aber dem am nächsten, was ich unter Religion verstehe. »):

    Versuchst du gerade mir deine Unfähigkeit deinen Standpunkt in Worte zu fassen an die Backe zu schmieren? :nerved:

    Im übrigen hab ich auf niemanden mit dem Finger gezeigt. Von mir aus kannst du auch an den Osterhasen glauben, so lange du dein Umfeld nicht davon beeinflusst.

  • Vor 11 Jahren

    Die meisten Glaubenskritiker scheinen zu vergessen, dass religiöser Glaube in der Interpretation jedes Einzelnen existiert und nicht von einem zentralen Organ, im Katholizismus ist es der Vatikan, vorgeschrieben wird. Ebendieser, also der Vatikan, ist institutionell natürlich mit diesem Ziel aufgebaut worden, aber in der Praxis, also dem Beten, findet der Glaube ausschliesslich zwischen Gott und dem Gläubigen statt - von daher ist das Klischee des Missionierens in sich selbst Blödsinn, weil sich Glaube nicht eins-zu-eins vom einen auf den anderen übertragen lässt.

    Wohlgemerkt, ich spreche hier vom Glauben, nicht von Religion oder gar von Interpretationen/Interpreten einer bestimmten solchen ;)

  • Vor 11 Jahren

    @mr_bad_guy («
    Im übrigen hab ich auf niemanden mit dem Finger gezeigt. »):

    Nahaaain, du bist tolerant wie eh und je...
    @mr_bad_guy («
    Ein stark profilierter christlicher Glaube ist aber nicht mit einem modernen Weltbild vereinbar. »):

    Und was ist dann mit den 'Jüngern' dieses profilierten Glaubens? Die sind dann wohl nicht mit der modernen Gesellschaft vereinbar... naja, kann man so sehn, muss man aber nicht, ich fühl mich eigentlich ganz gut in meinem Umfeld und habe sogar ziemlich viele nicht-religiöse Freunde, um nicht zu sagen fast nur.
    @mr_bad_guy («
    Versuchst du gerade mir deine Unfähigkeit deinen Standpunkt in Worte zu fassen an die Backe zu schmieren? nerved »):

    Ja, anscheinend bin ich wirklich unfähig, dir einen einfachen Standpunkt klarzumachen, nämlich dass Religion eben auch mehr bedeutend kann als für dich selber, weil du nicht mal ein Quantum Verständnis aufbringen kannst für Leute, die sich nicht demselbem strengem, radikal rationalem Weltbild unterworfen haben wie du. Ok ich versuche es, in aller Geduld, noch mal: Religion ist nicht das, wo man nervtötenderweise mit der Familie vor der Weihnachtsbescherung und an Ostern hingehn muss. Jetzt isses doch SICHER aber mal langsam klar, oder ?.... Nein, glaub ich nicht, ich red hier gegen mehrere Zentimeter dicke Wände radikal-atheistischen Stahlbetons.. »):

  • Vor 11 Jahren

    @Trigger (« Die meisten Glaubenskritiker scheinen zu vergessen, dass religiöser Glaube in der Interpretation jedes Einzelnen existiert und nicht von einem zentralen Organ, im Katholizismus ist es der Vatikan, vorgeschrieben wird. Ebendieser, also der Vatikan, ist institutionell natürlich mit diesem Ziel aufgebaut worden, aber in der Praxis, also dem Beten, findet der Glaube ausschliesslich zwischen Gott und dem Gläubigen statt - von daher ist das Klischee des Missionierens in sich selbst Blödsinn, weil sich Glaube nicht eins-zu-eins vom einen auf den anderen übertragen lässt.

    Wohlgemerkt, ich spreche hier vom Glauben, nicht von Religion oder gar von Interpretationen/Interpreten einer bestimmten solchen ;) »):

    Das es Leute wie dich hier gibt, hätte ich nicht gedacht. Danke dafür

  • Vor 11 Jahren

    Bitte :wein:

    Es ist zutiefst menschlich "gegen" etwas zu sein, ohne es wirklich zu verstehen. Pro-forma-Ablehnung ist halt das beste Mittel, das eigene Weltbild zu zementieren, anstatt es zu reformieren oder gar zu erweitern.

  • Vor 11 Jahren

    Leider leider.... Als ob man durch den Glauben in eine Kulturelle Zwangsjacke gesteckt wird, die einem ausschließlich vorschreibt und verbietet.

  • Vor 11 Jahren

    @benjomatico (« @mr_bad_guy («
    Im übrigen hab ich auf niemanden mit dem Finger gezeigt. »):

    Nahaaain, du bist tolerant wie eh und je...
    @mr_bad_guy («
    Ein stark profilierter christlicher Glaube ist aber nicht mit einem modernen Weltbild vereinbar. »):

    Und was ist dann mit den 'Jüngern' dieses profilierten Glaubens? Die sind dann wohl nicht mit der modernen Gesellschaft vereinbar... naja, kann man so sehn, muss man aber nicht, ich fühl mich eigentlich ganz gut in meinem Umfeld und habe sogar ziemlich viele nicht-religiöse Freunde, um nicht zu sagen fast nur.
    @mr_bad_guy («
    Versuchst du gerade mir deine Unfähigkeit deinen Standpunkt in Worte zu fassen an die Backe zu schmieren? nerved »):

    Ja, anscheinend bin ich wirklich unfähig, dir einen einfachen Standpunkt klarzumachen, nämlich dass Religion eben auch mehr bedeutend kann als für dich selber, weil du nicht mal ein Quantum Verständnis aufbringen kannst für Leute, die sich nicht demselbem strengem, radikal rationalem Weltbild unterworfen haben wie du. Ok ich versuche es, in aller Geduld, noch mal: Religion ist nicht das, wo man nervtötenderweise mit der Familie vor der Weihnachtsbescherung und an Ostern hingehn muss. Jetzt isses doch SICHER aber mal langsam klar, oder ?.... Nein, glaub ich nicht, ich red hier gegen mehrere Zentimeter dicke Wände radikal-atheistischen Stahlbetons.. »):
    »):

    wow...ein riesen postig ohne Aussage:D

  • Vor 11 Jahren

    @Trigger (« Die meisten Glaubenskritiker scheinen zu vergessen, dass religiöser Glaube in der Interpretation jedes Einzelnen existiert und nicht von einem zentralen Organ, im Katholizismus ist es der Vatikan, vorgeschrieben wird. Ebendieser, also der Vatikan, ist institutionell natürlich mit diesem Ziel aufgebaut worden, aber in der Praxis, also dem Beten, findet der Glaube ausschliesslich zwischen Gott und dem Gläubigen statt - von daher ist das Klischee des Missionierens in sich selbst Blödsinn, weil sich Glaube nicht eins-zu-eins vom einen auf den anderen übertragen lässt. »):

    Das ist vollkommener Blödsinn. Religiöser Glaube wird vererbt. Also anerzogen. Wärst du in TIbet aufgezogen worden, würde dein Glaube unter Garantie anders aussehen.

  • Vor 11 Jahren

    @benjomatico («
    Und was ist dann mit den 'Jüngern' dieses profilierten Glaubens? »):

    Also eine VOrstellung von Gott als Person ist ohnehin zweifelhaft.
    Die Vorstellung daß diese Person sich geteilt hat, dieser Teil vor 2000 Jahren Maria angebumst hat ums sich selbst gebähren zu lassen...

    Es sei dir überlassen, wie du Leute nennst, die das Glauben.

    Geschweige denn Leute, die die Geschichte so weit spinnen, daß die Alleinstellungsmerkmale der unterschiedlichen christlichen Konfessionen herausgearbeitet werden, was ich mit "profilieren" meinte.

  • Vor 11 Jahren

    @mr_bad_guy (« @Trigger (« Die meisten Glaubenskritiker scheinen zu vergessen, dass religiöser Glaube in der Interpretation jedes Einzelnen existiert und nicht von einem zentralen Organ, im Katholizismus ist es der Vatikan, vorgeschrieben wird. Ebendieser, also der Vatikan, ist institutionell natürlich mit diesem Ziel aufgebaut worden, aber in der Praxis, also dem Beten, findet der Glaube ausschliesslich zwischen Gott und dem Gläubigen statt - von daher ist das Klischee des Missionierens in sich selbst Blödsinn, weil sich Glaube nicht eins-zu-eins vom einen auf den anderen übertragen lässt. »):

    Das ist vollkommener Blödsinn. Religiöser Glaube wird vererbt. Also anerzogen. Wärst du in TIbet aufgezogen worden, würde dein Glaube unter Garantie anders aussehen. »):

    Natürlich wäre die Art des Glaubens anders, bzw wahrscheinlich sogar meine Religion. Das ist aber nicht der Punkt.

    Der Punkt ist, dass es nicht einen, von mir aus katholischen, Glauben gibt - denn jeder Katholik schafft sich seinen eigenen, persönlichen Glauben, hat sein eigenes Verhältnis zu Gott. Und hat primär nichts mit Papst, Vatikan oder sogar der Bibel zu tun.

    Wenn man es für nötig befindet, das zu kritisieren oder Gläubigen gegenüber deswegen herablassend zu behandeln, dann spricht man ihnen das Recht auf Individualismus ab.

  • Vor 11 Jahren

    @Trigger («

    Wenn man es für nötig befindet, das zu kritisieren oder Gläubigen gegenüber deswegen herablassend zu behandeln, dann spricht man ihnen das Recht auf Individualismus ab. »):

    Das ist Sprachvergewaltigung.
    Das Wort "Christentum" beinhaltet einige Dogmen. Allen voran die Behauptung Jesus sei der Sohn Gottes.

    Genauso wie "Nazi" eine bestimmte politische Einstellung beinhaltet und das Wort "Cheesburger" was mit Käse zu tun hat.

  • Vor 11 Jahren

    @benjomatico («
    Ja, anscheinend bin ich wirklich unfähig, dir einen einfachen Standpunkt klarzumachen, nämlich dass Religion eben auch mehr bedeutend kann als für dich selber, weil du nicht mal ein Quantum Verständnis aufbringen kannst für Leute, die sich nicht demselbem strengem, radikal rationalem Weltbild unterworfen haben wie du. »):

    In dem Moment, in dem du mir eine Antwort postet bedienst du ein Beispiel für die Früchte eines streng Rationalen Weltbildes.
    Täglich lebst du von den Erkenntnissen von Leuten, die sich nicht religiösen Dogmen, sondern ein Weltbild, das auf falzifizierbare Thesen aufbaut, haben.

  • Vor 11 Jahren

    @mr_bad_guy (« @Trigger («

    Wenn man es für nötig befindet, das zu kritisieren oder Gläubigen gegenüber deswegen herablassend zu behandeln, dann spricht man ihnen das Recht auf Individualismus ab. »):

    Das ist Sprachvergewaltigung.
    Das Wort "Christentum" beinhaltet einige Dogmen. Allen voran die Behauptung Jesus sei der Sohn Gottes.

    Genauso wie "Nazi" eine bestimmte politische Einstellung beinhaltet und das Wort "Cheesburger" was mit Käse zu tun hat. »):

    Du redest von Religion. Ich bezog mich auf den Glauben insofern, dass Religionen selbstverständlich Dogmen beinhalten - es aber jedem freisteht, seinen persönlichen Glauben nach diesen Dogmen zu formen oder eben nicht.

    Wenn die Kirche sagt, Jesus sei der Sohn Gottes, dann kann man das eins-zu-eins für seinen persönlichen Glauben übernehmen - oder eben nicht ;)

  • Vor 11 Jahren

    Ja. demnach ist man entweder ein Christ, oder nicht.

    Allerdings kommt kein Religiöser Glaube gänlich ohne Dogmen aus, da er im Wortsinn schon unhinterfragbare Grundsätze impliziert, die halt geglaubt werden.
    Das Gegenteil davon wären falzifizierbare Thesen. Das heißt dann aber nicht mehr "Religion".

  • Vor 11 Jahren

    @benjomatico (« Das man sich, unter anderem, aufgrund persönlicher Erlebnisse der Religion 'verschreibt', heißt nicht automatisch, dass man sich in die Klauen eines machthungrigen Kirchenoberhauptes begibt und Tag für Tag sinnentleerte Rituale nur um ihrer Selbstwillen durchführt. Was Religion bedeutet, lässt sich eben nicht so einfach in ein, zwei Sätzen niederschreiben, weil es mit einer absolut persönliche Erfahrung zusammenhängt »):

    Ich denke, hier haben wir es problematischerweise auch mit Sprache zu tun, denn jeder hat andere Definitionen. Ich verbinde (wohl auch wie bad_guy und trigger) den Begriff Religion enger gesetzt mit "organisierter" Religion als gesellschaftliche und soziale (historisch herausgebildete) Institution.

    Auch bei Trigger habe ich gelesen dass er ja schon Religion und Glaube auseinanderdividiert hat. Für mich immer noch problematisch, da ich Glaube als etwas in Dogmen, Katechismen und heilgen Schriften tradiertes und vorgesetztes empfinde, und damit noch zu eng mit der organisierten Religion (Kirche im Christentum) verbinde.

    Ich bevorzuge daher für die Beschreibung der persönlichen Erfahrung den allgemeineren Begriff "Spiritualität", insbesondere in der Aussprägung der Mystik, welcher mit der "direkten personalen Erfahrung" des Transzendenten / Gott / Metaphysik / oder wie auch immer man es nennen will, zu tun hat.

    Mystik ist/war übrigens als Strömung innerhalb jeder der westlichen Religionen vorhanden (jüdische Kabala, islamischer Sufismus, frühchristliche Gnostik und Neuplatonismus, etc.), sie ist nur nicht massenkompatibel. Die östlichen Religionen sind schon von sich auch mystisch geprägt.

    Religion selbst ist dogmatisch und auf folkloristischen Mythen gebildet, ja, natürlich sie ist ein Teil der Spiritualität, oder eine Ausprägung, eine Möglichkeit sie auszuleben in sozialer Form, es ist eine Herunterbrechung des Unbeschreibbaren der Metaphysik mittels verbaler Niederschriften und kultischer Handlungen. Ja, viele Menschen brauchen das weil es Gemeinschaft bringt, in positiven wie im negativen Sinne.

    Über die negativen Dinge dieser "Eiferkollektive" (netter Begriff on Sloterdijk) reden wir ja meistens.

    Aber wie gesagt, organisierte Religion verhindert eher die mystische direkte Erfahrung als sie zu fördern. Auch da sie z.B. den Papst, Priester oder Imame oder Gurus oder wen auch immer als die Mittler zwischen den Menschen und der göttlichen Wahrheit setzen will. Hier geht es um die Wahrung gesellschaftlicher Machtverhältnisse und Manipulation, nicht mehr um die Hilfestellung zu wahrer Spiritualität.

    Deshalb wenden sich im Westen immer mehr Menschen von der Kirche ab und suchen andere esoterische Wege, manche wenden sich auch dem Buddhismus zu, da hier die personale Erfahrung des Metaphysischen mehr im Zentrum steht.

    Willigis Jäger, seines Zeichens transkonfessioneller Benediktinermönch und buddhistischer Zen-Meister, beschreibt es in einem netten Bild, was Religionen sein sollten und was sie nicht sein sollten:

    "Religion ist zu vergleichen mit dem Mond der die Erde erleuchet, aber seine Strahlkraft von der Sonne erhält. Wenn der Mond der Erde zu nahe kommt und sich zwischen Sonne und Erde schiebt, gibt es eine Sonnenfinsternis und es wird dunkel auf der Erde.
    Die Sonne ist zu vergleichen mit dem Göttlichen. Sie strahlt die Religion an, damit sie dem Menschen leuchtet auf seinem Weg zur Erfahrung. Wenn aber die Religion sich zu wichtig nimmt und sich zwischen Gott und den Menschen schiebt, dann verdunkelt sie Gott. Es gibt eine Gottesfinsternis"