Das Erfolgsalbum "American Idiot" von Green Day feiert morgen in Kalifornien als Musical Premiere. Das Stück handelt von drei Freunden auf der Suche nach dem Sinn des Lebens.

Berkeley (dek) - Wie sieht der typische "American Idiot" aus, den Green Day in ihrem gleichnamigen Album von 2004 besingen? Wer ist St. Jimmy, Extraordinary Girl und Whatsername? Green Day bringen Licht ins Dunkel: die Uraufführung des Musicals "American Idiot" findet morgen im Rhoda Theatre von Berkeley statt.

Die Musical-Crew, bestehend aus 19 jungen Schauspielern, wird vom 16. September bis 1. November auf der kalifornischen Bühne stehen. Green Day selbst sind nicht an diesen Auftritten beteiligt. Das Berkeley Repertory Theatre inszeniert das Stück in Zusammenarbeit mit Tom Hulce und Ira Pittelman, die bereits 2007 einen Tony-Award für ihr Musical "Spring Awakening" erhielten.

Ein Stück über den Sinn des Lebens

Herausgekommen ist ein 85-minütiges Stück, das Theater-Intendant Michael Mayer in der Los Angeles Times so beschreibt: "Drei Freunde aus einem öden Vorort wachen auf und erkennen, dass ihr Leben nirgends wohin führt. Deswegen suchen sie nach dem Sinn und Zweck, jeder auf seine eigene Weise. Sie finden keine wirkliche Antwort, aber sie erkennen, was es nicht ist."

In dem Musical sind die Green Day-Tracks der "American Idiot"-Platte ebenso verarbeitet wie "When It's Time" oder "21 Guns" vom neuen Album "21st Century Breakdown". Am Montag feierte das Musical Vorpremiere in Berkeley, dem Heimatort der Gruppe. Dazu waren einige Fans der Band eingeladen. Auch Billie Joe Armstrong, Tre Cool und Mike Dirnt von Green Day saßen im Publikum.

Fotos

Green Day

Green Day,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Green Day,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Green Day,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Green Day,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Green Day,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Green Day,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Green Day,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Green Day,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Green Day,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Green Day,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Green Day,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Green Day,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Green Day,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Green Day,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Green Day,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Green Day,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Green Day,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Green Day,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Green Day,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger)

Weiterlesen

laut.de-Porträt Green Day

Ende der 80er ist Punk verdammt tot. Punkplatten liegen wie Blei in den Regalen. Fünf Jahre später sieht das schon wieder ganz anders aus. Der Erfolg …

13 Kommentare

  • Vor 10 Jahren

    Um den ganzen Hatern mal vorweg zu kommen, ich freu mich drauf und hoffe das landet irgendwie im Internet.

    Auch wenn die Singles irgendwann nerven, das ALbum und die Story sind genial gemacht & umgesetzt, bin echt mal gespannt.

  • Vor 10 Jahren

    Finde das zwar nach wie vor übertrieben, aber wenn die "Spring Awekening"-Leute beteiligt sind, kann es soo schlecht gar nicht werden.

  • Vor 10 Jahren

    wurde von meiner schwester schon darueber informiert. wies aussieht hofft sie auf eine umsetzung in deutschland. bestimmt nett fuer fans aber ich bin immer noch nicht sehr fuer musicals zu begeistern. obwohl ich mir neulich in stuttgart wicked angeschaut habe, und schlecht wars auf keinen fall.

  • Vor 10 Jahren

    ist das musical so langweilig wie das album?

  • Vor 10 Jahren

    @Yoshi (« @Sancho (« @reddisch (« Ups, mir fällt gerade ein: Ich bin ja hier bei laut.de. Hier gilt ja: KEINE Meinungsfreiheit! Alles was mir nicht gefällt oder über meinem Horizont hinausragt ist Mist! »):

    Dieses "ach ich bin ja hier bei Laut.de deswegen benehme ich mich wie der letzte Arsch" Gehabe geht mir langsam echt aufn Sack »):

    Das wollte er ja damit sagen, bei Laut.de benimmt sich jeder wie der letzte Arsch, da ist es fast müßig sich drüber aufzuregen ;) »):

    Das ist mir schon klar aber diese Aussage hat hier mittlerweile so einen Bart

  • Vor 10 Jahren

    @keine_Ahnung (« ich finds irgendwie peinlich wenn die ehemligen 90er Jahre Punkrock Heroen noch krampfhaft versuchen, optisch mit den ganzen jugen Emo und Screamo Bands mitzuhalten. Da hilft es auch nicht dass der Gesang mittlerweile kindlicher wirkt als Anno 1996. »):

    Wieso machen sie auf Emo/Screamo?
    Sorry aber wie kommt man auf son Käse? Nur weil der Sänger Schwarze Haare hat?