Totgesagte leben länger, heißt es. Als bei Aggro Berlin am 1. April ein Grabstein die offizielle Webpräsenz ersetzte, wusste noch niemand, wohin der knochige Stinkefingerzeig weisen sollte. Jetzt ist es offiziell: Das einstmals erfolgreichste deutsche Indie-Rap-Label schließt seine Pforten.

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  • Vor 11 Jahren

    @Hmm :D (« @Maddinsowieso (« sodhahn und garret einfach nur mental ganz weit zurück. hören niveaulosen hip hop und labern scheiße . »):

    Die beiden ziehen Deutschrap in den Dreck, du bist das Pendant für den Metal oder was auch immer. »):

    Da kann man Hmm nur zustimmen... letztlich ist es sowieso total lächerlich, wie hier ständig Äpfel mit Birnen verglichen werden...

    Metal ist eine Musikrichtung, HipHop ist defakto keine Musikrichtung, sondern mehr eine Art Lebensgefühl, Metal sicher auf seine Art und Weise auch, aber hier steht die Musik im Vordergrund, während HipHop gar nicht aus Musik besteht, sondern letztlich aus Gedichten oder lyrik mit rhythmischer Untermalung und meist wesentlich bedeutenderen oder politischeren Inhalten als dies der Fall bei den meisten (!) Metal-Bands ist.

    Keins von beiden ist besser oder schlechter als das andere, genauso wie die Fans von keinem besser oder schlechter sind.

    Aber das was hier passiert hat mit all dem eh nichts mehr zu tun. Maddinsowieso ist ein Kiddie, das glaubt das richtige zu tun. Sodhahn und Garret sind Kiddies und was die glauben ist mir total egal, aber jeder, der sich ernshaft beleidigt fühlt, weil seine Musikrichtung gedisst wird oder ihr nicht genügend Respekt gezollt wird kann keiner ernsthaften Diskussion beiwohnen.

    Der Unerhaltungsfaktor der ganzen Geschichte ist allerdings nicht zu unterschätzen, also weiter so.

    noch zum topic:
    Aggro schließt die Pforten und das ist gut so. Sie haben vielleicht auf Missstände in der Bevölkerung aufmerksam gemacht, ja, das ist möglich, aber sie haben nicht dazu beigetragen diese zu verbessern, sondern haben nur das Gegenteil erreicht. Zur Verrohung der Jugend beigetragen und das, was früher eher vermieden wurde (In sozialen Brennpunkten wohnen und sich mit Gewalt und Kriminalität durchs Leben schlagen) zu einem Idol stilisiert. Das hätten sie sich auch sparen können. Und wesentlich innovativeren, dreckigeren und imho besseren deutschen HipHop gibt es auch woanders, siehe "Kleiner Katechismus" von Prezident. Das ist nämlich wirklich Klassiker-Verdächtig!

  • Vor 11 Jahren

    IHR HABT DOCH EH ALLE KEINE AHNUNG, WEIL DRUM'N'BASS IS EH DIE BESTE MUSIK MANN.

    discuss :D

  • Vor 11 Jahren

    @Watz (« Bla Bla Bla »):

    @Donkeyboy (« Bla Bla Bla »):

    :conk:

  • Vor 11 Jahren

    @Texas CrieZ (« @Gast666 (« Wenn ein Künstler sich über Jahre eine Fangemeinde aufbaut (egal wie gross), mind. ein Album hat welches als "Zeitlos" oder "Klassiker" gilt... der ganze Hype also nicht künstlich ist sondern eher auf den künstlerischen Output zurückzuführen ist, dann hat diese Musik eine Relevanz, eine gewisse Bekanntheit, und ist länger als ein paar Wochen wichtig. »):

    Klassiker sind relativ.

    Für mich ist zum Beispiel "Death Pop Romance" von Raunchy ein Klassiker, aber würde mir da auch nur irgendjemand zustimmen? Nein, denn die Definition von Klassiker ist einfach nur subjektiv und deswegen bedeutungslos für den Rest der Menschheit. Da werden die Werke von Dieter Bohlen der Menschheit wohl länger in Erinnerung bleiben als irgendeine für die Fans großartige CD eines Hinterhof-Schreiberlings. ;) »):

    Ich würde dir auch zustimmen, denn ich liebe sie ebenfalls. Aber um zum Kern zu kommen, hast schon Recht mit deiner Klassiker-Definition, könnte man nicht besser sagen.

  • Vor 11 Jahren

    Metal und HipHop sind beides Lebensgefühle. Ich verstehe nicht, warum sich beide um etwas bekriegen, was ohnehin feststeht: Jeder Mensch ist anders, ein Mensch definiert sich halt über Metal, einer über HipHop. Verstehe nicht warum man in beiden Lagern so billige Klischees bedient, um das andere Lager zu boykottieren.

  • Vor 11 Jahren

    @Hmm :D (« Metal und HipHop sind beides Lebensgefühle. Ich verstehe nicht, warum sich beide um etwas bekriegen, was ohnehin feststeht: Jeder Mensch ist anders, ein Mensch definiert sich halt über Metal, einer über HipHop. Verstehe nicht warum man in beiden Lagern so billige Klischees bedient, um das andere Lager zu boykottieren. »):

    ich glaub du verstehst es nicht. ich höre metal und kenne/höre trotzdem ab und an hip hop weil ich meinen musikalischen horozont doch gerne erweiter ;). aber aggro berlin wurden einfach immer schlechter und bushido ist ja eh nur ne pop figur. sodhahn und garret sind halt extrems dumm und aggro berlin sit scheiße was sollte daran nicht stimmen?

  • Vor 11 Jahren

    Ich bin mit dem Wort "Definieren" nicht ganz im Reinen, denn jeder definiert das anders, ich kann also nicht für alle sprechen.

    Also ich könnte ohne Metal nicht leben, Punkt.
    Da gehört einiges dazu. Dieses "Nicht dem Mainstream angehören" ist eines der billigsten Klischees. Zunächst einmal definiere ich Musik eben anders. Für mich muss Musik mit Instrumenten gespielt werden, also Gitarre, E-Bass, Schlagzeug, möglicherweise auch Keyboard.

    Das Lebensgefühl fängt schon bei der Kleidung an. Sicherlich ist das auch ziemlich klischeebehaftet, aber mir gefällt die Kleidung, sei es Tarnhose + Springerstiefel, einfach besser, als normale Kleidung. Wenn ich Metal höre, hab ich einfach was, was ich nicht habe, wenn ich Hiphop höre. Es ist beruhigend, baut Stress ab, im allgemeinen, und ein stressfreies Leben ist für mich das wichtigste. Dann kommt die Gemeinschaft dazu. Es gibt einfach nichts besseres für mich, als auf ein Festival/Konzert zu gehen, und mit den Leuten dort zu der Musik abzufeiern, die ich und sie mögen.

    Ich bin mir sicher, dass das im HipHop das selbe ist, bis auf ein paar Mongos wie Sodhuhn und Garret kann man auf einem Hiphopfestival wie dem Splash sicher richtig viel Spaß haben.

    Das gehört einfach dazu, sowas kann ich nicht, wenn ich keine Musik höre.

    Zitat (« ich glaub du verstehst es nicht. ich höre metal und kenne/höre trotzdem ab und an hip hop weil ich meinen musikalischen horozont doch gerne erweiter wink. aber aggro berlin wurden einfach immer schlechter und bushido ist ja eh nur ne pop figur. sodhahn und garret sind halt extrems dumm und aggro berlin sit scheiße was sollte daran nicht stimmen? »):

    Ich höre selber ab und an HipHop, auch gerne mal was von Aggro. Es ist durchaus gute Musik, sicher über die Texte mag man sich streiten, aber so bin ich nicht, wenn ich mich an irgendwelchen Texten zerwühlen würde, könnte ich keine Musik genießen, schluss aus.

    Aggro wurden nicht schlechter, sie wurden älter. Bestes Beispiel ist Sido. Früher war er eher rüpelhaft, und nun ist er sehr verhalten, gar nachdenklich geworden, an dem geht die Zeit nun auch nicht vorbei.

  • Vor 11 Jahren

    @Hagalaz667 (« @Texas CrieZ (« Es ist dann natürlich auch klar, dass sich für Musik von denen eher eine jüngere Zielgruppe ergibt, aber das bedeutet ja keinesfalls, dass die dann auch alles glauben, was in den Texten geschildert wird. Da wird der Musik wieder eine viel zu große Rolle zugespielt, die tatsächlich überhaupt nicht so existiert. Musik wird keinen Jugendlichen verderben oder in seinem Kopf ein neues Gesellschaftsbild erschaffen. Wenn überhaupt, ist das schon längst vorhanden, wenn man mit so einer Musik in Berührung kommt. Natürlich gibt es auch Lieder, die Tabus brechen oder Grenzen überschreiten, aber das ist nun wirklich bei fast jeder Musikrichtung der Fall und da kommt auch keiner auf die Idee, diese Musik würde die Jugend verderben. »):

    Genau so sieht's aus. Ich bin auch mit Body Count und Morbid Angel aufgewachsen - und ich hab' trotzdem weder Cops gekillt noch Kirchen geschändet. »):

    Das war ja auch derart überzeichnet das selbst dem dümmsten unter der Sonne klar war, dass das nicht Ernst ist.

  • Vor 11 Jahren

    @Hmm :D (« Ich bin mit dem Wort "Definieren" nicht ganz im Reinen, denn jeder definiert das anders, ich kann also nicht für alle sprechen.

    Also ich könnte ohne Metal nicht leben, Punkt.
    Da gehört einiges dazu. Dieses "Nicht dem Mainstream angehören" ist eines der billigsten Klischees. Zunächst einmal definiere ich Musik eben anders. Für mich muss Musik mit Instrumenten gespielt werden, also Gitarre, E-Bass, Schlagzeug, möglicherweise auch Keyboard.

    Das Lebensgefühl fängt schon bei der Kleidung an. Sicherlich ist das auch ziemlich klischeebehaftet, aber mir gefällt die Kleidung, sei es Tarnhose + Springerstiefel, einfach besser, als normale Kleidung. Wenn ich Metal höre, hab ich einfach was, was ich nicht habe, wenn ich Hiphop höre. Es ist beruhigend, baut Stress ab, im allgemeinen, und ein stressfreies Leben ist für mich das wichtigste. Dann kommt die Gemeinschaft dazu. Es gibt einfach nichts besseres für mich, als auf ein Festival/Konzert zu gehen, und mit den Leuten dort zu der Musik abzufeiern, die ich und sie mögen.

    Ich bin mir sicher, dass das im HipHop das selbe ist, bis auf ein paar Mongos wie Sodhuhn und Garret kann man auf einem Hiphopfestival wie dem Splash sicher richtig viel Spaß haben.

    Das gehört einfach dazu, sowas kann ich nicht, wenn ich keine Musik höre. »):

    /sign

  • Vor 11 Jahren

    @Hmm :D (« Ich bin mit dem Wort "Definieren" nicht ganz im Reinen, denn jeder definiert das anders, ich kann also nicht für alle sprechen.

    Also ich könnte ohne Metal nicht leben, Punkt.
    Da gehört einiges dazu. Dieses "Nicht dem Mainstream angehören" ist eines der billigsten Klischees. Zunächst einmal definiere ich Musik eben anders. Für mich muss Musik mit Instrumenten gespielt werden, also Gitarre, E-Bass, Schlagzeug, möglicherweise auch Keyboard.

    Das Lebensgefühl fängt schon bei der Kleidung an. Sicherlich ist das auch ziemlich klischeebehaftet, aber mir gefällt die Kleidung, sei es Tarnhose + Springerstiefel, einfach besser, als normale Kleidung. Wenn ich Metal höre, hab ich einfach was, was ich nicht habe, wenn ich Hiphop höre. Es ist beruhigend, baut Stress ab, im allgemeinen, und ein stressfreies Leben ist für mich das wichtigste. Dann kommt die Gemeinschaft dazu. Es gibt einfach nichts besseres für mich, als auf ein Festival/Konzert zu gehen, und mit den Leuten dort zu der Musik abzufeiern, die ich und sie mögen.

    Ich bin mir sicher, dass das im HipHop das selbe ist, bis auf ein paar Mongos wie Sodhuhn und Garret kann man auf einem Hiphopfestival wie dem Splash sicher richtig viel Spaß haben.

    Das gehört einfach dazu, sowas kann ich nicht, wenn ich keine Musik höre.

    Zitat (« ich glaub du verstehst es nicht. ich höre metal und kenne/höre trotzdem ab und an hip hop weil ich meinen musikalischen horozont doch gerne erweiter wink. aber aggro berlin wurden einfach immer schlechter und bushido ist ja eh nur ne pop figur. sodhahn und garret sind halt extrems dumm und aggro berlin sit scheiße was sollte daran nicht stimmen? »):

    Ich höre selber ab und an HipHop, auch gerne mal was von Aggro. Es ist durchaus gute Musik, sicher über die Texte mag man sich streiten, aber so bin ich nicht, wenn ich mich an irgendwelchen Texten zerwühlen würde, könnte ich keine Musik genießen, schluss aus.

    Aggro wurden nicht schlechter, sie wurden älter. Bestes Beispiel ist Sido. Früher war er eher rüpelhaft, und nun ist er sehr verhalten, gar nachdenklich geworden, an dem geht die Zeit nun auch nicht vorbei. »):

    sodhahn und garret sollten doch auf der straße abhängen sind doch die rkassen checker komisch

  • Vor 11 Jahren

    Sicher, für manche sind Aggro scheiße. Es gibt auch Metallabel's die ich meide. Das ist doch normal, aber ich finde nicht, dass man jetzt sagen sollte "bäh die sind scheiße". Das wird dem ganzen einfach nicht gerecht. Ich sage auch nicht, dass man in trauter Zweisamkeit miteinander leben sollte, aber ein bisschen Respekt ist doch sicherlich aufbringbar.

  • Vor 11 Jahren

    sag das sodhahn und garret xD

    ich zitiere mal sodhahn metal ist lärm das ist fakt. ;)

  • Vor 11 Jahren

    Ja, ignorier die beiden Kids.
    Ich bin normal kein Mensch, der sich für etwas besseres hält, aber ich gebe mich nicht mit solchem Dreck ab, der permanent irgendwelche Beleidigungen auskotzt, weil man seinen Musikgeschmack nicht teilt.
    Das genialste ist ohnehin, dass sie immer konstruktive Kritik fordern und dann Scheiße wie "Metal ist Lärm" von sich geben.

    Die sollen erstmal geistig reifen, dann sehen wir weiter.

  • Vor 11 Jahren

    Bei Lars Ulrich kann man sicher von "scheppern Mülltonnen" reden :)

  • Vor 11 Jahren

    wenn morgens die müllabfuhr kommt und mülltonnen voller glashaltigem inhalt scheppernd ausleert, ist das in etwa vergleichbar mit dem musikgeschmack von maddin, der hier so köstlich sein "sodhahn und garret" in jedem post unterbringen muss um im gespräch zu bleiben hehe

  • Vor 11 Jahren

    nein, denn es gibt auch weiße rapper. wieder was gelernt wa

  • Vor 11 Jahren

    @Hmm :D (« Ich bin mit dem Wort "Definieren" nicht ganz im Reinen, denn jeder definiert das anders, ich kann also nicht für alle sprechen.

    Also ich könnte ohne Metal nicht leben, Punkt.
    Da gehört einiges dazu. Dieses "Nicht dem Mainstream angehören" ist eines der billigsten Klischees. Zunächst einmal definiere ich Musik eben anders. Für mich muss Musik mit Instrumenten gespielt werden, also Gitarre, E-Bass, Schlagzeug, möglicherweise auch Keyboard.

    Das Lebensgefühl fängt schon bei der Kleidung an. Sicherlich ist das auch ziemlich klischeebehaftet, aber mir gefällt die Kleidung, sei es Tarnhose + Springerstiefel, einfach besser, als normale Kleidung. Wenn ich Metal höre, hab ich einfach was, was ich nicht habe, wenn ich Hiphop höre. Es ist beruhigend, baut Stress ab, im allgemeinen, und ein stressfreies Leben ist für mich das wichtigste. Dann kommt die Gemeinschaft dazu. Es gibt einfach nichts besseres für mich, als auf ein Festival/Konzert zu gehen, und mit den Leuten dort zu der Musik abzufeiern, die ich und sie mögen.

    Ich bin mir sicher, dass das im HipHop das selbe ist, bis auf ein paar Mongos wie Sodhuhn und Garret kann man auf einem Hiphopfestival wie dem Splash sicher richtig viel Spaß haben. »):

    Also ich höre beides wirklich richtig und bin damit scheinbar schon eine große Ausnahme. Für manche scheint sich das nicht einmal theoretisch vereinen zu lassen, dass man so gegensätzliche Musikrichtungen hören kann, aber wo ist jetzt ernsthaft das Problem? Ich sehe da kein Problem, wenn sich in der Playlist Shiml, Heaven Shall Burn, Hengzt und Helloween abwechseln. Solange es gefällt, geht das klar.

    Ich kenne auch aus beiden Bereichen genug Leute um auch die Unterschiede im Lebensgefühl zu erkennen. Besonders im Metal bemerkt man doch diesen Aspekt, das man sich auf jeden Fall vom Rest abgrenzen und hervor heben möchte. Dagegen ist doch auch nichts zu sagen. Es gibt zum Teil Leute, die wirklich Probleme mit ihrer Aggression haben, aber im Großen und Ganzen sind das alles sehr offene und freundliche Menschen.

    Beim Hip-Hop sieht das zum Teil wieder anders aus. Mein Eindruck ist auch oft, dass einige Heads da doch in Sachen Intelligenz noch Nachholbedarf haben. Trotzdem sind das auch durchaus alles nette Leute, besonders die Leute mit Verstand und Garret und Sodhahn sind da einfach gute Beispiele, auch wenn das einige hier jetzt bezweifeln werden. Oberflächlich gesehen reagieren die beiden hier vielleicht ein wenig arg überzogen, aber wenn man hier öfters mit den beiden zu tun hat, merkt man einfach, dass das absolut korrekte Leute sind. ;)

    Zur Musik kann ich nur sagen, dass beide Genres ihre Vorteile haben. Hip-Hop hat eine gewisse Ordnung, ein System, dem er immer folgt, doch oft fehlt die wirkliche Leidenschaft in den Liedern und da kommt der teilweise verspieltere Metal wieder zum Zug, der dabei aber teilweise den Nachteil hat, dass er auf Dauer auch ziemlich nervig sein kann, denn wirklich Ruhe bringt mir das persönlich nicht - ganz zu schweigen davon, dass es in Sachen Humor im Metal wirklich mager aussieht. Meistens ist das nur unfreiwillig komisch und völlig lebensfremd und da kann der Rap wieder glänzen mit seiner lebensnäheren Thematik.

  • Vor 11 Jahren

    Ich muss zugeben, ihr seid amüsant :D

  • Vor 11 Jahren

    ich muss zugeben garret hat kein leben und ist hässlich :D

  • Vor 11 Jahren

    @Texas CrieZ (« @Hmm :D (« Ich bin mit dem Wort "Definieren" nicht ganz im Reinen, denn jeder definiert das anders, ich kann also nicht für alle sprechen.

    Also ich könnte ohne Metal nicht leben, Punkt.
    Da gehört einiges dazu. Dieses "Nicht dem Mainstream angehören" ist eines der billigsten Klischees. Zunächst einmal definiere ich Musik eben anders. Für mich muss Musik mit Instrumenten gespielt werden, also Gitarre, E-Bass, Schlagzeug, möglicherweise auch Keyboard.

    Das Lebensgefühl fängt schon bei der Kleidung an. Sicherlich ist das auch ziemlich klischeebehaftet, aber mir gefällt die Kleidung, sei es Tarnhose + Springerstiefel, einfach besser, als normale Kleidung. Wenn ich Metal höre, hab ich einfach was, was ich nicht habe, wenn ich Hiphop höre. Es ist beruhigend, baut Stress ab, im allgemeinen, und ein stressfreies Leben ist für mich das wichtigste. Dann kommt die Gemeinschaft dazu. Es gibt einfach nichts besseres für mich, als auf ein Festival/Konzert zu gehen, und mit den Leuten dort zu der Musik abzufeiern, die ich und sie mögen.

    Ich bin mir sicher, dass das im HipHop das selbe ist, bis auf ein paar Mongos wie Sodhuhn und Garret kann man auf einem Hiphopfestival wie dem Splash sicher richtig viel Spaß haben. »):

    Also ich höre beides wirklich richtig und bin damit scheinbar schon eine große Ausnahme. Für manche scheint sich das nicht einmal theoretisch vereinen zu lassen, dass man so gegensätzliche Musikrichtungen hören kann, aber wo ist jetzt ernsthaft das Problem? Ich sehe da kein Problem, wenn sich in der Playlist Shiml, Heaven Shall Burn, Hengzt und Helloween abwechseln. Solange es gefällt, geht das klar.

    Ich kenne auch aus beiden Bereichen genug Leute um auch die Unterschiede im Lebensgefühl zu erkennen. Besonders im Metal bemerkt man doch diesen Aspekt, das man sich auf jeden Fall vom Rest abgrenzen und hervor heben möchte. Dagegen ist doch auch nichts zu sagen. Es gibt zum Teil Leute, die wirklich Probleme mit ihrer Aggression haben, aber im Großen und Ganzen sind das alles sehr offene und freundliche Menschen.

    Beim Hip-Hop sieht das zum Teil wieder anders aus. Mein Eindruck ist auch oft, dass einige Heads da doch in Sachen Intelligenz noch Nachholbedarf haben. Trotzdem sind das auch durchaus alles nette Leute, besonders die Leute mit Verstand und Garret und Sodhahn sind da einfach gute Beispiele, auch wenn das einige hier jetzt bezweifeln werden. Oberflächlich gesehen reagieren die beiden hier vielleicht ein wenig arg überzogen, aber wenn man hier öfters mit den beiden zu tun hat, merkt man einfach, dass das absolut korrekte Leute sind. ;)

    Zur Musik kann ich nur sagen, dass beide Genres ihre Vorteile haben. Hip-Hop hat eine gewisse Ordnung, ein System, dem er immer folgt, doch oft fehlt die wirkliche Leidenschaft in den Liedern und da kommt der teilweise verspieltere Metal wieder zum Zug, der dabei aber teilweise den Nachteil hat, dass er auf Dauer auch ziemlich nervig sein kann, denn wirklich Ruhe bringt mir das persönlich nicht - ganz zu schweigen davon, dass es in Sachen Humor im Metal wirklich mager aussieht. Meistens ist das nur unfreiwillig komisch und völlig lebensfremd und da kann der Rap wieder glänzen mit seiner lebensnäheren Thematik. »):

    Kommt auf den Metal an, da gibt's ja auch riesige Unterschiede. Aber gut dass du HSB und Helloween erwähnst, gefällt mir, dass du sowas hörst, gibt ja doch Leute die beide schonmal nicht hören, weil es so unterschiedliche Metalstilformen sind. Bei mir hat es übrigens nicht damit zu tun, dass ich mich nicht gerne mit Hiphop sehen lasse, weil ich ja der böse Metalhead bin. Es gibt nur ganz bestimmte Zeiten im Jahr, wo ich Hiphop höre. Ka warum, aber da macht er mir auf jedenfall richtig Spaß.

    Ich hab ja gesagt, dass ich auch meine Freunde aus beiden Lagern habe. Ich sehe auch keinen Punkt, der dagegen spricht. Jeder hört was ihm gefällt.