Als elektronischer Komponist und Avantgarde-Musiker weiß Johannes Kreidler, dass man Zitate geltend machen muss. Das heißt etwa im Falle von Samples: Jedes Schnipselchen, und sei es noch so klein, muss bei der GEMA angemeldet werden.

Doch was in der digitalen Welt das Eigene und was das Fremde an …

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  • Vor 8 Jahren

    Also das Ausfüllen ist ja kein Problem...

    1. ins Netz gehen/zu Freunden und Tonnen an Musik abgreifen...
    2. gucken, dass alle ordentlich benannt sind...
    3. 2 Programme schreiben (lassen)
    ein Programm, dass alle Stücke übereinanderlegt oder hintereinanderschneidet + auf 33 Sekunden staucht, wenn länger als 33 Sekunden...
    und ein Programm, dass einem das GEMA Formular mit all den Dateinamen (ohne Endung) ausfüllt und druckt (wenn die GEMA 70k Formulare liefert / man die selber gedruckt hat, einfach ne Maske mit den Daten füllen und nachträglich in das GEMA-Formular reindrucken)

    0. noch einfacher ist es, wenn man einfach Schwachsinn generiert und behauptet, dass es die Stücke sind... bei 70.000 Samples soll mal wer bestimmen wie die genau zusammengefasst worden sind...

    das sollte dann unter 10 Stunden Arbeit sein (mit dem Schreiben der Programme) und den Rest macht der Rechner automatisch...

    Material könnte einiges gekostet haben, wenn die GEMA nicht 70k Blatt liefert... komme so auf 400? (Toner und Papier) und selbst bei doppelseitigem Druck und Mengenrabatt sicher noch 200?... aber wie würde die Werbung sagen?
    Toner.... 50?
    Papier...200?
    die Gema verarschen... unbezahlbar...

  • Vor 7 Jahren

    Geistiger Eigentum als Öl des 21 Jahrhunderts, naja dann werden uns ja auch in 25 Jahren die Ideen ausgehen...... Ich glaube derjenige der das gesagt hat den Punkt schon längst hinter sich und soll von sich nicht auf andere schliessen. Übrigens @ Anonymos Es sind in der rege die kleinen Underground Künstler die die Veränderungen herbei fuhren.... es ist naiv zu glauben das Gema oder die Majors einlenken, Wenn man die Maschenerie der GEMA mit solchen Aktionen lahm legt, werden der GEMA Automatisch höhere Verwaltungskosten enstehen z.Z. bei 10% und 14 mio ?. Wenn GEMA mit einen höheren Verwaltungskosten konfrontiert wird, erhöht es die Kosten die dann zu ca. 75 % von den Majors abgezwackt werden. Und an dem Punkt tritt die Veränderung in Kraft. Die Majors werden sich weigern die höhere Abgaben von ihren Gewinnen zu dulden und werden erfolgreich Druck auf die GEMA ausüben. Folge GEMA ist gezwungen die bestehenden Regelungen zu ändern. Oder es wird eine weitere Alternative Verwertungsgesselschaft entstehen was uns allem eigentlich gelegen kommt. Es ist also durchaus möglich als independent Künstler das System zu Kippen.

  • Vor 7 Jahren

    Die Probleme die die Musikindustrie hat sind nicht durch das Internet entstanden.
    Wo waren am Anfanf von mp3 die Angebote der Industrie?
    Wie hat die Musikindustrie reagiert?
    Mit Copyprotection Kunden frustriert!
    Der illegale Downloader war besser gestellt, als derjenige der die Musik legal im Laden erworben hat.
    Und jetzt wo es Gegenangebote gibt wird wieder Besitzstandswahrung versucht.
    "Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte" das war einmal.
    Elektronisches Rechtemanagement ist heute.
    Wake Up, Gema!

  • Vor 7 Jahren

    ich erinnere mich an diesen thread! die vier jahre..

  • Vor 7 Jahren

    Das ist dann sozusagen Version 1.0
    Sollte die GEMA Wiedererwarten das Ganze ohne murren annehmen und verarbeiten, sollte man daraus ein Crowdsourcing Projekt machen. Denn dann würde man die 44100 einzelnen sample pro Sekunde, und die damit einhergehenden Formulare, doch locker mit der geballten Power des Internets verarbeitet bekommen - Meint ihr nicht auch? ;)

    Danach könnte man ja auf 48 kHz erhöhen, oder? Um auf Nummer sicher zu gehen, sozusagen. :D

  • Vor 7 Jahren

    Nur falls es jemand noch nicht gefunden hat, das entsprechende Lied "Product Placements" findet sich hier: http://youtu.be/nYqnaiQpe1c

  • Vor 6 Jahren

    lahmes gema-bashing.

    was will der künstler damit beweisen? das auch bürokratie seine grenzen hat?

    soll der mann doch in eine alternative VG gehen, oder seine musik gerne verschenken. hat ja keiner was gegen...