Beim Geld hört der Spaß auf: Auf 20 Millionen Euro verklagt Virgin Records/EMI 30 Seconds To Mars. Jared Leto, Bruder Shannon und Co. hätten die vereinbarten fünf Alben nicht abgeliefert, heißt es in der Klageschrift der Virgin-Verantwortlichen, die am vergangenen Freitag in Los Angeles eingereicht …

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  • Vor 13 Jahren

    Jared Leto ist so ein Idiot.
    Plattenfirma hin oder her, er verhält sich wie ein Kleinkind.

  • Vor 13 Jahren

    wieso soll er sich nicht wehren?
    wer lässt sich denn freiwillig das Geld aus der Tasche ziehen?

  • Vor 13 Jahren

    @jesssi (« wieso soll er sich nicht wehren?
    wer lässt sich denn freiwillig das Geld aus der Tasche ziehen? »):

    Eben. Warum soll sich das Label nicht wehren? Wer läßt sich denn freiwillig das Geld aus der Tasche ziehen? :D

    Gruß
    Skywise

  • Vor 13 Jahren

    ich weiß nicht, gegen wen ich bin

  • Vor 13 Jahren

    Jared Leto und Kumpanen haben in diesem Fall recht. Trotzdem ist er ein narzistischer, selbstherrlicher Emo-Bono-Möchtegern. Wer sein Musikvideo extra am Nordpol drehen muss, dafür tagelang Flugzeuge und Personal in beschlagnimmt, um im Endeffekt ein Video zu drehen, dass "menschengemachten" Klimawandel durch Verschwendung der Ressourcen und Ausstoß von Co2 anprangert und selbst kein Stück besser ist (siehe oben genannte Punkte), der muss einfach ein Idiot sein. Nicht das Bono da besser wäre.

  • Vor 13 Jahren

    Die Musik kann gut finden wer will. Ist ja bekanntlich Geschmackssache.

  • Vor 13 Jahren

    Na klar ist das ex-label sauer. Bei dem Out-put reichts ja nicht mal für ne "Best of CD" oder eine B-Seiten Compilation. ;)

    Soll der Jung halt noch in 1-2 Filmchen mitspielen dann hat er die 20 Mios zusammen...

  • Vor 13 Jahren

    @Anonymous (« Es geht hier um 30 Millionen Dollar und bis zu seinem Statement war nur die Forderung von EMI bekannt, nicht aber die Tatsache, dass die Band nie Geld aus den Plattenverkäufen gesehen hat. »):

    "Das Geld wird heutzutage doch sowieso durch Konzerte gemacht." :D

    Zitat (« Und laut kalifornischem Recht sind 30 Seconds to Mars aber im Recht, den Vertrag nach 7 Jahren zu kündigen. »):

    Da beißt sich was. Klar haben sie das Recht, den Vertrag nach sieben Jahren zu kündigen. Nur - erstens wurde der Vertrag nach neun (!) Jahren gekündigt. Wenn in dem Vertrag drinstand, daß sich der Vertrag um weitere sieben Jahre verlängert, sofern er nicht vorher gekündigt wird, dann hätte das Label Recht.
    Zweitens hat es so ein "Geschmäckle", wenn eine Band sich nach einer Veröffentlichung satte drei (!) Jahre Zeit läßt, um sich von ihrem Label zu verabschieden. Man könnte auf den Gedanken kommen, daß sie im Hintergrund an einem dritten Album gearbeitet haben und das Ergebnis bei einem anderen Label veröffentlichen wollen. Schlecht, wenn das alte Label zwischendrin weitere Gelder in 30STM investiert haben sollte - und nun geht das Endprodukt flöten.
    Drittens beinhaltet der Vertrag ja nicht nur eine Laufzeit, sondern auch ein zu erbringendes Ergebnis, in diesem Fall fünf Alben. Das würde mir als Arbeitgeber auch ziemlich stinken, wenn ich jemanden einstelle, um eine bestimmte Aufgabe zu erledigen und nach einer gewissen Laufzeit kündigt er, ohne die vereinbarte Leistung erbracht zu haben, während ich selbst als Arbeitgeber meinen Pflichten aus dem Arbeitsvertrag nachgekommen bin.

    Zitat (« Und nur als Information, Jared und sein Bruder Shannon haben damals einen Vertrag mit dem Label Immortal Records gemacht, welches dann von Virgin geschluckt wurde. Sie waren also nicht von Anfang an bei einem Major Label. »):

    Der Unterschied ist mir jetzt allerdings nicht ganz klar. Der Vertrag wurde anscheinend mit sämtlichen Rechten und Pflichten von Virgin/EMI übernommen. Für Jared & Gesindel hat sich also erst mal gar nicht geändert, außer dem Namen des Arbeitgebers. Und dessen Möglichkeiten.

    Gruß
    Skywise

  • Vor 13 Jahren

    ...sind der moderne Ablasshandel und eine große Lüge. Genauso wie der Schwindel vom menschengemachten Klimawandel. Schaut euch alle mal den Gegenfilm zum Al Gore-Epos an: The Great Global Warming Swindel und lest einschlägige Literatur, dann lasst ihr euch vielleicht auch nicht mehr so schnell von einer neuen Industrie verarschen, die auch nur auf Geld aus ist. Euer Geld. Darüberhinaus zweifle ich nicht an der Sinnhaftigkeit in erneuerbare Energiequellen zu investieren, weil sie auf Dauer notwenig werden.
    Aber die Vorwände unter denen im Moment dazu aufgerufen wird sind einfach erlogen. Wer dazu was sagen will: gerne. Aber lest mal ein bisschen Gegenliteratur bevor ihr mit den Standart Floskeln kommt. Die gleichen Bücher und Filme habe ich nämlich auch gesehen + die "andere" Seite.

    Und Jared Leto, ich entschuldige mich für den Idioten, bleibt für mich eine "anstrengende" Person und Möchtegern-Anführer.

  • Vor 13 Jahren

    Apropo Gegenliteratur: Ja, erstes Argument gegen "Gegenliteratur" ist, dass das sowieso von der Öllobby gesponsort wird. Kann ich nur zu sagen: Beweist es, denn die Interviews die ich gesehen habe sind mit "unabhängigen" Wissenschaftlern ,alle Experten auf ihrem Gebiet und an großen Universitäten weltweit arbeitend. Zweitens: Was glaubt ihr den, von wem Al-Gore und seine Kumpels Geld bekommen? Von Bienenzüchtern? Ne: von den Menschen, die mit dem schlimmen Klimawandel ihr Geld verdienen. Noch was: Klimawandel gibt es. Schon immer. Ohne Menschen. Seit Millionen von Jahren. Und obwohl es schon viel Wärmer war, Grönland frei von Eis (deswegen heißt es ja Grönland-Grünland) ist der heute als durch den Klimawandel bedrohte Eisbär nicht ausgestorben. Das hat ganz andere Gründe. Umweltverschmutzung zum Beispiel. Darüber macht sich nämlich auf einmal fast keiner mehr richtig Gedanken. Oder darüber, dass seine Klamotten aus Sweatshops in China kommen. Hauptsache man kann auf die bösen Umweltsünder schimpfen, anstatt bei sich selbst anzufangen.
    Mich selbst inbegriffen - teilweise.

  • Vor 13 Jahren

    Heute sollte doch jeder wissen dass Plattenfirmen die Künstler verarschen und ausbeuten.

  • Vor 13 Jahren

    @rescue_log_in (« Jared Leto und Kumpanen haben in diesem Fall recht. Trotzdem ist er ein narzistischer, selbstherrlicher Emo-Bono-Möchtegern. Wer sein Musikvideo extra am Nordpol drehen muss, dafür tagelang Flugzeuge und Personal in beschlagnimmt, um im Endeffekt ein Video zu drehen, dass "menschengemachten" Klimawandel durch Verschwendung der Ressourcen und Ausstoß von Co2 anprangert und selbst kein Stück besser ist (siehe oben genannte Punkte), der muss einfach ein Idiot sein. Nicht das Bono da besser wäre. »):

    Jared Leto nutzt jedenfalls die Musik als Medium für seine Botschaften, was man von Bono Vox in letzter Zeit nicht behaupten kann, aber das hatten wir hier schon vor kurzem an anderer Stelle.

    Hier geht es aber eigentlich um nicht erfüllte Vertragsbedingungen. Wenn ich lese, daß Bands in einem bestimmten Zeitraum eine bestimmte Anzahl von Alben hervorbringen müssen, frage ich mich: Kann man Kunst erzwingen?

  • Vor 13 Jahren

    @pe (« Dann: Das Video 'A Beautiful Lie' hat die Plattenfirma nicht unterstützt. Es gab ein Minimum an Staff Leuten, 30StM mussten das ganze Equipment selbst durch die Gegend schleppen. Die Inuit wollten die Jungs nicht begleiten, weil's zu gefährlich war. »):

    Das wäre aber für mich allerdings eher ein Beweis dafür, daß er etwas an und nicht in der Birne hat.

    Zitat (« Und nun der meistverbreitete Irrtum:
    Jared Leto hat keine Milliönchen, die er sich nebenher als Schauspieler verdient. Die meisten Filme, die er gemacht hat, sind weit weg von Hollywood, er ist größtenteils ein Independent-Fuzzi. Checkt seine Filmo, dann werdet Ihr's sehen. »):

    Gemacht. Aber viele Independent-Filme habe ich darin nicht gefunden. Eher viele große Kassenerfolge, große Studios im Hintergrund oder zumindest Filme mit einem wirklich ordentlichen Budget von mehreren Millionen. Was bezeichnest Du denn als "Independent-Filme" - fragen wir doch mal so rum ...?

    Gruß
    Skywise

  • Vor 13 Jahren

    @pe (« @pe (« Dann: Das Video 'A Beautiful Lie' hat die Plattenfirma nicht unterstützt. Es gab ein Minimum an Staff Leuten, 30StM mussten das ganze Equipment selbst durch die Gegend schleppen. Die Inuit wollten die Jungs nicht begleiten, weil's zu gefährlich war. »):
    @Skywise («
    Das wäre aber für mich allerdings eher ein Beweis dafür, daß er etwas an und nicht in der Birne hat. »):

    Wieso? Wenn er an etwas glaubt, dann zieht er es durch, egal, wie schwer es wird, und er hat bis jetzt alles erreicht, was er wollte. »):

    Wenn ich wegen eines Musikvideos (!), das ich auch bequem im Studio hätte drehen können, in eine ungastliche Gegend fahre, und eine Aktion wie von Dir beschrieben durchziehe, von der mir sogar die Eingeborenen sagen "Mach deine Scheiße mal lieber allein, das ist uns zu heikel", dann hat das meines Erachtens erst mal nix mit Intelligenz zu tun.

    Zitat (« 'Requiem for a Dream' (2000) z.B. war so einer. Trotzdem kennen ihn die meisten Leute immer noch nicht, was schade ist, denn das ist einer seiner besten Filme. (Toller Soundtrack!) »):

    Das ist so ein Film, der für mich in dieselbe Kategorie fällt wie "Jagd auf Roter Oktober": ganz netter Film, aber zu spät entstanden. Aber okay, Independent ... kann man durchgehen lassen.

    Zitat (« 'Sol Goode', 'Highway', 'Sunset Strip', 'Black & White', 'Basil's Liebe', 'Last of the High Kings', 'Chapter 27', und der neue, der 2009 rauskommt 'Mr. Nobody' sind Independent Filme. »):

    "Sol Goode" war vor allem eine ziemlich beschissene Billig-Komödie, bei der ich verdammt viel Mühe hatte, mich auf das richtige Niveau runterzusaufen. Aber okay, lassen wir's mal als "Independent" durchgehen.
    "Last Of The High Kings" kenne ich nicht, aber ich möchte den Independent-Status zunächst mal anzweifeln, wenn ich Namen wie Catherine O'Hara, Colm Meaney, Christina Ricci in der Besetzungsliste und den Namen der Weinstein-Brüder in der Produzentenliste sehe.
    "Mr. Nobody" wird wahrscheinlich alles, aber ganz bestimmt kein Independent-Film. Regisseur Jaco van Dormael geht so dermaßen gut dekoriert ins Rennen und hat auch mit seinen letzten Filmen jeweils für Kassenschlager gesorgt (wenn auch nicht in den USA), daß ich mir da gar keine Illusionen mache. IMDB gibt übrigens als Produktionsbudget mal eben 47 Millionen Dollar aus, für einen Film, der nicht in den USA entsteht, ein absolutes Traum-Budget.

    Zitat (« 'Der schmale Grat' wäre beinahe gescheitert, wenn verschiedene Darsteller nicht unentgeltlich gespielt hätten. Leto ist hier aber kaum zwei Minuten zu sehen. Mini-Rolle. »):

    Ein 52-Millionen-Budget will aber irgendwie nicht so richtig zu einem Independent-Film passen - vor allem dann nicht, wenn noch eine Produktionsfirma dahinter steht, die vorher noch mit "Volcano" offensichtlichen Mainstream abgeliefert hat.

    Zitat (« In 'Nicht auflegen!' fiel sein kurzer Auftritt der Schere zum Opfer. »):

    Wir reden hier nicht zufällig von einem Film mit einer hochkarätigen Starbesetzung, aus der Feder von Drehbuchlegende Larry Cohen und der Regie von Blockbuster-Regisseur Joel Schumacher?

    Zitat (« 'Lord of War' und 'Alexander' sind keine Independent Filme, stimmt, aber Oliver Stone musste sich die Kohle für 'Alexander' zusammenbetteln, ähnliches gilt auch für 'Lord of War'. Beide Filme wurden von mehreren Studios 'getragen', also nix mit fettem Budget. »):

    "Alexander" - 155 Millionen?
    "Lord Of War" - 42 Millionen?

    Zitat (« 'Prefontaine' war eine Hauptrolle, aber eine kleine Produktion, die mehr oder weniger untergegangen ist. »):

    Okay, trotzdem komme ich erst mal nur auf sieben Einsätze in Independent-Filmen ... wenn ich mal die IMDB-Datenbank bemühe und dort nach seinem Durchbruch 21 Einsätze finde, wäre das Verhältnis Mainstream-Independent also 2:1. Selbst wenn es noch ein paar Filmchen mehr sein sollten ... das "größtenteils ein Independent-Fuzzi" will einfach nicht so richtig passen.

    Gruß
    Skywise

  • Vor 13 Jahren

    Vielleicht ist er auch einfach ein schlechter Schauspieler? :D

    *duckundschnellwegrenn*

  • Vor 13 Jahren

    Vorweg: du hast natürlich recht wenn du sagst, das Thema wäre hier unangebracht. Ich werde danach auch zu diesem Punkt an dieser Stelle nichts mehr schreiben, möchte aber doch noch ein kleines letztes mal auf deine letzte Reaktion eingehe:

    - ja, ich gehe zu fuss zum einkaufen,
    - ja, ich fahre mit dem fahrrad zur arbeit,
    - ja, ich stecke meine elektrogeräte nachts und tagsüber alle aus, indem ich die sammelsteckdosen ausschalte - also kein standby-betrieb,
    - ich habe keinen fernseher,
    - ich habe kein auto und werde in der stadt auch keines brauchen - und wenn dann mietet man sich halt mal eines
    - ich bin in meinem ganzen leben nicht mehr als 12 mal geflogen und das nur an orte, wo man mit dem auto mehr als 24 stunden hingebraucht hätte oder eine woche mit dem schiff (siehe andere kontinente wie amerika und asien)
    - ich benutze energiesparende geräte
    - ich habe gar keinen fernseher

    und: ich schließe mich skywise an, der die möglichkeit sehr treffend beschreibt heute mit aller vorhandenen technik auch ein video wie dieses im studio abdrehen zu können.

    ob jared leto ein selfmade-man ist oder nicht weiß ich ehrlich gesagt nicht. respekt wenn stimmt was hier aufgezählt wird. trotzdem sind für mich die inhalte lediglich hülsen. siehe dieses "samurai"-video von 30stm. es fängt an, die darsteller werden als harte kerle inszeniert und dann ist schluss. keine aussage vorhanden. reiner visueller bombast. zeichen, farbe, geliehene bedeutung. leer. das ist für mich 30stm. eine band, die sich gerne in großen, ausladenden attitüden suhlt. nach bedeutung ringend.

  • Vor 13 Jahren

    zudem meinte ich mit in beschlag nehmen weder, dass sie andere daran gehindert haben, das flugzeug auch zu benutzen, noch dass sie nicht bezahlt haben. vielleicht war das missverständlich formuliert. ich meinte damit nicht, dass sie betrüger wären, es war lediglich eine umschreibung dafür, dass sie aufgrund dieser vorherrschenden stürme am nordpol tagelang ausgeharrt haben und das flugzeug - das sie gemietet hatten - "in beschlag" genommen haben - völlig wertungsfrei.

  • Vor 13 Jahren

    @Sordos (« Heute sollte doch jeder wissen dass Plattenfirmen die Künstler verarschen und ausbeuten. »):

    das stimmt schon, aber wenn sie meinten, sie machen FÜNF alben bei denen, dann sollen sie die doch auch machen. ist doch kein problem.