Queens Of The Stone Age - Feet Don't Fail Me

Album: Villains (2017)
Beim Album "Villains" scheiden sich die QOTSA-Fan-Geister. Die einen sagen, dass es langsam mal wieder an der Zeit gewesen wäre, ihre Musik neu zu erfinden - die anderen halten das Album für einen krass geilen Alternative-Banger, …

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  • Vor 4 Monaten

    Finde das Album gar nicht so übel wie manch anderer und der Song ist auch ganz cool. Als besonders beeindruckende Eröffnung wäre mir das aber ehrlich gesagt nicht eingefallen.

    • Vor 4 Monaten

      Huch, das ist hier auch drin (sollte mir vllt tatsächlich mal die ganze Liste geben anstatt nur Kommentare zu hoppen)?

      Villains ist ein gutes Album imo und den Part mit "langsam mal wieder neu erfinden" finde ich nachdem sie das im letzten Album erst getan hatten auch etwas komisch. Aber ich bin hier voll bei dir. Hat lange gedauert bis ich mit dem Song wirklich warm geworden bin und halte ihn tendenziell eigentlich eher für einen der schwächeren auf dem Album.

    • Vor 4 Monaten

      Villains hatte aber mmn auch einfach nicht wirklich gute Songs va im Vergleich zum Vorgänger, der einfach mit so Sachen wie Vampyre, I Appear Missing oder dem Titeltrack schon richtig punkten konnte.

      Wäre vllt auch einfach der richtige Schlusspunkt für Alben der Band gewesen, als einen, in meinen Augen, eher halbgaren Nachfolger zu releasen. Wobei ich das Album auch immer noch besser finde, als dieses unsagbar langweilige "American Vallhallah"

    • Vor 4 Monaten

      Kann hier allen Vorpostern zustimmen und besonders Molti mit den genannten 3 Tracks, gehen auch mir unfassbar gut rein.

      QOTSA sollten aber m.E. nach noch lange nicht Schluß machen, da ist noch viel Talent und geniale Kreativität für weitere Top-Tracks / Alben vorhanden.

    • Vor 4 Monaten

      Was soll denn da kommen? Sowas wie aus Phase 1 wird man wahrscheinlich weder stemmen können noch wollen und ein zweites Like Clockwork machte glaub nich so viel Sinn. Ein Vorbote waren sonst immer die Desert Session Releases, aber die gibts ja auch nich mehr in dieser Regelmäßigkeit. Also von mir aus gern noch ein, zwei Alben aus dem Dunstkreis, aber die seh ich momentan einfach nicht.

    • Vor 4 Monaten

      Molti weiß in seiner Geberlaune hinsichtlich der ganz schwer zu schluckenden Wahrheitspillen zu gefallen. Wie fast immer zu den vergleichsweise seltenen Anlässen, zu welchen er in der "himself"-Version agiert. :)

    • Vor 4 Monaten

      Naja, ich will ja auch nicht abstreiten, dass ich mir mal ne Zeit lang Spass mit so Bullshit accounts gemacht habe, wobei sogar das weniger lästig war, als die hier oft herrschende Ödnis. Aber, obwohls mir natürlich verständlicherweise untergeschoben wird, is da seit Jahren auch wenig dran. Aber gehört halt zur Rolle.

      Zum Thema: Ich sage halt immer noch, dass Rated R wahrscheinlich das beste Ding war, das sie rausgebracht haben. Das und das Debut gefallen mir auf lange Sicht auch nochmal sehr viel besser als SftD(vllt mit Ausnahme des Mosquito Songs und, weil ich einfach auch auf eingängige Melodien zu impfendeder Hörnling bin "Go with the Flow") aber Mexicola makes me happy.

    • Vor 4 Monaten

      Ja, da bin ich sogar voll bei dir auch auf die Gefahr hin, den typisch beleidigten Fan der ersten Stunden zu geben, der sich mit dem startenden kommerziellen Überflug von seinen Ex-Nischentipps enttäuscht abwendet. Kann zwar schon auch aus diesem "Desert Spirit" heraus verstehen, warum sie mit QOTSA-Aufkleber vorne drauf dann noch so was wie "Songs for the deaf" aufnehmen wollten, aber als geschlossener katalytischer Bandverbund bleibt Rated R auch imo ihr bestes, weil rundestes Album im "klassischen Albensinne". Da hatten sie gefunden, was sie auf dem Vorgänger und in Abgrenzung zu Kyuss stellenweise noch ein bissl zu eifrig und verkrampft am Suchen waren.

      Außer (und da gibt's eben keine wirkliche Diskussion zu in meinem Universum) natürlich dem Mosquito Song, der einsam in luftig sauerstoffarmer Höhe über ihrem restlichen Gesamtwerk thront.

    • Vor 4 Monaten

      Bei mir ist schon SFTD klar vorne, dann das Debut und rated r auf gleicher Höhe, dann ...like Clockwork, dann der Rest.

    • Vor 4 Monaten

      Noch so 'ne Hängerparade hier, wa?

      Natürlich nur ein Scherz meinerseits, steht natürlich jedern frei, die Ära und Alben zu bevorzugen, die hen möchte, ist ja bei der stilistischen Entwicklung der Band auch nur logisch.

      Ich würde aber für mich festhalten, dass Homme sich wie ich finde bisher songwriterisch, gesanglich und lyrisch immer weiterentwickelt hat. Und da würde ich selbst Villains miteinbeziehen, wenn man das ganze einmal in dem von Homme selbst gesetzten Kontext betrachtet:

      "In the past, in order to get to all the ideas and variances of a riff, I would have laid out a song really long and laid it out linearly. But the idea of this was to make them tall and deep, and try to keep the songs much shorter. I call it orbital. You hear a verse, but the next time you hear a verse, it’s only about 50 or 60 percent the same. It’s rotating and changing and being morphed. Instead of a song that is like a merry-go-round, where you go around in circles and you know what’s going to happen, I want it to be more like a bus stop. You get on and you get off at a different location, and you’re kind of along for the ride."

      Finde tatsächlich, dass man vielen Songs auch anhören kann, was er da meint. Bringt halt auch ein bisschen das Risiko mit sich, dass sich manche Songs zunächst etwas wie eine ziellose Aneinanderreihung verschiedener Elemente handelt und ich frage mich, ob das vielleicht mit Grund ist, warum das Album bei vielen nicht zündet. Aber meiner Meinung nach geht das auf Villains schon ziemlich gut auf und ich halte das für eine tatsächlich Weiterentwicklung. Paradebeispiel dafür finde ich aber tatsächlich das noch etwas spätere "Noses in Roses Forever" von der letzten Desert Sessions das daneben mit "Easier Said Than Done" auch noch unter Beweis stellt, dass Homme auch noch locker Songs vom Typus Like Clockwork... schreiben kann.

      Für diejenigen, die sich den etwas hypnotischeren, rifflastigeren Sound zurück wünschen ist das aber vielleicht auch keine große Beruhigung, rein vom kreativen Potenzial halte ich QOTSA bzw Homme aber für einen Künstler, der zumindest das Potenzial hat, wie ein feiner Wein zu altern. Sofern zumindest vormaliger Drogen- und wohl immer noch recht heftiger Alkoholkonsum da nicht noch nen Strich durch die Rechnung machen.

    • Vor 4 Monaten

      "Noch so 'ne Hängerparade hier, wa?"

      Mein Ruf ist völlig tadellos und mein Alltag gleichzeitg absolut tiefenentspannt. Zweifelsfrei darf ich mich somit zu den erfolgreichsten Hängern dieses Planeten zählen.

    • Vor 4 Monaten

      Wow, GG klar als Fanboy enttarnt :D Ich bin da wie lauti konventioneller unterwegs und halte SFTD für die Großtat, weil mMn einfach die besten Songs.

    • Vor 4 Monaten

      Gleep, danke für den sinnvollen Input. Hatte dieses Zitat von Homme nie auf dem Schirm. Nach dieser Erläuterung kann ich dir komplett folgen, sowohl auf "Villains" als auch auf manchen Songs der neuesten "Desert Sessions" kann man das sehr gut nachvollziehen.

      molten, "American Valhalla" ist kein QotSA-Werk. Natürlich hat Homme einen mehr als grossen Einfluss auf AV, dennoch kann man es nicht als QotSA-Werk sehen. Wie die anderen Vorredner hoffe ich auch, dass QotSA uns noch mit weiterer Musik beglücken werden. Auch hier gehe ich mit Gleep Glorp - sehe Homme komplett mit den Fähigkeiten versehen, QotSA nochmal weiterzuentwickeln und auf ein neues Level zu hieven bzw. zumindest das sehr gute Niveau zu halten.

  • Vor 4 Monaten

    Wie sich der Opener aufbaut bis dann der Groove einsetzt ist schon ziemlich großes Kino.