All Hail the King. Fast vierzig Jahre dauerte es, bis Bernard Sumner mit "Music Complete" sein Ziel erreicht hat. Im Grunde tüftelte er schon seit den frühsten Joy Division-Zeiten daran. Nach dem Weggang von Peter Hook verblassen alle Figuren neben ihm. Selbst die zurückgekehrte Gillian Gilbert bleibt …

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  • Vor 5 Jahren

    "Es sieht aus wie New Order, es klingt wie New Order, fühlt sich aber nicht wie New Order an." Mehr gibt es zu dem Album nicht zu sagen. Die britischen Lobeshymnen sind ein Witz. How does it feel to treat me like you do? Beschissen, Bernard!

  • Vor 5 Jahren

    Hab das Album erst einmal gehört und fand es eigentlich ganz gut. Wie ein Best of von New Order, aber eben ohne wirklich neue Aspekte. Von daher bin ich auf die Halbwertszeit gespannt. Ähnlich ging es mir mit dem letzten R.E.M.-Album, von dem ich beim ersten Hören auch begeistert war. Hier hatten die Herren wohl auch den Hintergedanken den Leuten nochmal zu zeigen, dass sie immer noch so tolle Songs wie früher schreiben können. Leider ist außer "Uberlin" nichts hängen geblieben und auch das war nur eine Kombination aus "Drive" und "Man on the moon". Insofern mag "Music Complete" vielleicht auch das finale Statement einer Band sein, die nochmal zeigen will was sie über die Jahre ausgemacht hat und mit diesem Album "fertig hat".

  • Vor 5 Jahren

    Auch wenn Sven K. in manchen Dingen sicherlich recht hat, trieft die sogenannte "Kritik" nur so von Voreingenommenheit. Objektiv ist was anderes!

    Die CD ist nicht unbedingt das, was ich mir von New Order gewünscht hätte, aber ich finde sie gut. Und "Superheated" ist zwar schmalzig und so gar nicht New Order, aber 'ne klasse Nummer.

  • Vor 5 Jahren

    Laut hats bei der bewertung von Carly Rae Jepsen schon verbockt, aber das hier ist nochmal ne Stufe härter. Einfach nur respektlos

  • Vor 5 Jahren

    Was soll denn diese Beleidigung an NO. Wer keine Lust hat Kritiken zu schreiben sollte es bitte lassen.
    Das Album ist ohne Hook und man hört es … und? … es ist ein Album was Spaß macht. Ich freue mich schon auf das Konzert in Berlin.

  • Vor 5 Jahren

    Er ist wieder da. Sound, basslastig, helle Stimmen und ein Synthi-Background, der nach über dreissig Jahren endlich ganz erwachsen wurde. Statt langem Geschwafel: Herzlich Willkommen, New Order, diesmal in der Erwachsenenwelt. Schön, dass ihr wieder da seid :)

  • Vor 5 Jahren

    Sehr gute Rezension. Endlich mal ein Journalist, der dieses Album, welches KEINE EINZIGE hängenbleibende Melodie beinhaltet, nicht wegen irgendwelchen Klangfarben über den grünen Klee lobt. Mir persönlich ist wurscht, ob die Gitarren bei New Order brummen oder die Keyboards klimpern, New Order hatten stets charakteristische, eingängige, meistens leicht melancholische Melodien. Auf "Music Complete" ist NICHTS davon. Welcher Song bleibt denn nach 3 mal hören im Ohr hängen?
    Ich widerspreche dem Rezensenten nur in einem Punkt: Tutti Frutti ist grausam.

  • Vor 5 Jahren

    Für mich persönlich das Magnum Opus dieser Band:
    https://www.youtube.com/watch?v=3LY3ftiLqmE

    Könnte man ruhig mal auf die C-Seite einer Vinylreissue packen.

  • Vor 5 Jahren

    Mal ehrlich: Auf (fast) allen NO-Alben sind 50% der Songs eher zum vergessen, der Rest hingegen sehr gut bis genial. Das gilt aus meiner Sicht auch für die neue Scheibe. "Singularity" und "Academic" sind mir jedenfalls mehr als nur hängengeblieben.

  • Vor 5 Jahren

    Mal wieder eine typische subjektive voreingenommene review auf laut.de, die dem Objekt der Kritik weniger gerecht wird als dem gewollten Wortwitz des Schreiberlings. Sicher ist 'Music Complete' kein neues 'Get Ready', aber wer erwartet das auch schon. Zumal auf eben 'Get Ready' auch viel Mittelmaß vertreten ist, das allerdings durch die Präsenz von Überhymnen wie Crystal und Someone like you kompensiert wird. 'Music Complete' ist durchaus ideenreich und bietet treibende beats im Elektro-Gewand und ist dabei weit weniger fad als 'Technique' und längst nicht so seicht wie 'Waiting For The Siren's Call'.

  • Vor 5 Jahren

    10 (plus one) summoner's tales zum abgewöhnen....ich lege mal wieder die "movement" auf...alles danach war ja eh mehr so "ganz süß, aber tüdelkram"... :smoke:

  • Vor 5 Jahren

    nach 10 jahren ein komplett neues album und ich find´s gut! es "wildert" im eigenen musikalischen vorgarten und gibt uns teils wunderbare, teils okay´e, aber definitiv keine langweiligen songs! fett produziert und mit coolen gästen ist es durchweg anhörbar, ohne große ausfälle! wer jetzt nur vergangene stücke und sounds hören möchte, sollte einfach ältere platten und songs auflegen und anhören... und der "vorwurf" b. sumner hätte als diktator das ruder fest in der hand, ist doch wirklich sehr subjektiv und nicht haltbar! damit unterstellt der schreiber herrn morris und frau gilbert keine eigene meinung und haltung! ...nicht fair und nicht nett und vermutlich auch nicht richtig! vielleicht ist herr hook der teil der gruppe, der keine gruppen-vielfalt wollte... warum sonst gibt er einfach so (laut medien ja ohne rücksprache mit den anderen band-mitgliedern) die beendigung von new order bekannt! klingt nicht demokratisch und sehr eigensinnig! aber egal: die anderen lassen ihn auf tour gehen und die klassiker spielen... so stelle ich mir einen "spielverderber" vor! und ja: ich war sehr überrascht, wie wenig mir sein bass auf dem neuen album fehlt... und nochmal ja: das album gefällt mir sehr und ich freue mich schon auf´s diesjährige konzert in berlin! mit einigen neuen songs und natürlich auch den klassikern!

  • Vor 5 Jahren

    Ich bin New Order-Fan seitdem Technique rauskam und ich finde die neue Platte großartig. Die perfekte Mischung aus klassischem New-Order-Sound und modernen Einflüssen von La Roux etc.
    Als ich zum ersten Mal "Restless" im Radio hörte dachte ich "gähn", aber der Rest kann sich hören lassen.

    Super finde ich: Plastic, Singularity, Tutti Frutti (ja, kann man mal machen ;-), The Game.
    4/5

  • Vor 5 Jahren

    Das neue Album ist das Beste, was ich je von New Order gehört habe. Eines der besten Popalben überhaupt. Die Plattenkritik ist für mich absolut unverständlich. Hatte da jemand Tomaten auf den Ohren oder einfach nur keinen Musikgeschmack.

  • Vor 5 Jahren

    Verstehe dieses Sumner-bashing in der Rezension nicht. Zumal es in der review auch nur emotional vorgetragen wird ohne zu konktretisieren. Ganz schwache review. Was hat der Autor für ein Problem mit Sumner. Was wäre Joy Division ohne Sumner, ja, Joy Division bestand nicht nur aus Curtis und Hook. Ich finde es einfach ärgerlich, wie hier auf diesem Portal, das für sich einen gewissen Anspruch hat, ein Album niedergemacht wird, weil der Autor es nicht auf die Reihen bekommt seine persönlichen Erwartungen zurückzusetzen.

  • Vor 3 Jahren

    Das sehe ich ähnlich wie daion. Die Kritik steht aus meiner Sicht schon am Rande einer Schmähkritik und zumindest der Rahmen des Artikels baut auf einem persönlichen Angriff auf, nämlich eines angeblichen Diktats über die Band.

    Ich kann nicht nachvollziehen, wie man hier von einer Diktatur über New Order sprechen kann. Wer die Werke von 'The Other Two' kennt, erkennt in Music Complete ähnliche Elemente, die auch bei Gillian Gilberts und Stephen Morris' "Soloband" eingesetzt wurden. Dass für dieses Album also ein Hintergrund einer diktatorischen Unterdrückung der übrigen Bandmitglieder besteht, scheint mir eher ein aus der Luft gegriffener Vorwurf zu sein, auf dem aber leider der gesamte Artikel aufbaut, der so umgehend ineinander fällt.

    Sicherlich hat Sumner Elemente seiner Projekte bei Electronic oder anderen Nebenprojekten einfließen lassen. Ein persönlicher Stil entwickelt sich weiter und dass sich der Geschmack aller einstigen begeisterten Zuhörer in die gleiche Richtung weiter entwickelt, ist bei der Vielzahl der Individuen recht unwahrscheinlich. Dass nun also die Meinungen auseinander driften, dürfte kaum überraschen. Alles in allem aber kein Grund für persönliche Angriffe. Das sollte mit ein wenig journalistischem Background aber eigentlich selbstverständlich sein.