"You're now about to witness the strength of street knowledge." Wie prophetisch die Worte ausfallen, die ein wahrhaft spezielles Hip Hop-Album eröffnen, lässt sich am Veröffentlichungstag, dem 8. August des Jahres 1988, noch nicht ansatzweise absehen. Kommerziell erfolgreicher - oder auch nur im …

Zurück zum Album
  • Vor 11 Jahren

    war eine art compilation wenn ich mich recht erinner, denn erst SOC wurde doch so richtig als Album vermarktet und auch angesehen (allein schon qualitativ).

  • Vor 8 Jahren

    Neue Nigga-News: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/urte…

    Wie also wollen wir künftig damit umgehen? Ich würde es vorziehen, wenn es da eine weltweit einheitliche Regelung für alle Menschen jeglicher Coleur gibt. Ebenso wie für den heutigen Gebrauch der Wörter "Zigeuner", "Jude", "Kartoffel", "Knoblaufresser", "Bleichgesicht", "Kümel", "Nazi", etc pp. - entweder alles als neuen Sprachgebrauch unter veränderten Vorzeichen gelten lassen, oder alles für immer stigmatisieren. Was meint ihr?

    • Vor 8 Jahren

      Was genau schlägst du als politisch korrekte Variante zu "Jude" vor? Darf man dann wenigstens noch Christ oder Muslim sagen?

    • Vor 8 Jahren

      Morphi: Guter Punkt, natürlich ist "Jude" ein völlig normales Wort, wird aber m.E. dennoch immer mit so einem "Oha, er hat Jude gesagt" Blick aufgenommen, besonders wenn man das Wort in einem Satz verwendet indem man zum Ausdruck bringen will, dass jemand (zu) gut wirtschaftet. Was ja so "eigentlich" keinen Nazi-Bezug hat, sondern nur auf die Tradition hinweist die die Juden als Banker, Finanziers, Händler, Geschäftsmänner, etc nunmal inne hatten.
      Und ich wollte ja eben keine Alternativen zu diesen ganzen Wörtern, sondern ein allgemeines "locker machen" da all diese Begriffe heute allermeist in einem anderen Kontext verwendet werden, bzw die Deutungen sich gewandelt haben, bzw sich weitere Deutungen zu einer ursprünglichen hinzugesellt haben.

    • Vor 8 Jahren

      Ein Grammatik-Nazi z.B. ist heute klar jemand der andere ständig verbessert obwohl die Fehler ziemlich nichtig sind. Etc. - da wird nur der Bezug auf die unglaubliche Verbissenheit und Engstirnigkeit der Nazis genommen, nicht auf die Gesinnung.

    • Vor 8 Jahren

      So ist der Nigga heute auch eher der coole Schwarze im HipHop/Ghetto-Romantik-Kontext als der gedemütigte Sklave von damals.

    • Vor 8 Jahren

      Du bist so unerträglich dumm, das geht auf keine Kuhhaut.

    • Vor 8 Jahren

      Ebene genau dann, wenn ich JUDE im Kontext des "gut Wirtschaftens" benutze ist es diskriminierend. Denk vielleicht mal drüber nach, weshalb Juden früher Banker/Geldverleiher oder Händler waren. Manchmal ist es für mich wirklich schockierend, wie wahnsinnig dämlich du bist. Das macht mich wirklich betroffen.

    • Vor 8 Jahren

      Dass Du mich für unerträglich unsäglich unfassbar unendlich etc dumm hältst wissen wir hier alle seit Jahren, aber wiederhol das ruhig immer wieder. :)
      Wen jemand gut wirtschaftet, dann ist das doch eine eher positiv besetzte Eigenschaft von ihm, oder? Ich meine, natürlich ist mir die Brisanz in diesen Begrifflichkeiten klar, mir gefällt nur nicht, dass eine gewisse PC (die von wem genau bestimmt wird?) immernoch vorschreiben will welches Wort 2013 wie besetzt ist. Natürlich kann man sich dann um einzelne Worte streiten und es z.B. bei "Jude" anders sehen als bei "Kartoffel", klar. Aber Nigger/Nigga ist doch das beste Beispiel wie sich eine eigentlich entsetzliche Bedeutung in eine völlig andere gewandelt hat, bzw. eine weitere Bedeutung sich paralell dazu durchgesetzt hat (Nigga als cooler HH-Dude).
      Sicher kommt es aber in erster Linie darauf an welches dieser Wörter in welchem Kontext und in welcher Umgebung geäußert wird.