"Der sicherste Weg, authentisch wahrgenommen zu werden, ist einfach authentisch zu sein", sagt Steffen Brückner, Gitarrist des neuesten X-Factor-Produkts Mrs. Greenbird. Mit der Authentizität ist das allerdings so eine Sache. Modisch zwischen Hippie und Hipster treffen die Kölner mit ihrer poppigen …

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  • Vor 11 Jahren

    @lautuser (« ... »):

    Wir hatten dieses Thema schon mal. Dass ein Weisser alles ausser der N-Bombe sagen "darf", darum geht es nicht. Natuerlich darf er das, nur muss er dann auch damit rechnen, dass er dafuer ausgelacht und nicht ernst genommen wird. Das liegt wohl auch daran, dass du nur die deutsche Perspektive kennst. Der w(h)igger hat auch 2013 noch keinen guten Stand.

  • Vor 11 Jahren

    Baude
    Wer sollte ihn denn dafür auslachen? Die "Headz"? Die schwarzen "Headz"? Wenn die das so sehen, gerne - was juckt mich das? Dann leben die eben noch in der Vergangenheit in der es was zählte wer welche Hautfarbe hat. Dann sind diese Leute eben latent rassistisch in dieser Thematik. DAnn haben diese Leute eben HipHop nicht gerafft. Sollen sie doch lachen, hauptsache sie schaffen es mal aus ihrem Block raus und raffen dass die Welt rund, groß und bunt ist, herje - wen juckt was bildungsferne Menschen zu lachen haben? Man kann sie nur bemitleiden und versuchen zu helfen.

  • Vor 11 Jahren

    Mir geht es nicht in den Kopf, warum du staendig irgendwas von heads faselst, ernsthaft. Sieh' das wie du willst, machst du doch eh, da kann man sagen was man will.

  • Vor 11 Jahren

    Baude
    nun, ich dachte Du meinst mit den Leuten die den weißen HipHOp der yo sagt auslachen die "Headz". Meintest Du scheinbar nicht, also nochmal: WER lacht ihn aus? Und wofür, dafür dass er weiß ist? Ich raff das nicht.

  • Vor 11 Jahren

    Nebenbei frage ich mich, wer jetzt bildungsferner ist - der, der glaubt, er habe die Bi-Sprache erfunden oder der, der sich zurecht ueber Weisse lustigmacht, die schwarz klingen wollen.

  • Vor 11 Jahren

    Wenn du tatsaechlich glaubst, das waere bloss auf Leute bezogen, die mit Hip Hop zu tun haben, dann finde ich das ja noch kurioser als eh schon.

  • Vor 11 Jahren

    Baude
    Das mit der Bi-Sprache hatten wir doch schon. Freilich habe ich die nicht erfunden, sondern lediglich mit re-etabliert.
    Und wieso denkst Du, dass ein Weißer der "yo" etc sagst schwarz klingen will - was ist dass denn für eine krude Annahme? Man spricht den HipHop-Slang, völlig befreit von Hautfarben-Geblubber. Ich bin richtig vor den Kopf gestossen, Du und die die angeblich lachen denken der Weiße will damit Schwarz klingen? Lächerlicher gehts ja kaum. Und freilich ist das HipHop-Slang. Der hat sich auch außerhalb von HipHop ausgedehnt.

  • Vor 11 Jahren

    Ja, das hatten wir - bevor ich dich aufgeklaert habe, meintest du naemlich durchaus, dass du sie erfunden hattest. Genau das Wort fiel damals. Aber egal jetzt, auch zum Rest moechte ich mich nicht mehr aeussern, bringt eh nix.

  • Vor 11 Jahren

    Baude
    Ja, so war das mit der Bi-Sprache, bis zu Deiner Aufklärung dachte ich, dass ich sie (mit ein paar Jungs) erfunen habe. DAbei hatte das nur irgendwer im Deutschunterricht aufgeschnappt und es hat sich verselbstständigt.
    BAUDE: DER REST IST WICHTIG! Der Rest sagt einiges darüber aus wie diese lachenden Leute denken, bzw welchen Bildungshorizont sie haben. Kein Weißer den ich kenne der ab und an in den HipHop-Slang verfällt will damit schwarz klingen, der Geanke ist VÖLLIG absurd. Wenn das die vermeitlichen realen Projects-Blackos denken, gut, aber doch nur weil sie denken die Welt geht nur über 3 Blocks. Das willst Du hier als allgemeingültig verkaufen? Das ist so irre und so realitätsfern, HipHop hat längst (!!!) alle Hautfarben der Welt. Gott, ist das schlimm.. Wieso in drei Gottes Namen sollte jemand schwarz klingen wollen?

  • Vor 11 Jahren

    Sieht das hier sonst noch wer wie Baude? Kann man Weißen die HipHop-Slang benutzen einfach so unterstellen, dass sie wie Schwarze klingen wollen? Impliziert das nicht irgendwie, dass man ihnen die Affinität zu HipHop abspricht? Ist es eine rassistische Geisteshaltung?
    3 Diskussion heute, bitte schaut auch in den Farid Bank Thread zum Thema Doppelmoral und in den "process of belive" Thread von Bad Religion zum Thema Religio - eure Meinungen sind WICHTIG! Danke.

  • Vor 11 Jahren

    Ich nerve? Du spamst alles mit Behauptungen voll, bist nicht in der Lage zu antworten und schreibst dann auch noch sowas? Sehr lächerlich, dein Verhalten.

  • Vor 11 Jahren

    Du haengst dich jetzt mal wieder an einem einzelnen Begriff auf. Ob das jetzt einer aus den projects ist oder ein Businesstyp, der nur quiet storm hoert: keiner von denen nimmt Weisse ernst, die so reden.

  • Vor 11 Jahren

    Die kommerziellen Sender sind auf möglichst Einschaltquoten aus, um damit möglichst hohe Einnahmen aus Werbung zu erzielen.
    Da nun aber die Quoten der Castingshows ständig zurück gehen, wird es solche Sendungen in dieser Form nicht mehr lange geben.
    Spätestens wenn es sich für die Sender nicht mehr rentiert wird der Vertrag gekündigt.
    X-Factor dürfte, allem Erfolg Mrs. Greenbirds zum Trotz, für VOX Geschichte sein.

    Ich hege sogar die leise Hoffnung, dass sich vielleicht in einem TV-Sender mal die Entscheidungsträger auf bessere Möglichkeiten besinnen, Künstler und ihre Werke zu präsentieren. Ganz einfach ohne Wettbewerb.:)

  • Vor 11 Jahren

    Baude
    Verstehe ich nicht. Wieso nicht? Denken sie dieser Weiße will Schwarz sein? Dann haben sie nichts kapiert, diese Herleitung ist UNFASSBAR. Denken sie der Weiße darf kein HipHoper sein, dann haben sie auch nichts kapiert - nochmal: Wen juckt es wenn Leute so zurückgeblieben denken? Und im BusinesAlltag redet ja eh keiner so, auch Schwarze nicht, nur unter Freunden/Bekannten in der Freizeit.

  • Vor 11 Jahren

    ist doch eigentlich fast das selbe wenn blondschöpfe hierzulande reden wie "vallah kannsu mir mal gebben diesä numma von dies ein' chaya,lan, die will isch ma boiern alläh (...)"
    sowas wirkt lächerlich und aufgesetzt, nicht mehr und nicht weniger. braucht man sich gar nicht so weit zu versteigern

  • Vor 11 Jahren

    vor ALLEM worte wie "styler", da muss ich direkt an diesen unsäglichen jan delay denken

  • Vor 11 Jahren

    Lautuser mal wieder lost in translation. Der General liest ihm zurecht die Leviten!

  • Vor 11 Jahren

    @Arieve (« @TheBeast666
    Ich achte die freie Meinungsäußerung und unterstelle nicht per se Intoleranz, aber hast Du Dich mal selber gelesen?

    "Bei ner Castingshow auftreten und dann den Authentischen spielen beißt sich in meinem Kopf ganz gehörig."

    Ist ne Meinungsäußerung, klar. Vom mir aus auch eine freie, aber eine Veralgemeinerung ist es auch und zwar eine ganz gehörige. Kein Castingteilnehmer kann also authentisch sein? Sowas wie alle Türken essen Knoblauch und alle Polen klauen. Ist auch ne Meinungsäußerung, aber auch sehr intolerant, oder?

    "Von ihrer Stimme bekommt man entweder Hodenkrebs oder es wachsen einem Eierstöcke."

    Das ist keine Meinungsäußerung sondern eine Tatsachenbehauptung und mit sowas sollte man SEHR vorsichtig sein, als Journalist würdest Du das wissen. ;-)

    Also werde ich auch mal frei meine Meinung äußern: Ich finde Deine Argumente intolerant und arrogant. Ganz einfach und nicht bös gemeint. »):

    Ist das dein Ernst? Das ist doch keine Verallgemeinerung, die man mit den rassistischen Vorurteilen, die du hier ins Spiel bringst, gleichsetzen kann!

    Was bitteschön hat ein Mensch, der die Musik liebt, in einer Castingshow verloren? Was soll die Behauptung "Ich will einfach nur Musik machen." Einfach nur Musik machen kann man ganz wunderbar ohne Castingshow. Die braucht man nur, wenn man möglichst schnell berühmt werden will.

    Nun zu dem Ding mit dem Songs selber schreiben: Das hat für mich nichts mit Authentizität zu tun (jedenfalls nicht per se, ist für mich genreabhängig). Es gibt auch großartige Künstler, die ihre Songs nicht selbst geschrieben haben. Nicht jeder gute Musiker ist auch ein guter Komponist.

    Zu meiner zweiten von dir zitierten Äußerung: Ich bin einfach mal pauschal davon ausgegangen, dass ein denkender Mensch in der Lage ist, diese Aussage als die satirische Überspitzung, die sie ist, erkennen kann, aber DA habe ich wohl zu sehr verallgemeinert. Als Wissenschaftler würdest du eine solche von einer Faktenbehauptung unterscheiden können.

    Was daran nun arrogant sein soll, erschließt sich mir nicht. Vielleicht ein bisschen. ^^

    Aber diese Überstrapazierung des Wortes Intoleranz ist einfach ekelhaft. Und sie begegnet mir immer häufiger und in immer dümmerer Form. Wenn man sagt: "Bring me the Horizon" sind keine Metalband ist das gleich intolerant. Ist es auch intolerant, wenn ich sage, dass ein Schnitzel kein Blumenkohl ist? Ist es eine Pauschalisierung zu behaupten, dass ein Küchentisch kein Badehandtuch ist?

  • Vor 11 Jahren

    @TheBeast666 und JaDeVin
    Ihr müsst diese Formate ja echt arg hassen und gebt ihm damit viel viel mehr Bedeutung, als es hat. Ne Castingshow ist TV-Unterhaltung, damit wollen ein paar Hanseln Geld machen, indem sie mässig begabte Teenies trällern lassen und ihnen die große, schnelle Karriere versprechen. Nicht mehr und nicht weniger. Die Masche zieht nicht mehr so und jetzt haben Musiker, die bisher lokal etwas Erfolg haben dieses Format als Chance entdeckt eine größere Bühne zu bekommen und en steinigen Weg abzukürzen. Mrs. Greenbird zB hat sich das erste Vorcasting erst mal angesehen weil sie die angeblichen Knebelverträge mal ansehen wollten. Die sind nicht blöd und die haben sich nicht dem Teufel verkauft. Sie lassen die TV-Heinies ihr Geld durch das Format verdienen, das sie eh verdienen würden und nehmen sich dafür etwas Zeit um ihr Ding der Öffentlichkeit vorzustellen. Nicht mehr und nicht weniger als all die echten "Stars", die ihre Auftritte in Shows usw bekommen, weil das Marketing der Labels sie zu Stars gemacht hat. Entscheiden, ob einem die Musik gefällt muß immer nich jeder selber, egel ob es um einen etablierten Star geht oder um einen Newcomer, der die Maschinerie nimmt um mehr Publikum für seine Kunst zu bekommen. Und die Musiker, die sich über viele Jahre auf hohem Niveau halten gibt es heute so gut wie gar nicht mehr. Dafür werfen sich Jahr für Jahr tauende neue Nachwuchsmusiker auf den Markt, die dann (ob mit Castingshow oder ohne) in die Charts vermarktet werden. Sie haben die selben Chancen wie jeder neuentdeckte Newcomer, mit dem Unterschied, dass sie mehr Perspektiven haben als ein begabter Teenie, der sein Album nach den Shows in den Schoß gelegt bekommt, auf Gedeih und Verderb dem Produzenten und Label ausgeliefert und dann nach einem Jahr Ruhm ausgespuckt in der Realität der ARGE landet. Mrs. Greenbird tingeln dann einfach wieder weiter durch die Clubs von Köln und Umgebung und haben nichts verlohren, aber einiges gewonnen. Und wer gibt euch die Gaantie, dass eure Helden von heute in 1 oder 2 Jahren noch jemand kennt? Niemand! Aber ihr wie ich habt dann immer noch ein Album in Schrank, das euch gefällt und das ihr immer wieder rauskramen und anhören könnt, wenn euch danach ist. Das ist doch die Intension eines Musikers oder? Etwas zu schaffen, woran man sich erinnert?