Moby bleibt Moby, er vereint Licht und Schatten auf einem Album. "Last Night" ist als Konzeptplatte angelegt, die nach der Dramaturgie eines Partymarathons im nächtlichen New York abläuft: vom Vorglühen über den Adrenalin-Peak bis zum Fade-out. Dabei besinnt sich Moby seiner DJ/Produzenten-Wurzeln: …

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  • Vor 12 Jahren

    kann der review voll und ganz zustimmen. "last night" klingt billig, richtig billig. beim hören drängen sich ungewollte erinnerungen an die eurodance-zeiten auf. die single ist ok, haut mich nicht so vom hocker(das arg plakative video kann man jedoch getrost wieder vergessen), erfüllt aber sicherlich seinen 'zweck' im club. dennoch sind nicht alle tracks für's tanzen geeignet. hier und da geht moby auch, im rahmen seiner möglichkeiten, einige experimente ein. hierzu zählt z. b. das hiphop-lastige "alice".
    trotzdem, irgendwie wirkt "last night" wie von vorgestern, als hätte moby die jüngsten trends allesamt verschlafen.

    2/5

  • Vor 12 Jahren

    Ich sehe das ein wenig anders. Meiner Ansicht nach kommt Moby langsam wieder in die Spur. "Hotel" fand ich persönlich vollkommen daneben. Songs wie "Hyenas" versöhnen mich da beispielsweise wieder. Ich empfinde die Stimmung auf dem neuen Album als sehr angenehm und kann auch tatsächlich etwas damit anfangen. Und zum Eurodance möchte ich nur mal erinnern, dass Moby daran ja durchaus nicht ganz unbeteiligt war, nur haben sich seine Stücke immer wieder vom tatsächlichen Müll deutlich abgehoben. "Feeling so real" ist für mich heute immer noch ein Oberkracher.

  • Vor 12 Jahren

    Nach Play fand ich die Alben auch nicht mehr
    so genial tja vielleicht liegts an der Plattenfirma weiß auch nicht.
    Die Single Disco Lies ist dennoch ganz Ok

  • Vor 12 Jahren

    @Knallapalla (« Ich sehe das ein wenig anders. Meiner Ansicht nach kommt Moby langsam wieder in die Spur. "Hotel" fand ich persönlich vollkommen daneben. Songs wie "Hyenas" versöhnen mich da beispielsweise wieder. Ich empfinde die Stimmung auf dem neuen Album als sehr angenehm und kann auch tatsächlich etwas damit anfangen. Und zum Eurodance möchte ich nur mal erinnern, dass Moby daran ja durchaus nicht ganz unbeteiligt war, nur haben sich seine Stücke immer wieder vom tatsächlichen Müll deutlich abgehoben. "Feeling so real" ist für mich heute immer noch ein Oberkracher. »):

    "hyenas" ist schon irgendwie ein highlight auf der platte, das stimmt.
    zum schluss hat moby auch noch einen bonus-track eingebaut, wenn man das denn so nennen darf. das sind dann so ein paar schiefe töne, die das album noch ein paar minütchen länger machen.

    hatte zuerst "18" und danach erst "play". "hotel" ist eine absolute zumutung, auch die laut-kritik hierzu ist reichlich wohlwollend.
    finde "18" sogar ein wenig besser als "play". ich verweis' da nur auf die lieder "great escape", "extreme ways" und "look back into".

  • Vor 12 Jahren

    grad das Album zwei mal gehört: es ist Moby wie Moby halt ist! ein paar Durchhänger und Schwachstellen gibt es, aber Moby bleibt sich treu.

    Kein Meisterwerk, aber bei weitem kein Flop. 3,7 Punkte von 5

  • Vor 12 Jahren

    wie ein schlechter Trip mit der Zeitmaschine... leider!

  • Vor 12 Jahren

    ich finds gut, habe rein gehört und dachte : Gut! Aber ihr seid ja nisch meiner meinung...

  • Vor 12 Jahren

    Als absoluter Moby-Fan kann ich nur sagen:
    Er ist ne geile Sau wie immer :-)))
    Auch wenn nicht jeder Track meinen Geschmack trifft, finde ich es immer wieder bemerkenswert, wie vielseitig dieser Typ ist.
    Mein Highlight: # 8: I´m in love
    Ebenfalls ultimativ geil ist # 3: 257.zero

  • Vor 12 Jahren

    @Unregistered (« Stimmt. »):

    Na dann sind wa ja einer meinung! :D
    Schnuggelsche

  • Vor 12 Jahren

    ich bin richtig überrascht von dem neuen Moby album.
    es präsentiert eine breites spektrum , es macht spass , locker zu hören, tanzwütig und dennoch relaxt und cool im letzen abschnitt.
    die ersten 3 tracks sind belanglos aber ab dem track 4 gehts rund.
    Mir gefällts !!!

  • Vor 12 Jahren

    @zolex: yep

    der moby hat's mal wieder voll gebracht. klar, die intros der meisten tracks sind nicht auf dem stand der zeit. ach ja, die produktion ist es auch nicht. na und? moby macht einfach die emotionalsten elektronischen songs, die man auch noch ewig hören kann. schließt nahtlos an play und 18 an.

  • Vor 12 Jahren

    @Siso (« schließt nahtlos an play und 18 an. »):

    unfug. "last night" hat fast nichts mit den genannten alben zu tun. moby wollte die stimmung des new yorker nightlife auf platte verewigen. die songs auf den genannten alben sind viel abwechslungsreicher und die tanzbaren sachen sind klar in der minderheit.

    früher hat er unter pseudonymen durchaus auch beim eurodance mitgewirkt (meine ich gelesen zu haben). in dieser beziehung knüpft er in der tat an alte zeiten an, aber eben nicht an play oder 18-zeiten.

  • Vor 12 Jahren

    aye, nette diskussionskultur hier. höre moby seit den go tagen. seit langer zeit macht moby sachen für den mp3 player oder das auto. da macht auch last night keine ausnahme - so wie's auf der platte ist, ist nix tanzbar.

    klingt alles 100% nach moby, okay und im schnitt ne ecke schneller als 18 und play.

  • Vor 12 Jahren

    @Siso (« aye, nette diskussionskultur hier. höre moby seit den go tagen. seit langer zeit macht moby sachen für den mp3 player oder das auto. da macht auch last night keine ausnahme - so wie's auf der platte ist, ist nix tanzbar. »):

    "nicht tanzbar" :rayed:

    nur so zur info: die erste single-auskopplung hieß "disco lies". ;)

  • Vor 11 Jahren

    Schlecht ist's nicht, aber Hotel war besser.
    Aber die Alben sind auch ziemlich verschieden da Moby ja auf Hotel die meisten Stücke singt und hier eigentlich gar nicht.