Gothic und wohliger Grusel gehen gemeinhin gut zusammen. Wenn jedoch gesangliche und textliche Ausrutscher das Grauen hervor rufen, wird es eng. Auf ihrem Erstling tirilierte, textete und spielte Mina Harker noch plattitüdenhaft und wenig professionell. Mit "Bittersüß" startet nun der Generalangriff …

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  • Vor 8 Jahren

    Und noch dazu sieht die echt übel aus. Von der Mucke mal ganz zu schweigen...

  • Vor 8 Jahren

    Ich gebe zu: ist nicht mein Genre, deshalb habe ich nur die Singleauskopplung angehört. Aber nur einen Punkt? Ich kann definitiv zwölfunddrölfzig Titel nennen die schlechter klingen...und jeden Tag im Radio hoch- und runtergeleiert werden. Was sollen die dann bekommen? Minus zwei Punkte? Besser als "der Graf" ists aus meiner Sicht auf jeden Fall: hier ist wenigstens Rythmus drin.

  • Vor 8 Jahren

    Unheilig sei Dank werden wir wohl auf Dauer mit solchen Acts bombardiert werden. Aber da Gothic schon Scheiße wurde, als der Metal anfing da mitzumischen, ist das so tragisch ja nun auch nicht.
    Ach ja: Laut eurem Künstlerprofil sind Mina Harker ein Duo. In dieser Rezension kriegt man aber den Eindruck, es sei eine Solokünstlerin. So viel Recherche hat sogar ein Verriss verdient,erst recht dann, wenn man dafür nichtmal die eigene Seite verlassen muss. ;)

  • Vor 8 Jahren

    danke f d ungefragten rat u d freundliche unterschätzen, lustiger jan.
    letzteres liegt nämlich nicht etwa daran, dass wir so etwas nicht täten.
    der focus in der vermarktung hat sich hier einfach geändert. zum debüt wurde es herausgestellt, man habe mit einem duo zu tun.
    mittlerweile ist nur noch von der frau die rede.

    ist auch egal. besser wurde es ja nicht. wer gutes zeug will, geht eben zu peter murphy und co.

  • Vor 8 Jahren

    wer hin und wieder schon mal liest, dem ist der name "mina harker" sicherlich nicht unbekannt- da gehe ich dann von einem bandnamen aus. naja, bei der mukke eh egal.......

  • Vor 8 Jahren

    @aleister: Du meinst solche Geschichten wie Holly Golightly oder Lolita, hm?
    Gruß
    Skywise

  • Vor 8 Jahren

    Seit Laut die Videos zu dem Album darunter anbietet wirken viele Kritiken, als hätten Sie nicht das gehört was dort zu hören ist. Gar nicht mal Geschmacksbezogen, es geht einfach um die Fakten, die zum Thema Subkulturen und musikalischen Aspekten abgelassen werden. Hey dann sagt doch einfach: Ja wir klugscheißen, um mangelnde Fachkompetenz auszugleichen. Keiner sagt was dagegegen, wenn ihr gut begründen könnt, warum ihr das scheiße findet. Nur muss A und B zusammen passen.

  • Vor 8 Jahren

    @böser Anwalt: Okay. Das kann man aber anhand der Review nicht wissen, ist also nicht Fehler des Lesers. Wäre also zumindest eine Erwähnung wert gewesen, um der Verwirrung entgegenzuwirken.

  • Vor 8 Jahren

    Also die Review passt doch perfekt. Die Lieder sind echt grottenschlecht.

  • Vor 8 Jahren

    Da wünscht man sich einfach die Zeiten zurück, in denen man darüber gestritten hat ob die Sisters oder die Fields das Maß aller Dinge sind.
    Und dabei im Hintergrund "Pornography" lief.

  • Vor 8 Jahren

    irgend einer hat in solchen fällen immer die mindermeinung vertreten, "alles kagge ausser batcave"; meist noch mit alien sex fiend shirt.
    ......von bauhaus gar nicht zu sprechen, haggy.
    ....mein goth....so viele geile vorbilder in einer ehemals so kreativen szene.
    echt ne kunst, aus diesen vorlagen so einen rotz zu machen.....die kinder fressen ihre revolution - nicht umgekehrt!

  • Vor 8 Jahren

    Meiner Meinung gibt es aber auch eine gute Welle an Bands, welche sich dem Goth/Ethereal/Shoegaze- Sound der 80er und 90er bedienen und diesen in einen neuen subkulturellen Kontext darstellen, wie Fever Ray, Zola Jesus, Memoryhouse, The Soft Moon, The Mary Onettes, The Raveonettes, EMA, um nur einige zu nennen.

  • Vor 8 Jahren

    Gut, dass es noch Online Musik-Magazine wie Resident Advisor gibt, bei denen ein Review noch eine fundierte Analyse eines Albums bedeutet und nicht die persönliche, hingerotzte Meinung eines Musik-Polizisten.Mina Harker haben ein super Album vorgelegt, das natürlich kein Underground Gothic a la Das Ich darstellt, sondern eher im Bereich der melancholischen Pop-Musik anzusiedeln ist. Wo der Reviewer "eine dünne, noch immer kraftlos und schief phrasierende Stimme" gehört haben will, gehört sicherlich zu den großen Rätseln der Musikkritik. Wer auf Unheilig steht und keine ideologischen Probleme mit Silbermond hat, wird Mina Harker auf alle Fälle lieben.