"Mäd Love" ist mit Tracks über seine Beziehung zu sich selbst und zu seinen Mitmenschen nicht nur das erwachsenste, sondern auch das intimste Album in Mädness' Diskografie.

Auf seinem neuen Album präsentiert Mädness zehn Songs, gefüllt mit Momentaufnahmen aus guten und schlechten Phasen, die …

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  • Vor einem Monat

    "Wenn jemand beispielsweise sagt, er nimmt ein bestimmtes Wort als Beleidigung hin und will nicht mehr, dass ich das sage, dann muss ich mich diesem Problem annehmen und diesen Wunsch ernstnehmen."

    Auf welcher Ebene? Von Angesicht zu Angesicht? Gesellschaftlich? Unter Fremden? Unter Freunden?
    Und welches Wort meint er? Jedes Schimpfwort?

    "Das macht unwahrscheinlich wütend, selbst mich aus einer Position raus, wo ich gar nicht betroffen bin. Ich bin ein heterosexueller, weißer Mann und selbst mir geht das schon so sehr auf die Eier."

    Schön nah am Zahn der Zeit. Mega krass, dass er trotz dieser denkbar schlechtesten Voraussetzungen Empathie für andere Menschen aufbringen kann, die unter rassistischen oder sexistischen Anfeindungen leiden müssen. Woke-Level über 9000.

    "Da bin ich bei dir, aber ich würde mal behaupten, auf deinen Konzerten tummeln sich in der Regel sowieso nicht wirklich Leute aus dem rechten Spektrum, oder?..."

    "Ja, das stimmt schon, aber man weiß es ja nicht genau. Du kannst ja nicht in die Köpfe reingucken. Da will ich einfach auf Nummer sicher gehen."

    Was für ein Clown. Hauptsache wütend und empört und ganz laut dagegen, damit auch jeder mitbekommt, was für ein Gutmensch man ist.