Dreiunddreißig Sekunden lang hatte ich Angst. Angst, dass eines meiner Lieblingsalben der 1990er bei einer Überarbeitung seinen Charme verlieren könnte. Angst, dass mit einem Mausklick der Timingfehler des Bassisten im Einstieg von "Wake Up" korrigiert wurde und "Above" seinen kauzigen, unvollkommenen …

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  • Vor 6 Jahren

    beste grunge platte ever...so viele gute gibts ja eh nicht...

  • Vor 6 Jahren

    Waere das ohne diese Wiederveroeffentlichung eventuell auch ein Meilenstein geworden? Da sind 1, 2 Stuecke drauf, die ich mir definitiv nie wieder anhoeren kann.

  • Vor 6 Jahren

    war durchaus ein thema @ baude. welche kannst du denn nicht mehr hören und warum?

  • Vor 6 Jahren

    Wunderbares Album! I don't know anything überrascht mich immer wieder, mit seinem Alice in Chains-artigen Riff. Aber vor allem die leisen momente, mit extra Percussion, machen den Charakter des Albums aus. Und der wird - wie ein guter Wein - von Jahr zu Jahr besser.

  • Vor 6 Jahren

    @SK (« war durchaus ein thema @ baude. welche kannst du denn nicht mehr hören und warum? »):

    Besonders den Einstieg, 'Lifeless Dead' und 'All Alone'. Ich meine das auch nicht negativ, da haengt sehr viel Erinnerung dran, v.a. Erinnerung an richtig abgefuckte Zeiten, das kommt dann alles hoch. Mit den Gefuehlen kann ich nicht so gut umgehen. So hart trifft mich kein anderes Grungealbum, deshalb wuerde ich dem Anwalt da auch zustimmen. Staley am Tiefpunkt sozusagen auf dem Hoehepunkt. Das ist ja Selbstzerfleischung gewesen.

  • Vor 6 Jahren

    Das hatte ich mir fast schon so gedacht. Kenne das nur zu gut. An manche Orte will man nicht mehr oder nur noch sehr sehr selten zurück. Leider war das ja nicht mal Staleys Tiefpunkt, von da an ging es ja noch sehr viel weiter nach unten. Mich wundert bis heute, wie gut er stimmlich hier und bei dem AIC Unplugged noch beisammen ist. Die Texte auf "Above" und "Dirt" sind schon ziemlich gruselig, wenn man weiß was noch alles geschah.

  • Vor 6 Jahren

    @dein_boeser_Anwalt (« beste grunge platte ever...so viele gute gibts ja eh nicht... »):

    ach komm gegen den strom schwimmen schoen und gut, aber gegen ten, temple of the dog und superunknown..? naja, finde den oberbegriff eh daneben, aber wenn du alle genannten unter grunge zaehlst finde ich die aussage sehr gewagt.
    wobei x-ray mind einen derart fiesen groove hat.. in dem bereich versagen die anderen 8-)

  • Vor 6 Jahren

    @Baudelaire (« @SK (« war durchaus ein thema @ baude. welche kannst du denn nicht mehr hören und warum? »):

    Besonders den Einstieg, 'Lifeless Dead' und 'All Alone'. Ich meine das auch nicht negativ, da haengt sehr viel Erinnerung dran, v.a. Erinnerung an richtig abgefuckte Zeiten, das kommt dann alles hoch. Mit den Gefuehlen kann ich nicht so gut umgehen. So hart trifft mich kein anderes Grungealbum, deshalb wuerde ich dem Anwalt da auch zustimmen. Staley am Tiefpunkt sozusagen auf dem Hoehepunkt. Das ist ja Selbstzerfleischung gewesen. »):

    absolut nachvollziehbar, kenne das aehnlich mit the downward spiral..

  • Vor 6 Jahren

    @Baudelaire
    Geht mir bei manchen AIC-Songs so ("Don't follow", "Sickman", "Dirt")(nicht wegen des Drogenbezugs), oder bei den 90-er Alben von John Frusciante, wo der Kerl völlig am abschmieren war.
    @SK
    Das mit dem Unplugged Album ist echt verwunderlich, schließlich waren dem Kerl dort schon fast sämtliche Zähne ausgefallen.
    Wirklich gruselig, was Drogen aus einem Menschen machen können.
    http://laynestaley.org/imgs/layne-staley-l… (ja, Staley ist der Typ in der Mitte)

  • Vor 6 Jahren

    Sehr schönes Album, da geht so einiges unter die Haut. Neben "Temple of the Dog" nun eines meiner Lieblingsalben für graue Tage. Teilweise muss man doch sehr mit Staley mitleiden, aber na ja - "My pain is self-chosen" - schade, dass sich so geniale Künstler selbst vernichten mussten...
    5 Sterne

  • Vor 6 Jahren

    ich glaube nicht, dass suchtkrankheit etwas ist, dass man sich aussucht. das ist doch überkommener volxglaube...im gegenteil: der innere schmerz ist meistens so groß, dass sowohl die kunst als auc die drogen ein ventil sind...nicht bei allen, aber in der kunst bei vielen....@rockernille (« Sehr schönes Album, da geht so einiges unter die Haut. Neben "Temple of the Dog" nun eines meiner Lieblingsalben für graue Tage. Teilweise muss man doch sehr mit Staley mitleiden, aber na ja - "My pain is self-chosen" - schade, dass sich so geniale Künstler selbst vernichten mussten...
    5 Sterne »):

  • Vor 6 Jahren

    Ich meinte auch nicht, dass er sich die Suchtkrankheit ausgesucht hat, aber halt die Drogen. Man hat immer 'ne Wahl, man muss das Zeug nich nehmen aber das gehört leider wohl in diesem Business dazu, wie viele Rockstars irrtümlicherweise glauben (Beispiel Taylor Hawkins - BACK AND FORTH). Aber lassen wir die alte Drogendebatte - genießen wir lieber die gute Musik :)