Die erste Hälfte der Neunziger gilt als 'Golden Age of Hip Hop'. Auch Crossover erreichte damals seinen Peak, und so kam das Rock- und Alternative-Publikum fast zwangsläufig mit Raps, DJing und Samples in Berührung. In diese Zeit fällt auch eines der wichtigsten Alben des französischen Hip Hops: …

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  • Vor 5 Jahren

    noch so ein meilenstein-kandidat.

  • Vor einem Jahr

    der haut mich auch um. "Qui Sème Le Vent Récolte Le Tempo" habe ich sogar 1991 gekauft. wurde mir später aber geklaut. mit dieser eleganten form kann ich ja echt tausend mal mehr anfangen als mit den üblichen grobmotorikern und retardierten der deutschen megaseller-szene.

    schon brillant, wenn man künstlerisch und ästhetisch vor 25 jahren als einzelner bereits weiter war als bubu, fler und co heute. frankreich ist halt keine provinz, auch nicht musikalisch.

  • Vor einem Jahr

    Ich bin als Kind mit französischer Musik gross geworden. Da gabs Francis Cabrel, JJ Goldman, Indochine, Téléphone, Garou, Halliday, Mylène Farmer und eben auch MCSolaar. Solaar blieb bei mir hängen mit "bouge dela", "nouveau Western" und "Caroline" die alle drei auch hier erwähnt wurden. Das Rap in Franckreich durch ihn gross wurde ist mehr als logisch. In seiner Art und mit seiner Technik war er aussergewöhnlich. Dabei rief er nie zu Gewalt auf sondern blieb in Text, Mimik und Gestik stets Moderat und fast schon in sich ruhen. Als junger Mensch fand ich das fazinierend und mochte seine Musik richtig gern. Zu der Zeit war ich mal kurz in ne Caroline verliebt. Ich zitierte sogar Solaar vor ihr mit der Passage "je suis l ace de Trefle qui pique ton coeur, Caroline". Was für ein Wortspiel. Ein ganzes Kartenspiel in einen Satz gepackt. Genutzt hat es mir nichts. Caroline war nie mein. Solaar blieb als Seelentröster.

  • Vor einem Jahr

    Dieser Kommentar wurde vor einem Jahr durch den Autor entfernt.

  • Vor einem Jahr

    In Freiburg waren seine Hits damals bedingt durch die Nähe zu Frankreich beliebte Tanzflächenfüller. Ich war nie ein großer Hip Hop Fan, aber die Eleganz seines Flows finde ich schon recht einzigartig. So relaxt hat für mich im englischen Sprachraum lediglich Biggie gerappt.

    Und Sodhahn hat recht: Credibility hatte er in Frankreich natürlich kaum, er war der Poprapper. NTM haben da tatsächlich einen ganz anderen Stand.

  • Vor einem Jahr

    schon damals, ach wie soll ichs anders sagen war für mich stets die Überzeugung da, dass der Mc Solaar mein Lendentröster war. Was für ein Wortbrei. Ein ganzes Kartenspiel umsonst, zusammen mit Mimik und Gewalt. Es fasziniert mich bis heute, nicht nur in Francksreich sondern auch mit der außergewöhnlichen Passage "Nique ta mere". Als junger Liebesdiener fand ich das faszinierend und dass meine Mette dadaurch kross wurde ist mehr als logisch. Ich zitierte Francis Cabrel, Nicolas Sarkozy und Louis de Funes, doch genutzt hat es mir nichts. Ich blieb sogar Moderat und mochte hängengebliebene Technik richtig gern. Ob ichs mal bei Caroline versuchen soll?