laut.de-Kritik

Aua, aua, und ... äh ... ja, aua.

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Aua, aua, und ... äh ... ja, aua. Was kommt wohl raus, wenn man seit zehn Jahren nur noch Hercules und Xena im Fernsehen sieht und sich der soziale Kontakt größtenteils auf das gemeinsam Hören von alten Venom- und Black Sabbath-Scheiben konzentriert? Vermutlich sowas wie Lair Of The Minotaur.

Ich weiß, man sollte nicht von der Verpackung auf den Inhalt schließen, aber wer mit so einem Cover seine erste Scheibe an den Mann bringen will, der muss einen ziemlich festen Glauben an eine angeborene Unvoreingenommenheit haben. Ein zeichnerisch äußerst mittelmäßiger und schlecht kolorierter Minotaurus, der einem nur an den Armen als Mensch zu erkennenden Soldaten die Rübe runter runkelt, und sich dabei offensichtlich selber ins Gebein säbelt, ist nun wirklich nicht die Krönung der gezeichneten Schöpfung.

Wenn man sich dann auch noch den Transistorradio-Sound des Albums reinfährt, geht bei mir der Ofen ganz aus. Da kann dann nicht mal mehr eine musikalische Glanzleistung was retten, die von dem Trio aus Chicago aber sowieso nicht geboten wird. "Carnage" ist nur was für beinharte Fans der oben genannten Bands, die auch ne Vorliebe für Celtic Frost haben und einer anständigen Produktion nicht viel abgewinnen können. Alle anderen sollten die Finger davon lassen.

Trackliste

  1. 1. Carnage, Fucking Carnage
  2. 2. The Wolf
  3. 3. Lion Killer
  4. 4. Caravan Of Blood Soaked Kentauroi
  5. 5. Enemy Of The Gods
  6. 6. Warlord
  7. 7. Demon Serpent
  8. 8. Burning Temple

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