"An mir klebt das Glück und ich brauch' das Talent nicht. Ich hab' mich verkauft, an Kommerz-Rap verpfändet. Und feier' voll auf Koks ab im Playboy Mansion." Im einleitenden Song seines siebten Soloalbums "Erde & Knochen" macht sich Kontra K geschickt die Haltung all derer zu Eigen, die seinen …

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  • Vor einem Jahr

    "Kopf hoch, Homäh"-Motivationsrap ala Curse/Azad, nur (noch) uncooler.

    Aber der SSIO-Track wird gecheckt.

  • Vor einem Jahr

    Hm, zumindest der Track mit SSIO ist echt ganz stabil, obwohl oder gerade weil Kontra mit seinem Singsang-Flow auf dem typischen AON-Beat etwas wie Mos Def klingt, hat was.

    Hach, da wünsche ich mir aber direkt wieder ein neues SSIO-Albung :(

  • Vor einem Jahr

    Über Jahre auf jedem Album dasselbe zu erzählen und trotzdem alljährlich drölf Songs damit zuzukleistern ist natürlich schon eine gewisse Leistung, auch mag ich selbstverständlich Kontra mit seinem einzigartigen Organ. Dazu der hell raisa Legendenstatus und eine gute Höratmosphäre im Allgemeinen

    Doch was als interessante Abrechnung/Auseinandersetzung mit der Kritik an seinem Schaffen beginnt, verfängt sich zunehmend in einen wüsten Gedankenbrei zu weitesgehend träger Untermalung. Sein manchmal bizarrer und gleichwohl großartiger Beatgeschmack wird ein ums andere Mal auf die Probe gestellt und so wechseln sich wiedermal gelungene, stimmungsvolle Melodien mit üblen Rohrkrepieren ab. Die Features liefern solide (Fatal,Rico, Btng) bis langweilige B-Seitenware (Bausa, Raf) ab, mit der einen oder anderen kleinen Überraschung wie einem launigen Ssio-Feature bei dem der ansonsten durchaus ernste Kontra wie ein Spielverderber auf dem beliebigen Oldschoolteppich wirkt.

    "Setz Dich" ist einer dieser typischen Brecher in Atmo und Sounddesign, die ihn ausmachen und setzt wieder auf einen passablen AK, dessen Bekanntsheitsgrad sich mir immernoch nicht so richtig erschließen will. Gzuz wirkt verheizt.

    In punkto emotion war er auf dem vorherigen Album etwas ungezwungener und direkter unterwegs. Hier wirkts doch mehr als eine Spur Reißbrett und Lückenfüller. Die Schlusstracks fallen so im Vergleich deutlicher ab.

    Die paar guten und wirklich gelungenen Tracks kann man sich wie immer rauspicken. aber dafür brauchts kein ständiges Update. Auf Albumlänge leider langweilig

    Was ihm fehlt sind nicht andere Texte, sondern schlicht flächendeckend gute und spannende Produktionen, auf denen er seine Stärken der Stimmungsmusik voll ausspielen und somit die lyrische Monotonie eleganter umschiffen kann.

  • Vor einem Jahr

    Ganz schlimmer Poprap...war aber nie besser , nur anders

  • Vor 9 Monaten

    Mehr Pop- als "Straßen"-Rap – trotzdem (?) völlig irrelevant und uninteressant
    [https://tagpacker.com/user/peterhbg?t=Kont…