laut.de-Kritik

Cartoon-Pimp-Comfort-Food im Vorratspack.

Review von

Wie kann die öffentliche Meinung zu einem Rapper so sehr schwanken, obwohl der seit quasi 15 Jahren das gleiche Album macht? Kollegah ist zurück vom Zurück-sein und legt sein ikonisches "Zuhältertape" ein fünftes Mal auf. Und er hat die selbst auferlegte Aufgabenstellung verstanden: Über massive 20 Tracks kickt er die Kreuzworträtsel-Raps, die seine ganze Karriere seit RBA-Zeiten definieren, und schlüpft wieder bewusst in die so lange kultivierte Rolle des Cartoon-Zuhälters. Das Tape versteht, was die Fans wollen, und macht, was sie lieben. In Abwesenheit von verbissenen Thron-Verteidigungen und Imperator-Allüren liefert Nummer fünf versöhnliche Nostalgie für eine eindimensionale, aber beachtliche Karriere.

Es stimmt ja nicht ganz, dass es immer das gleiche Album sei. Es gab durchaus Variablen. Es gab zum Beispiel die kurze Autotune-Ära, zu "Bossaura"-Zeiten tödlich polarisierend, die nun aber mit zwei Sun Diego-Features auch schon dem unkritischen Urschlamm der Nostalgie anheim gefallen ist. Wenn der potentielle Spongebozz im besten 2008-Crunk-Autotune auf "Rotlichtmassaker 2" "Bitches von der Weeestside" anstimmt, dann fällt das rückblickende Urteil für Kollegahs kurzen Post-ZHT 3-Pop-Flirt warm aus. Immerhin waren die Fans damals jünger, die Welt war damals heiler und insgeheim fanden sie es eh immer geil.

"Zuhältertape 5" bietet musikalisch den reinsten Fan-Service und flickt Sound-Fetzen aus allen Ären seiner Karriere ein. Das merkt man schon an der Tracklist. Hier ein Pt.2, da ein Pt.5, hier ein "Deluxe", dort ein "Reloaded" - der Rest klingt wie neu zusammengesetzte alte Songtitel ("Zuhälteraura") oder Songtitel, der er unmöglich nicht schon verwendet haben kann ("Rotlichtsonate"). "Bosstradamus" samplet das Intro von "Jung, Brutal, Gutaussehend", "Betonfassaden", "Weisser Winter" und "Frühling" schöpfen von den besseren Sounds der melodramatischen Piano-Beat-Produktion, und auf "Showtime Forever" deutet eine Interpolation von Crime Mobs "Knuck If You Buck" in die Crunk-Ära zurück. Die Verweise in die 2000er erweisen sich für ihn als besonders fruchtbar, "Zuhälteraura" und "Rotlichtsonate" nutzen "Nie Ein Rapper"-eske Samplebeats und entfalten lange nicht mehr so gespürte Straßenrap-Atmosphäre. Beat-mäßig kommt hier vielleicht eins von seinen beständigsten Alben zusammen, für eine Platte mit so durchgängigem Flow und Tempo bleiben Ausreißer nach unten aus.

Highlights dagegen gibt es ein paar, aber die machen sich auf einer opulenten Spielzeit gerade bei mehrmaligem Hören rar. Auch hier sind es Neuauflagen, auf denen die Ambition am höchsten liegt. "Angeberprollrap Deluxe" zeigt den Humor mit am deutlichsten. Die Parts kommen stimmig mit dem smooth-melancholischen Instrumental zusammen. Es fühlt sich ein bisschen mehr nach durchgeplantem Part und weniger nach Restline-Depot an und dementsprechend folgt man ihm sehr gerne. Auch "Hoodtales 5" führt die Reihe solide fort, ein paar etwas narrativere Einschübe sind bitter nötig – und auch, wenn hier kein ausgewachsener Storyteller dargeboten wird, erfrischen die narrativen Szenen die Tracklist spürbar.

Aber Sound und Musikalität sind bei Kollegah ja sowieso eher zweitrangig. Die Frage aller Fragen bleibt: Was können die Lines? Man fasse es so zusammen: "Ich lese Tolstoi im Rolls Royce und ficke deine Mutter" könnte nicht quintessentieller Kollegah sein. Dafür, dass wir hier zwanzig Songs mit je drei Parts kriegen, ist das durchgehaltene Level beeindruckend. Er macht eben, was er immer macht. Für mich persönlich ist das Wie-Vergleich-Game inzwischen ziemlich in den Boden gerammt und selbst die Guten hauen mich nicht unbedingt von den Socken. Lines wie "Ich hab' Goons, die applaudier'n ihr'm Töchterchen im Schulkonzert / Geh'n dann zur Arbeit und durchlöchern dir dein Hurenherz" kommen mir sehr viel kreativer und markanter vor als der hundertste Vergleich über geschnittene Kurven oder Messerschneiden. "Hot Chicks greifen nach Knüppel – Pilotencockpit / Horny auf Nase wie'n Rhinozeros, Kid", "Muss dein Kopf was ertragen könn'n wie bei Ostafrikanerinnen" oder "Denn Deutschrap ist ein lahmer Haufen wie Kamelexkremente"- das sind alles keine schlechten Lines, aber fühlt man wirklich noch etwas dabei? Humortechnisch bleibt Kolle ein One-Trick. Seine Musik albumweise zu genießen, steht und fällt damit, wie schnell man sich an dieser virtuosen Wortspielhölle und dem endlosen Technikgewichse sattsehen kann. Na gut, "NRW, Gangster-State, was machen Drogenfahnder-Cops? / 'n Bogen um den Pott wie bei 'nem Kobold seinem Topf" ist ein killer, though. Ich musste lachen.

Kollegah hat eben sein ganz eigenes Subgenre geschaffen, das so unterhaltsam wie reproduzierbar ist. Es macht einen Heidenspaß, diese Teekesselchen-Reime jenseits jeder Bedeutung zusammenzuflicken. Als jemand, der die Blütezeit der MZEE- und rappers.in-Textbattles mitbekommen hat, habe ich tausend kleine Kollegahs gesehen, die im Grunde das gleiche wie er getan haben und dann in ersten Mic-Gehversuchen souverän aufgeschriebene Reimketten auf "Rolexdiamantenpoliturservice" kilometerweit neben den Takt setzten. Diese Art Rap gibt es im Ausland nicht, das ist wirklich ein rein deutsches Ding, das Kollegah aus dem RBA-Kosmos herausmutiert hat. Vielleicht zeigt der Mangel an musikalischen Nachfolgern seiner Disziplin, dass es musikalisch nicht der langfristig fruchtbarste Boden ist, aber man muss es ihm lassen, dass er Erfinder und Koryphäe seines eigenen kleinen Rap-Subgenres ist. Den Kreuzworträtsel-Rap-Thron muss er deshalb gar nicht verteidigen. Auch seine Erbschaft bleibt bis auf weiteres an ihm selbst haften.

Man kann ihm also nicht verübeln, auf "Zuhältertape 5" schamlose Denkmalpflege zu betreiben. Er nimmt die besseren Episoden seiner Laufzeit, die besseren instrumentalen Entscheidungen, die besseren atmosphärischen Ideen, aber auch ein paar seiner solideren und konzentrierteren Flows und destilliert das, was er immer schon getan hat, auf ein Tape herunter. Für zwanzig Songs hat es aber ein paar Highlights zu wenig zu bieten. Mancher Moment, wie das Möchtegern-poetische "Weißer Winter" und der durch Länge blendende Outro "Kokasymphonie" klebt an schlechten alten Gewohnheiten. Aber für zwanzig Tracks gerät die Laufzeit angenehm. Persönlich hätte ich ein paar Songs auslassen können und auch nicht jeder hätte einen dritten Part gebraucht. Für Hardcore-Fans bietet das wohl eine wohlverdiente Oase zum sonstigen Deutschrap-Status Quo. Es ist Comfort Food im Vorratspack.

Diese Hardcore-Fans wollte Kollegah sicherlich ohnehin ansprechen. "ZHT 5" der Ist-Wert seines musikalischen Schaffens – vielleicht ein bisschen zu nostalgisch selbstreferenziell und ein ganzes Stück zu lang, aber es erleichtert, ihn endlich wieder mehr oder weniger konsequent als humorvolle Person zu erleben. "Attitüde wie'n Actionheld im epischen 80er B-Movie-Klassiker", beschreibt er das Konzept auf "Betonfassaden" selbst. Und das tut gut. Endlich scheint die Ära vorbei, in der er selbst zu seinem eigenen "Fight Club"-Superfan geworden ist, der nicht rafft, dass Tyler Durden kein bewundernswerter Held ist. Er versteht wieder, dass er im Grunde ein glorifizierter Witze-Erzähler ist – und nicht des Deutschraps neoliberaler Führer. Er versucht nicht mehr, sein bescheuertes Image Realität werden zu lassen. Und witzigerweise kommt der Späßchenmacher Kollegah klüger und atmosphärischer, als der stressige Realtalk-Felix Blume es je gekonnt hätte.

Trackliste

  1. 1. Rotlichtsonate
  2. 2. Bosstradamus
  3. 3. Mafiadynastien
  4. 4. 21 Gramm
  5. 5. Vendetta Wetter
  6. 6. Rotlichtmassaker 2 (feat. Sun Diego)
  7. 7. Mogul
  8. 8. Showtime Forever
  9. 9. Westside Reloaded
  10. 10. Rose Gold Chain
  11. 11. Angeberprollrap Deluxe
  12. 12. Zuhälteraura
  13. 13. Betonfassaden
  14. 14. Hoodtales V
  15. 15. Weisser Winter
  16. 16. Crimelords
  17. 17. Angel Dust
  18. 18. Frühling
  19. 19. Roid Rage (feat. Farid Bang)
  20. 20. Kokasinfonie (Outro)

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LAUT.DE-PORTRÄT Kollegah

"Kollegah macht Musik für alle, die sich cool fühlen wollen." "Geld machen und ausgeben, großartige andere Interessen hab' ich eigentlich nicht." "Vorbilder …

19 Kommentare mit 113 Antworten

  • Vor 14 Tagen

    natürlich 1/5 für diesen Dreck

  • Vor 14 Tagen

    Das braucht natürlich heute wirklich niemand mehr, aber kann man sich schon geben, denke 3/5 für Felix geht klar.

    • Vor 14 Tagen

      Wassenmitdirlos?

      Mal in die Arbeitsplatzbeschreibung "Zorn der Altvorderen" geschaut? Steht da was von "kann man sich schon geben"?
      Alter...

    • Vor 14 Tagen

      Craze hatte halt schon vor 15 Jahren die Teenie-Butze feucht, wenn Felix Silben gezählt hat. ;)

    • Vor 14 Tagen

      DerGreiseHai wird altersmilde ^^

    • Vor 14 Tagen

      Er hat schwarze Haare, nomi. Schwarz!

    • Vor 14 Tagen

      Handwerklich hat er ja recht. Die Person Kollegah an sich nicht mit eingedacht ist das jetzt nicht besser oder schlechter als damals.

    • Vor 14 Tagen

      Was Chris sagt.

      Dass sich Haterlurche wie unser lautloser da auch in 2021 noch dran hochziehen ist wirklich sehr peinlich. Aber was will man von jemandem erwarten, der Smudo für einen guten Rapper und Deltron für eine Person hält und ansonsten fast ausschließlich genrefremde Scheisse hört schon Anderes erwarten? :)

    • Vor 14 Tagen

      Ja, Edit Funktion wäre halt WIRKLICH naise! :rolleyes:

    • Vor 14 Tagen

      Ey, nix gegen Smudo! Selbst Mama mag den, und die kann mit diesem Hip-Hop sonst eher nicht soviel anfangen!

    • Vor 14 Tagen

      Unabhängig von der Person finde ich es handwerklich ziemlich scheiße, denn bis auf mehrsilbige Reimketten gibt es bei Felix nichts zu holen. Stimmeinsatz, Flow, Inhalt usw. ist alles schon ziemlich mies.

    • Vor 14 Tagen

      Naja, mich selbst hat es ja auch nie gepackt, weißt du ja, aber er muss sich schon stundenlang vor ein Metronom gesetzt haben, um dieses (damalige) Alleinstellungsmerkmal zu erlangen und das ist dann eben objektiv handwerklich (technisch) schon versiert.

      Er wurde halt genau dafür (und die Wortspiele in den Reimketten) früher bejubelpersert und jetzt will es keiner mehr gewesen sein. Nix anderes meint der Hai, glaub ich. Mir zumindest geht es um nix anderes. Das ist halt qualitativ nicht schlechter als damals, als viele Hater noch Fanboys waren.

    • Vor 14 Tagen

      Der Typ hat seine Agenda verfolgt, Arbeit investiert und damit reüssiert. Muss man nicht mögen, tu ich auch nicht. Trotzdem gehört es zur Wahrheit dazu, dass er nicht komplett unfähig ist.

    • Vor 14 Tagen

      +1 bei Haine, fernab von Haterei.

    • Vor 14 Tagen

      Halt mal jetzt den Schnabel lauti, du hast von Rap doch keinen Plan.

    • Vor 13 Tagen

      Ich vertrete ja auch eher Haines Meinung. Dennoch ist Kolle für Deutschrap Verhältnisse schon jmnd, der, beeinflusst von Dende etc, sein Handwerk gelernt hat und dann eben für sich entschieden hat, diese Gimmick Schiene zu fahren, die aus den von Haine genannten Gründen auch nie meins war. Eben zu unorganisch und maschinell im Vortrag und inhaltlich peinlich. Aber gut gemacht für das, was es sein will.

    • Vor 13 Tagen

      Dieser Kommentar wurde vor 13 Tagen durch den Autor entfernt.

    • Vor 13 Tagen

      Dieser Kommentar wurde vor 13 Tagen durch den Autor entfernt.

    • Vor 13 Tagen

      haine, bitte die hasskommentare lassen ^^

    • Vor 13 Tagen

      Kollegah und die anderen RBA-Rapper habe ich nie so sehr gemocht, weil sie zwar handwerklich gut sind aber meistens nur auf Endreime setzen, die zwar oft mehrsilbig sind aber das auch sehr häufig auf eine absurd künstliche Weise mit forcierten Anglizismen und Markennamen, die nach einer Weile berechenbar und formelhaft wird. Wer sich aus der Generation weiterentwickelt hat und ein bisschen über sich hinausgewachsen ist, ist Fabian Römer, der gelungen Rap mit Pop verbindet.
      Ansonsten ist klar, wieso Kollegah heute ein bisschen in der Öffentlichkeit sein ansehen verloren hat - er ist lange genug dabei, um "alt" für neue Zuhörer zu sein aber noch nicht lange genug im Pop-Mainstream, um nostalgisch zu sein. Etwa wie Savas Ende der 2000er

    • Vor 13 Tagen

      Ich hab langsam das Gefühl, Xc ist ein ganz ausgefuchster Satire-Muppet, der Craze zum Hirninfarkt treiben soll.

    • Vor 13 Tagen

      "Ansonsten ist klar, wieso Kollegah heute ein bisschen in der Öffentlichkeit sein ansehen verloren hat - er ist lange genug dabei, um "alt" für neue Zuhörer zu sein aber noch nicht lange genug im Pop-Mainstream, um nostalgisch zu sein."

      Und ich dachte, das liege an

      - dem Selbstoptimierungs-bs,
      - dem damit einhergegangenen versuchten Abzug seiner Jünger
      - den kokainpsychosengeschwängerten Statements im Internet
      - der Hässlon-Modelinie,
      - der antisemitischen Bilder in diesem komischen Song
      - den grottig schlechten Signings seines Labels
      - und dem Qualitätsabfall seiner Veröffentlichungen nach dem Weggang von Selfmade.

      Tja, so kann mensch sich irren, er ist noch nicht lange genug im Pop-Mainstream. Aber stimmt, "gar nicht" ist halt auch nicht lange genug, um nostalgisch zu sein.

      Und F.R.... not sure if trolling or bad taste.

    • Vor 13 Tagen

      Nee, kein Hass. Mir ist nur bewusst geworden, dass ich kurz davor war, in eine Diskussion über Rap unter einer Kolle Rezi einzusteigen ;)

    • Vor 13 Tagen

      Naja, wenn man gehyped ist, kann man alles machen und wird dafür gefeiert - den kommerziellen Durchbruch hatte Kollegah erst mit den Platten, die du für schlecht bewertet hast. Hype ist unabhängig von musikalischer Qualität und/oder öffentlichem Auftreten - wenn es anders wäre, wären Popstarkarrieren berechenbar.

      Und zu FR - er ist ein besserer Max Herre geworden mit seiner letzten Platte. Kann ich gut mit leben.

    • Vor 13 Tagen

      Bei Selfmade hatte er größeren kommerziellen Erfolg als bei Alpha Kevin Empire.

      Soße: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kollegah/D…

    • Vor 13 Tagen

      Touché. Der Unterschied ist am Anfang seiner eigenen Labelkarriere aber eher marginal, er ist wahrscheinlich selbst Indie gegangen, gerade weil er zu diesem Zeitpunkt so viel Erfolg hatte, was eigentlich ein kluger Schachzug aus finanzieller Sicht ist, Ich bin nicht tief genug in seiner Musik drin, um auch über seine Finanzen bescheid zu wissen aber ich denke, dass Kollegah wahrscheinlich mitte der 2015er Jahre mit Abstand der medial bekannteste Rapper Deutschlands war. Der einflussreichste in musikalischer Hinsicht war wahrscheinlich Haftbefehl.

    • Vor 13 Tagen

      "Der Unterschied ist am Anfang seiner eigenen Labelkarriere aber eher marginal"

      Für ZHT4, letzte Selfmade-Vö, hat er Platin bekommen, für Imperator, erste AMK-Vö, nur noch Gold.

      Danach ging es weiter abwärts. Das mit der Quali ist übrigens nicht mein Empfinden sondern was ich hier und andernorts hörte. Letzte Kollegahplatte die ich hörte war das bei legacy beiliegende Mixtape.

    • Vor 13 Tagen

      Ich habe immer mal wieder reingehört, wenn irgendwas durch die Decke ging - der größte unterschied war halt dieses komische Alpha-male Zeug, bei dem ein bisschen das Augenzwinkern verloren ging. Ansonsten halt handwerklich wie immer, Kollegah ist abseits dieser (eher leichten) Themenwechsel handwerklich immer konstant geblieben und hat abgeliefert, was ich ihm gegenüber der restlichen Rapkonkurrenz in Deutschland hoch anrechne. Ist halt nur nicht so wirklich meine Musik aber wirklich "schlecht" war es halt nie, alleine schon wegen seiner Fähigkeiten als MC. Ich respektiere einen technisch guten Rapper mit eintönigen Themenfeldern mehr als einen Slam Poetry Performer, der sich gerade so als Rapper ausgeben kann bzw. wie Sha Karl meinte "auf den ersten Blick seid ihr aussageträchtig/ doch bei näherem Hinsehen seid ihr ausnahmslos hässlich".

    • Vor 13 Tagen

      Bin natürlich genrefremd af, finde aber dennoch, dass der Rhyme mit "aussagekräftig" viel besser aufgegangen wäre. Weil "aussageträchtig" im Wortsinne ja schon so was wie ne Komplileidigung ist und menscn im PS-Bereich allem ab Oberkante Engelmann zwar noch so einiges völlig legitim absprechen kann, Aussagekraft gehört aber tatsächlich seltener dazu als bspw. im D-Rap insgesamt...

    • Vor 13 Tagen

      Mit Xc und Caps haben sich aber auch zwei gefunden... Ich möchte bitte Blumenkind sein dürfen, wenn's soweit ist

    • Vor 13 Tagen

      @Chris
      Ich habe mein masal tow schon bekommen - nochmals mache ich das nicht, weil kein Bedarf besteht und das den Eltern zuliebe traditionell zu machen ein bisschen zu teuer ist, wenn man's öfter macht.

    • Vor 13 Tagen

      "Nee, kein Hass. Mir ist nur bewusst geworden, dass ich kurz davor war, in eine Diskussion über Rap unter einer Kolle Rezi einzusteigen ;)"

      war nur ne flache anspielung auf frnz. "la haine"

    • Vor 13 Tagen

      "Das mit der Quali ist übrigens nicht mein Empfinden sondern was ich hier und andernorts hörte."

      Ganz schlechte Quelle ;)
      Das liegt wohl primär daran, dass sich der (D-Rap-)Mainstream vor 4-5 Jahren von diesem Gangsta-Ding "emanzipiert" hat und nun auf das Quietschstimme-auf-Trapbeats-Ding steht. Ist doch logisch, dass jemand, der auf LGoony oder Hayiti abfährt, bei jedem neuen Kolle-Release am Meckern ist. Das hat mit sinkender Qualität eher wenig zu tun.

    • Vor 13 Tagen

      @InNo
      Das ist im Grunde genau, was ich meinte. Kollegahs Alben sind nicht wirklich schlechter geworden, sondern der Geschmack der meisten Hörer hat sich verändert. Deswegen gibt's häufiger "unterbewertete" Alben, die in ihrer Zeit nicht ankamen und erst im Nachgang positiv bewertet wurden, nachdem der zu diesem Zeitpunkt regierende Hype vorbei war. Fortschrittsdenken ist ein Mythos, insbesondere in der breiten Wahrnehmung von Kunst und Musik.

    • Vor 13 Tagen

      War nicht dieses Kollaboalbum mit Asche ziemlich lahm? Wurde nicht JBG 3 von vielen als schlechtester Teil der Reihe gesehen? Kann ja niemand von mir erwarten, dass ich mir diesen Tand reinziehe, deswegen verlasse ich mich da zum Beispiel auf kubischi und andere andernorts, die ihn eigentlich, warum auch immer mögen, aber da auch einen klaren Abfall der Qualität nach Alpha Musik Kevins Beginn sehen.

    • Vor 13 Tagen

      Und Geschmacksveränderung über Zeit kann da auch ausgeschlossen werden, da ZHT4 in der Regel gut rezipiert wird, während das nur ein Jahr später erschienene Imperator recht schlecht wegkommt.

    • Vor 13 Tagen

      Nun ja, zumindest hier auf laut.de ist JBG3 wertungstechnisch wesentlich besser weggekommen als als der 1. Teil. Es ist natürlich nur eine einzelne Rezensenten-Meinung, aber so gleichgeschaltet wie du es darstellst, ist es nicht. Für mich war Teil 3 der beste der Trilogie, auch wenn die ganze Diskussion drum herum ziemlich nervig war. Album mit Asche wurde eigentlich kaum beachtet, aber schau dir zum Beispiel an, was der gute Icy dazu gemeint hat, bekanntermaßen alles andere als Kolle-Fanboy.

      Ich kann dir für meinen Teil z. B. sagen, dass ich mir so ziemlich jedes Soloalbum von ihm lieber mag als "Alphagene", das für die meisten der sich abwendenden ehemaligen Fans - warum auch immer - als DER KLASSIKER von ihm gesehen wird. Und eine Platte wie "Monument" wurde doch auch ganz gut aufgenommen, unabhängig vom Fanboy-oder-nicht-Status, genau so wie das Golden-Era-Tourtape (auch wenn ich das persönlich ziemlich Scheiße finde).

    • Vor 13 Tagen

      Ich kann bei den meisten Platten von Kollegah auf inhaltlichem Level nur genervt die Augen verdrehen aber man kann abseits von eigenem Geschmack keine Platte als wirklich schlecht sehen, weil der Mann sein Handwerk versteht. Besonders im Vergleich zu heutigen Rappern würde ich nie meistens nie weniger als eine 3 geben, weil man soviel Respekt vor seinem Können haben muss. Sein Beatpicking ist (meiner Meinung nach) grenzdebil und seine Texte sind nicht mehr die frischesten und/oder interessantesten. Aber guck mal bitte, was neben ihm so rumgeistert, das teilweise bessere Bewertungen kriegt, obwohl die so genannten MCs stellenweise überhaupt nicht im Takt sind.

    • Vor 13 Tagen

      "Würde ich meistens nicht"

    • Vor 13 Tagen

      Der starke Rückgang der Verkaufszahlen lässt aber schon vermuten, dass viele dieser Meinung waren.

      Bezüglich Technik hat Kollegah sicherlich einige Stärken. Seine Wortspiele sind schon ziemlich außergewöhnlich, die Reimketten auf hohen Niveau, wobei mensch darüber streiten kann, wie gut diese Zweckwortkonstrukte sind. Taktgefühl ist auch da, wobei ich ihn noch nie live gehört habe, da kann mit vielen takes und schieben ja viel ausgeglichen werden.

      Aber das ist halt längst nicht alles, was einen Rapper ausmacht. Wenn die Wortspiele zur Technik gehören, dann auch die uninspirierte Atmosphäre, die Texte sind bestenfalls einr Aneinanderreihung von Punchlines. Manchmal vielleicht noch mit übergeordnetem Thema. Die Inhalte sind halt höchstens für minderbemittelte Jugendliche unpeinlich. Wenn mensch ihn als Parodie versteht oder seine Persona als Vehikel zum Transport des Wortwitzes, dann ist es... okay.

      Und dann sind da noch die anderen MC-skills, an denen es ihm mangelt. Er ist eine Schlaftablette. Arroganz hin oder her, Arroganz kann mensch auch mit etwas Stimmeinsatz bieten. Was ich von ihm gehört habe waren auch immer höchst langweilige patterns. Doubletime, ja, Amen. Technisch sauber, aber Stanni-Flows. Da hilft für mich auch nicht wie ein Metronom auf dem Takt zu sein, da höre ich lieber wie ein Audio seine reimlosen Zeilen auf 70bpm neben den Takt brüllt.

    • Vor 13 Tagen

      Gerade mal kurz in Live-Aufnahmen reingehört, früher eher so mähhh, 2019 gar nicht so schlecht. Hat mich aber stark an Boba Fettt erinnert.

    • Vor 13 Tagen

      Ich glaube, ein Kollegah wollte nie der "komplette MC" sein, als den du ihn hier schlecht machst. Er ist von der ersten Sekunde - wenn du das so willst - ein One Trick Pony gewesen. Nur kann er halt diesen einen Trick so gut, dass man (je nach persönlichem Geschmack) über Schwächen in anderen Bereichen hinwegsehen kann. Bei anderen Leuten verzeiht man eben auch den ein oder anderen miesen Reim, weil es an der einen Stelle flowtechnisch gut kommt. Oder halt einen monotonen Flow einfach so hinnimmt, weil er gerade auf den Beat passt. Ich nenne mit Absicht keine Namen.

      Und who cares about Verkaufszahlen? Der Mainstreamgeschmack der D-Rap-Fraktion hat sich eben in eine neue Richtung entwickelt. Auch Bubu hat von seinen Langweiler-Alben um 2009-2010 mehr verkauft als später zu "Sonny Black"-Zeiten. Da würde ja auch niemand auf die Idee kommen, da Rückschlüsse auf die Qualität zu ziehen. Und dass man ohne großes Label im Rücken verkaufstechnisch automatisch nicht so zieht wie früher mit Juice-Cover und MTV-Rotation, ist ja auch irgendwie logisch.

    • Vor 13 Tagen

      Bubu hat mehr verkauft, weil seine Fans erwachsen wurden und sich Platten leisten konnten. Sind sie jetzt immer noch, und immernoch kaufen viele den Schund. Bei Kolle war es ähnlich. Aber dann innerhalb dieser zwei Jahre von 15 bis 17 derart viele Käufer/Hörer zu verlieren, dass er von Platin auf nichtmal Gold abrutscht lässt sich nicht mit Jugendkultur erklären. Da haben sehr viele aufgehört seinen Scheiß zu kaufen, aus welchen Gründen auch immer.

      Die Kritik an seiner Technik bringe ich nur hervor, weil Xc ihn hier mit seinem Verständnis von Rap zum Spitzentechniker erklären will. Das ist er einfach nicht.

    • Vor 13 Tagen

      Die meisten Albem verkauft hat Bubu übrigens mit VDSZBZ und 7

    • Vor 13 Tagen

      Ich sage mal so - wenn ich die Wahl zwischen einem Twitterthreads vertonenden, neben dem Takt liegenden Eierkopf und einem monotonen Gangsterstereotypen mit peinlicher Machoattitüde habe, nehme ich den, der Rappen kann. Inhaltlich ist beides abrissreif.

    • Vor 13 Tagen

      Du hast mich falsch verstanden. Ich meinte, dass Bubu SPÄTER (als "Sonny Black" rauskam) deutlich weniger verkauft hat als zu seinen kommerziellen Hochphasen mit anbiederndem Sound. Und dass obwohl genau dieses "Sonny Black" von vielen auch nicht Bubu-affinen Hörern nach wie vor als das beste seit seinem Debüt gewertet wird.

      Das eine bedingt nicht das andere. Ich habe lieber eine gute Platte mit weniger Marketing-Gedöns drum herum, nicht umsonst mein Verweis auf das Juice-Cover, das Kolle zu Selfmade-Zeiten bei jedem Release sicher war.

    • Vor 13 Tagen

      Dass = das. Eigentlich weiß ich das ja ;)

    • Vor 13 Tagen

      Vielleicht solltest du weniger auf twitter rumhängen.

    • Vor 13 Tagen

      @inno: ja, vielleicht. Ist mir egal, ob es schlechter wurde oder nicht, es wurde mir so zugetragen. Wenn du sagst, dassdas nicht so sei, dann will ich das einfach mal glauben.

    • Vor 13 Tagen

      Twitter ist unerlässlich für Verkehrsmeldungen (brauche ich gerade nicht aber sonst) und Lokalnachrichten.

    • Vor 13 Tagen

      Ich habe übrigens gerade einen passenden Comment unter der "Monument"-Review gefunden :tape:

      "Muss aber sagen, das Album ist gut. Ich mag es nicht, aber es gut, zumindest im Vergleich mit dem Zeug der letzten Jahre (sofern ich das mitbekommen habe). Sein Stimmeinsatz ist variabler, die Beats besser."

      (Autor ist ein gewisser "CAPSLOCKFTW", kennst du den?)

    • Vor 13 Tagen

      @Inno: Ja, ich erinnere mich daran das mal geschrieben zu haben, wusste nur nicht zu welchem Album. Hast mich erwischt. Ziehe diesen Punkt zurück, Rest bleibt.

      @Xc: Magst du mir noch twitterhandle der Accounts geben, die du als Quelle von Audios Texten ansiehst? Habe Interesse.

    • Vor 12 Tagen

      Ich denke, du wirst Leute ala Sophie Passmann, Sookee und Quattromilf bereits abonniert haben.

    • Vor 12 Tagen

      ""Muss aber sagen, das Album ist gut. Ich mag es nicht, aber es gut, zumindest im Vergleich mit dem Zeug der letzten Jahre (sofern ich das mitbekommen habe). Sein Stimmeinsatz ist variabler, die Beats besser."

      (Autor ist ein gewisser "CAPSLOCKFTW", kennst du den?)"

      RIP CAPS, du wurdes gelautusert.

    • Vor 12 Tagen

      @Xc: Bin nicht bei Twitter

    • Vor 12 Tagen

      @Craze: Ich schäme mich zutiefst.

    • Vor 12 Tagen

      Seine Meinung zu was zu ändern ist übrigens nicht peinlich, deswegen verstehe ich diesen Insidergag nicht. Oder hat die Person darauf beharrt, immer der gleichen Meinung gewesen zu sein?

    • Vor 12 Tagen

      @Xc letzteres in einer selten erlebten Variation von Hartnäckigkeit bei gleichzeitiger Wendehals-Performance von über 9000°.

    • Vor 12 Tagen

      ...oder waren es doch bloß 3030°? Jedenfalls quite off the charts. ;)

    • Vor 12 Tagen

      Ok, das ist dann schon peinlich

    • Vor 12 Tagen

      Es waren bloß 3030°. Über 9000° wäre unendlich oft falsch.

    • Vor 12 Tagen

      Meinungen und Geschmäcker können sich ändern, das ist normal, yo. Diesbezüglich Wendehals-hihi zu stisen ist wack af, sollte klar sein, hm? Danke.

    • Vor 12 Tagen

      Dieser Kommentar wurde entfernt.

    • Vor 12 Tagen

      "MC", weil ich HipHop durch und durch bin, dachte das ist bekannt.

      Und braucht man EQ nicht für so ziemlich alles im Leben? Also ich wäre ohne meinen imens hohen EQ ziemlich verloren, vor allem im Angesicht des eher niedrigeren IQ.

    • Vor 12 Tagen

      "Seine Meinung zu was zu ändern ist übrigens nicht peinlich, deswegen verstehe ich diesen Insidergag nicht. Oder hat die Person darauf beharrt, immer der gleichen Meinung gewesen zu sein?"

      Darum geht es auch seltener. Gibt nur eben auch so Exemplare, die behaupten, etwas sei schon immer so und so gewesen und dann zu einem anderen Zeitpunkt behaupten, selbiges sei noch nie so und so gewesen. Es ist dann einfach nicht mehr dadurch zu begründen, dass Geschmack oder Meinung geändert wurden.

    • Vor 12 Tagen

      Dieser Kommentar wurde entfernt.

    • Vor 12 Tagen

      Dieser Kommentar wurde entfernt.

    • Vor 12 Tagen

      Wat gibt es da fett zu grinsen, sehen dass "die Anderen" etwa nicht so? ;)

    • Vor 12 Tagen

      Dieser Kommentar wurde entfernt.

    • Vor 12 Tagen

      Dieser Kommentar wurde entfernt.

    • Vor 12 Tagen

      "bei gleichzeitiger Wendehals-Performance von über 9000°."

      9000 hat aber bisher nur die wirkliche Wendehals-Überlegende geschafft. ;)

    • Vor 12 Tagen

      Dieser Kommentar wurde entfernt.

    • Vor 12 Tagen

      Ja sorry, aber hat Nix mit saugisaugi zu tun, diese Leaks sind einfach nur sehr peinlich.

    • Vor 12 Tagen

      Dieser Kommentar wurde vor 12 Tagen durch den Autor entfernt.

    • Vor 12 Tagen

      Dieser Kommentar wurde entfernt.

    • Vor 12 Tagen

      Lösch-Craze!

    • Vor 12 Tagen

      Die lautitrafo ist bei ihm im vollen Gange

    • Vor 12 Tagen

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    • Vor 12 Tagen

      Naja, so wie bei Anderen anscheinend die manbacktrafo stisend ist. :D

    • Vor 12 Tagen

      Gibt ja auch bis heute nicht gescheit Flosse, der Genosse malosse! :mad:

    • Vor 12 Tagen

      Dieser Kommentar wurde entfernt.

    • Vor 12 Tagen

      Vous avez appelé ?

    • Vor 12 Tagen

      Jetzt tu ma bidde nicht so als kämst du hier nur vorbeigepaddelt wenn einer deine Nullnummer gewählt hat. Bisher wusstest du noch zu jedem Mittagstisch hier völlig ungefragt deinen Senf an den Papptellerrand zu schmieren!

    • Vor 12 Tagen

      „ Bisher wusstest du noch zu jedem Mittagstisch hier völlig ungefragt deinen Senf an den Papptellerrand zu schmieren!“

      ….Selbsterkenntnis?

    • Vor 12 Tagen

      Ich bin hier chair- und/oder shareholder, das ist was anderes. Versteht mensch als Stufe 0-Fake ohne Gimmick meist noch nicht, daher bin ich nachsichtig mit Luschen wie dir. ;)

    • Vor 12 Tagen

      Glückwunsch!
      Zur Selbsterkenntnis gesellt sich nun noch die Selbstüberhöhung!
      Wieviel „Selbst“ Mensch wohl abdecken kann?
      Du wirst es hinkriegen….weitermachen!

    • Vor 12 Tagen

      Während du bereits beim Streben eben danach in all deinen Bemühungen scheiterst. Ebenfalls Glückwunsch, all good. :wein:

    • Vor 11 Tagen

      Lehrstuhl für WoT-Geseibel aus der Küche, ja. ;)

    • Vor 11 Tagen

      Ich verstehe diese WoT-Selbsterniedrigung bis heute nicht. Wann wurde es salonfähig sich mit dem Mangel an Lesekompetenz zu brüsten?

    • Vor 11 Tagen

      Capsi.. wat bist Du nur so grantig. Es hat nix mit mangelnder Lesekompetenz zu tun, sondern mit dem Vorwurf völlig unnötig rumzuschwatzen, auf hypereloquent zu machen und dabei laut.de mit Buchstabensauce vollzukleistern.

      Ist auch nicht weiter wild, so isser halt, unser Doc - und wir mögen und akzeptieren ihn auch so, aber ich finde man sollte ihm das schon hin und wieder mal spiegeln. Ich würde mich sehr freuen, vom Doc mal Postings zu lesen, die kurz und knackig auf den Punkt kommen.

    • Vor 11 Tagen

      Stimmt schon. Wir haben inzwischen Allianzen über alle Tschädd-Instanzen hinweg in denen wir uns einig sind, dem "Original" und seinen Klonboys nicht zu widersprechen, wenn sie längere Texte von user*innen als Geschwurbel oder Gesaibel abtun, weil sich über die Jahre gezeigt hat, dass es der einzig vorhandene Coping Mechanismus ist um halbwegs "souverän" mit dem eigenen verminderten Leseverständnis und ebenso vermindertem IQ umzugehen.

      Anders als an anderer Steller von Trollinger420 behauptet geht's hier nämlich immer schon primär um In- denn Exklusion. Weswegen Mister X alias Nicolas Stolz auch aus völlig freien Stücken gegangen ist. Dämlicher als bspw. lauti zu seinen Högschdzeiten war der auch nicht und warum ist das "Original" dann bis heute vermeintlich aktiv und Mister Xist heute der offizielle Foren-Foster von plattentests.de, hm?

    • Vor 11 Tagen

      Wenn es nichts mit mangelnder Lesekompetenz zu tun hat, warum wird souli dann so oft von anderen verstanden und bekommt, bis auf wenige Ausnahmen, in erster Linie von dir zu hören, dass er sich unklar ausdrückt? Du hast doch selbst im Chat oft genug betont, wie wichtig es für die Kommunikation mit dir ist, dass man dir alles in ganz einfachen Worten erklärt, während andere dort untereinander enorm selten Schwierigkeiten hatten und haben, einander zu verstehen. Du gehst doch auch nicht in ne Jazz-Bar und bittest die Musiker, langsamer und in herkömmlichen Dur-Kadenzen zu spielen, während andere Leute kein Problem mit dem Dargebotenen haben.

    • Vor 11 Tagen

      Wer ist denn Nicolas Stolz jetzt schon wieder? Ich will mich hier nicht reinsaugen lassen aber bin doch neugierig, was für eine schillernde Persönlichkeit das wieder ist

    • Vor 11 Tagen

      Nene, das Geschwurbel vom Doc verstehe ich schon. Mein Punkt ist, dass es m.E. unnötig af ist dauernd mit WoT und Bandwurm-Sätzen anzukommen. So eine Selbstdarstellung sollte der liebe Doc eigentlich nicht nötig haben. Und laut.de ist auch keine sprachliche Jazzbar..

      Mir hier jetzt mit vermindertem IQ, Inklusion und Co zu kommen ist schon ziemlich asozial, ma anmerken.

      Und Chat ist Chat, hat hier nix zu suchen, hm? Danke.

    • Vor 11 Tagen

      WoT bezeichnet im allgemeinen ja auch nur sehr lange und unzureichend gegliederte Texte. Was du als WoT bezeichnest sind nur kurze, kompliziert geschriebene Aphorismen.

    • Vor 11 Tagen

      Inb4 "google kurz Aphorismen"

    • Vor 11 Tagen

      Haha, Oberlehrer Capsi wieder.. Danke, wieder was gelernt. Ich sage dazu aber lieber weiterhin "Geschwurbel", wenn es recht ist. Schlaubis wie euch sollte schon ganz genau klar sein, was mein Punkt beim guten alten Doc ist. ;)

    • Vor 11 Tagen

      Du willst ihm also sein Markenzeichen nehmen?
      Nice!

      :rolleyes:

    • Vor 11 Tagen

      Yo Para. Ne, nicht wirklich, mir würde es schon reichen, wenn er sich hier und da mal darin übt, Dinge kurz, knapp und direkt auszudrücken. Außerdem hat er neben dem Geschwurbel ja noch ein weiteres Markenzeichen, die Analysen aus der Küche. ;)

      Und ma rt, bitte nicht überbewerten alles, hm? Jeder und ich mag den Doc so wie er ist, gönnt mir doch mein WoT-Scharmützel mit ihm, hm? Danke.

    • Vor 11 Tagen

      "Mein Punkt ist, dass es m.E. unnötig af ist dauernd mit WoT und Bandwurm-Sätzen anzukommen. So eine Selbstdarstellung sollte der liebe Doc eigentlich nicht nötig haben. "

      Kann lauti schon in der Hinsicht nachvollziehen, als dass souli für mich sicherlich einer der User ist, dessen Sätze ich am häufigsten ein zweites Mal überfliegen muss, um zu blicken, was er gerade aussagen möchte. So super einfach finde ich das tatsächlich nicht immer.

      Sehe da aber trotzdem keine Selbstdarstellung, sondern halte das einfach für soulis natürlichen Kommentarspaltenduktus, dem man ihm genausowenig zum Vorwurf machen muss wie anderen, die Kommafehler zum Beispiel. Höfliches Nachragen, ob man das nicht etwas einfacher ausdrücken kann, ist aber natürlich erlaubt.

    • Vor 11 Tagen

      Und ein bisschen necken ist auch erlaubt. ;)