Hat bei Killswitch Engage kollektive Amnesie eingesetzt? Fiel da keinem vielleicht mal auf, dass man schon beim Albumtitel des Debüts nicht unbedingt viel Phantasie an den Tag gelegt hat? Etwas mehr Einfallsreichtum wäre da durchaus angebracht, oder sieht man die Scheibe etwa als einen Neubeginn?

Das …

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  • Vor 10 Jahren

    iwie kann ich mit dem sänger nix anfangen...
    ansonsten wären die ned mal schlecht...
    aber der gitarrist ist ein selbstdarsteller sondergleichen... xD
    der hat beim konzi dem sänger immer drein geredet wenn der iwas sagen wollte -.-
    und obendrein hatter der gitarrenmann nen peinlichen teppich um + ne peinliche maske auf...

  • Vor 10 Jahren

    Aktuell find ich Sylosis, Detonation, Never See Tomorrow und logischerweise The Sorrow weit besser, deren neue Sachen (bzw Debuts) kann man sich sehr gut anhören. Wenn die großen (All That Remains, KSE, ...) nicht mehr wollen, müssen halt andere in die Bresche springen. Hoffe mal, dass As I Lay Dying mit ihrer nächsten Platte nicht diesem Sog folgen.

  • Vor 10 Jahren

    Gut, die bands kenn ich jetzt nicht

    Bei der sache mit den debut-alben stimme ich allerdings zu
    bei AILD hoffe ich das gleiche. Hoffentlich schmeißen sie den bassisten raus und holen sich einen, der ne bessere stimme hat, aber egal.

    Naja mich stören halt bei KSE die schon sehr "hymnischen" refrains. Aber am meisten stört mich, wie gesagt, der beigemischte hall in der aufnahme.

  • Vor 10 Jahren

    ok bei der sache mit dem hall muss ich dir recht geben, aber so schlimm wie gesagt ist es jetzt auch nicht. diese hymnischen refrains sind das markenzeichen von kse und wenn sie die nicht hätten würde sie irgendwie sehr austauschbar klingen, für mich

  • Vor 10 Jahren

    @Sputtel (« Irgendwie klingt die produktion so, als hätte jemand denn Hall ziemlich stark aufgedreht. Das geht mir zumindest ziemlich auf die nerven. Genauso wie die singstimme vom sänger

    Naja so toll find ich KSE sowieso nicht. Gibt weitaus besseren metalcore »):

    Den Hall zu weit aufgedreht? Finde ich ehrlich gesagt garnicht. Das Ganze ist sehr dicht gemischt, das stimmt schon, aber an der Produktion kann ich persönlich kaum meckern.

    Obwohl alles sehr dicht ist kommt alles zur Geltung - der Gesang (auch die durch Terzen oder whatever gedoppelten Stellen), die Gitarren, die Drums und sogar der Bass.
    Auch finde ich, dass auf Details geachtet wurde und diese durch die Produktion noch hervorgehoben wurden.
    zB bei starting over im Chorus die Low Toms auf der "3 te", bei 1:58 die Breaks - die shouts sind im Vordergrund, aber man erahnt die Melodie noch im Hintergrund. Bei "a light in a darkened world" bei 2:04 - es hört sich ein bisschen an, als würde Howard mit nem autotune singen(kanye West.. ihr wisst schon ;) ) (kann ich mir aber auch nur einbilden), aber es hört sich "frisch" an.
    Bei "take me away", 0:22 das C und G bevor die Strophe einsetzt und der plötzliche Lautstärkeabfall, der trotzdem keinen Druck aus der folgenden Strophe nimmt.
    Bei "this is goodbye" die Vocals im Chorus.. + der kurze break bei zB 1:19.
    Das sind ein paar, die mir jetzt spontan eingefallen sind.

    Dadurch, dass halt fast jedes Lied eine gedoppelte Leadgitarre hat (auch wenn es nur im Chorus Terzen oder sowas sind) und auch die Vocals sehr oft mit 2ten Vocals harmonisiert werden, klingt es halt sehr voll.
    Insgesamt finde ich es aber sehr gut gemischt (gemastert ja sowieso).

    Zur musikalischen Qualität:
    Ich finde es gibt keinen schlechten Song auf dem Album. Klar, es geht langsam mehr in Richtung Rock, weniger shouts, mehr Gesang, aber gerade weil Howard Jones sowohl Singen als auch shouten kann, bin ich zu Killswitch Engage gekommen.
    Ob Jesse Leach jetzt besser shouten konnte.. mir persönlich gefallen Howards shouts besser, aber ich denke niemand wird mir wiedersprechen, dass Howard der bessere Vokalist (also der sowohl als auch kann) ist.
    Die Musik hat sich nur konsequent weiterentwickelt.
    Und hat man die Entwicklung von Kse verfolgt war entweder das, oder eine Rückbesinnung auf die frühen Sache die logische Konsequenz. So ist es aber besser, denke ich.
    Die Gitarrenparts haben sich zB im Vergleich zu
    Alive or just breathing oder the end of heartache deutlich weiterentwickelt. Die Riffs sind komplizierter, detailierter.
    Das Drumming finde ich auch kreativer (gut.. mit dem Ideenreichtum von zB einem Matt Greiner von August Burns Red kann das nicht mithalten, aber es ist hier auch garnicht nötig, denn zu viele Details heben das Schlagzeug zu sehr in den Vordergrund und alles verschwimmt).
    Wie schon gesagt.. ich mag sowohl Howards Sing-, als auch Shoutstimme, vondaher habe ich da eigentlich nichts zu meckern.
    Es klingt halt als Band solide und gut.
    Außerdem finde ich, es sind durchaus vertrackte Sachen dabei, damit das ganze nicht zu gradlinig wirkt. Man merkt so halt, dass sie anders könnten, aber nicht wollen.
    Vom Sound brauch ich nicht reden glaube ich. Da sind die Jungs einfach mit der Zeit und den technischen Möglichkeiten gegangen.

    Natürlich kopieren sie sich mehr oder weniger selbst - welche Band macht das nicht? - und natürlich klingen auch die Riffs und der Aufbau von den Songs ähnlich, aber da mir die Riffs und der Aufbau gefallen bin ich cool damit ;).

    Insgesamt denke ich, dass das Album bis auf Ausnahmen ("the return", in a dead world, this is goodbye) auf Dauer doch sehr eintönig ist. Trotzdem finde ich es bisher musikalisch das beste Kse Album. Ich kann aber auch jeden KSEfan verstehen, der sich die alten Sachen wiederwünscht.

  • Vor 10 Jahren

    @TerenceSkill (« @Sputtel (« Irgendwie klingt die produktion so, als hätte jemand denn Hall ziemlich stark aufgedreht. Das geht mir zumindest ziemlich auf die nerven. Genauso wie die singstimme vom sänger

    Naja so toll find ich KSE sowieso nicht. Gibt weitaus besseren metalcore »):

    Den Hall zu weit aufgedreht? Finde ich ehrlich gesagt garnicht. Das Ganze ist sehr dicht gemischt, das stimmt schon, aber an der Produktion kann ich persönlich kaum meckern.

    Obwohl alles sehr dicht ist kommt alles zur Geltung - der Gesang (auch die durch Terzen oder whatever gedoppelten Stellen), die Gitarren, die Drums und sogar der Bass.
    Auch finde ich, dass auf Details geachtet wurde und diese durch die Produktion noch hervorgehoben wurden.
    zB bei starting over im Chorus die Low Toms auf der "3 te", bei 1:58 die Breaks - die shouts sind im Vordergrund, aber man erahnt die Melodie noch im Hintergrund. Bei "a light in a darkened world" bei 2:04 - es hört sich ein bisschen an, als würde Howard mit nem autotune singen(kanye West.. ihr wisst schon ;) ) (kann ich mir aber auch nur einbilden), aber es hört sich "frisch" an.
    Bei "take me away", 0:22 das C und G bevor die Strophe einsetzt und der plötzliche Lautstärkeabfall, der trotzdem keinen Druck aus der folgenden Strophe nimmt.
    Bei "this is goodbye" die Vocals im Chorus.. + der kurze break bei zB 1:19.
    Das sind ein paar, die mir jetzt spontan eingefallen sind.

    Dadurch, dass halt fast jedes Lied eine gedoppelte Leadgitarre hat (auch wenn es nur im Chorus Terzen oder sowas sind) und auch die Vocals sehr oft mit 2ten Vocals harmonisiert werden, klingt es halt sehr voll.
    Insgesamt finde ich es aber sehr gut gemischt (gemastert ja sowieso).

    Zur musikalischen Qualität:
    Ich finde es gibt keinen schlechten Song auf dem Album. Klar, es geht langsam mehr in Richtung Rock, weniger shouts, mehr Gesang, aber gerade weil Howard Jones sowohl Singen als auch shouten kann, bin ich zu Killswitch Engage gekommen.
    Ob Jesse Leach jetzt besser shouten konnte.. mir persönlich gefallen Howards shouts besser, aber ich denke niemand wird mir wiedersprechen, dass Howard der bessere Vokalist (also der sowohl als auch kann) ist.
    Die Musik hat sich nur konsequent weiterentwickelt.
    Und hat man die Entwicklung von Kse verfolgt war entweder das, oder eine Rückbesinnung auf die frühen Sache die logische Konsequenz. So ist es aber besser, denke ich.
    Die Gitarrenparts haben sich zB im Vergleich zu
    Alive or just breathing oder the end of heartache deutlich weiterentwickelt. Die Riffs sind komplizierter, detailierter.
    Das Drumming finde ich auch kreativer (gut.. mit dem Ideenreichtum von zB einem Matt Greiner von August Burns Red kann das nicht mithalten, aber es ist hier auch garnicht nötig, denn zu viele Details heben das Schlagzeug zu sehr in den Vordergrund und alles verschwimmt).
    Wie schon gesagt.. ich mag sowohl Howards Sing-, als auch Shoutstimme, vondaher habe ich da eigentlich nichts zu meckern.
    Es klingt halt als Band solide und gut.
    Außerdem finde ich, es sind durchaus vertrackte Sachen dabei, damit das ganze nicht zu gradlinig wirkt. Man merkt so halt, dass sie anders könnten, aber nicht wollen.
    Vom Sound brauch ich nicht reden glaube ich. Da sind die Jungs einfach mit der Zeit und den technischen Möglichkeiten gegangen.

    Natürlich kopieren sie sich mehr oder weniger selbst - welche Band macht das nicht? - und natürlich klingen auch die Riffs und der Aufbau von den Songs ähnlich, aber da mir die Riffs und der Aufbau gefallen bin ich cool damit ;).

    Insgesamt denke ich, dass das Album bis auf Ausnahmen ("the return", in a dead world, this is goodbye) auf Dauer doch sehr eintönig ist. Trotzdem finde ich es bisher musikalisch das beste Kse Album. Ich kann aber auch jeden KSEfan verstehen, der sich die alten Sachen wiederwünscht. »):

    angeber sooooooooooooooooooooooooooooooooooooondergleichen, ich will dass du auf der stelle gestehst, dass es dir nur drum geht, dass wir wissen, wie gut du dich auskennst, und um nichts anderes! XD

  • Vor 10 Jahren

    gefällt mir, alldings mag ich die singstimme noch immer ned
    entweder man liebt sie oder man hasst sie.
    der rest geht in ordnung, allerdings würden ein paar brachialere Momente das ganze interessanter gestallten.
    nichts gegen melodie aber nur melodie ist auch eintönig.

  • Vor 10 Jahren

    @delarocha («
    angeber sooooooooooooooooooooooooooooooooooooondergleichen, ich will dass du auf der stelle gestehst, dass es dir nur drum geht, dass wir wissen, wie gut du dich auskennst, und um nichts anderes! XD »):

    detailliert = angeberisch?
    Ich wollte nur meine Meinung gut begründet und formuliert hier wiedergeben.

  • Vor 10 Jahren

    Meiner Meinung nach ist die Platte durchaus eine logische Weiterentwicklung der Band. Natürlich ist sie melodischer und eingängiger als die Vorgänger, aber gerade im Vergleich zu anderen Metalcore-Bands (zu welchen man KSE mit diesem Album eher nicht mehr zählen kann) war das "Trademark" von KSE schon immer cleaner, melodischer Gesang. Er nimmt auf diesem Album halt deutlich mehr Platz ein.

    Mir persönlich hat die letzte Platte überhaupt nicht zugesagt, dort wurden m.M.n. die Stärken von Killswitch überhaupt nicht ausgespielt... ich fand sie... naja... unstrukturiert. Die neue Platte dagegen ist schon aus einem Guss, auch wenn sie sicher nicht der große Wurf ist.

    Alles in allem für mich eine gute Metal-Platte, aber kaum eine Metalcore-Platte.

    @TerenceSkill zum Thema "Autotune":

    Ich bin mir fast sicher, dass Autotune auf der Stimme ist. Glaube aber auch, dass das heute kaum ein clean singender Künstler nicht nutzt.

  • Vor 10 Jahren

    Na sie koennen ja gerne sehr melodioes sein, aber dann muessen die Melodien auch ankommen und das tun sie bei mir gar nicht.
    Dieses Uebergewicht an Clean-Voice-Parts gefaellt mir wie gesagt auch nicht. Die koennen es ja, man hoere "The arms of Sorrow", aber auf dem neuen Album ist nix, was sich fest setzt.

    @ Sputtel - Dann mal los, hoer die dir ruhig mal an, vor allem The Sorrow und Sylosis^^

  • Vor 10 Jahren

    @triple-m («

    @TerenceSkill zum Thema "Autotune":

    Ich bin mir fast sicher, dass Autotune auf der Stimme ist. Glaube aber auch, dass das heute kaum ein clean singender Künstler nicht nutzt. »):

    ich meinte eher, dass nur an dieser Stelle ein Hauch autotune genutzt wurde, um "Farbe" darein zu bringen. Kann aber auch einfach das Vibrato der Stimme seien und ich bilde mir das nur ein.

    Dass eine Metalband generell bei Cleanvocals autotune benutzt bezweifel ich mal. Und wenn dann aufjedenfall nicht so "überdosiert" wie 80% der zeitgenößischen Chartamirapper.
    @Kuroro («
    Die koennen es ja, man hoere "The arms of Sorrow", aber auf dem neuen Album ist nix, was sich fest setzt. »):

    Findest du echt? Ich finde die Melodien eigentlich einprägsamer weil interessanter als auf Daylight Dies. Natürich nicht bei allen tracks, aber zB bei never again, a light in a darkened world, save me (!), this is goodbye (!).
    Aber ist ja bekanntlich Ansichtssache :)
    Ein paar mehr Shouts hätten der Platte sicherlich nicht weh getan, das stimmt schon. ;)

  • Vor 10 Jahren

    @TerenceSkill:

    Einsatz von Auto-Tune als "Stilmittel" ist glaub ich nicht so leicht zu definieren, wenn man es nicht klar hört wie bei Kanye West und Konsorten. Wenn 95% der Hörer den Effekt nicht wahrnehmen sondern nur, dass die Stimme sauber klingt, würde ich es nicht als Stilmittel bezeichnen. Und selbst bei so Sachen, wo mir persönlich der Effekt schon viel zu stark zu hören ist (Metallica - The Day that Never Comes z.B.) fällt das vielen Leuten überhaupt nicht auf.

    Ich finde auch grundsätzlich den Einsatz von Auto-Tune nicht verwerflich, so lange der Sänger / die Sängerin live halbwegs gerade singen kann.

    @Kururo, Sputtel:

    Sylosis kann ich als "Geheimtipp" auch nur weiterempfehlen. Ich wäre da aber mit dem Tag "Metalcore" auch eher vorsichtig.

  • Vor 10 Jahren

    Für mich eines der besten KsE Alben.
    Meiner Meinung übertrifft es The End Of Heartache sogar. Aber Alive Or Just Breathing bleibt unübertroffen.

  • Vor 10 Jahren

    @Kuroro (« Na sie koennen ja gerne sehr melodioes sein, aber dann muessen die Melodien auch ankommen und das tun sie bei mir gar nicht.
    Dieses Uebergewicht an Clean-Voice-Parts gefaellt mir wie gesagt auch nicht. Die koennen es ja, man hoere "The arms of Sorrow", aber auf dem neuen Album ist nix, was sich fest setzt.

    @ Sputtel - Dann mal los, hoer die dir ruhig mal an, vor allem The Sorrow und Sylosis^^ »):

    "The Arms of Sorrow"
    Hat doch 'ne astreine Melodie.
    Welcher Song hat denn deiner Meinung nach eine sich festsetzende Melodie?

  • Vor 10 Jahren

    Nachdem ich das Album nun mittlerweile bestimmt zwanzig Mal durchgehört habe, hier mein Fazit:

    Beim ersten Durchhören dachte ich noch: oh man, das ist ja etwas zu viel Gesang und zu melodiös. Mittlerweile finde ich das Album als Gesamtpaket aber ziemlich klasse. Die Songs sind schnell eingängig und es ist kein Ausfall dabei, höchstens ein, zwei Lieder, die ich "nicht ganz so gut" finde.

    Etwas mehr Härte, so wie bei den früheren Alben hätte aus meiner Sicht auch nicht geschadet, aber ich bin auch nicht böse, dass es nun mal eben etwas "ruhiger" geworden ist. Howards Gesang eignet sich einfach viel zu gut für viele melodische Passagen, also ist es nur konsequent, dass man das ausreizt. Toll finde ich auch seine "ruhige Singstimme", die er zum ersten Mal auf diesem Album einsetzt.

    Das Einige, was ich kritisieren möchte ist eigentlich, dass irgendwie kein richtiger "Knaller" auf dem Album ist. Kein Song kommt aus jetziger Sicht an Lieder wie "When Darkness Falls" oder "Rose of Sharyn" heran.

    Ich bin mal auf die weitere Entwicklung von KSE gespannt.

    Und noch zum Thema "Sylosis": die kann ich auch nur empfehlen :)