Sechs Studioalben veröffentlichte John Frusciante innerhalb von nur zwei Jahren, nebenbei spielte er noch Gitarre bei den Red Hot Chili Peppers, mit denen 2006 praktisch zeitgleich ein Doppelalbum entstand. Man muss weit zurück gehen, um eine ähnlich kreative Produktivität in der Historie des Rock …

Zurück zum Album
  • Vor 9 Jahren

    Ich mach mal den Anfang:
    Für mich klingt das wie die Experimentierphase eines reichen Kindes mit 'nem fett equippten Elektrobaukasten. Wäre vom Sound in den Neunzigern groß gewesen. Klingt heute - eben nach Experiment.

    Ich weiche bei einem Track von der Rezension ab: Glowe ist für mich ein Highlight. Gute-Laune-Song.
    Und der Anfang von In Your Eyes - Erasure, anyone?

    Fazit: Album-Teaser. Erfüllt seinen Zweck.

  • Vor 9 Jahren

    Banause du Mr. Shoe!

    Der Mann kann einfach keine schlechte Musik machen, egal was er macht. Bin jedenfalls froh, dass er bei den Peppers raus ist!

    4/5 Punkten!

  • Vor 9 Jahren

    Hmm, was hat er nun da wieder fabriziert.. Man kann ihn nur gern haben!

  • Vor 9 Jahren

    großer künstler, der auch die suche domumentiert,
    nicht lediglich das finden.

    tolle nusik

  • Vor 9 Jahren

    So weit muss man in Sache "produktive Kreativität" gar nicht zurückgehen. Ich glaube Omar Rodriguez Lopez (At The Drive In / The Mars Volta) hat noch einen krasser sprudelnden Solo-Output, wobei es um ihn erschreckend ruhig geworden ist da er die letzten 20 Minuten gar kein Album herausgebracht hat ;-))

  • Vor 9 Jahren

    Klingt doch ganz interessant, mal sehen wie sich das alles später auf dem Album macht. Immerhin hat mich die EP dazu gebracht mal wieder Central von The Empyrean zu hören :-)

  • Vor 9 Jahren

    Jepp, die EP hat ein Weilchen gebraucht. Jetzt sitzen die Ohrwürmer aber ebenso tief wie vorher. Er hat mal wieder fast alles richtig gemacht. Gute Sache, daß er die ollen und kreativ toten Peppers endlich beiseite gelegt hat. Ein schicker Start in die nächsten Klangexperimente von Herrn Frusciante! Nur her damit!
    4/5

  • Vor 9 Jahren

    Klingt für mich nach nem Kiddie, das sich Fruity Loops gezogen hat und da jetzt mal alles per DragDrop in die Leist knallt, was ihm vor die Flinte kommt und noch reinpasst. Räumlich gesehen reinpasst.

  • Vor 9 Jahren

    Ach ja, hier ist viel interessantes zum Entstehungsprozess: http://johnfrusciante.com/2012/07/my-recen…

    @MachMaLauter Ne, definitiv nicht. Die Produktion zeugt schon von einigem Skill.

  • Vor 9 Jahren

    @MachMaLauter-- go away you fu%$ing Troll!

    Und btw selbst mit Fruity Loops kann man professionelle Musik machen!

  • Vor 9 Jahren

    Ich bin kein Troll, ich meins ernst.

  • Vor 9 Jahren

    @dein_boeser_Anwalt (« großer künstler, der auch die suche domumentiert,
    nicht lediglich das finden.

    tolle nusik »):

    Mhm, ich weiß nicht, auf den ersten Blick ist das eine wirklich schöne Sentenz "auch die suche dokumentiert, nicht nur das finden". Auf den zweiten Blick könnte man dahinter auch eine Art von Intellektualisierung finden, um ein Idol (und Frusciante ist sicherlich für viele eines) zu schützen; nun weiß ich nicht, ob bei dir neben Bohren und Reed noch Platz ist für ein weiteres Idol ;) (bitte interpretier das jetzt nicht abwertend, so ist es keineswegs gemeint, aber Deinen Bohren/Reed-Rezensionen ist zu entnehmen, dass du sie sehr schätzt - zumindest mein Eindruck) und Du eben Frusciante wirklich als Idol betrachtest, aber ich denke, dass Du zweifelsohne an seiner ungewöhnlichen Arbeit gefallen findest, weil Du, mhm, eine gewisse Bereitschaft mitbringst, dich in Werke einzuhören, was leider heute viel zu selten ist - allein, darf Musikkritik immer NUR so an Werke herangehen. Ich bin mir da nicht sicher. Natürlich hast du jetzt nicht die Kritik hier kritisiert, auch wenn ich nicht weiß, ob man sich sowas als Laut.de-Mitarbeiter überhaupt erlauben darf, oder ob dann vielleicht die Meilenstein-Rezension von Transformer an jemand anders geht ;), und mein Einwand kommt sicherlich dergestalt daher als ob ich Dir vorwerfen würde, du würdest Frusciante verteidigen, obgleich es auch einfach nur Ausdruck Deiner persönlichen Ansicht sein kann.

    Jedenfalls, ich denke aber, dass eine gewisse, mhm, sagen wir, Voreingenommenheit darin steckt, zu behaupten, dass die Dokumentation des Unfertigen auch etwas ganz besonderes sei. Ich weiß nicht, ob Du es jetzt goutierst, wenn ich hier so einen Diskurs anstoße, aber jedenfalls, in gewissem Sinne steckt in deiner Aussage auch etwas, mhm, Musik-Experten-Galore.

    Ich hoffe, Du nimmst mir das jetzt nicht übel, teilweise wirkt meine Ausdrucksweise vielleicht etwas "kollegial", und ob mir das zusteht, mag disputabel sein, und auch wenn es das Internet ist, so kann man ja Respekt durchaus wahren, naja, jedenfalls, ich denke i.A. neigt so mancher dazu, sich von der eigenen Versiertheit was Musik anbelangt oder einfach der Vorlieben Frusciantes hinwegzureißen und das ganze zu verehren, obgleich der Blick vielleicht einfach nur getrübt ist.

    MachMaLauter muss ich durchaus zustimmen, teilweise wirken Frusciantes Songs auf mich sehr überladen an Samples, der Fl Studio-Vergleich hat durchaus Evident m.E.

    @Review
    Ein weiteres Beispiel für musikalische Produktivität scheint mir noch Steven Wilson zu sein, vielleicht auch Josh Homme; oben wude ja bereits Lopez erwähnt.

  • Vor 9 Jahren

    Ich will hier keinem zu nahe treten, aber die Rezension klingt schon ziemlich voreingenommen und unsachlich. Hier scheint jemand nicht das bekommen zu haben, was er erwartet hat und jetzt wird geschimpft und zwar auf allen Ebenen. Ich würde mich manchmal echt freuen, wenn in professionellen Rezensionen weniger danach geguckt wird, ob eine musikalische Entwicklung "zunächst wenig Sinn zu ergeben scheint", oder "Mit bisherigen Werken nur noch rudimentär korreliert", sondern mehr Wert auf die eigendliche Musik gelegt wird. Klar, diese ist hier anders als gewohnt und ich war erst auch ziemlich überrascht und konnte nicht so viel damit anfangen, aber mit der Zeit hat sich alles zusammengefügt, ich habe mich an den neuen Sound gewöhnt und bin absolut begeistert - ich hör die EP momentan in einer Endlosschleife. Aber so ist das halt mit guter Musik. Sie springt einem nur selten sich anbiedernd ins Gesicht und versucht sofort zu gefallen, sondern wirkt anfangs oft unzugänglich und unauffällig. Mit der Zeit aber entfaltet sie sich dann und man wird sie nicht mehr los (im positiven Sinne).
    Naja, ich habe das Gefühl, der Autor dieser Rezension hat sich diese Zeit leider nicht genommen...

  • Vor 9 Jahren

    Wow wann wurde eigendlich auf laut.de die letzte ep rezensiert...gabs das überhaupt schon mal? Wenn nicht, danke für den Einsatz und die entsprechende künstlerbezogene Empathie hierzu. Johns Schritt weg von der Spaßkapelle RHCP muss rundum unterstützt werden!

  • Vor 9 Jahren

    Klingt sehr nach Radiohead, ich mags.

  • Vor 9 Jahren

    absolut begeistert 4,5/5, die gitarrenparts sind meiner meinung nach seine staerksten solomßig, die yamaha sg hat anscheinend wirklich zu seiner spielweise (wie auch die ganze programmiererei) beigetragen

  • Vor 9 Jahren

    die breaks in der ersten nummer nerven aber zugegebenermaßen

  • Vor 9 Jahren

    @Brodan: Wenn du mit voreingenommen und unsachlich meinst, dass der Autor beinharter Fanboy ist, hast du recht. Und als solcher weiß ich natürlich, was man bei John zu erwarten hat: das Unerwartete. Gebe aber zu, dass der Satz "Es ist nur leider nicht das, was man von einem JF erwartet" (zu "FM") deinen Eindruck bestärkt. Deine Definition für eine "professionelle Rezension" verstehe ich nicht ganz; ist es professionell, ein Album so lange zu hören, bis man keine Kritikpunkte mehr findet? Ich denke nicht, dass auf laut.de nur Künstler gelobt werden, die sich ständig wiederholen.

    @bigfoofightersfan: Nö, machen wir schon ab und zu bei Themen, die wir in diesem Rahmen für relevant erachten.

    @MachMaLauter: Haha, irgendwo is da was dran. Aber nur beim ersten Hören.

    @Creature/Anwalt: Die Suche zu dokumentieren macht auch nur dann Sinn, wenn es das Ergebnis rechtfertigt. Und das wird subjektiv entschieden.

  • Vor 9 Jahren

    @Zapato El Don: Natürlich geht es nich darum etwas so lange zu hören, bis es keinen Kritikpunkt mehr gibt. Das geht erstens nur selten und zweitens würde das bedeuten, es gäbe keine schlechten Alben (die es aber schon gibt). Es sollte aber auch nicht zu wenig Zeit aufgewendet und vorschnell geurteilt werden und das war mein Gefühl bei dieser Rezension. Das ganze ist schon keine leichte Sache, weil manche Sachen einfach ihre Zeit brauchen, es aber auch verständlich ist, dass diese Zeit nicht immer gegeben ist. Mir ist es selbst schon oft passiert, dass ich eine Band oder ein Album erst Tage, Monate oder gar Jahre später wirklich zu schätzen wusste. So lange kann man natürlich icht mit der Rezension warten, aber etwas Zeit sollte man sich schon nehmen, vielleicht mal darüber schlafen, da der erste Eindruck oft trügt.

  • Vor 9 Jahren

    ...also ich kann michael schuh in jedem punkt nur zustimmen, auch wenn ich als frusciante-liebhaber die ep unterm strich ganz gut finde. anders zwar, aber so soll es ja auch sein. bringt doch keinem was, wenn ein künstler immer wieder die gleiche platte aufnimmt. freue mich schon aufs album.