laut.de-Kritik

Latin-Rhythmen, Uptempo-Nummern und ab und zu Balladen-Alarm.

Review von

Klammheimlich und ein wenig im Schatten von Britney hat sich Jennifer Lopez zum Superstar entwickelt. Wenn nicht alles trügt, könnte sie die Charts-Herrschaft der Beatles brechen und auch die vorgebliche Queen of Pop Madonna hinter sich lassen, zumindest was die Verkaufszahlen angeht.

"Love Don't Cost A Thing", die erste Single, hat es vorgemacht. Zum Erreichen eines vorderen Chartsplatzes nehme man: 1. Eine Melodie, nicht zu anspruchsvoll und nicht zu lang, damit sie in fünf Minuten auch oft genug wiederholt werden kann. 2. Einen angesagten Rhythmus, möglichst irgendwas mit Latin. 3. Eine erstklassige Produktion. 4. Einen Körper, den "ein heißblütiger Gott erschaffen haben muss" (George Clooney), damit im Video auch hübsch was zu sehen ist. Ach so, da fehlt ja noch 5. ein Text. Vielleicht was Idealistisches?

Du denkst, ich will deinen Benz fahren
Das will ich nicht
Wenn ich angeben will
Habe ich dafür meinen eigenen Benz
(aus "Love Don't Cost A Thing")

Was lernen wir daraus? Dass Liebe nichts kostet? Oder vielleicht, dass die Plastik-Probleme dieser Superreichen genau so langweilig und daneben sind, wie ihre Plastik-Melodien?

Wer die Single kennt, für den hält das Album jedenfalls keine großen Überraschungen mehr bereit. Die Texte können obiges Niveau mühelos halten, die meisten Rhythmen ähneln sich sehr - ist gerade kein Latin-Rhythmus zur Hand, tut's ersatzweise auch eine Uptempo-Nummer, ein bisschen 2Step ("We Gotta Talk") oder was halt sonst gerade in Mode ist.

Tonangebend wirkt allerorten die wirklich erstklassige Produktion, die mitunter Scratches, Samples und Bläserriffs auf unerhörte Weise zusammen zwingt ("Dance With Me") und so über manche Länge hinweg hilft. Allein bei den vereinzelten Balladen wie "Come Over" schützt auch gründliches Abmischen vor Langeweile nicht. Rodney Jerkins, Emilio Estefan jr. oder Puff Daddy heißen die Produzenten von "J.Lo" und diese Herren hatten gewiss auch auf Auswahl und Qualität der Songs größten Einfluss. Den ganzen Ruhm aber wird wieder die Lopez einfahren, wenn sie in den kommenden Videos zur glatten Musik ihren erbaulichen Körper zeigt.

Trackliste

  1. 1. Love Don't Cost A Thing
  2. 2. I'm Real
  3. 3. Play
  4. 4. Walking On Sunshine
  5. 5. Ain't It Funny
  6. 6. Carino
  7. 7. Come Over
  8. 8. We Gotta Talk
  9. 9. That's Not Me
  10. 10. Dance With Me
  11. 11. Secretly
  12. 12. I'm Gonna Be Alright
  13. 13. That's The Way
  14. 14. Dame
  15. 15. Si Ya Se Acabó

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