laut.de-Kritik

Schon der Titeltrack springt einem förmlich an den Hals.

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Man könnte meinen, dass der Weltfrieden von manchen Alben abhängt, so geheimniskrämerisch geht es im Vorfeld von mancher Veröffentlichung zu. Auch die schon seit ein paar Jahren wiedervereinigten Immortal müssen dem Aufwand nach mit "All Shall Fall" den kommenden (Un-)Heilsbringer veröffentlichen.

Tun sie das denn wirklich? Mit Sicherheit nicht. Denn wer von "All Shall Fall" erwartet hat, dass es den Black Metal revolutionieren, die Band zurück zu ihren Wurzeln führen oder vielleicht den Sound in eine ganz neue Richtung führen könnte, der kann gleich wieder einpacken. In welchen Universum passiert so was schon? Sicherlich nicht in diesem, denn hier schließen sich Immortal einfach wieder zusammen und veröffentlichen ein gutes Album, das zwar ganz klar noch im Black Metal agiert, aber eben auch einige, schlicht rockige Elemente besitzt.

"The Rise Of Darkness" ist da schon ein schönes Beispiel, bei dem Drummer Horgh die Doublebass zwar weitgehend durch jagt, Abbath aber nicht nur von den Riffs her, sondern auch beim ausklingenden, kurzen Solopart schwer in Richtung Rock'n'Roll schielt. Und selbst in einer größtenteils ganz ordentlich abzischenden Nummer wie "Hordes Of War" sind die Einflüsse jederzeit hörbar. Ob man das als Fan von Immortal hören und wahrhaben will, steht allerdings schon wieder auf einem ganz anderen Blatt.

Und wenn man das mal im Hinterkopf speichert, aber nicht weiter beachtet, entwickelt sich "All Shall Fall" auf einmal zu einem wirklich guten Album mit sieben starken Songs. Denn auch die Freunde der rasenden Drums und klirrenden Gitarren werden auf der Scheibe bedient.

Schon mit dem Titeltrack springen die Norweger einem förmlich an den Hals und auch "Hordes To War" rasiert kräftig über einen weg. Den fetten Sound wird man in entsprechenden Kreisen aber wohl schon wieder als untrue bezeichnen.

Wer sich daran nicht stört und nicht unbedingt die Revolution im Joghurt-Regal erwartet, der bekommt mit "All Shall Fall" ein wirklich starkes Metal-Album vorgelegt. Zum Legenden-Charakter von Immortal wird die Scheibe aber wohl nichts beitragen.

Trackliste

  1. 1. All Shall Fall
  2. 2. The Rise Of Darkness
  3. 3. Hordes To War
  4. 4. Norden On Fire
  5. 5. Arctic Swarm
  6. 6. Mount North
  7. 7. Unearthly Kingdom

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11 Kommentare

  • Vor 11 Jahren

    Sehr geiles Album, definitiv eines der diesjährigen Highlights aus der Ecke! Nur schon der 9-minütige Übersong Unearthly Kingdom ist den Kauf wert. :phones:

    Wer den (meiner Meinung sehr gelungenen) Sound untrue findet, soll's halt lassen. Selber schuld. :wusrt:

  • Vor 11 Jahren

    ich hab bis jetzt 3 Alben von denen gehört und fand die alle eigentlich relativ langweilig und ermüdend. (Holocost, Battles, North)
    Was man ihnen zugute halten muss, ist dass sie straight sind, ihr Ding durchziehen, eine Instanz des BM sind und auch nix mit diesem Nazikram zu tun haben.

  • Vor 11 Jahren

    Bist wohl ein echter Kenner der Materie? Du meinst wohl eher "Pure Holocaust" und "Battles In The North", wo soll denn da die dritte Platte sein?
    Und einen Überhammer wie "Battles In The North" als langweilig und ermüdend zu bezeichnen... Da fehlen mir die Worte. Hast du dir die Scheibe mal bewußt angehört? Da kriecht einem förmlich die klirrende Kälte aus den Boxen. Das ist Wahnsinn !

  • Vor 11 Jahren

    quae anos caud quipsimanitam nomis issundare. sinne diximeri ipicat ant, quod oc quae reri satum in acestria fec.

    in issato si ver contem poent, no pluptatel deo intera nobiliquodicilla, ne pus essedit omne explacessequitis seque contusquant, intuamossenditus densum torsputimoriam.

    . utus eistion maxisquiam pro partiam ipsanquiuctatem idedrobiscierae Gram. Nonsundetem', hi tarestiamit. niene ali cur aut postam nam et sundarimus fuginia eambratur.quae anos caud quipsimanitam nomis issundare. sinne diximeri ipicat ant, quod oc quae reri satum in acestria fec.

    in issato si ver contem poent, no pluptatel deo intera nobiliquodicilla, ne pus essedit omne explacessequitis seque contusquant, intuamossenditus densum torsputimoriam.

    . utus eistion maxisquiam pro partiam ipsanquiuctatem idedrobiscierae Gram. Nonsundetem', hi tarestiamit. niene ali cur aut postam nam et sundarimus fuginia eambratur.

  • Vor 11 Jahren

    Der Kauf des Albums lohnt sich - vor allem wegen "Unearthly Kingdom". Der Rest ist ganz guter bis sehr guter typischer Immortal Stoff.

  • Vor 11 Jahren

    Wo Immortal draufsteht ist auch Immortal drin. Ich find's jedenfalls sehr geil. :)