"'Endlich', so entfährt es seufzend unseren Herzen. Er ist zurückgekehrt aus dem Nimbus zwischen Himmel und Hölle, um abermals ins Feld zu zieh'n gegen unser aller Dämonen, für die Liebe und das Leben, für uns." Mit ausgewählt warmen Worten bereitet Schauspieler und Gelegenheitsrapper Mike Fiction …

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  • Vor 2 Jahren

    4.5/5

    Grandiose Platte. Funkiger, leichter Vibe. Steht ihm gut. Diesmal auch eine sehr gute Klangqualität, saftige Abmische. Im Vergleich zu "Apokalypse Jetzt" klingt das um Welten besser.

    Favorit: Unser Lied / Krankenwagen

  • Vor 2 Jahren

    Wurde aber auch Mal Zeit, dass die Review kommt.

    4/5 geht klar, 5/5 wäre auch gegangen. Textlich tatsächlich ein bisschen festgefahren (aber er war auch schon lange einer der Besten Schreiber Deutschlands), dafür die Produktionen ein Meisterwerk. Einzig letzte Runde gefällt mir nicht so gut, wobei es zum Thema passt.

    Selten ein Album gehört, dass gleichzeitig Straße ist und trotzdem so musikalisch, so leichtfüßig bis tanzbar. Dazu noch tiefgründige Alltagsbetrachtungen und routinierte delivery. Ach, was soll's, 5/5 von mir!

  • Vor 2 Jahren

    Finde diesen Rapstil inzwischen nicht nur bloss anstrengend, sondern unhoerbar. Auch Dilemma kann ich mir nicht mehr geben.

    Mitsamt der laschen, lahmen beats kommt man dann auf verdiente 1/5.

  • Vor 2 Jahren

    Mir gefallen die Instrumentals auch sehr gut. Harmonieren zudem hervorragend mit der Absacker-Romantik, die sich durch das Album zieht, Skits inbegriffen. Hiobs poetische Sprache sowieso unbedingt ein Pluspunkt.

    Aber: Selbst mir als bisherigem Nicht-Kenner seiner Solosachen kommt das halt alles arg bekannt vor. Sowohl thematisch als auch von der Umsetzung her. Und immer noch dieselbe springende Schallplatte - ja genau, leider. Schön, dass er seine Nische gefunden hat, steht ihm ja auch fraglos, aber anders als bei Spezi Dilemma sind mir seine Parts einfach nicht spektakulär genug, um auch Track 17 nach Schema F noch abzufeiern.

    Ein schön rund inszeniertes Stück Stillstand, noch mehr aus meiner Sicht aber nicht.

    • Vor 2 Jahren

      Witzig, dass du den Dilemma Vergleich bringst. Ich finde es irgendwie genau umgekehrt und kann mir Morlockk seit 2014 nicht mehr gut geben, weil er zu verkrampft, comichaft und wie die 7 Staffel einer früher mal guten Serie klingt.

      Hiob hat auch nichts neues zu erzählen, aber flowt entspannter und war besser darin, kein Abziehbild von von sich selbst in besseren Tagen zu werden.

    • Vor 2 Jahren

      Kann ich gut nachvollziehen, die letzten Dilemma Outputs waren auf jeden Fall auch sehr nach seinem typischen, mittlerweile gut abgehangenem Muster gestrickt.

      Letztendlich ist es wahrscheinlich gerade der Fokus aufs Handwerkliche, der mich den verkrampften Dilemma dem entspannteren Hiob vorziehen lässt. Für mich gilt im Zweifel einfach Geflexe > Stil.

    • Vor 2 Jahren

      Stimmt schon, dass die Themen immer noch die gleichen sind wie auf dem sieben Jahre alten Drama Konkret. Ich persönlich mag die Stimmung, das Abgefuckte, der letzte tighte Straßenköter. Es hat für mich auch immer so einen gewissen Flair, einer der wenigen Momente in denen eine Je ne sais quoi angemessen ist. Es wirkt nostalgisch, wirkt ein bisschen wie siebziger, dreckig, drogen, ein bisschen wie goldene zwanziger, mondän, exzentrisch. Diese Stimmung, die bestimmt auch durch das Vokabular ("fürwahr!") und durch die Samples ("Bushammer" erinnert mich von der Stimmung her total krass an die zwanziger, an Berlin Alexanderplatz, an Schellackplatten, an Ganoven aus einer anderen Zeit), die feier Ich so sehr, das kann gerne immer die selbe Geschichte sein, solange sie neu erzählt wird.