laut.de-Kritik

Verheizter Bossa Nova trifft unterkühlten K-Pop.

Review von

Auf dem sechsten Mini-Album von Heize ist alles leise. Leiser noch als sonst, denn auch in der Vergangenheit wurde die südkoreanische Sängerin auf "Late Autumn" oder "She's Fine" nie laut. Auf diesem Projekt kühlt sie bisherige Pop-Flirts noch stoischer aus. Stattdessen isoliert sie die introvertierten Sounds aus Jazz, Bossa Nova und Hip Hop, um sie in ein kompromisslos in sich gekehrtes Projekt zu stauchen. "Lyricist" kann mit den besten Indie-Projekten ihres Landes mithalten.

Der Titeltrack steigt wie eine Brise ein. Die klassischen rhythmischen Figuren aus dem Bossa Nova spielt die koreanische Produktion clean. Aber mit verschwommenen Soundfetzen, nach Vintage-R'n'B klingenden Backing-Vocals und einem kristallklar kalten Piano schneiden viele Ideen durch den bekannten Groove. Das Ergebnis ist trotz aller Schichten schlicht und subtil, unterkühlt und bittersüß. Die Produktion reflektiert die Präsenz von Heize, die sich gleichzeitig so überhaupt nicht aufdrängt und doch das nicht in Frage stehende Zentrum der Songs bildet.

Ihre Delivery gleitet beiläufig auf den Instrumentals wie bei Nara Leao in den besten Tagen, später fühlt man sich an City Pop-Größen wie Taeko Ohnuki oder Akiko Yano erinnert. Die gesamte Platte handelt von Beziehungen, die erkalten: Dem Versuch, sich vor ungelösten Konflikten zu flüchten, sie dann doch wieder aufzugreifen und anders zu verarbeiten.

Der zweite Song, "Things Are Going Well" beschreibt Heize dabei, Nächte durchzuarbeiten und persönliche Ziele zu verfolgen, bis der falsche Moment sie wieder in die falschen Gedanken zurückwirft. Der Song, der zwischen Lo-Fi-Hip Hop und bedrücktem R'n'B pendelt, bildet ein Gegenstück zum Titeltrack. Der setzt sich inhaltlich mit der Paradoxie von Kunst als Arbeit auseinander. Will sich Heize nämlich aus Flucht vor dem Privaten in die Arbeit stürzen, stellt sie dort nur fest, dass der Job eines "Lyricist" daraus besteht, ihr Privates mit dem Stift noch einmal neu zu durchleiden. "Sometimes I think I'm cursed" zieht sie dann zum Fazit, ohne Pathos, aber auch ohne Ironie.

"Your Name" und "1/1440" verlassen sich inklusive der Gastrapper Ji Chanel und Ash Island noch deutlicher auf den Hip Hop-Einfluss, gerade ersterer ist der einzige Rückfall in die unangenehmeren Register des K-Pop-Balladen-Kitsches, den Heize bis dahin sicher umschifft hat. Weniger sie ist das Problem, die sie weiterhin mit der emotionalen Greifbarkeit einer Eisstatue vor sich hinsingt, eher ist es die etwas schwülstige Produktion mit dem etwas überkandidelten Ash Island, die hier mit Ach und Autotune gegen die Stimmung arbeitet.

Wenn aber das träufelnde "1/1440" ins instrumentale Outro "Not To See You Again." überschlägt, fühlen sich die fünfzehn Minuten von "Lyricist" trotzdem wie eine ganze Mahlzeit an. Heize findet eine Balance aus Schwermut und Erschöpfung, der sie mit ihrer fast schroffen Unabhängigkeit die Waage hält. Sie zeichnet sich als eine Insel, als ein Arbeitstier, das die Gesellschaft mit einer Hand spielen kann und deswegen gelernt hat, ihre Wünsche und Sehnsüchte in sich selbst zu fressen. Da schwelt eine Tragik, wie sie schon IU in ihrem Klassiker "Modern Times" vereinzelt durchschimmern ließ. Auch in vielen weiblichen Perspektiven der zeitgenössischen koreanischen Literatur taucht sie immer wieder auf, sei es bei E.J. Koh, Shin Kyung-sook oder Theresa Hak-Kyung Cha. Es ist eine Tragik der Stille, eine Musik zum Verheizen und Auskühlen zugleich.

Trackliste

  1. 1. Lyricist
  2. 2. Things Are Going Well
  3. 3. Your Name (feat. Ash Island)
  4. 4. 1/1440 (feat. Ji Chanel)
  5. 5. Not To See You Again.

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LAUT.DE-PORTRÄT Heize

Manchmal bildet man sich ein, in den Namen von Künstlern fremder Länder Wörter zu entdecken, die man aus der eigenen Sprache kennt. Zum Beispiel bei …

4 Kommentare mit 81 Antworten

    • Vor einem Monat

      Soll mal nach Bangkok fahren und druck ablassen, dann bleiben uns solche Rezis mal etwas länger erspart.

    • Vor einem Monat

      und der Druck ist natürlich groß

    • Vor einem Monat

      Bangkok also. Milder Rassismus stisend, ma sagen.

    • Vor einem Monat

      Bangkok oder Seoul, Hauptsache Japan.

    • Vor einem Monat

      ich musste lernen, das klischee zu lieben, das ich bin. Aber glad to be back, habe euch auch vermisst! ♥

    • Vor 29 Tagen

      "Soll mal nach Bangkok fahren und druck ablassen"
      Wieso, arbeitet deine Mutter nicht mehr?

    • Vor 29 Tagen

      Acht Tage für einen Hurensohn-Spruch *facepalm*

    • Vor 29 Tagen

      Ja, schon SEHR low...

    • Vor 28 Tagen

      So relevant ist laut.de nun auch nicht, als da man da jeden Tag rein sehen müsste.

    • Vor 28 Tagen

      Aber scheinbar relevant genug, dass du, nachdem du hier in der Zwischenzeit ja auch schon anderweitig gepostet hattest, dann doch nochmal einen alten Thread rausbuddeln musstest?

    • Vor 28 Tagen

      Warum sollte das eine das andere negieren? Zudem beteiligst Du dich ja nun auch an dieser Diskussion in dem ausgebuddelten Thread. Also dto.!

    • Vor 28 Tagen

      Hurensohn sein Sohn.

    • Vor 27 Tagen

      Nix dito. Habe ja im Gegensatz zu dir nicht behauptet, dass ich über dem Ganzen stehe bzw. hier nicht regelmäßig reinschaue.

    • Vor 27 Tagen

      MannIN, du hast vergessen meinen (-n) Beitrag (-ag; +äge) zu löschen. Was treibst du fauler Sack wieder im Home Office?

    • Vor 27 Tagen

      "Gleep Glorp Vor 19 Stunden
      Habe ja im Gegensatz zu dir nicht behauptet, dass ich über dem Ganzen stehe bzw. hier nicht regelmäßig reinschaue."
      Bullshit
      "Über den Ganzen zu stehen" und "So relevant ist laut.de nun auch nicht" haben schon unterschiedliche Konnotationen. Zudem noch einmal; warum sollte das eine das andere negieren?"

    • Vor 27 Tagen

      "Über *dem* Ganzen"

    • Vor 26 Tagen

      ' "Über den Ganzen zu stehen" und "So relevant ist laut.de nun auch nicht" haben schon unterschiedliche Konnotationen. '

      Schon klar. Deswegen wird letzteres trotzdem seht gerne von Leuten mit ersterer Attitüde gesagt.Von daher war ich mal so frei, das so zu interpretieren.

      "Zudem noch einmal; warum sollte das eine das andere negieren?"

      Wat? Habe ich behauptet, dass irgendetwas irgendetwas anderes negiert?

      Davon mal abgesehen wird das hier jetzt langsam reichlich albern. Lass dich lieber mal wieder im Chat blicken! Der Kanal heißt #gromky

    • Vor 26 Tagen

      Äh hier!
      "Gleep Glorp Vor 2 Tagen
      Aber scheinbar relevant genug, dass du, nachdem du hier in der Zwischenzeit ja auch schon anderweitig gepostet hattest, dann doch nochmal einen alten Thread rausbuddeln musstest?"
      Laut.de ist für meine Lebensführung nicht relevant genug um jeden Tag, jedes Posting zu lesen und darauf zu reagieren. Das Posting an sich, mit seinem unterschwelligen Rassismus, ist aber relevant genug um darauf zu reagieren. Sprich die Relevanz des einen negiert nicht die Relevanz des anderen. Daher kann ich natürlich auch auf ein älteres Posting reagieren, welches zumindest mich triggert, Rassismus scheint Dich nicht zu stören, auch wenn dies nicht unmittelbar nach dessen Erstellung erfolgte.
      So schwer zu verstehen ist das eigentlich nicht.

    • Vor 26 Tagen

      Eine Negierung sehe ich da trotzdem nicht, eher eine Relativierung.

      "Rassismus scheint Dich nicht zu stören, "

      Ja genau, deswegen habe ich mich hier auch schon mehrmals an anderen Stellen über vermuteten, alle Asiaten unter einen Kamm scherenden Rassismus beschwert. Übrigens auch ohne dabei irgendwelche unbeteiligten Mütter in die Sache zu ziehen. Ich kann dir jetzt aber natürlich auch jedes Mal, wenn du in Lesweite von potenziell diskriminierenden Postings (da wir auf laut.de sind also quasi immer) bist und nicht reagierst Rassismustoleranz vorwerfen. Hältst du so etwas ernsthaft für produktiv?

    • Vor 26 Tagen

      Oh, und Chat läuft natürlich über IRC. Bisschen altmodisch, aber was soll man machen. Zugänglich über https://webchat.quakenet.org/

    • Vor 26 Tagen

      Was Gleep sagt. Plus amk TaiFei.

  • Vor einem Monat

    Ironisch kann man sich die höchst peinlichen, gescheiterten Versuche aus Korea und Japan, westliche Musik zu imitieren, durchaus geben. Als Antwort fänd ich es aber ziemlich lustig, wenn ein deutscher Schlagerstar blöd auf einer Ajaeng herumstrummt und damit in den südkoreanischen Top Ten landet.

    • Vor 30 Tagen

      "Ironisch kann man sich die höchst peinlichen, gescheiterten Versuche aus Korea und Japan, westliche Musik zu imitieren,"
      sagte das Weißbrot zu einem Artikel über Jazz, Rnb und Hip Hop.

      Man, wie beschränkt kann man eigentlich sein. Diese Identitären treiben sich auch überall rum.

    • Vor 30 Tagen

      So minderbemittelt Ragism auch sein mag, aber ein Identitärer?! :lol:

    • Vor 30 Tagen

      Dieser Kommentar wurde vor 30 Tagen durch den Autor entfernt.

    • Vor 30 Tagen

      Bei Ragism reicht es gar nicht erst bis zum Identitären, selbst wenn man schon vermuten könnte, dass die elitäre Weltsicht der Identitären eine gewisse Faszination auf Ragism ausübt. Andererseits sind die Identitären bestimmt schon viel zu Mainstream, als das Ragism versuchen würde sich damit zu produzieren.

    • Vor 30 Tagen

      Man bedenke, wie er die Schnauze gehalten hat, als neulich im Blackpink Faden viele Ehrenmänner die Beschissenheit des Genres eloquent darzulegen wussten.

    • Vor 30 Tagen

      TaiFei, freilich.

    • Vor 29 Tagen

      Oh, Mann, schon schlimm wie der laut-Community hier langsam die Maske abgerissen wird. Erst der braune Craze und jetzt auch noch der identitäre Ragism. Hoffe nur, dass sich jetzt nicht auch noch lauti als rechter Prepper und Der Schwinger als geheimer Reichsbürger entpuppen.

    • Vor 29 Tagen

      @Schwinger: Sie, nicht er.

    • Vor 29 Tagen

      @Gleep: Und Alles wurde durch die Recherchen eines arbeitslosen Investigativbloggers aus Herten aufgedeckt. :lol:

    • Vor 29 Tagen

      Lebensbedrohliche Recherchen!
      Lebensbedrohlich!

    • Vor 29 Tagen

      Der Schwinger
      "Man bedenke, wie er die Schnauze gehalten hat, als neulich im Blackpink Faden viele Ehrenmänner die Beschissenheit des Genres eloquent darzulegen wussten.
      ...TaiFei, freilich."
      Oh, die Eloquenz ist mir da wohl irgendwie entgangen.

    • Vor 29 Tagen

      Ist ja schon ganz lustig, mich identitär zu nennen. Ich vermute trotzdem, kein Kollege der Musikwissenschaften würde Heize als koreanische Musik bezeichnen. Aber klar, wer aus Südkorea und Japan ist, kann an der Imitation westlicher Harmonielehre natürlich überhaupt nicht scheitern. Pardon.

    • Vor 29 Tagen

      Welcher Blackpink-Faden ist mir denn entgangen? Ich dachte eigentlich, ich hatte jede Gelegenheit genutzt, die Band zu verschmähen.

    • Vor 29 Tagen

      "Ich vermute trotzdem, kein Kollege der Musikwissenschaften würde Heize als koreanische Musik bezeichnen."

      Bidde was?

    • Vor 29 Tagen

      Gleep, Wikipedia schreibt zu Heize "R&B, Neo-Soul, Hip-Hop", nichts zu koreanischer Musiklehre. Sie macht also Musik, die mit der Region wenig zu tun hat, aus der sie kommt. Ähnlich wie deutsche Rapper also. Klar?

      Falls Lesekompetenz nicht ausreichen sollte, noch mal ein Disclaimer: Ich schließe ebenso wenig aus, daß Koreaner "westliche" Musik gut umsetzen können, wie daß ein Lauch guten Hip-Hop macht. (Na gut, das mit dem Lauch schließe ich schon etwas mehr aus). Es geht um gescheiterte Versuche, als die ich Heize im OP frech bezeichnete.

    • Vor 29 Tagen

      tl;dr Ragism laber mal wieder nur Schrott.

    • Vor 29 Tagen

      stl;dr Ragism findet Heize albern.

    • Vor 29 Tagen

      Dieser Kommentar wurde vor 29 Tagen durch den Autor entfernt.

    • Vor 29 Tagen

      "Sie macht also Musik, die mit der Region wenig zu tun hat, aus der sie kommt."

      Und das machst du woran fest? Sie beruft sich vielleicht auf ein Genre oder eine Harmonielehre, die nicht das erste Mal in Korea aufgetaucht ist. Aber nach dem Standard wäre auch fast keine deutsche Musik - bis auf völkischen Schlager vielleicht und selbst das nicht einmal wirklich - deutsch. Das kann in einer globalisierten Gesellschaft ja überhaupt kein sinnvolles Kriterium mehr sein. Warum soll den das, was Musiker/Musikszenen Jahrzehnte später mit dem Genre vollkommen irrelevant sein für seine lokale Einordnung?

      Davon mal abgesehen scheint dein ursprünglicher Vergleich mit dem deutschen Schlagerstar zu implizieren, dass Heize hier irgendetwas für die lokale Musikszene komplett ungewöhnliches tut und das nicht eine fest etablierte Musikrichtung bzw. Stil ist, der im Zweifelsfall dort vllt sogar populärer ist als im Ursprungsland. Und das zeugt dann doch eher von deinem vollkommenen Unwissen über die regionale Musikszene als von irgendetwas Anderem.

    • Vor 29 Tagen

      "Oh, die Eloquenz ist mir da wohl irgendwie entgangen."

      Schwer verwunderlich. Dir entgeht als eingeschworener Kpop Fan auch die Absenz jeglicher Musikalität.

      Vielleicht hattest du dich aber auch deshalb nicht zu Wort gemeldet, weil ein Haufen adoleszenter Fans dir zuvor gekommen ist und sich mit seinen argumentativen Blindgängern zum Gespött gemacht hat und dir beschämt die Peinlichkeit der durchschnittlichen KPop Zielgruppe bewusst wurde. Ich spekuliere freilich nur.

    • Vor 29 Tagen

      Schwinger eiskalt ins linke, obere Eck.

    • Vor 29 Tagen

      ich denke ihr müsst nicht so hart sein mit ragism das lebens ist nicht immer einfach wenn du bist schlauer als alle andere ich kenne auch sehr gut das gefühl

    • Vor 29 Tagen

      :lol: :lol: :lol:
      Ja, ich auch. Zugegeben.

    • Vor 29 Tagen

      Gleep,
      Ich mache das an musikwissenschaftlicher Lehre fest. Polytonalität und die hier zu findenden Harmoniestrukturen haben ziemlich wenig mit ostasiatischer Musik zu tun. Das bedeutet überhaupt nicht (um es für die Leseschwachen noch einmal zu betonen), daß es nicht möglich ist, daß ich mir nun eine Shakuhachi schnappe und der größte japanische Flötist der Welt werden kann.

      Aber diese schönen Mißverständnisse und Diskrepanzen, die häufig entstehen, wenn man sich in musikalischen Strukturen bewegt, die man sich vielleicht erst einmal aneignen muß, finde ich oft ziemlich witzig. Ich habe keine Ahnung, ob Heize mit R&B seit dem Alter von einem Jahr vertraut ist und trotzdem versagt, oder ob sie sich das wie oben später erst aneignen mußte und ihre Musik deshalb so albern ist.

      Klar gibt es viiiiiiel albernere Beispiele für ähnliche Mißverständnisse, Musikclashs usw. (Man denke nur an Wings Coverversionen oder die Beliebtheit Claydermanns in China). Ich habe aber unterschätzt, wie eifrig manche User mir hier wieder irgendwelchen Unfug in den Kommentar hineinlesen wollen. Ich halte Heize nur ein wenig für albern, vor allem aber für langweilig.

    • Vor 29 Tagen

      ragism = identitär?? :suspect: :lol: :lol: :koks:
      tja, so schnell kann es gehen. aber mach dir nix draus, bald kannst du am offziellen stammtisch der laut.de-nazi(trolle) teilnehmen. wir treffen uns alle 18 tage. kriegst n invite

    • Vor 29 Tagen

      Och Leute. Jetzt erzählt mir nicht, ihr kennt die Taktik der "Verklammerung" nicht, dass jemand, dessen Meinung unerwünscht und/oder gefährlich ist, mit gesellschaftlich (zurecht) geächteten Ansichten in Zusammenhang gebracht bzw. sprachlich verknüpft wird.

      Das aktuelle Konstrukt ist auf großer Ebene mal wieder mit "Kapitalismuskritik = Rechtsextrem" oder auch gut und per Gehirnwäsche wirksam mit "Links und gegen Krieg und gegen Heimatvertreibung = Rechtsextrem." vertreten.

      Noch besser und subtiler finde ich zur Zeit, nur um das Grundset zu vervollständigen:
      "Kritik am Gesundheitssystem und des Lobbyismus diesbezüglich (insbesondere DRG) und der Pharmaindustrie = Spirituelle, rechtsextreme Sekte bzw. Impfgegner."

      Demnach ist "Ragism = Identitär" ein ganz normaler Vorgang und voll im Trend. Nur nochmal als Tipp bzw. Klarstellung: Es muss kein inhaltlicher Zusammenhang bestehen. Es funktioniert vor allem OHNE!

      PS: Weitere Fragen oder Wünsche bezüglich Infobroschüren bitte an die ARD und die zuständige Abteilung für Framing-Manual richten, insbesondere die Abteilung, die 120.000 Euro Steuergelder für die Linguistin Elisabeth Wehling investieren wollte.

      Ragism, du siehst also: Es ist ein normaler Vorgang.

    • Vor 29 Tagen

      Da wird wohl was dran sein. Klar gibts hier auch ironische Sticheleien usw.. Ich wundere mich aber häufig, wie automatisch das funktioniert. Scheint wichtig zu sein, daß User und AFKler einsortierbar sind, woraus sich dann das Framing ergibt, unter dem dann jede Regung interpretiert wird. Und dann isses schnuppe, wie viel enorm Widersprüchliches dem entgegensteht.

      Mir isses wurscht. Ich beschäftige mein Gedächtnis sehr selten damit, für was für ein Hirngespinst ich jemanden halte. Hilft beim Zuhören und Lesen, und erhält die Möglichkeit, im Zweifel einfach nachzufragen. Ausnahmen lohnen sich meistens nur bei Personen mit viel Macht und Verantwortung.

      Ziemlich OT jetzt, und geht sehr weit darüber hinaus, wie gleich wichtig es mir ist, ob mich jemand konservativ, identitär, linksversifft oder einen rosa karierten Papageien nennt. Finde das obige Bedürfnis bloß sehr seltsam. Danke für den kleinen Themenschwenk, Muesli!

    • Vor 29 Tagen

      "Gleep, Wikipedia schreibt zu Heize "R&B, Neo-Soul, Hip-Hop", nichts zu koreanischer Musiklehre. Sie macht also Musik, die mit der Region wenig zu tun hat, aus der sie kommt."
      Und da wundert der sich, dass man ihn als identitär outet! Ich lach mich nur noch tot.

    • Vor 29 Tagen

      "Der Schwinger Vor 14 Stunden
      "Schwer verwunderlich. Dir entgeht als eingeschworener Kpop Fan auch die Absenz jeglicher Musikalität."
      Fragt sich woran Du das festmachst.

      7KoRnMueSli Vor 10 Stunden
      "Demnach ist "Ragism = Identitär" ein ganz normaler Vorgang und voll im Trend. Nur nochmal als Tipp bzw. Klarstellung: Es muss kein inhaltlicher Zusammenhang bestehen. Es funktioniert vor allem OHNE!"
      Hm, also das Verklammern von Region und Kultur wie in dem Zitat:" Sie macht also Musik, die mit der Region wenig zu tun hat, aus der sie kommt.", die Zuordnung von Jazz, RnB und Hip Hop zum REIN westlichen Kulturkreis und die Behauptung diese würde in Asien nur imitiert werden sind also nicht identitär unterfüttert?

      Hey, scheiß doch gleich auf alle Sozial- und Gesellschaftswissenschaften!

    • Vor 29 Tagen

      Halt doch jetzt mal dein Scheissmaul du Schlitz!

    • Vor 29 Tagen

      Jetzt habt euch mal bitte wieder lieb, der grundlose Hass führt doch zu nix.

    • Vor 29 Tagen

      "MannIN Vor einer Stunde
      Halt doch jetzt mal dein Scheissmaul du Schlitz!"
      Ah, die vielberühmte Eloquenz in diesem Forum.

    • Vor 29 Tagen

      Ich glaub du hast mich schwerst miss- bzw. nicht-verstanden, taifei.

    • Vor 29 Tagen

      "Ah, die vielberühmte Eloquenz in diesem Forum."

      Du meinst vermutlich vielgerühmt. Und Grace hat nie zu den Eloquenten gehört. ;-)

    • Vor 29 Tagen

      7KoRnMueSli Vor 27 Minuten
      "Ich glaub du hast mich schwerst miss- bzw. nicht-verstanden, taifei."
      Dann klär mich auf. Wie war das mit der Verklammerung und wo besteht kein inhaltlicher Zusammenhang.

    • Vor 29 Tagen

      "Der Schwinger Vor 15 Minuten
      Du meinst vermutlich vielgerühmt. Und Grace hat nie zu den Eloquenten gehört."
      1. Genau, meine ich
      2. Aber Du?

    • Vor 29 Tagen

      Ist mir ja ziemlich schnuppe über was für einen irrelevanten Müll ihr hier so "diskutiert", aber eure (insbesondere mueslipsychos) freigiebige und falsche Verwendung von Gleichheitszeichen geht gar nicht.

    • Vor 29 Tagen

      Bitte entschuldige. Ich hab Asperger.

    • Vor 29 Tagen

      Nein, du hast lediglich Asbach.

    • Vor 28 Tagen

      Der war echt mies. Sorry, aber normalerweise lasse ich schlechte Gags aus Mitleid unkommentiert. Aber der war Hardcore-Mies.

    • Vor 28 Tagen

      "Der war echt mies. Sorry, aber normalerweise lasse ich schlechte Gags aus Mitleid unkommentiert." Nein, Du lässt hier gar nichts, aber auch wirklich gar nichts unkommentiert.

    • Vor 28 Tagen

      ^
      Typischer Fake-HS, Mirko Level.

    • Vor 28 Tagen

      Mist. Der Schleichweg, den ich dir gelassen habe, ist mir zu spät aufgefallen. Verdammt. Du warst aber auch gnadenlos, der Punkt geht an dich.

      @MannIN: Ich bin kein Hurensohn. Ich hab meine Mutter gefragt. Ich bin zwar vom Postboten, aber der war sicher kein Zuhälter :)

    • Vor 28 Tagen

      Ehrenhinweis, gleep!

    • Vor 28 Tagen

      Das erinnert mich an eine Frage, die ich noch hatte (Danke auch an den Hinweis):
      Was ist ein "Kapaun"?

    • Vor 28 Tagen

      Haha, TaiFei macht sofort QED und einen auf BILD-Schlagzeilengenerator. Sehr schön! Ich liebe die Community!

    • Vor 28 Tagen

      Ich auch. Sehr schade, dass ich so unbeliebt bin und das, obwohl ich mit meinen Schwachsinnskommentaren eigentlich niemandem Konkurrenz mache. Echt seltsam, eigentlich müssten sie mich lieben.

    • Vor 28 Tagen

      Ich sehe grundsätzlich erst mal nur stilistische, aber kaum inhaltliche Unterschiede bei den Pappenheimern. Gibt natürlich ne Trollnazisektion und eine, die gerne einen auf vernünftig macht. Das ist aber wie bunte Cornflakes aus derselben Schüssel zu pulen. Geliebt wird hier eh kein einzelner User - nur dann kurzfristig, wenn er mal nen witzigen Spruch macht. Einzige Ausnahme ist natürlich Kuhkatze.

    • Vor 28 Tagen

      Kuhkatzi ♥ ♥ ♥

    • Vor 28 Tagen

      Wenn das wirklich so ist und es diese beiden Kategorien gibt möchte ich erstens bekunden, dass ich mich geehrt fühle, wohl zu denen zu gehören, die "einen auf vernünftig machen" ( :lol: ).

      Zweitens möchte ich insbesondere Soulburn, aber auch den Pseudologen dezent darauf hinweisen, dass er/sie/beide ihre härtesten Geschosse NICHT auf einen Teilnehmer der Nazisektion richten sondern auf einen zwar weit von der Mitte Befindlichen, jedoch in der anderen Richtung ansässigen User.

      Dieser Hinweis ist vor allem auch als Sorge kundgetan, sich nicht zu überarbeiten. Auch mein Unverständnis darüber möchte ich nicht verbergen.

      Vielleicht kann die schweigende Mehrheit in Form ihres Vorsitzenden, bereits oben erwähnt, dazu nochmal explizit Stellung beziehen, sodass etwaige soziale Anpassungsprozesse einleiten kann bzw. einen raren Therapieplatz beantragen kann.

      Danke nochmal an Ragism, für die Bekanntmachung der kategorialen Bestimmungen der unerwünschten User. Nur mit Transparenz kommen wir weiter. Warum nicht gleich so?

    • Vor 28 Tagen

      Gibt noch andere Sparten, aber ich war zu sehr von mir selbst gelangweilt, um weiter zu machen. Unerwünscht ist hier entweder jeder oder keiner. Hauptsache, der Verfassungsschutz schaltet sich nicht ein. Dafür gibts aber auch zu wenige Linke.

    • Vor 28 Tagen

      Ob hier jemand politisch links/rechts/whatever postet, ist in meinem Behandlungsfilter unterhalb der Kategorie "nervt /schwallt dumm" angesiedelt.

      "Hauptsache, der Verfassungsschutz schaltet sich nicht ein."

      Sischer dat, so lange ihr nix gegen das Mitlesen habt... ;)

    • Vor 28 Tagen

      Danke für das "nervt /". Das war das größte Zugeständnis, das ich an dieser Stelle jemals von dir erfahren durfte. Ich finde sogar, dass das durchaus ein kleiner Schritt nach vorne war, in Richtung Stabilität unserer Beziehung. Wir sind uns womöglich gar nicht so unähnlich :D

    • Vor 28 Tagen

      Ich bin Fan der Mannfrau. Hat irgendein Trauma bezüglich eines Mirkos, und verwendet HS und Ehre inflationär.
      Definitiv im falschen Körper (oder Land) geboren :) :)