Selbst den entschiedensten Comic-Verächtern dürfte kaum entgangen sein: Batman fliegt wieder. Dass, solange Christopher Nolan auf dem Regie-Sessel sitzt, Hans Zimmer für die Filmmusik verantwortlich zeichnet, versteht sich fast von selbst. Er verpasste bereits den ersten beiden Streifen der "Dark …

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  • Vor 7 Jahren

    @DeineMudda (« Das die Leute den Film durchschnittlich finden liegt einfach daran dass TDKR sich mit seinem Vorgänger messen muss, an den er aber einfach nicht ran kommt.

    Nichtsdestotrotz ist es ein sehr guter Film nur sind die Erwartungen mancher einfach zu hoch wegen besagtem Vorgänger.

    Gegen die musikalische Untermalung kann man aber beim besten Willen nichts sagen. Passt einfach zum Film wie die Faust aufs Auge.

    P.S. Was ich wirklich schlecht an TDKR fand, war die deutsche Synchronisation von Bane. Selten so was schlechtes gehört. Werde mir den Film aufjedenfall mal auf englisch antun müssen um diese schmerzvolle Erfahrung vergessen zu machen. »):

    Das mit Banes Stime dachte ich zuerst auch aber die im Original ist ganau so komisch betont und wenn man die mal kennt dann ist die deutsch sogar richtig gut getroffen. Aber beide erfüllen nicht die ERwartungen dass Bane eigentlich ne tiefere Stimme haben sollte.

  • Vor 7 Jahren

    Ich fand TDN schwach! Alleine schon dass Gotham City wie New York aussah. Gotham City MUSS nunmal düster und etwas abgewrackt aussehen und die Hochhäuser müssen unbedingt Wasserspeier im Gothischen Stil haben usw.
    Die Story fand ich auch nicht soo stark, letztendlich genau das was man von einem modernen Actionheld erwartet, wenn man versucht einer Comicfigur mehr Menschlichkeit zu verleihen.

    Das einzig wirklich sehenswerte war die glanzleistung von Heath Ledger in der Rolle des Jokers.

  • Vor 7 Jahren

    @mobeat
    kapier mal, du alles-MUSS-idiot, dass es mal ein anderer blick auf die figur batman und sein universum geben musste. wenn du düstere wasserspeier sehen willst schau dir die burton filme an. willst du quietschbunte comic-spaßerei sehen empfehle ich - auch wenn es fast ein verbechen darstellt - die schumacher streifen. und the dark knight wird wenn dann "TDK" abgekürzt. ansonsten würde der dunkle ritter dunkle nacht heißen. irgendwie komisch oder...? vollpfosten...

  • Vor 7 Jahren

    War ich der einzige Mensch der ueber die lachhaften Faustkaempfe zwischen Bane und Wayne gelacht hat? Das sieht man in jeder Schauspielschule besser. Aber seit wann werden hier Soundtracks besprochen.

  • Vor 7 Jahren

    Absolut genialer Soundtrack! Episch wie immer.

  • Vor 7 Jahren

    Bin ich hier der Einzige, dem diese ständige Dröhn-Mucke von Zimmer auf die Nerven geht? TDK, Inception, TDKR - alles ein großes Gedröhne. Zimmer ist für mich überschätzt.

  • Vor 7 Jahren

    @c452h (« Bin ich hier der Einzige, dem diese ständige Dröhn-Mucke von Zimmer auf die Nerven geht? TDK, Inception, TDKR - alles ein großes Gedröhne. Zimmer ist für mich überschätzt. »):

    Er ist der Mainstream "zeitgenössischer" Filmmusik. Modern Western Classic in Spirit von Schostakowitsch über Roszka zu Williams wird von Fans orchestraler Musik geschätzt. Zimmer hat sich da mit Inception (den Soundtrack, den ich absolut liebe) eigentlich schon ab 2000 in diese elektronische Richtung begeben. Definitiv gibt es sicherlich bessere Komponisten (Christopher Young) in diesem Umfeld, aber man kann nur sagen, dass es Zimmer immer wieder versteht ein unvergessliche Themes zu komponieren, die genau den Film einfangen. Ob jetzt zu viel Gedröhne oder nicht. Klar, ein Danny Elfman bedient auch schon seit Jahren dieselbe Schiene und es gefällt wie neueres Schaffen von Zimmer dennoch (auch wenn sehr redudant eben).

  • Vor 7 Jahren

    @Cyclonos (« Oh, Jadevin findet mal wieder etwas doof was alle anderen toll finden.
    Welch' eine Überraschung. :D »):

    stimmt doch gar nicht. Komisch war das wir zu 10 im Kino waren und niemand von den Film gut fand (im Gegensatz zu den beiden Vorgängern). Völliger gehypter Scheiß und schlechte Meinungen zum Netz sind keine Seltenheit, nur dass Batmann-Kiddies sogar schon Morddrohungen gegen Redakteure vom Stapel ließen und mit ihren Jubelpersertum das Internet zu pflastern. Die schauspielerische Leistung (gerade von Bale und Hathaway - das hätte ich nie gedacht) war stellenweise einfach nur grottig. Über den Bösewicht braucht man nichts verlieren - hatte Format von Seagal Streifen. Für einen Top-Film mit dieser Besetzung und einen Top-Regisseur einfach nur schlecht. Hollywood wird immer primitiver und warum sollte es auch anders sein. Selbst Nolan bedient jetzt das Baukasten-System und die Besucherzahlen sprechen für sich. Es ist leider bei Filmen wie mit dem Autotune-Hype in der Musik ...

  • Vor 7 Jahren

    Also der Kampf zwischen Batman und Bane war echt fesselnd weil gerade da auf Musik verzichtet wurde und man die Wucht die hinter diesem Kampf steht direkt spüren konnte. Auch die Darstellung von Catwoman fand ich sehr gut und eigentlich bisher die beste. Jaja ich weiß Michelle Pfeiffer bla. Die war halt nur bis jetzt die einzige die Catwoman vernünftig umgesetzt hatte aber das Non plus ultra ist sie auch nicht.
    Was die gazen Motzer angeht, ihr hattet halt zu hohe erwartungen und seid jetzt enttäuscht. Ist zwar vielleiht verständlich aber so schlecht wie ihr den Film jetzt unbedingt reden wollt ist er bei weitem nicht.

  • Vor 7 Jahren

    @JaDeVin:
    Bei aller Kritik die eventuell zu treffen mag, war der Film doch jetzt nicht grottig. Und zum Thema schauspielerische Leistung bei Bane und Hathaway: 1. Mit einer Maske vorm Gesicht und ohne Mimik ist es für einen Schauspieler doch extrem schwer entsprechende Leistung zu bringen. 2. Hathaway war doch eines der positiven Lichtblicke, da sie Catwoman ohne viel Schnick Schnack authentisch rübergebracht hat.
    Ich bin so frech zu behaupten, dass du und deine Freunde so typische Hype-Kritiker seid, die alles was nur ansatzweise von der Hype-Welle getragen wird kritisiert und schlecht finden will.

  • Vor 7 Jahren

    ich halte mr video killed the radio star ja für komplett überbewertet....egal ob gladiator, dark night oder the holiday etc.....entweder stets dasselbe symphonisch lahme gedengel mit zimmers zungenartigen (streicher)sounds (aber ohne zündende idee) oder einen auf alain silvestri machen.....da hätte ich mir echt nen anderen komponisten gewünscht, der das dunkle element in melodisch intertessantere farben gießt.....gladiator hätte man auch schon lisa gerrard alleine überlassen sollen....aber hollywod steht ja auf diesen teutonenkram.... ....seufz...für mich d e r hochstapler unter den modernen score-composern

  • Vor 7 Jahren

    @Sancho:
    Es gibt wie in der Literatur auch beim Film sowohl direkte als auch indirekte Charakterisierung. Direkte fand weder bei Bane noch beim Joker statt (oder zumindest nur rudimentär), da gebe ich dir recht, aber beim Joker hat man über die indirekte Charakterisierung bedeutend mehr erfahren (zumindest ausreichend, es war ja immer noch ein Batman- und kein Joker-Film).

  • Vor 7 Jahren

    @DeineMudda (« @JaDeVin:
    Bei aller Kritik die eventuell zu treffen mag, war der Film doch jetzt nicht grottig. Und zum Thema schauspielerische Leistung bei Bane und Hathaway: 1. Mit einer Maske vorm Gesicht und ohne Mimik ist es für einen Schauspieler doch extrem schwer entsprechende Leistung zu bringen. 2. Hathaway war doch eines der positiven Lichtblicke, da sie Catwoman ohne viel Schnick Schnack authentisch rübergebracht hat.
    Ich bin so frech zu behaupten, dass du und deine Freunde so typische Hype-Kritiker seid, die alles was nur ansatzweise von der Hype-Welle getragen wird kritisiert und schlecht finden will. »):

    Nun so so, wundert mich, dass ich andere gehypte Filme (Inception, Fight Club, TDK usw.) absolut Spitze finde, während mich dieser ganze Streifen übelst langweilte. Außerdem hatte Bale eher selten die Kappe auf - nur mal so am Rande. Nolan hat es verbockt. Mag schon sein, dass Erwartungen nicht erfüllt wurden ... aber hallo er wurde ja auch so promotet. Ich habe mich ehrlich besser unterhalten gefühlt in "Snow White the Huntsman" (omfg).

  • Vor 7 Jahren

    Ach sorry. Da liegt ein Missverständnis vor. Ich habe Bane gelesen und nicht Bale. Naja, in dem Fall muss ich dir recht geben. War keine schauspielerische Meisterleistung von ihm. Trotzdem fand ich den Film sehr gut.

  • Vor 7 Jahren

    "Ich fand TDN schwach! Alleine schon dass Gotham City wie New York aussah. Gotham City MUSS nunmal düster und etwas abgewrackt aussehen und die Hochhäuser müssen unbedingt Wasserspeier im Gothischen Stil haben usw."

    Nee, bei Nolan MUSS alles realistisch sein. Mir sind die Burton Batmen auch lieber. TDK habe ich noch nicht gesehen, aber BB und DK hat mich schon nicht so sehr überzeugt.

  • Vor 7 Jahren

    @dein_boeser_Anwalt (« ich halte mr video killed the radio star ja für komplett überbewertet....egal ob gladiator, dark night oder the holiday etc.....entweder stets dasselbe symphonisch lahme gedengel mit zimmers zungenartigen (streicher)sounds (aber ohne zündende idee) oder einen auf alain silvestri machen.....da hätte ich mir echt nen anderen komponisten gewünscht, der das dunkle element in melodisch intertessantere farben gießt.....gladiator hätte man auch schon lisa gerrard alleine überlassen sollen....aber hollywod steht ja auf diesen teutonenkram.... ....seufz...für mich d e r hochstapler unter den modernen score-composern »):

    Alter... komm mal runter...
    Und für alle Legasteniker hier: BB = Batman Begins, TDK = The Dark Knight, TDKR = The Dark Knight Rises. So und nicht anders.

  • Vor 7 Jahren

    Ich muss dem Anwalt zustimmen - Zimmers Musik ist auch verhältnismäßig repetetiv. Es ist doch recht trivial arrangiert, auf große Effekte ausgelegt; auf das erste Hören mag das noch bemerkenswert erscheinen, aber ich empfehle jedem/jeder wärmstens wirkliche klassische Musik - keine gefällige Kammermusik, sondern Mahler, Dvorak oder dergleichen - der Einstieg muss ja nun nicht mit Stockhausen vollzogen werden. Man delektiere sich nur mal an diesem Meisterwerk: http://www.youtube.com/watch?v=ETNoPqYAIPI

    Zimmer hingegen ist immer um so einen appelativ-mitreißenden Pseudo-Pathos bemüht, dass empfinde ich als recht unerfreulich. Die Untermalungen zu Inception, Batman oder Sherlock Holmes sind eigentlich austauschbar; es gibt also klar besseres.

  • Vor 7 Jahren

    Na ja, ich denke nicht, dass jemand der den modernen Zimmer-Sound mag, unbedingt jetzt mit den Komponisten der Romantik sich unbedingt anfreunden kann (mir gefallen beide). Zimmer und Elfman sind der Autotune der Filmmusik :D. Muss ja nicht ein Ben Hur-Opus sein, der mit 11 Themes auffährt. Filmmusik ("Scores") sollten auch gewiss redundant sein - brauche kein Moldau von Smetana mit allerhand Kopfkino, da ja der Film im Hintergrund steht. Und auch wenn es dem Anwalt nicht passt, die Zimmer-Musik verkauft sich wie geschnitten Brot. Außerdem klingen alle modernden Filmkomponisten redundant und nach Kopie (auch ein Williams).

  • Vor 7 Jahren

    schön gesagt....die autotune der filmmusik.....ich präzisiere meine kritik.
    anders als unsere beauty, möchte ich eigentlich nur einen typen da sitzen haben, der dem dunklen ritter auch die passende sinnlichkeit in den finsteren ost zaubern kann.
    da versagt er auf der goth(am) ebene leider meist total. liegt ihm nicht.
    fällt auf, wenn man 100 zimmer filme gesehen hat und 100 morricone filme.
    der eine wird nie langweilig. der ander ist felix krull of soundtrack.
    ich hätte mir so was sinistres und eingängiges wie das hier gewünscht; the 25 hour, terence blanchard
    http://www.youtube.com/watch?v=ihmeUP0HyEQ

  • Vor 7 Jahren

    Ach, ich weiß nicht - auch das ist doch so staatstragend arrangiert. Es ist so gefällig, so Kulturindustrienesk. Man kann doch nicht komplexe Thematiken, ja i.A. Thematiken musikalisch übersetzen, indem man sie auf eine einfache Konsumabilität herunterbricht - diese sanften Streifer, das kurze Aufbrechen bei Minute 2:30, das fließt alles so gemächlich vor sich hin, hat den Hörer quasi ständig an der Leine, ob des potentiellen Pathos, auf den man gierig wartet und natürlich wird der dann auch serviert: Alles ab Minute 5 bricht dann gerne nach oben immer wieder aus - m.E. ist das zu trivial; für einen Film mag das ja gut sein, aber als purer musikalischer Genuss? Ich denke, dafür ist das zu einfach arrangiert, zu effekt-haschend, zu eingängig, auch wenn Du dir genau das gewünscht hättest. Du (Anwalt) sagst ja auch, dass du einen reinen OST möchtest, nur wieso wird das dann extern noch einmal publiziert, als singuläre Musik-Publikation? Das scheint mir unangebracht (seitens Zimmer). Aber zur musikalischen Untermalung eines Filmes ist Blanchards Score wohl als gelungen zu bemerken.
    Zimmer redundant wie eh und je, aber das hat JaDeVin ja schon erwähnt.