Porträt

laut.de-Biographie

Hämatom

Im Herbst 2004 liefert eine erfolgreiche Musiksession im bayerischen München den Ausgangspunkt für die Gründung von Hämatom. Sechs Leute mischen bei der Entstehung der Band mit, wobei auf der Bühne nur vier davon zu sehen sind. Die anderen beiden halten sich als Produzent (Äquator) und Art Director (Pol) im Hintergrund.

Hämatom - Bestie Der Freiheit
Hämatom Bestie Der Freiheit
Mit Dampf ins Ohr und in die Beine.
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Der Herr am Mikrofon gibt sich den Namen Nord, hinter den Drums sitzt Süd, die Gitarre spielt Ost, den Bass bedient West. Ähnlich, wie bei Slipknot und Mudvayne, bilden Musik und deren Visualisierung eine Einheit. Die echten Namen der Akteure spielen entsprechend keine Rolle, man arbeitet zudem gerne mit Masken. Wie das aussieht, zeigen Hämatom auf Shows im Vorprogramm von J.B.O. und Knorkator.

Die ersten Veröffentlichungen, Eigenproduktionen, greifen vor allem deutsche Märchen textlich neu auf. "Nein" bewegt sich mit neun Songs 2005 irgendwo zwischen Longplayer und EP und geht der ersten größeren Tour durch Deutschland voraus. Musikalisch und textlich passen Hämatom mit den Apokalyptischen Reitern gut zusammen, doch vor allem mit Eisregen entwickelt sich bald eine enge Freundschaft.

Als 2008 das offizielle Debüt "Wut" erscheint, zeigen sich Hämatom textlich deutlich gereifter und sozialkritischer. Vor allem die Single "Leck Mich" avanciert schnell zur gefragten Bandhymne. Hinter den Kulissen basteln sie am eigenen Studio, in dem sie 2010 "Stay Kränk" fertig stellen.

Der Freak-Team-Fanclub wächst immer weiter an. Hämatom landen nicht nur auf der Wacken-Bühne, sondern auch auf dem Rookies & Kings-Label der Senkrechtstarter von Frei.Wild. Damit polarisiert die Truppe zwar noch mehr, aber Vorwürfe in Richtung Nationalsozialismus entbehren jeglicher Grundlage.

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Ihre 200. Show nehmen sie 2012 zum Anlass, die Live-DVD/CD "Schutt Und Asche" aufzunehmen. Die Wege, die sie auf Tour zurücklegen, werden weiter und länger. Plötzlich sind auch schon zehn Jahre Bandgeschichte vorbei. Ein guter Zeitpunkt, um sich mit "X" bei den Fans zu bedanken und ein paar Coverversionen mit eigenen Songs auf einer Doppel-CD zu mischen.

Aber zehn Jahre sind kaum mehr als ein guter Anfang. Also bleiben sie schon im Rhythmus und legen im März 2016 das nicht gerade zurückhaltend betitelte "Wir Sind Gott" vor. Der Erfolg gibt ihnen recht, und auch das zwei Jahre später folgende "Beste Der Freiheit" stellt das kommerzielle Potential der Truppe eindrucksvoll unter Beweis.

Alben

Hämatom - X: Album-Cover
  • Leserwertung: 4 Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2014 X

Kritik von Michael Edele

Da klingt Unheilig fast wie Amon Amarth. (0 Kommentare)

Termine

Fr 05.10.2018 Memmingen (Kaminwerk)
Sa 06.10.2018 Kaiserslautern (Kammgarn)
Do 11.10.2018 Hannover (Capitol)
Fr 12.10.2018 Oberhausen (Turbinenhalle)
Sa 13.10.2018 Bielefeld (Ringlokschuppen)

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