Der erste Studio-Output nach 128 Jahren darf nicht einfach mit einem Gitarrenriff oder einer Schlagzeug-Attacke durchstarten. Gefühlte fünf Minuten wabern einem chinesische Sprachfetzen um die Ohren, die wohl in etwa Folgendes ausdrücken wollen: "Neues Guns N' Loses-Album". Aber dann geht es schließlich …

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  • Vor 12 Jahren

    @prokyon (« ....man kann es drehen und wenden wie man will: Das Album ist eine einzige Enttäuschung. »):

    man kann es drehen und wenden wie man will: deine meinung ist genauso subjektiv wie meine.

    ich habe die platte jetzt tatsächlich vor mir liegen und werde sie nachher im auto zum ersten mal hören. bin trotz all der negativen stimmen hier sehr gespannt.

  • Vor 12 Jahren

    Na dann viel Spass damit lieber Olsen.
    Ich habe mir ohne jedes Vorurteil ganz entspannt das Ding angehört. Danach hatte ich nur noch Mitleid. Ich hätte mich wirklich gefreut wenn der alte Sack zumindest ein erträgliches Album abgeliefert hätte. Aber das Ergebnis ist erbärmlich.

    Man höre nur Madagascar und This I love. Fremdschämen ist angesagt nichts weiter.

    Bitte erkläre mir jetzt keiner, dass Musikgeschmack subjektiv ist. Das weiß ich selber. Aber dieser Größenwahn musste ja so enden. Bin selber überrascht, dass ich was anderes erhofft hatte.

  • Vor 12 Jahren

    Zu nächst zur Rezi:

    Natürlich ist quatsch, dass eine Rezension objektiv sein soll. Denn das will man ja gerade nicht, etwas Objektives sondern statt dessen eine subjektive Meinung.
    Aber auch ich finde: sie ist ein Verriss. Und zwar ein in der krassen Art ungerechtfertigter. Lahme Gitarrensoli? Naja, ich denke der feine Herr Autor wollte einfach der erste sein, der eine Rezension abliefert und hat sich nicht wirklich Zeit zum reinhören in das Album genommen.

    Ich finde da die Beurteilung des bereits vorher irgendwo zitierten Spiegel-Artikels schon passender. Es ist eben ein MONSTER von Album mit abertausenden kleinen Fitzelchens und Spielereien. Eine übermenschliche Studioproduktion eben. Und es ist NICHT GUT. Es ist durchschnittlich. Mehr eben nicht. Also ich als Fan finde, es gibt echt ein paar fette Momente auf dem Album (dazu gehören der Titeltrack, Better oder auch There was a Time). Aber das Album hat eben auch Stellen die einfach mal grottig sind. Hier liegen mau und wow eben ziemlich nah beieinander.

    Aber eins ist das Album nicht: beschissen. Klar kann man das so finden. Soll ja jeder seine Meinung haben. Solangs eben ehrlich beschissen gefunden wird.
    Aber ich krieg den Eindruck nich los, dass Viele einfach nur auf der Scheibe, respektive Axl rumhacken, weils alle machen.
    Ist eben immer einfach jemanden/etwas Scheiße zu finden, dass alle Scheiße finden. Siehe Fred Durst, siehe den ollen George W., sie das neue Metallica oder andere Persönchen und Dinge.
    Gehört aber mehr dazu, sich richtig mit was auseinander zu setzen und eben auch mal dazu zu stehen, wenn man was gut findet was alle anderen für zum Kotzen halten. DAS ist Rock 'n Roll... ;)

  • Vor 12 Jahren

    das lustige an der ganzen sache ist nur,die musikwelt und "fachleute" zerreißen sich wochenlang das maul über die platte,ob gut,schlecht,durchschnitt,enttäuschung,was auch immer.

    aber im endeffekt wird sich die platte mehr als gut verkaufen und da umsatzzahlen das einzige sind,woran alben heute noch gemessen werden,könnte man sich das ganze theater doch auch gleich sparen.

    die verantwortlichen wird es einen scheiß kratzen,was irgendwer über das album denkt,wenn unterm strich mal sagen 8-10 millionen verkaufte platten stehen. (ob die zahl realistisch ist,wird sich noch zeigen)

  • Vor 12 Jahren

    @matze73 (« Irgendwann kommt mal 'ne Platte die ich mag und wenn die verrissen wird, will ich auch mal so richtig rumheulen. So mit "Ihr habt doch keine Ahnung" und so. Wie kann man auf eine Rezension nur immer so angepisst reagieren ohne auch nur ein Gegenargument. »):

    Die Rezension enthält doch auch kein Argument... ;)

  • Vor 12 Jahren

    @mr_bad_guy (« @matze73 (« Irgendwann kommt mal 'ne Platte die ich mag und wenn die verrissen wird, will ich auch mal so richtig rumheulen. So mit "Ihr habt doch keine Ahnung" und so. Wie kann man auf eine Rezension nur immer so angepisst reagieren ohne auch nur ein Gegenargument. »):

    Die Rezension enthält doch auch kein Argument... ;) »):

    Ähhm.... Doch! Hahahahahahaha.

    Im Ernst, es werden doch ganz klar Kritikpunkte aufgezählt. Sowas macht man nunmal, wenn einem die Scheibe nicht gefällt. Auch wenn da in der Rezi imo viel zu viele Songs einzeln bewertet werden. Songkritiken kommen aus der Hölle!

  • Vor 12 Jahren

    Chinese Democracy ist kein schlechtes Album, das heißt wäre es nicht, wäre die Platte 1995 erschienen.

    Heute reiht sie sich nahtlos in den Schlussverkauf der großen Rock Helden der 90er ein, mit Metallica, AC DC, und dem Rest von Queen, die sich neben wirklich aktuellen Sachen wie der neuen Soulfly alle gleich belanglos und langweilig anhören.

    Kurt Cobain hat Glück dass er tot ist, und ihm dieses traurige Schicksal somit erspart bleibt !!!

  • Vor 12 Jahren

    Also ich finde die Platte ist sehr gut.Ich finde G n' R haben damit klar einen Schritt nach vorne gemacht und ich würde es nicht,wie manche hier sagen,als Soft-Rock bezeichnen im Gegenteil ist es härter als mancher Ur-Gn'R Song.
    Die Diskussion läuft ja sowieso immer gleich ab:Würden sie klingen wie früher hieß es:"15 Jahre Zeit und klingen immer noch gleich."
    Jetzt haben sie ihren Sound umgestellt aber das passt auch wieder nicht.Also wie gesagt ich finde die Entwicklung durchaus super.

  • Vor 12 Jahren

    @axel668 (« Chinese Democracy ist kein schlechtes Album, das heißt wäre es nicht, wäre die Platte 1995 erschienen.

    Heute reiht sie sich nahtlos in den Schlussverkauf der großen Rock Helden der 90er ein, mit Metallica, AC DC, und dem Rest von Queen, die sich neben wirklich aktuellen Sachen wie der neuen Soulfly alle gleich belanglos und langweilig anhören.

    Kurt Cobain hat Glück dass er tot ist, und ihm dieses traurige Schicksal somit erspart bleibt !!! »):

    Die Queen & Paul Rodgers würde ich da rausnehmen - ist eine mutige Scheibe die eben nur nix mehr mit Queen zu tun hat! Metallica ACDC und diese Schrottscheibe hier sind wirklich peinlich werden aber gehyped wie Sau. Jeder der nur ein bisschen Qualitätsansprüche hat, wird zugeben müssen, dass der Standard der oben genannten "Helden" bei weitem nicht mehr dem entspricht. wie er in den 90ern (oder gar 80ern!) war.
    Gute Veröffentlichungen traditioneller Rockmucke wie zB. die neue Tesla oder die Scheibe des Ex-Survivor- Frontmannes Jimi Jamison (nicht mal besprochen hier) gehen dann eben leider unter (und werden auch nicht für 9 Euro im Media Markt verschleudert). Sad but true!

  • Vor 12 Jahren

    mr. cordas sollte zukünftig lieber
    den laut.de lesenden teil der menschheit
    mit kritiken über briefmarkensonderserien
    der mexikanischen post belästigen, da die
    glaubwürdigkeit eines jemanden, der das letzte
    ac/dc album über dieses hier diskutierte stellt, doch nicht die aller höchste ist.
    zumindest nicht, was musikalisches verständnis
    betrifft.
    asserdem scheint er den stempeln, die mal irgendwo von der vermarktungsindustrie gesetzt worden sind, mehr zu trauen, als seinen ohren.
    ein augentier eben...

  • Vor 12 Jahren

    Ich habe mir alle neuen Alben grosser Bands der 80er zu Gemüte geführt mit folgendem Fazit:
    - Iron Maiden, Judas Priest und auch Guns' Roses haben Hammeralben, ja sogar Meisterwerke rausgebracht
    - Metallica, AC/DC und Queen haben leider Schrottalben rausgebracht

    Dies mein Fazit, obwohl ich Axl eigentlich überhaupt nicht mag. Ich kann mir vorstellen, dass jemand dass gerade umgekehrt sieht. Damit ist bewiesen, dass es in der Musik nur Subjektivität und keine Objektivität gibt. Wer glaubt, ein Album objektiv bewerten zu können, der sollte mal an seiner überheblichen Persönlichkeit arbeiten. Also hört auf darüber zu reden, was gut und schlecht ist und hört euch doch einfach das an, was euch gefällt, dann ist jeder glücklich.

  • Vor 12 Jahren

    Ich weiß gar nicht, wieso hier so gegen den Autor des Reviews gemotzt wird. So abwegig finde ich die Meinung nicht. Außerdem ist es polemisch geschrieben, ja, und? Guns N'Roses bzw. Axl Rose polarisiert nicht erst seit der VÖ von Chinese Democracy.

    Es ist klar, dass die Maßstäbe, an denen Rose gemessen wird, sein eigenes musikalisches Erbe sind. Stimmlich ist Chinese wirklch gut. Axl wie man ihn kennt. Musikalisch ist das mmN wirklich nur Grütze. Die zwei/drei Hardrock-Songs, die auf dem Album zu finden sind, reihen sich nahtlos an jene an, die ich auch bei UYI 1+2 weggezappt habe. Insgesamt hatten die Alben aber noch echte Hits, so dass eine Ausfallnummer zu verschmerzen war. Chinese ist einfach nur schleimig triefend.

    Ein GNR-Album im alten Stil würde nicht mehr in unsere Zeit passen, daher ist der Wandel ok, aber "brauchen" tut die Scheibe niemand.

  • Vor 12 Jahren

    Tja also manchmal frag ich mich schon wie weit Meinungen so auseinander gehen können. Ich konnte bisher ein paar reviews lesen, denen ich nur voll zu stimmen kann. Dau gehört das RV des Rolling Stone und metal.de.

    Diese hier, ist einfach nur schlecht. Nicht weil es die Platte schlecht macht, sondern weil Sie schlicht zu oberflächlich ist für meine Begriffe. Egal ob der RV jetzt negativ oder positiv ist.

    Ich bin GnR Fan der ersten Stunde, und hätte der bekloppte Axel, damals nicht die gesamte Band zerstört, wären Sie wohl heute die größte und geilste Hard Rock / RocknRoll Band der Welt. Und verdammt, ja die Band bzw Axel sind für mich wieder auf dem Weg dahin, wenn auch nur ein k,leines Stück. Die Platte finde ich gerade zu Sensationell gut und ich frage mich manchmal wie oft hören Leute eigentlich ne Platte bevor Sie sich en Urteil bilden? Mit jedem mal mehr hören wird die Platte immer besser. Ja sie knüpft für mich sogar größtenteils an UYI an und ist für mich sogar eine fast logische fortführung. Auf der Scheibe gibt es teilweise echt sehr gute Riffs und Harmonien, die sich einem aber halt auch erst nach ein paar mal hören erschließen. Ich hatte Anfangs die befürchtung das man die Gitarre von Slash vermissen könnte, aber keine Spur davon.

    Und wenn wie einige meinen, dies kein Hard Rock mehr sei, ok, dann betrachtet die Platte doch objektiv vom Mainstream aus. Die neue AC/DC jedenfalls ich finde ich um längen langweiliger und schrecklicher als diese Scheibe. Sie wird neben der neuen Edguy, definitv weiter in meinem PC rotieren.

    So long, rock on.

  • Vor 12 Jahren

    Wir reden hier schon noch von Guns 'n Roses?
    Was soll das also?

    Da ist ein übrig gebliebener, kreativ bis zum Erbrechen einfallsloser, größenwahnsinniger Frontmann, der mit pseudomodernen Material sagen will, das er immer noch der Rock 'n Roll Himself ist, letztlich aber nur quer durch das Gemüsebeet bei allem was es wert ist zu hören geklaut hat. Die Vermarktungsmaschine ist angeworfen und Hinz und Kunz rennt in die Falle. Und erklärt mir nicht ständig, dass ich sie mir ja gar nicht angehört habe. Habe ich mehrmals und werde ob dieses dreisten Machwerks latent aggressiv. Ich lass mich nämlich ungern verarschen. Weg mit dem Teil. Keine Sekunde mehr. "This I love" ist immerhin Kandidat für den schlechtesten Song des Jahres. Immerhin.

  • Vor 12 Jahren

    Gleich vorweg. Auch ich bin kein Fan von diesem psychisch angeschlagenen Axl und auch ich war der Meinung, dass er damals die genialen Guns'n Roses (mit Slash und co.) zerstört hat.

    Leider muss ich nach dem Hören der neuen Scheibe eingestehen, dass Axl voll die Kurve gekriegt hat. Die neuen Guns'n Roses klingen wie früher, nur etwas moderner. Axls Gesang ist meisterhaft, hätte nicht gedacht, dass er das nach all den Drogen noch hinkriegt. Für mich beweist die Scheibe eindeutig, dass Guns'n Roses immer eigentlich identisch war mit Axl, und Slash und co nicht als überbewertete Mitstreiter. Ihr ewig gestrigen macht immer den gleichen Fehler: Sucht nicht ein 'Paradise City' oder ein 'November Rain'. Geniesst doch einfach Axls Gesang. Er ist und bleibt einer der besten Hardrock-Sänger und Komponisten aller Zeiten, auch wenn er persönlich ein Arschloch sein mag.

  • Vor 12 Jahren

    Wie kann man denn bitte den Gesang in "Madagascar" geniessen. Da rollen sich mir die Fußnägel. Ein alternder Rockstar spielt 25. Peinlich.

    Wie kommst du eigentlich darauf, dass ich Paradise City gesucht hätte. Ich habe nach einem Rockalbum gesucht, aber keins gefunden.

  • Vor 12 Jahren

    Von den kompositorischen Meisterwerken alter Zeiten ist Axl Rose mit den Songs auf Chinese sehr weit entfernt.

    "Ewig gestrig": Also zu denen zähle ich mich sicher nicht, ich bin offen für Neues. Im Fall GNR steht das Neue allerdings in den riesengroßen Fußstapfen des Alten, das ist nunmal der Maßstab.

  • Vor 12 Jahren

    Das neue Album rockt!!!

    Bereits Judas Priest hat mit dem neuen Nostrodamus Album bewiesen, dass ein Album rocken kann ohne hart und schnell zu sein. Auch das Album von Axl fährt voll rein. Hingegen bin ich mit vermeintlich harten Alben wie der neuen von Metallica bereits bei mehreren Versuch eingeschlafen.

  • Vor 12 Jahren

    Zitat (« Willi wills trotzdem wissen, das machen die vierzehn Songs mehr als deutlich. »):

    Bei der Textzeile habe ich mich sowas von bepisst vor Lachen. :D

  • Vor 12 Jahren

    @ForeverMetal (« Ich habe mir alle neuen Alben grosser Bands der 80er zu Gemüte geführt mit folgendem Fazit:
    - Iron Maiden, Judas Priest und auch Guns' Roses haben Hammeralben, ja sogar Meisterwerke rausgebracht
    - Metallica, AC/DC und Queen haben leider Schrottalben rausgebracht »):

    Bei Metallica und ACDC würde ich Dir zustimmen - Maidens letzte war stinkelangweilig - überstrapazierte Refrains die tausendmal wiederholt wurden - lahm. Zum Glück gas die "Somewhere back in Time" Tour mit nur alten Songs! Sehr geil Die Judas war sehr gut aber kein Hammeralbum. CD ist aber mit Abstand der grösste Rotz - da kann ich sogar Death Magnetic was dagegen abgewinnen im Vergleich dazu!