Gonjasufi erlangte als Sänger und Produzent mit seinen postdubsteppigen Sounds auf Warp viel Aufmerksamkeit. Nach "Mu.zz.le" zogen vier Jahre ins Land, die er brauchte, um seine seelische und physische Erfahrung von Schmerz musikalisch auf Platte zu bannen. Für "Callus" arbeitete Gonjasufi unter …

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  • Vor 4 Jahren

    Ich mochte "A Killer and a Sufi" sehr, allerdings hauptsächlich wegen der Instrumentals. Sufis Stimme ist mir oft zu misstönend. Das ist zwar sicher so gewollt und alles, aber mir auf Dauer zu anstrengend. Hör trotzdem mal rein. Hat Gaslamp Killer eigentlich wieder produziert?

  • Vor 4 Jahren

    Treffende Rezi. Nicht einfach zu verdauen das. Ich vermute auch nach mehreren Durchläufen entwickelt sich das Ding nicht zum wahren Hörgenuss, obwohl es an einigen Stellen schon recht fett/sludgemäßig klingt

  • Vor 4 Jahren

    Jo, ziemlicher Brocken. Noch schräger, noch verzerrter, deutlich düsterer. Steht ihm sehr gut, finde ich.
    Das Prinzip, Track kurz anreißen und nächster, hat er beibehalten und auch sonst klingt es trotz der o.g. Änderungen gleich nach Gonjasufi. Sozusagen Weiterentwicklung mal wirklich im ganz positiven Sinne.

    Einen kleinen Wermutstropfen gibts aber:
    Nach den Melodien der Songskizzen, irgendwie ja doch das woraufs ankommt, muss man durch all die Schwere nicht nur länger graben, sie fallen für meinen Geschmack auch nicht ganz so durchgehend bockstark aus wie auf dem Debüt. Es fehlen mir (vllt. ja zusammen mit etwas spielerischer Leichtigkeit?) halt ein bisschen die Hits.

    Aber gut, darauf ist das Album eben hör- und spürbar nicht angelegt und das funktioniert ja auch ganz ausgezeichnet. Diesmal aber nicht die Höchstpunktzahl von mir.