laut.de-Kritik

Abwechselungsreicher deutscher Hip Hop, der gar nicht "zu laut" sein kann

Review von

Die Jungs aus Hamburg sind wirklich zu laut! "Wir machen was wir lieben und zwar vierundzwanzig - sieben", das bekommt den Daumen der Redaktion und läuft von nun an auf jeder Party.

DJ Rabauke und Daniel Larusso haben ganze Arbeit geleistet, die Instrumentals sind abwechslungsreich und die etwas agressiv klingende Stimme von Dendemann gibt dem Ganzen Persönlichkeit. "Gefährliches Halbwissen" beinhaltet neben Partyelementen auch ein bißchen Ernst, der allerdings erst im neuen Jahr beginnt.

Das Logbuch erzählt alles über sie, ihren Job und ihr Hobby, nämlich Hip Hop. Dafür begeistern sie sogar die Omi aus dem ersten Stock. Ob die Omi die Beats wirklich so liebt, ist mir noch nicht so ganz klar, bevor man aus 'gefährlichem Halbwissen' vorschnelle Schlüsse zieht, sollte man vermutlich genau hinhören.

Mit Ferris MC, Don Dougie, dem Bo und anderen Rappern und MCs geht es ihnen gut, wie sie laut genug zu hören geben. Richtig amüsant werden die Texte aus der Hansestadt erst mit dem norddeutschen Slang, durch den sich die Jungs von der Waterkant akustisch auszeichnen. "Und ist es nicht laut genug, dann mach ma lauter und schick de Kinnings in de Kiste." Mit ihrem Debutalbum erstrahlt ein neuer Stern am Hamburger Hip Hop -Himmel, und verleiht diesem neuen Glanz.

Trackliste

  1. 1. Intro
  2. 2. Arbeitstitel: Aller Achtung
  3. 3. Liebes Logbuch
  4. 4. Danke Gut
  5. 5. Zu Laut
  6. 6. Vogelperspektive
  7. 7. Die Omi Aus Dem 1.Stock
  8. 8. Sternzeichen Kreis
  9. 9. Frohes Neues
  10. 10. Technique
  11. 11. Mitarbeiter Des Monats
  12. 12. Four Black Quarters
  13. 13. Wort Drauf
  14. 14. Hand Aufs Herz
  15. 15. Schön; Daß Es Euch Gibt
  16. 16. Outro

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