Dredg sind Segen und Fluch zugleich, wenn sie sich wie auf "Chuckles And Mr. Squeezy" weiter ihrer chamäleonartigen Lebensgewohnheit hingeben. Sie huldigen den 80ern und dem Dark Pop in so strenger Weise, dass es schier blasphemisch erscheint, die Handstreiche "Leitmotif", "El Cielo" oder "Catch Without …

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  • Vor 9 Jahren

    Bah. Ekelhafte Scheibe, und ich hatte mich so gefreut, nicht ein einziger Track der mich überzeugt.
    Das mag stellenweise okay bis ordentlich sein, aber im Endeffekt will ich so ein Album nicht von dieser Band hören. Weiterentwicklung hin oder her, aber hier fehlt doch einfach die Quintessenz von dem was Dredg einmal ausgemacht hat, ich werde die Scheibe sehr schnell wieder verscherbeln. Was mich besonders ärgert ist, dass ich wirklich gar keinen Zugang mehr finde... Die ersten beiden Platten waren unglaublich gut, auch Catch without Arms konnte ich noch viel abgewinnen, ja sogar Pariah hatte seine Momente, aber die Platte hier ist unsäglicher Mist.

  • Vor 9 Jahren

    ich hab jetzt nur "another tribe" gehört. und das klingt wie ne ganz grässliche melange aus pseudo-triphop mit käsigen 90er-viertel-streichern. scheiße mann, diese streicher. die waren schon bei den backstreet boys und down low (kennt die noch wer?) kacke. und die bridge ist 1a boybandmaterial.
    zu den akten mit der kapelle.

  • Vor 9 Jahren

    @BrickTop:
    Glaube, du hast den wunden Punkt getroffen. Meiner Meinung nach waren die bisherigen Alben jeweils Entwicklungen, Neuinterpretationen oder zumindest Varianten des Dredg-eigenen Stils. Man konnte sie gut oder schlecht finden, aber es war Dredg.

    Die Musik hier ist irgendwie...anders. Abgesehen von "The Ornament" (was ja in früheren Schaffensphasen entstand) finde ich auf dem Alben einfach zuwenig von dem, was Dredg früher ausgemacht hat. Erstens musikalisch und zweitens, was ich auch echt schlimm finde, intelektuell. Ich kann diesem ranzigen Chuckles und der dämlichen Maske einfach überhaupt nichts abgewinnen. Und früher haben sie mal Konzeptalben gemacht, die sich mit Bildern von Dalí auseinandergesetzt haben...

  • Vor 9 Jahren

    @catweazel
    Bei "Down Without A Fight" mag ich den Synthieteppich und ich finde, es ist ein ganz subtiler Ohrwurm. Beim Opener geb ich Dir Recht, was den Text angeht, aber die Art des Refrains... da laufen Bilder ab... Gavin in bester 90er Boyband-Tradition wie er sich sein schwarzes Hemd vom Körper reißt - ekelhaft.
    Mit "Where I'll End Up" hätten Dredg bei Carolin Reiber einen dicken Stein im Brett. Ist mir zu schlager'esk. Pop immer wieder gern, ich mag auch Bands wie Stars oder Tiger Lou, aber nicht so. "The Tent" hatte noch Potential, aber hier gefällt mir auch der Gesang nicht.
    Ich habe auch reingehört vorher und daher wusste ich ja, was kommt. Dennoch in meinen Augen sehr unbefriedigend.
    Klar, "Chuckles" ist schon die Richtung in die es gehen musste, aber mir fehlt da ein Album zwischen "The Pariah..." und dem hier. Der Sprung ist so groß, da komm ich irgendwie nicht mit.
    "El Cielo" ist in meinen Augen auch ein gutes Album, aber hat nicht nur Kracher und die 5.6er Bewertung auf pitchfork halte ich vertretbar.
    Gerne dürfen Bands sich weiterentwicklen, aber "Chuckles" ist ein Album, bei dem ich nicht weiß, für wen (außer Dredg selbt) es gemacht wurde?!?!?

  • Vor 9 Jahren

    Oh Kacke, das Ding würde ich nicht mal geschenkt haben wollen...

  • Vor 9 Jahren

    Leiden Dredg unter dem Liz Phair Syndrom? Naja, war vorher nicht meine Mukke und ist es auch jetzt nicht.

  • Vor 9 Jahren

    Is echt schade um das Können dieser Band. Die biedern sich viel zu sehr an den Mainstream ab, wobei ich das jetzt nicht mal schlechtheißen will. Muse praktiziert ja das selbe nur das man Muse wenigstens noch anhören kann. :-)

  • Vor 9 Jahren

    @jenzo1981 (« @catweazel
    Bei "Down Without A Fight" mag ich den Synthieteppich und ich finde, es ist ein ganz subtiler Ohrwurm. Beim Opener geb ich Dir Recht, was den Text angeht, aber die Art des Refrains... da laufen Bilder ab... Gavin in bester 90er Boyband-Tradition wie er sich sein schwarzes Hemd vom Körper reißt - ekelhaft.
    Mit "Where I'll End Up" hätten Dredg bei Carolin Reiber einen dicken Stein im Brett. Ist mir zu schlager'esk. Pop immer wieder gern, ich mag auch Bands wie Stars oder Tiger Lou, aber nicht so. "The Tent" hatte noch Potential, aber hier gefällt mir auch der Gesang nicht.
    Ich habe auch reingehört vorher und daher wusste ich ja, was kommt. Dennoch in meinen Augen sehr unbefriedigend.
    Klar, "Chuckles" ist schon die Richtung in die es gehen musste, aber mir fehlt da ein Album zwischen "The Pariah..." und dem hier. Der Sprung ist so groß, da komm ich irgendwie nicht mit.
    "El Cielo" ist in meinen Augen auch ein gutes Album, aber hat nicht nur Kracher und die 5.6er Bewertung auf pitchfork halte ich vertretbar.
    Gerne dürfen Bands sich weiterentwicklen, aber "Chuckles" ist ein Album, bei dem ich nicht weiß, für wen (außer Dredg selbt) es gemacht wurde?!?!? »):

    verstehe. sie haben in interviews ja gesagt, dass dies eher ein album war, was sie schon länger machen wollten und dass el cielo'sche gitarrenwände nicht ausgeschlossen sind für's nächste album. ;)
    @Hammerfaust (« Is echt schade um das Können dieser Band. Die biedern sich viel zu sehr an den Mainstream ab, wobei ich das jetzt nicht mal schlechtheißen will. Muse praktiziert ja das selbe nur das man Muse wenigstens noch anhören kann. :-) »):

    also komischerweise fand ich "undisclosed desires" sehr sehr gut, nur der rest vom letzen muse album war totaler mist für mich persönlich. ich greife da lieber auf alles vor "black holes" zurück.

  • Vor 9 Jahren

    @catweazel
    Habe nie gesagt das die letzte Muse gut war, nur anhörbar. Chuckles And Mr. Squeezy kann ich leider nicht mal mehr hören ohne das es mich in den Fingern juckt den Off-Button zu drücken... ;-)

  • Vor 9 Jahren

    Ich mochte das Pariah-Album eigentlich ganz gerne, sogar "Information" gefiel mir, das von vielen Dredg-Fans ja absolut gehasst wird. Das neue Album dagegen klingt wie die Vertonung des Wachkomas. Schnarch.

  • Vor 9 Jahren

    Nach einer ersten verstörten Schrecksekunde - OK, es waren ein paar Wochen - lief das Album wieder über meinen Player. F**k yeah! Was hat iTunes angestellt, dass die Scheibe plötzlich voll einschägt bei mir? Wo ist die Oberflächlichkeit der ersten Durchläufe geblieben? Auf einmal fügt sich alles zusammen, was nicht zusammen gehören wollte - was zur Hölle hat Chuckles die Wochen über mit und in meinem Unterbewusstsein angestellt? :-0
    Spottet nur, ihr Narren - diese Scheiben bekommt jetzt das, was sie verdient: 5*

  • Vor 9 Jahren

    Nach einer ersten verstörten Schrecksekunde - OK, es waren ein paar Wochen - lief das Album wieder über meinen Player. F**k yeah! Was hat iTunes angestellt, dass die Scheibe plötzlich voll einschägt bei mir? Wo ist die Oberflächlichkeit der ersten Durchläufe geblieben? Auf einmal fügt sich alles zusammen, was nicht zusammen gehören wollte - was zur Hölle hat Chuckles die Wochen über mit und in meinem Unterbewusstsein angestellt? :-0
    Spottet nur, ihr Narren - diese Scheibe bekommt jetzt das, was sie verdient: 5*