Der neueste Akt im Traumtheater nennt sich "Scenes From A Memory", ein Konzeptalbum, dass den Faden von "Metropolis Part1" wieder aufnimmt. Die Story dreht sich um einen gewissen Nicholas, der von verwirrenden Träumen über ein anderes Leben heimgesucht wird. Es stellt sich heraus, dass er die Reinkarnation …

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  • Vor 13 Jahren

    Also ich finde zwar nicht dass Scenes from a memory so viel besser ist als die Folgealben (Six degrees of inner turbulence, train of thought, octavarium und systematic chaos find ich genauso hammermäßig) aber es ist immer noch ein wahnsinnig gutes Dream Theater Album (und das will schon was heißen). Also ich weiß nicht was es daran auszusetzen gibt!! Mein Favorit ist zwar Six degrees...aber der Rest der Welt feiert Metropolis Pt.2 viel mehr ab...vielleicht zu Unrecht...meiner Meinung nach verdienen sie beide die Höchstnote! Aber diese Abwertung versteh ich beim besten Willen nicht!

  • Vor 13 Jahren

    oh-ouh, da weckt jemand schlafende hunde... :D
    meine wertung hab ich ja oben schon in einen einfachen satz verpackt, allerdings ist die relation von "scenes of a memory" zu den folgealben (namentlich "octavarium" oder "systematic chaos") einfach schwer zu leisten, weil sie in ihrer konstruktion dermassen unterschiedlich sind. auch wenn dream theater beschissene alben rausbringen, zeigen sies vielen möchtegern-poser-hengsten und popoklatschern in den charts noch lockerst. aber so locker und spielfreudig, kreativ und ungezwungen, wie sie auf "scenes of a memory" die geschichte in musik gefasst haben, die worte der lyrics zueinander gefügt haben und die unisono-läufe komponiert haben, sind sie auf keinem einzigen album sonst zu hören, meiner meinung nach. vieles wirkt in den folgemachwerken fast schon etwas gezwungen virtuos, wobei natürlich noch immer ausnahmetalentiert schön und bombastisch...

    hach, ich bin so oder so froh, gibts die band. das muss auch mal wieder gesagt werden :)

  • Vor 13 Jahren

    @IrishPhil (« vieles wirkt in den folgemachwerken fast schon etwas gezwungen virtuos »):

    So ist es. "Gezwungen" kann auch gerne durch "routiniert" ersetzt werden.

  • Vor 13 Jahren

    Es klingt dennoch extrem gut (Systematic Chaos mal grob ausgenommen).

  • Vor 13 Jahren

    definitiv, ja, die alben sind alle von höchster qualität. systematic chaos ist - und das zeigt das video zum titeltrack irgendwie sehr gut - halt doch schon ein heavy-boys-poser-album geworden, schwerer, heftiger mal wieder. mir gefällt das über strecken auch sehr gut, allerdings ist es wohl bezeichnend, dass ich das album nach der durchhörphase - 2-3 wochen in dauerrotation - kaum mehr angerührt hab...

    aber die zeit wird kommen :D

    e-tit: die eher schwerer tunes, wie z.b. "forsaken", passen viel besser in james labrie's soloprojekt. (nicht mullmuzzler, das andere, das halt seinen namen trägt *gg*). denn mit "elements of persuasion" hat er mich wirklich überrascht und ich lieb das album...

  • Vor 13 Jahren

    Das mit der Dauerrotation unterschreibe ich. Die "Systematic Chaos" ist bei mir auch recht schnell im Schrank verschwunden. Ich höre sie hin und wieder aber noch. "Octavarium" habe ich viel öfter gehört, aber auch nur, weil ich lange versucht habe, mir das Album schönzuhören. Irgendwann habe ich dann aufgegeben.

    Zu "Heavy-Boys-Poser-Album": Ich finde, "Train Of Thought" ist so ein Album. Die neue ist da doch etwas zurückhaltender, gibt ja sogar wieder sowas Ähnliches wie Songwriting. :)

  • Vor 13 Jahren

    ich habe sowohl train of thought als auch ovtavarium (wenn die auch erst im nachhinein) besser als systematic chaos gefunden.

  • Vor 13 Jahren

    Haha, endlich einen Verbündeten. :wusrtham:

  • Vor 13 Jahren

    Aber der ist so selten da, der hilft dir auch nicht, wenn's hart auf hart kommt. :smug:

    Einer meiner besten Freunde findet "Octavarium" übrigens auch sensationell, wenn's dich beruhigt, Nico.

  • Vor 13 Jahren

    Ich klammere mich an jeden Zweig, den ich finden kann, wenn es um Octavarium geht. :o

  • Vor 13 Jahren

    Alles, was mir zum "Scenes from a memory"-Review einfällt: lolololololololol

    Sorry.

  • Vor 12 Jahren

    Ich sehe, dass ich schon lange nicht mehr bei laut.de rumgestöbert habe, aber wenn ich so eine Rezi lese, scheint das auch völlig in Ordnung zu gehen.

    Scenes from a memory läuft bei mir auch nach 10 Jahren noch ständig in in meinem CD-Player und es ist eines der besten Alben, die jemals das Licht der Sonne erblickt haben.

    Mehr will ich gar nicht sagen außer: Gut, dass mir Kritiken im Grunde scheißegal sind und ich mir meine eigene Meinung bilde....

  • Vor 12 Jahren

    Finally Free - 10/10
    Rest im Schnitt - 4,5/10

    Ok, vielleicht etwas übertrieben, aber von Dream Theater mag ich nur die Images and Words. Das Debut war auch noch in Ordnung, aber schon Awake war nix mehr für mich. Dummerweise habe ich mir später noch die Train of Thought für 4 Euro bei Makro Markt (damals gabs den noch) zugelegt. Hätte ich mir lieber 'nen Döner für gekauft und den übrigen Euro 'nem Penner gegeben - wäre 'ne bessere Investition gewesen. Das neue Album teste ich aber dennoch an. :)

  • Vor 12 Jahren

    so ein quatsch xD
    Die ist auf jeden fall besser als die neueren Alben,die kein wirkliches feeling haben...

  • Vor 11 Jahren

    So. Jetzt will ich mal meinen Senf dazu geben, und einen Kommentar anno 2010 hinzufügen, denn aus diesem Jahr gibt's hier noch nix :-) Alex präsentiert mit seinem Review hier erstmal ne Meinung, und Meinungen dürfen bei musikalischem Geschmack polarisieren. Die Musik von Dream Theater tut es ja auch, denn man findet ja weiß Gott genug Kitsch und Versatzstückhaftes drin, über das man sich aufregen kann (wenn man nicht zu den quasi-religiösen Hardcore-Fans der Band gehört). Auch der Vorwurf der exzessiven Onanie ist nicht ganz von der Hand (!) zu weisen. Die Jungs fummeln einfach gern, und das sehr selbstdarstellerisch und ausgiebig. Und meistens alle gleichzeitig. Gruppenonanie.

    Moment! Nicht gleich aufregen, Ihr Lieben. Es ist nicht so, wie es scheint.

    Dass bei einem doch mittlerweile namhaften Portal wie laut.de eine solch einseitige Bewertung wie durch Alex stattfindet, wundert mich dennoch. Wenn es sich bei 'Scenes from a memory' um ein Meisterwerk handelt, wie die Fans behaupten, dann dürfte sich nach mittlerweile elf Jahren das Objektive vom Subjektiven scheiden. Meisterwerke überdauern.

    Ich behaupte, Alex, Du hast das Album nicht verstanden. Du handelst die Story kurz als einen Nebenschauplatz ab, als ob diese überhaupt nichts mit der Musik zu tun habe. Das lässt sich aber in diesem Falle nicht trennen. Die Idee des Plots bestimmt die Struktur der Musik. Und hiermit widerspreche ich Dir in einem weiteren zentralen, aber sehr gängigen Vorwurf an die Band: Nämlich, dass die Virtuosität Dream Theaters nur einem Selbstzweck dient. Das ist einfach nicht der Fall. Du stimmst in den Chor der vielen Dream-Theater-Kritiker ein, die sich daran stören, dass die Band ausladend ihr technisches Können präsentiert. Aber diese Selbstdarstellung ist nicht selbstbezüglich, wie Du meinst, sondern sie ist Voraussetzung dafür, dass sich die Architektur der Musik entfaltet. Über 13-Minuten-Songs, die nicht für sich stehen, sondern die miteinander verknüpft sind. Die auch, aber nicht nur Stimmungen aufbauen, sondern die ein Gewebe schaffen, an dessen Herstellung 99% aller Rockbands handwerklich scheitern würden. Kompositorisch. Nicht bloß virtuos-technisch.

    Das Besondere an "Scenes from a Memory" ist, dass Dream Theaters Versatzstücke, das viele Geschnippel, die vielen Cuts und Taktwechsel in diesem Album außermusikalisch legitimiert sind. Wirkten ähnliche Verfahren beim Vorläufer Images and Words noch pränatal und hilflos-stochernd, so liegt hier mit der bei Kenneth Branagh abgeschriebenen Story eine glasklare Struktur vor, die den komplexen technischen Kniffen der Band überhaupt erst ihre volle Tiefenwirkung ermöglicht. Man könnte auch sagen, in Branaghs Dead Again haben Dream Theater endlich ihren eigenen Meister gefunden.

    Auch in punkto Produktion ist dieses Album eine rundere Sache als seine Vorgänger. Das Snare-Drum-Plärren von Images and Words ist überwunden, der ganze Sound ist bassiger und hat mehr Fundament. Und endlich scheinen Dream Theater die Plastik-80er hinter sich gelassen zu haben, die noch die meisten früheren Alben irgendwie durchzogen.

    James LaBries Kehlkopfgewackle ist hohl und austauschbar, da muss ich Dir zustimmen. Doch offensichtlich passt es der Band ins Konzept. Die Musik ist nicht vom Gesang aus konzipiert. Und James erfüllt seine Aufgabe, trifft die Töne, intoniert sauber. Er stört seine Bandkollegen Petrucci und Portnoy in ihren Klanggebäuden nicht.

    Leute, haltet euch nicht nur daran auf, wieviel Noten pro Sekunde Petrucci spielen kann, sondern schaut drauf, wie genial diese Band die Plot-Vorgabe musikalisch umsetzt! Die verschiedenen Taktarten und Polyrhythmen sind die Zeitebenen der Story. Das Gefrickel und Durcheinander die Verwirrung des Handlungsgangs. Das kitschig und plakativ Kuschelrock-Schöne der plakative und fatale Irrtum der Charaktere in ihrer Befangenheit. Leute, wer von den Rockbands kann den so etwas? Verknüpfungen ziehen zwischen Songs und Alben, Motive verarbeiten und umdeuten.

    Man mag sich an den vielen Klischees stören, mit denen man durch Dream Theater konfrontiert wird. Aber Scenes From a Memory ist ein Meisterwerk. Nicht nur eines der Band Dream Theater'. Sondern mindestens ein Meisterwerk der Rockmusik der letztern 20 Jahre. Objektiv.

  • Vor 11 Jahren

    Was soll denn dieser unpassende Beitrag? oder auf Youtube-Speech: "go back and listen to lady gaga shit!" Zerhackstückelung durch musikalisches Können? Nein, Dream Theater ist eine Band, die Ihr Können definitiv eindrucksvoll beweist. Die Musik kann aus so vielen Perspektiven betrachten nur hochgelobt werden. Man höre sie, um sich mit stücken wie Fatal Tragedy in Trance zu versetzen, oder um extrem kranke Rythmen wie in "Dance of Eternity" zu lernen. Wer dagegen einfach nicht auf musikalische Komplexität steht, soll sich bloß nicht mit so etwas auseinander setzen und nicht vorlaut und arrogant behaupten, hier sei irgendein Bogen überspannt worden.

  • Vor 9 Jahren

    Ich habe die Kritik mit viel Aufmerksamkeit gelesen und habe mir daraufhin alle DT Alben gekauft und mir jede Scheibe mindestens zweimal hintereinander angehört und ich MUSS in aller Deutlichkeit sagen, dass "Scenes from a Memory" mit ABSTAND das beste Album von DT ist und eines der besten Konzeptalben überhaupt ist. Die Kritik, dass einiges am Album spielerisch überzogen ist, kann ich nur zu einem kleinen Teil zustimmen. Die Songs sing super arrangiert und alles passt irgendwie super zusammen. Ich höre das Album so gerne, dass ich jedem empfehlen muss, dieses Album unbedingt zu hören. Ach ja, ganz wichtig!! Mindestens zweimal hören, bevor man die Scheibe einmal versteht!!!

  • Vor 5 Jahren

    mutig, dass laut.de als referenz diese rezi all die vielen jahre stehen liess... grossen unterhaltungswert hat sie ja allemal :-)

  • Vor 5 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 5 Jahren durch den Autor entfernt.