"Man benötigt eine gewisse Aufmerksamkeitsspanne, um ein Dream Theater-Fan zu sein", zitiert die Presseinfo John Petrucci. Auch wenn das für jede Phase der mittlerweile 25-jährigen Bandgeschichte gegolten hat, reizt man das epische und proggige Spektrum auf dem neuen Album kompromisslos aus.

Auf …

Zurück zum Album
  • Vor 11 Jahren

    ach komm schon langeweilig ist das album echt nicht, das album ist sehr unterhaltsam und ein gesamtkunstswerk. aber das ist wohl geschmackssache

  • Vor 11 Jahren

    @Mobbi (« Seit man beim Musikhändler meines Vertrauens nicht mehr spulen kann, kann ich leider keine Dream Theater-Alben antesten. »):

    Hehe, absolut wahr :-)

    Ich für meinen Teil finde, dass die neue Platte für DT-Verhältnisse ziemlicher easy-listening-Stoff ist. Um sich meinen Vorrednern anzuschließen, bzw. anderen zu widersprechen: der Frickelanteil ist diesmal DEUTLICH zurückgenommen, was mir durchaus entgegenkommt. Allerdings setzt sich diese "Vereinfachung" des Sounds leider auch im Harmonieverlauf fort, der oft doch ganz schön langweilig und einfach sehr gewöhnlich ist (wie zB. der schon erwähnte 4-Akkord-part in Count Of Tuscany). Wie auch das komplette Wither, zwar kein schlechter Song, aber so eine Ballde kriegt JEDE andere Rockband auch hin, dafür muss man echt nicht Dream Theater heißen. Ganz allgemein fehlen mir einfach in den Songverläufen die wirklichen Überraschungend der Marke "diesen Akkord hätt ich jetzt im Leben nicht erwartet und muss deshalb auf der Stelle Gänsehaut kriegen!"
    Alles in allem für mich ein nicht schlechtes, gut hörbares Album von einer Band die allerdings mehr Potential hat als hier sichtbar wird. Teilweise grauslige Texte übrigens. Nicht wegen des Inhalts sondern wegen der Umsetzung "I don't want to die .... want to stay alive ... want to say goodbye.." JESSAS!! :-)

    Und GANZ zum Schluss noch eine pro-STimme für Train Of Thought: was für eine geile Platte. Da ich über die Jahre hinweg immer mehr Härte vertragen hab und auch wollte, ist das für mich DIE Symbiose aus Melodie, Songwriting, technischem Können, gleichzeitigem Groove und einfach nur BRATENDEN Gitarren. Danke.

  • Vor 11 Jahren

    @waltz («
    The Count Of Tuscany fängt so toll an – und endet mit einer 5 minütigen Phrase, die auf 4 in jedem Popsong vorkommenden Akkorden basiert. »):

    Die letzten 5 Minuten sind das beste an dem Lied...

  • Vor 11 Jahren

    Da bin ich ganz deiner Meinung! :)

    Wenngleich der Song nach hinten raus wieder zu lang wird.

  • Vor 10 Jahren

    Nachdem es bei Systematic Chaos einige Schwachstellen gab, zieht Black Clouds and Silver Linings wieder richtig ab. Sicher mit ihre beste Scheibe. Auch wenn sie leider inzwischen etwas bei sich selbst klauen. Man vergleiche: Nightmare to Remember und Beyond This Life.

  • Vor 10 Jahren

    stimmen aus der gruft:

    bin absolut glücklich mit dem album. nach dem einheitsbrei "octavarium" und "systematic chaos" wird hier endlich mal wieder musik geschrieben, die clever ist und direkt ins herz geht. "the best of times", my gosh! von mir aus kann man das ganze schmalzig nennen, im endeffekt hab ich mir aber vorgestellt, wie schön es wäre, wenn mir mein sohn so eine hymne widmet. und das solo hinten weg ist ganz einfach auf den punkt, nichts wichsmässiges, sondern mit der musik atmend, das können gänzlich ausschöpfend.

    bin froh darüber, dass die erwartungen nicht eingetroffen sind, bzgl. dem fehlen externer produzenten, etc. portnoy/petrucci sind ein geiles team, und das haben sie ENDLICH wieder bewiesen.

    count of tuscany for the friggin' world, die letzten 6 minuten könnt' ich mir in endlosschleife anhören, da stimmt - trotz, oder genau wegen der einfachheit des chordaufbaus - einfach alles.

    bam!

  • Vor 10 Jahren

    So fiel Penis konnte ich in den Songs nocht nicht entdecken...

    Ich werd mir die neue Platte wohl zulegen!

  • Vor 10 Jahren

    @IrishPhil («

    bin froh darüber, dass die erwartungen nicht eingetroffen sind, bzgl. dem fehlen externer produzenten, etc. portnoy/petrucci sind ein geiles team, und das haben sie ENDLICH wieder bewiesen.

    bam! »):

    Würde behaupten viele Bands würden besseren Sound machen wenn ihnen von irgendwelchen Produzenten reingeredet würde. DT hatte in diesem Bereich ja Probleme, da sie auf die breite Masse zugschneidert werden sollten. Daher ist es absolut geil, dass sie die Alben nun selber produzieren. Und wenn man ehrlich ist: Wer hat das Gefühl einem Petrucci, Rudess oder Portnoy noch irgendetwas über Musik zu erklären? Genau niemand. Finde es sehr stark wenn Bands nicht Produzenten und deren Mittel zur Massenverträglichkeit brauchen. Möchte hier nur St. Anger in Errinerung rufen. Rick Rubin einfach lächerlich

  • Vor 10 Jahren

    Aber son geilen Namen hat nicht jeder!!! Alliterationen bringen nunmal Kohle!

  • Vor 10 Jahren

    Äh, Rick Rubin hat aber nur Death Magnetic produziert. St. Anger war Bob Rock.

  • Vor 10 Jahren

    mal abgesehen davon das metallica eben mit bob rock auf massentauglichkeit schielten, nicht mit rubin. st.anger war mit seinem rumpelsound und viel zu langen songs auch nicht gerade radiotauglich...bezüglich cheesigen radiotauglichen balladen sind dream theater mit metallica mindestens gleich auf.

  • Vor 10 Jahren

    @videodrone (« mal abgesehen davon das metallica eben mit bob rock auf massentauglichkeit schielten, nicht mit rubin. st.anger war mit seinem rumpelsound und viel zu langen songs auch nicht gerade radiotauglich...bezüglich cheesigen radiotauglichen balladen sind dream theater mit metallica mindestens gleich auf. »):

    St. Anger war ein krampfhafter Versuch wieder dreckig und wild zu sein um das angekratzte Image wieder zu korrigerien. Nur wirkte das ziemlich aufgestülpt und wurde u.A. deshalb von vielen Fans abgelehnt. Death Magnetic finde ich wiederum sehr geil und entschuldige mich hier Rick Rubin mit Bob Rock verwechselt zu haben. Produzenten machen bei vielen Bands schon Sinn. Bei Band im Kaliber von Metallica oder DT finde ich Produzenten überflüssig, da der Sound häufig verwässert wird um einem Image gerecht zu werden oder eben radiotauglich zu sein. Die Liste der Bands deren Musik darunter litt könnte man hier weiterführen..
    Und by the Way: Liquid Tension Eyperiment war ja ein kreativer Befreiungssschlag von DT, da sie hier die Möglichkeit hatten ohne jeglichen Einfluss von irgendwelcher Seite Musik zu machen und auch sehr experimentele Sachen auszuprobieren. Das Resultat war absolut genial- diesen Mut sollten wieder mehr Bands zeigen.