Im Herbst dieses Jahres wird Dieter Bohlen das erste Mal seit nunmehr sechzehn Jahren auf Tour gehen und ausgewählte Bühnen der Republik beackern. Eigentlich wollte er zu diesem Anlass ein komplett neues Album mit dem Namen "DB1" auf den Markt bringen. Eigentlich. Doch erstens kommt es anders und …

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  • Vor einem Monat

    Wär einer mit so ner Stimme zu Dieter bei DSDS gekommen, hätte er ihn ausgelacht. Ich musste vor lauter lachen sofort wieder ausmachen.

  • Vor einem Monat

    Irgendwie passen Kopf und Körper nicht zusammen auf dem Cover. Da durfte wohl Photoshop Philipp ran

  • Vor einem Monat

    Ich war am Samstag in einem Möbelmarkt und bekam nach einer Minute Kopfschmerzen. Erst dachte ich, dass das an der schlechten Luft liegt oder an den Ausdünstungen der Möbel - bis ich sah, dass die Hallen komplett mit lebensgroßen D.-B.-Aufstellern zugepflastert waren. Immerhin wurden nicht noch seine 439976 größten Hits im Hintergrund in einer Endlos-Schleife abgespielt. So sah ich mich in der Lage, wenigstens ein stark reduzierte Bettlaken käuflich zu erwerben. Und zur "Musik": ungehört minus 99 von 5.

  • Vor einem Monat

    Er bleibt der Mega-Pop-Titan!

    Es ist einfach unglaublich wie jemand immer wieder aus Scheiße Gold macht.

  • Vor einem Monat

    Da liest man doch jede Menge Neid darüber raus selbst nichts erreicht zu haben!
    Der Mann hat Millionen verkauft 5/5 wer braucht schon Thomas Anders?

    • Vor einem Monat

      ich habe thomas anders als moderator bei kabel 1 gesehen. ich war überrascht. der war erstaunlich sympathisch. aber gut, verglichen mit adolf bohlen ist wahrscheinlich jeder sympathisch. aber ich fand den durchaus recht nett und angenehm.

    • Vor einem Monat

      Ach, der ist doch auch nur eine arrogante Sau, der ohne Bohlen nichts gerissen hätte. Und Bohlen ist, tja, was ist er.... auf jeden Fall mal kein Sänger und kein Gitarrist... beim Musiker bin ich mir auch nicht so ganz sicher.

  • Vor einem Monat

    Na das Video zu Brother Louie macht doch Lust auf mehr. Moderner Beat, aber immer noch nah am Original. So geht Pop. Bitte mehr davon.

  • Vor einem Monat

    utopischer Ehrenmann aber auch utopische Müllmusik.

    • Vor einem Monat

      Ehrenmann? Der Typ istn wandelnder Kackhaufen, was soll denn daran ehrenhaft sein?

    • Vor einem Monat

      @Der Schwinger:
      Daß er noch nie versucht hat, darüber hinwegzutäuschen, daß er ein wandelnder Kackhaufen ist?
      Gruß
      Skywise

    • Vor einem Monat

      Mag stimmen, aber ehrenhaft macht ihn das doch lange noch nicht. Wenn man mal bedenkt, wie ruchlos er naive Kandidaten vor der Kamera beleidigt und vorgeführt hat, und wenn man generell auch das audiovisuelle Verbrechen seiner "Musik" einbezieht, das der Mann seit gefühlten Ionen an der Gesellschaft begeht...da ist der gute Mann doch meilenweit vom ehrenwerten Status des Ehrenmannes entfernt. Bisschen Selbstironie genügt nicht zur Läuterung.

    • Vor einem Monat

      @Der Schwinger:
      Na ja, das mit der Ruchlosigkeit dachte ich auch mal für fünf Minuten, bis mir aufgegangen ist, daß man Bohlen dafür eigentlich keinen Vorwurf machen kann. Das Konzept der Casting-Sendung im Sonstwo Got Talent/DSDS-Format (Talent-Sendungen gab's ja früher schon - schöne Grüße an Till & Obel, die seinerzeit mal bei "Hut ab!" gewonnen haben -) stammt ursprünglich von Simon Cowell, Thomas M. Stein ist dafür verantwortlich, daß die Null-Talent-ins-Fernsehen-Wuchte nach Deutschland kam, Dieter Bohlen wurde dafür mit vor den Wagen gespannt und hat im Laufe der ersten beiden Staffeln den Kutschbock erobert. Die Frage, warum Dieter Bohlen vor den Karren gespannt wurde, hab' ich mir damit beantwortet, daß er a) trotz sämtlicher eigener musikalischen Unfähigkeit ein sensationelles Näschen für die dicke Kasse hat und b) schnörkellos bis unverschämt ehrlich ist, wenn es um seine Meinung geht. Und an der Stelle muß ich leider sagen: im Kern liegt er oft genug richtig mit seiner Meinung - und wenn eine desolate Leistung ins Internet kommt, dann ist da auch mit wenig Ponyschlecken auf dem Zuckerhof zu rechnen. Prinzessinnen mit schlecht gestütztem Nervenkorsett haben heute im Showgeschäft wohl nix mehr verloren. Vorwürfe für die öffentliche Vorführung und den Stil - bitte an Simon Cowell. Und für die Auswahl der Kandidaten inklusive des teilweise extrem schlechten Siebens im Vorfeld - an den TV-Sender. Daß es auch mit ausgebildeten Stimmen funktioniert, sieht man ja an The Voice, aber das ist ein anderes, teils trauriges Thema.
      Und daß Dieter Bohlen auch keine Probleme damit hat, an größeren Hunden oder ehemaligen Mitstreitern das Bein zu heben, hat er im Vorfeld auch schon oft genug bewiesen ... kennste den?
      https://www.youtube.com/watch?v=0hKHZCxj7H8 (Achtung, kann Spuren von musikalischen Dieter-Bohlen-Erzeugnissen enthalten, daher Nahrungsaufnahme bitte vorübergehend einstellen, anderenfalls keine Garantieübernahme)
      Gruß
      Skywise

  • Vor einem Monat

    Er war zwar schon immer scheiße, aber das hier klingt sogar so dermaßen schlecht, dass man glatt meinen könnte, er hätte die Scheibe unmittelbar im Anschluss an seinen Penisbruch aufgenommen.

  • Vor einem Monat

    Artpop mit Tiefgang, mir an manchen Stellen aber schon fast ein wenig zu verkopft. Muss man halt öfter hören, bis man den vollen Zugang dazu findet, wie bei allen wirklich anspruchsvollen Werken.

  • Vor einem Monat

    Empfinde bei dieser Musikdarbietung (Trash-Euro-Disco) nur Fremdschämen. Einen ganzen Song hält man nur im Vollrausch/Delirium aus ....

  • Vor einem Monat

    Gerade das Video zu "Brother Louie (New DB Version)" geguckt. Jetzt verstehe ich, warum zu Modern Talking-Zeiten grundsätzlich immer Thomas Anders die Strophen gesungen hat...

  • Vor einem Monat

    Wichtiges Album, nur der Titel ist mir dann doch zu banal. Hätte in Anlehnung an Handke "Versuch über die Grenzen des Vocal Editing" vorgeschlagen.

  • Vor einem Monat

    ach, der bohlen...
    die besondere tragikkomik dieses mannes ist aus meiner sicht das absolute fehlen von respekt vor der eigenen kunst sowie eklatanter mangel an qualitativem ehrgeiz, der trashy selbstinzsenierung über songwriting stellt.

    wenn man jedoch einmal ausblendet, dass bohlen durch seine anscheinend nicht gerade sympathischen charakterzüge, die stumpfe, immer recht unsportlich wirkende frechheit gegenüber jugendlichen bewerbern und die unfähigkeit auch nur einigermaßen in würde zu altern, konstant negativ auffällt, ist es recht schade, dass sein eigentlich vorhandenes talent nie recht zur entfaltung gelangte.

    nehmen wir doch nur mal "you're my heart....". jenseits von arrangement und dem modern talking-zusammenhang ist das kompositorisch quasi der perfekte popsong. starke melodie, formbar von melancholischer ballade bis powerpop. so eine nummer muss einem erst einmal einfallen.

    oder auch "midnight lady": lupenreine ballade, die punktgenau große gefühle transportiert, wenn man arrangement und vocals nicht vergeigt. durch den schimanski-zusammenhang ist das stück eh unfikkbar, sollte klar sein. da hat er sich einmal zwischendurch für den schimmi/tanner-tatort zusammengerissen. und immer, wenn er das tut, wird es auch groß. passert nur viel zu selten in seiner output-flut aus schrott.

    die idee, den song mal als acoustic-version zu spielen, ist doch im grunde auch konsequent. und hier wird es psychologisch wieder interessant, weil er sich erneut selbst im weg steht. damals hat er verstanden, dass der track ne reibeisen/sandpapier-stimme benötigt, um seine aura zu entfalten. da war chris norman die perfekte wahl. cocker hätte auch funktioniert.

    obwohl er das alles im grunde weiß und schon einmal richtig machte, versenkt er den evergreen mit vocals, die nur noch von zweitklassigen schwarzszenekapellen ähnlich peinlich dargeboten werden. das ist dermaßen absurd, dass es fast sprachlos macht.

    • Vor einem Monat

      Dieser Kommentar wurde vor einem Monat durch den Autor entfernt.

    • Vor einem Monat

      Bohlen komponiert doch eigentlich immer nach demselben Schema, vielleicht mit geringfügigen Abweichungen. Wenn du also "You’re My Heart, You’re My Soul" für den perfekten Popsong hältst, wüsste ich nicht, wieso das nicht auch für "Cheri, Cheri Lady", "Geronimo's Cadillac" oder "Atlantis Is Calling (SOS for Love")" gelten sollte. Abgesehen davon, dass man für den Folgenummern keine große Originalität mehr zusprechen kann, sehe ich da keinen großen Unterschied. Muss aber zugeben, dass sich diese Melodien festsetzen, ob man will oder nicht. Finde "Midnight Lady" übrigens auch ganz furchtbar und Chris Norman sah das wohl ähnlich. Laut Bohlen selbst hat er das Lied in dessen Hörweite als "crap" bezeichnet, so dass es zu keiner Ausdehnung ihrer Zusammenarbeit kam. :D

      Mich würde bei Bohlen aber interessieren, was er eigentlich privat hört. Für mich ist das originale Camp-David-Aushängeschild (Gruß an Django :p) der personifizierte Trash und schlechte Geschmack und ich frage mich, ob er er insgeheim doch ein Auge für Qualität und gewissen Geschmack besitzt. Den Beweis bleibt er bis heute öffentlich schuldig und scheffelt lieber ohne Rücksicht auf ästhetische Bedenken Kohle ohne Ende.

    • Vor einem Monat

      ich habe "you're my heart" genannt, weil es das erste lied seiner art war, quasi der prototyp. damit hat es gegenüber den anderen von dir erwähnten stücken m.E. nach den bonus des originals gegenüber variationen desselben schemas. aber für sich einzeln genommen hast du natürlich recht. "brother louie" und co stehen dem in nichts nach.

      "Mich würde bei Bohlen aber interessieren, was er eigentlich privat hört"

      bzw ob er überhaupt privat musik hört. ich glaube: eher nicht.

    • Vor einem Monat

      @Icytower90:
      Ich dachte, Chris Norman hätte zwo, drei Jahre später noch das Verbrechen "Broken Heroes" von Dieter Bohlen öffentlich gemacht ...? Oder schreib' ich jemandem was Falsches zu ...

      Ich glaube im Gegensatz zum Anwalt, daß Bohlen einen recht breit gefächerten Musikgeschmack hat, stimme ihm aber insofern zu, daß das Hören nicht oder nicht ausschließlich "privat" erfolgt. Der kaufmännische Aspekt wird beim Hören immer dann eine Rolle spielen, wenn Dieter Bohlen bei den Stücken Dritter auf Elemente stößt, die ihm gefallen. Immerhin bedient er sich ziemlich offen in Sachen Melodieführung, Aufbau, Arrangements etc. bei seinen Kollegen, insofern deutet das schon auf ein "analytisches" Hören hin.
      Gruß
      Skywise

    • Vor einem Monat

      Kenne den Song (zum Glück ;)) nicht, aber habe das vorhin auf Wikipedia verifiziert. Dann hat Dieter wohl mehr Wert auf eine nette Anekdote als die ganze Wahrheit gelegt.

      Ich vermute, dass du mit deiner Einschätzung seines Musik-Konsums richtig liegst. Er weiß ja, dass er als guter Kaufmann die Situation auf dem Markt kennen muss, und hat seinen Sound ja auch immer wieder dem aktuellen Geschmack angepasst. Dass er tatsächlich BWL studiert hat, zeigt so schön, dass die Dinge manchmal doch noch so einfach und logisch sind, wie es scheint. :D

  • Vor einem Monat

    Wenn mensch sich immer nur wieder ins Gedächtnis ruft, dass Bohlen seit seinen ersten kreativen Gehversuchen stets nur konsequent und rein nach Diplom-kaufmännischen Maßstäben ans Musik machen und produzieren ging - immerhin genau das Mindset, mit dem er ins Metier startete - dann bleiben da weder zum Backkatalog oder der Veröffentlichungspolitik, noch zur (Kunst)Person irgendwelche Fragen offen.

  • Vor einem Monat

    Enes muss man Bohlen lassen: Er hat diesen unverwechselbaren einmaligen Sound.
    So kann man schon nach 7 Sekunden umschalten oder ausschalten.

  • Vor 29 Tagen

    Der lacht uns doch alle aus, ich respektiere ihn wegen seines Geschäftssinnes und seines Gespürs für Trends und Strömungen . Ich meine, irgendwer muss ja die ganzen Machwerke gekauft haben, seine und die von ihm produzierten "Künstler"
    Wenn niemand spendet, gibts auch keine Bettler... Meine Meinung