Ein Meisterwerk! Ein Meilenstein! Nicht mehr und nicht weniger gelingt den Ärzten mit "Auch". Im gelieferten Pappkarton befindet sich ein wahrlich unterhaltsames Gesellschaftsspiel. Mit einer Drehscheibe, die in der Mitte der Spielfläche befestigt ist, wird gewürfelt. Die maximal drei Spieler zwischen …

Zurück zum Album
  • Vor 7 Jahren

    Och, oomphie, ich dachte, der Spruch sei selbst für Dich zu offensichtlich. Aber Du hast mich ja immerhin so gar nicht beachtet. Wirklich, so absolut nicht. Hast mich praktisch ignoriert. War ja auch vernünftig, einfach nicht darauf einzugehen. Sonst wäre da nur unnötig viel Aufmerksamkeit drauf verschwendet worden. Ging voll ins Leere, der Spruch...

    ;)

  • Vor 7 Jahren

    Die Review kann ich nicht teilen. Mit dem Satz "Als Totalausfall, als wahrer 'Sohn Der Leere', erweist sich diesmal Rod González.", treibt es der Autor wirklich auf die Spitze. Da wirkt es für mich schon fast so, als hätte er diese Zeile nur für den Wortwitz geschrieben. Man kann dem Werk seine musikalische Vielfalt einfach nicht absprechen. Natürlich ist es immer eine Geschmacksfrage, aber nach dieser Review kann man sich nur wirklich wünschen, dass so manche Hörer nicht voreingenommen an das neue Album rangeht und sich ein eigenes Urteil bildet. Die Ärzte haben meiner Meinung nach ein wirklich gutes Ärzte-Album(was es ja auch sein sollte :) )abgeliefert. Der Vergleich mit den Toten Hosen hinkt leider auch ein wenig. Die Ärzte sind nicht die Hosen oder andersrum. Naja Gruß an den Autor, Übung macht den Meister ;-)

  • Vor 7 Jahren

    Irgendwie hatte ich so eine Vorahnung das Laut hier eher eine schlechte Wertung vergibt :D. Der Vergleich mit den Hosen zieht finde ich gar nicht, ansonsten ein gut geschriebener Veriss, wenn man dem Album nichts abgewinnen kann. Wenn auch gegen Ende etwas zu enttäuscht-polemisch.
    Ich empfinde das Album aber ganz anders.
    Nach dem ersten Durchgang war ich wirklich sehr zufrieden, was ich größtenteils immer noch bin, auch wenn es ein paar Songs gibt, die ins Mittelmaß abrutschen (leider vor allem die Lieder des sympathischen und eigentlich begabten Herrn Gonzalez ("Das finde ich gut"...)). Denen gegenüber stehen aber viele sehr gefällige Songs und einige Kracher. Die Ärzte schaffen es auch nach 30 Jahren als Band noch, neue musikalische Facetten zu ihrem Sound hinzu zu fügen, ob mit einem ironischen Augenzwinkern in "Cpt. Metal" oder die Disko-Anleihen samt grandiosen Streicherarangement in "MF". Fast schon klassische Ärzte-Pop-Rock-Songs wie "Ist das noch Punkrock?" "Bettmagnet" oder "Angekumpelt" bieten zwar musikalisch nichts wirklich Neues im Ärzte-Soundkosmos, aber überzeugen durch gut komponierte Harmonien und Melodien. Kritik gibts von mir für das leider schwankende Niveau der Texte, die gerade bei einem Ärzte-Album nicht außer Acht gelassen werden dürfen. Da sind auf der einen Seite, besonders von Farin, das tolle "Fiasko", bei dem Musik und Text wunderbar ineinandergreifen, "Waldspaziergang mit Folgen" (eines der besten Lieder) oder "zeiDverschwÄndung"(die Schreibweise ist, zugegeben, etwas dämlich, der Song aber nicht) die voll überzeugen können, auf der anderen Seite aber auch das sowieso schwache "Das finde ich gut", oder das etwas ideenlos wirkende "Bettmagnet".
    Insgesamt für mich ein Ärzte-Album, wie ich es erwartet hatte - und das meine ich positiven Sinne. Ich erwarte kein musikalisch bahnbrechendes, wegweisendes Werk, kein zweites "The Wall", "Sgt. Pepper's" oder "Sky Valley". Warum auch? Die Ärzte waren, sind und bleiben eine Band, die mich unterhalten soll, Gute-Laune-Musik in Reinkultur. Von mir gibt's 4/5.
    .
    PS: Die liebevolle Verpackung und Aufmachung des Ganzen ist absolut vorbildlich. Aus dem Artwork ein Gesellschaftspiel mit lustigen Spielanweisungen und Spielfiguren in Bierdeckelform zu machen, samt Altersangabe (6-66) und maximaler Spielerzahl auf der Seite des "Spielekartons" und richtiger Spielanleitung auf der Homepage - ganz großes Kino, schön dass das auch in der Rezension von Laut.de Erwähnung fand! Ich finde, die Ärzte verdienen ein dickes Lob für ihren Umgang mit illegalen Downloads. Nicht den ehrlichen Käufer mit unwirksamen Kopierschutzvorrichtungen gängeln und unter Generalverdacht stellen, sondern ihn für den Kauf belohnen und ihm Mehrwert bieten - Das ist der richtige Weg.

  • Vor 7 Jahren

    Und noch was zu Rod: kann mich nur den Stimmen anschließen, warum Quadrophenia nicht auf "auch" gelandet ist. Das ist mit Abstand der beste Gonzàlez-Song 2012 und für mich der Beste seit "Anti-Zombie"

  • Vor 7 Jahren

    Normalerweise enthalte ich mich dieser Kommentarflut an Nichtigkeiten, aber hört hier irgendjemand die Musik über der er/sie schreibt oder übernehmen alle scheinbar via "copy and paste" die mäßig originellen Sprüche des Autors dieses Reviews?
    Dieser scheint eher damit bemüht sein, sich durch Boshaftigkeit gegenüber seiner Kollegenschaft profilieren zu müssen, als sich das Album anzuhören.
    "(...) als dreiköpfige männliche Version von Madonnas Jugendwahn", ist das alles was ein ein Musikjournalist zu einer Neuveröffntlichung zu sagen hat? Anscheinend muss man als online-(Musik)Magazin alle Register ziehen um bei der gegebenen Konkurrenz nicht sang und klanglos unterzugehen.

    Leider gibt es auch genug Menschen, die Angst haben eine eigene Meinung zu haben und suchen Selbstbestätigung in dem sie den Müll den sie on und offline aufschnappen einfach unreflektiert nachplappern.

    Musik Feuilleton ist hier definitiv kein Punkrock.

  • Vor 7 Jahren

    @7 (« Normalerweise enthalte ich mich dieser Kommentarflut an Nichtigkeiten, aber hört hier irgendjemand die Musik über der er/sie schreibt oder übernehmen alle scheinbar via "copy and paste" die mäßig originellen Sprüche des Autors dieses Reviews?
    Dieser scheint eher damit bemüht sein, sich durch Boshaftigkeit gegenüber seiner Kollegenschaft profilieren zu müssen, als sich das Album anzuhören.
    "(...) als dreiköpfige männliche Version von Madonnas Jugendwahn", ist das alles was ein ein Musikjournalist zu einer Neuveröffntlichung zu sagen hat? Anscheinend muss man als online-(Musik)Magazin alle Register ziehen um bei der gegebenen Konkurrenz nicht sang und klanglos unterzugehen.

    Leider gibt es auch genug Menschen, die Angst haben eine eigene Meinung zu haben und suchen Selbstbestätigung in dem sie den Müll den sie on und offline aufschnappen einfach unreflektiert nachplappern.

    Musik Feuilleton ist hier definitiv kein Punkrock. »):

    Achso...

  • Vor 7 Jahren

    Zum Vergleich mit stinkenden Hosen: so ein schlechtes Album können die Ärzte gar nicht herausbringen, damit man sie mit so einem Vergleich diskreditiert.

  • Vor 7 Jahren

    @JaDeVin (« Zum Vergleich mit stinkenden Hosen: so ein schlechtes Album können die Ärzte gar nicht herausbringen, damit man sie mit so einem Vergleich diskreditiert. »):

    Amen!

  • Vor 7 Jahren

    @JaDeVin (« Zum Vergleich mit stinkenden Hosen: so ein schlechtes Album können die Ärzte gar nicht herausbringen, damit man sie mit so einem Vergleich diskreditiert. »):

    Die Hosen rangieren bei mir musikalisch auf derselben Ebene wie der Wendler. Von den Ärzten weiss man zumindest dass sie es besser können.

  • Vor 7 Jahren

    @Cyclonos (« @JaDeVin (« Zum Vergleich mit stinkenden Hosen: so ein schlechtes Album können die Ärzte gar nicht herausbringen, damit man sie mit so einem Vergleich diskreditiert. »):

    Die Hosen rangieren bei mir musikalisch auf derselben Ebene wie der Wendler. Von den Ärzten weiss man zumindest dass sie es besser können. »):

    So schlimm sind sie dann doch nicht :D . Aber von vergangenen Großtaten (Auf dem Kreuzzug ins Glück, Opium fürs Volk!) sind sie aktuell meilenweit entfernt, das stimmt.

  • Vor 7 Jahren

    "ich hab halt schon von einigen gehört die sagen, dass es seitdem bergab geht mit DÄ. Ich jedenfalls mag die Platte und freu mich aufs Konzert in Dresden."

    Das ist schön. Mach das.

  • Vor 7 Jahren

    Top-Rezension. Sprachlich gut, inhaltlich trifft sie genau den Punkt. Auch wenn das dem ein oder anderem kritikunfähigen, geblendeten Ärzte-Jünger nicht zusagen mag.

  • Vor 7 Jahren

    @7 (« Normalerweise enthalte ich mich dieser Kommentarflut an Nichtigkeiten, (...)
    Dieser scheint eher damit bemüht sein, sich durch Boshaftigkeit gegenüber seiner Kollegenschaft profilieren zu müssen, als sich das Album anzuhören. »):

    soso....normalerweise enthältst du dich also solcher kommentarflut an nichtigkeiten. na dann darf man ja froh sein, dass du hier auch so ehrenwert auftrittst. machst das ganz digge polemikfass mit unterstellungen über die angebliche profilierungssucht des einzelnen und die durch boshaftigkeit manipulierbare kollegenschaft auf.
    das ist verschmockte überheblichkeit und grenzüberschreitung ins persönliche hinein, die dir schlicht nicht zukommt. scheint wohl doch nicht so einfach, jemanden vernunftbegabt zu kritisieren, was?

  • Vor 7 Jahren

    Ich habe ganz bestimmt nichts dagegen, dass die Platte nicht jedem gefällt, aber ich finde, wer eine rezension verfasst sollte nicht die hälfte des textes beleidigend sein, mit der kritik zu jazz ist anders (welches ich eigentlich ganz gut finde) konnte ich da weit besser leben
    zur platte: ich find sie ganz gut, farin hat diesmal nur volltreffer (auf jazz ist anders war da noch ein gewisses "himmelblau") kann da echt nichts speziell hervorheben, bela ist besser als viele hier schreiben ("freundschaft ist kunst" ist textlich mit das beste der platte, endlich sagt mal einer was gegen diese ekelhafte arroganz unserer künstler (hab lange jahre im prenzlauer berg gelebt, ich weiß, wovon ich rede), "bettmagnet" geht schön nach vorne, "miststück" ist auch gut, genaus wie "zeiDverschwÄndung") und Rod, da legen wir mal den mantel des schweigens drüber, dass er es eigentlich kann hat er schon auf der 13 mit "1/2 lovesong" bewiesen und auf geräusch hatte er mehrere richtig gute songs ("T-error", "geisterhaus", "anti-zombi")

  • Vor 7 Jahren

    damals, als die Ärzte noch Folk gespielt haben, fand ich sie noch gut. Die gehören jetzt nicht mehr zu uns, ihr könnt sie haben, Judase!

  • Vor 7 Jahren

    Hab das Album beim Wäsche aufhängen auf YouTube angehört und muss sagen: JA, es war nett.

  • Vor 7 Jahren

    Für mich persönlich ging es nach "Runter mit den Spendierhosten" stetig bergab. Das Album hatte noch Charme, der mir gefiel. Nun gut, zu dem Zeitpunkt war ich 17 und ich hoffe diese Veränderung hat nicht mit meinem Alter zu tun. Mir selbst müsste ich aber dazu selbst vorwerfen, dass mir die noch gar nicht so alten Soloalben von Farin super gefallen habe. "Jazz ist anderes" war schon zu langweilig. Auch ging es mir gegen den Strich so ein programmatisches Lied, wie "Tu das nicht" nun ausgerechnet von der Ärzten hören zu müsse. Das neueste Album konnte ich mir keine 2x mehr anhören. leider...

  • Vor 7 Jahren

    Für mich persönlich ging es nach "Runter mit den Spendierhosten" stetig bergab. Das Album hatte noch Charme, der mir gefiel. Nun gut, zu dem Zeitpunkt war ich 17 und ich hoffe diese Veränderung hat nicht mit meinem Alter zu tun. Mir selbst müsste ich aber dazu selbst vorwerfen, dass mir die noch gar nicht so alten Soloalben von Farin gut gefallen haben. "Jazz ist anderes" war schon zu langweilig. Auch ging es mir gegen den Strich so ein programmatisches Lied, wie "Tu das nicht" nun ausgerechnet von der Ärzten hören zu müssen. Das neueste Album konnte ich mir keine 2x mehr anhören. leider...

  • Vor 7 Jahren

    @Mindhunter (« Auch ging es mir gegen den Strich so ein programmatisches Lied, wie "Tu das nicht" nun ausgerechnet von der Ärzten hören zu müssen. Das neueste Album konnte ich mir keine 2x mehr anhören. leider... »):

    Du bist die falsche Zielgruppe(oder Song nich verstanden)...Ärzte -geeignet nur für Leute mit Ironieverständniss