Was dieser David Bowie aber auch mit seinen Fans anstellt. Die können sich mittlerweile ja bei gar nichts mehr sicher sein. Grandadin Sane. Andererseits: Warum sollte es uns besser ergehen als Miley Cyrus-Fans? Wer heute auffallen will, überrascht seine Anhängerschaft. Fragt den, der's erfunden hat.

Zurück zum Album
  • Vor 3 Jahren

    Bei allem Respekt für sein geleistetes, wenn er nicht tod wäre würde dieses Album untergehen, zurecht.

  • Vor 3 Jahren

    Klar, das würde es. Ist auch schwere Kost. War ihm sicherlich egal bzw. er wollte es so.
    Ein typischer Taylor Swift-, Avicii oder Helene Fischer-Hörer wird natürlich schneller die Entfernen-Taste drücken als das Mainstream-Radio Piep sagen kann.
    Ich finde das Album verstörend interessant. Nebenbei hören ist nicht. Das muss man in Ruhe 10 x (ach was 50 x) hören und entdeckt jedesmal was neues. Und wer gibt sich da heute noch die Mühe?!

    • Vor 3 Jahren

      in der tat....waren die menschen früher offener und konzentrastionsfähiger? man ziehe sich rein, dass sich ein bitches brew millionenfach verkaufte. heute würden das 1000 leute kaufen.

    • Vor 3 Jahren

      Verkaufszahlen reichen heute wohl nicht als Maßstab. Gegen eure These sprechen Platten von Flying Lotus, Kamasi Washington und nicht zuletzt Kendrick Lamar. Sicher nicht Bitches Brew, aber alles nichts, was man mal eben nebenbei hört. Ihr seid nur einfach zu alt, dass mitzubekommen. ;)

    • Vor 3 Jahren

      alt war ich schon als es noch schellack und grammophon gab. dass es heute auch derlei phänomene gibt, ist klar.
      aber die hypothetisch interessante frage ist doch: wieviel hätte flying lotus als coltrane junior in der ära zwischen a love supreme oder bitches brew verkauft, begeistert, angesteckt? die 10fache menge? meine these ist ja, dass die konzentrationsfähigkeit der menschen allgemein abgenommen hat, durch werbeunterbrechungen, baukastenformate etc. sowas ist ja auch in der literatur sichtbar. sogar bis hin zum hang zu einfachen wahrheiten bei politisch komplexen sachverhalten.
      der reflex, alles unverstandene sich nicht erarbeiten zu wollen, sondern lieber als "intelektuelle kakke" ab zu tun, ist sicherlich in der gegenwart ein tendenziell weiter verbreiteter als ehedem. zumindest vermute ich das.

    • Vor 3 Jahren

      Ich finde das hat aber nichts mit der Konzentrationsfähigkeit zu tun sondern mit dem Willen.Es ist so viel einfacher etwas liegen zu lassen erst recht wenn Musik für jemanden nur eine Nebenbeschäftigung ist.Und so ist das im Moment leider.Im Moment stehen nun mal Elektro und House an der Spitze.In den 80ern und 90ern hatte man bei Musik einfach noch nen Hintergrund auch wenn sie im Radio oder teilweise MTV lief.Wie soll man das denn heute noch lernen von alleine kommt das nicht^^

  • Vor 3 Jahren

    Grandioses Album, das mit jedem Durchgang wächst! Inwiefern meine Begeisterung auch den traurigen Umständen geschuldet ist, wird sich dann erst im Laufe der Zeit zeigen. Spielt natürlich auch mit mit rein, keine Frage. Man kann aber definitiv davon ausgehen, dass es sich hier hier zweifelsohne um eines seiner interessantesten Werke seit "Scary Monsters (And Super Creeps)" handelt. Die Kritiken vom Wochenende waren ja auch mit die stärksten seit gut 30 Jahren.

    Highlights: "Blackstar", "Lazarus" (!), "I Can't Give Everything Away" und natürlich die Saxophon-Parts. :D

  • Vor 3 Jahren

    Ich muss zugeben, dass ich David Bowie zwar mit dem "Changesbowie" Album erst so richtig kennengelernt habe, aber vollkommen lieben habe ich ihn dann mit dem "1. Outside" Album. Das kennen oder mögen die meisten nicht, weil es eher untypisch ist, aber ich finde es genial.
    Und genau so geht es mir mit diesem Album. Und das hat absolut nichts mit seinem Tod zu tun. Ich mag einfach die Klänge die Bowie schafft. Und ich liebe den Titelsong "Blackstar".

    • Vor 3 Jahren

      kann ich total verstehen,
      outside ist super. toller titelsong,, schicker spaceboy (auch gelungen als pet shop boys-remix) großartiges deranged und die wahnsinnsnummern the motel/small plot

    • Vor 3 Jahren

      ich höre viel musik die sich nicht einfach nebenher konsumieren lässt.mit 15 habe ich no pussyfooting von bryan eno/robert Fripp gekauft..auf vinyl. davor mit 10 jahren we’re only in it for the money..natürlich auf vinyl. das heißt nicht das ich nur solche musik höre. aber ohne sie wäre es langweilig.

    • Vor 3 Jahren

      Kenn ich. Als meine Mutter mich auf die Welt brachte, kam kurz vor mir erst mal die "Dark side of the moon" rausgeflutscht. Die "In the court of the Crimson King" hatte sich in der Nabelschnur verheddert, "Low" hing dann in der Nachgeburt und als sich aufgrund der PDA auch noch ihr Darm unkontrolliert in den Kreissaal entleerte hat sie völlig unerwartet die "Bitches' Brew" gleich noch mit raus geschissen!

    • Vor 3 Jahren

      ...natürlich alles auf Vinyl, sollte klar sein. Whut!

  • Vor 3 Jahren

    Das selbe Album, von einem Unbekannten veröffentlich, würde von den Kritikern zerfetzt.

    In meinen Augen nicht mehr als das Gejammere eines alten Mannes, welches völlig überbewertet ist.

  • Vor 2 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 2 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 2 Jahren

    Ein Kunstwerk der Extraklasse. Mit Jazz hat das ganze hier wenig zu tun hier sollte man die Herren Miles Davis, Charlie Parker besuchen. Hm, wobei einer von denen spielt so ein komisches Instrument. 5/5