Man kann über Coldplay vieles sagen, aber sicher nicht, dass sie seit acht Alben monoton ihren Stiefel runter spielen würden. Künstlerisch bleiben sie immer in Bewegung, auch wenn die vielen Abzweigungen sie weit weg von ihrem so prachtvollen Einstieg mit den beiden Alben "Parachutes" und "A Rush …

Zurück zum Album
  • Vor 8 Monaten

    Was, bitteschön, sind Datenträger...?

  • Vor 8 Monaten

    Schlecht ist das Album nicht.
    Aber 4/5 ist doch zuviel.
    3/5.

  • Vor 8 Monaten

    5/5, die waren immer genial in dem was sie gemacht haben, egal welches genre !!

  • Vor 8 Monaten

    Rechtschreibung, lieber Sven, ist nicht ganz dein Lieblingsthema, oder?

  • Vor 8 Monaten

    Gefällt mir bis jetzt echt gut. Wird die nächsten Tage ziemlich oft rotieren.

  • Vor 8 Monaten

    Review klingt eher nach 3/5 ;-)

    • Vor 8 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 8 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 8 Monaten

      "Geniale Momente wechseln sich mit Totalausfällen ab."

      und

      "Coldplays achtes Album "Everyday Life" verfügt nicht einmal im Ansatz über einen roten Faden. Es ist ein einziges Stil-Gewurschtel. Manches hier ist grandios, manches grottenschlecht, vieles siedelt sich dazwischen an. "

      macht ne 4/5 (Hä???? Reviewtext und Wertung verfügen auch nicht über einen roten Faden)

    • Vor 8 Monaten

      Find das vollkommen okay. Sagt ja niemand, dass sich so etwas strikt mathematisch ausmitteln muss. Würde ein Album, das viel wagt und dabei viel gewinnt und auch verliert persönlich auch höher schätzen als ein "grundsolides", bei dem alle Songs zwar ordentlich bis gut aber halt auch nicht mehr sind

    • Vor 8 Monaten

      3 fände ich zu wenig. 3,5763/5 gibt es nicht. Also vier.

  • Vor 8 Monaten

    Es gibt nicht viele Bands die mit Afrikanischen Musikern zusammenarbeiten aber das gelingt hier auf dem Album total gut ich würde 4/5 Punkte vergeben.

  • Vor 8 Monaten

    Nach dem ersten Hören überraschend gut. Im Vergleich zu den Vorgängeralben seit „Viva la Vida“ müsste es 6 von 5 Punkten geben ...

  • Vor 8 Monaten

    Ich muss es erst noch auf mich wirken lassen. Bekanntlich muss man ein Album mindestens ein paar Tage nicht hören bevor man die verdiente Ungehört 1/5 zucken kann.

  • Vor 8 Monaten

    Das Album kann alleine schon keine 4/5 sein, weil es

    a) das achte (!) Album der Band Coldplay (!) ist und
    b) die aktuelle Single ja mal wieder richtig ätzend und schlecht ist.

  • Vor 8 Monaten

    Erfreulich, dass Coldplay nach Viva la Vida und Ghost Stories mal wieder eine Art Konzeptalbum veröffentlichen und zwischen all dem Mainstreampop ihrer restlichen Alben seit "A Rush of ..." ihre musikalische Kreativität und Vielfalt zeigen. Sie sind definitiv eine der talentiertesten Bands derzeit und das zeigt das neue Album auch. Da ich wie die meisten Hörer mittlerweile ebenso nur noch über Streamingdienste höre empfinde ich dieses Album nicht als Doppelalbum. Ich gebe dem Album auch 4/5 Sternen. Vor allem die vom Kritiker hervorgehobenen Stücke "Arabesque" und "Trouble in Town" sind tatsächlich großartig und in der Albumkritik gut beschrieben. Zwei absolute Perlen. Das Album wirkt insgesamt sehr ruhig und melodisch. Pianopassagen und Streichermomente treten oft in Vorschein. Klassischer Mainstreampop ist eigentlich nur bei "Orphans", "Champions of the world" und der typischen Coldplayballade "Everyday life" wahrzunehmen. Die Gospelstücke hätte man sich tatsächlich sparen können. Sehr gute Songs sind noch "Church" und "Guns", in denen Passagen stark nach Radiohead klingen. Mit "Daddy" und "Eko" gelingen Coldplay zwei Pianobaladen, in denen sie stark nach "Parachutes" klingen - sehr schön. Insgesamt ein gutes Stück Coldplay, in dem sie ihre Vielfältigkeit und Kreativität wieder mal komplett ausleben.

    • Vor 8 Monaten

      Dem schließe ich mich an. Es ist klasse, das Coldplay nach einer gefühlten Ewigkeit endlich wieder ein Album bzw. Doppelalbum herausgebracht haben, welches richtig gut geworden ist.

      Dabei hatte ich die Hoffnung schon fast aufgegeben. :)
      4/5 gehen absolut in Ordnung, gemessen an den vorherigen CDs. Auch die letzten drei Songs auf dem Album gefallen Mir sehr da sie das experimentierfreudige Album sehr gut abrunden.

      Aber die Gospelsongs sind in der Tat ein wenig naja ;)

    • Vor 8 Monaten

      "Sie sind definitiv eine der talentiertesten Bands derzeit ..."

      Äh, nein? Wo war den dieses Talent in den letzten Jahren und auf den Alben seit Viva...? Coldplay sind überbaupt nicht mehr relevant. Da retten sie auch die paar okayen Songs auf diesem Album nicht. Selbst hier findet man die Formatradioverbrechen der letzten Alben.

  • Vor 8 Monaten

    Ich kann hier höchstens 3/5 vergeben, mir ist das zuviel Licht und Schatten. Unbestritten gute Songs dabei, aber im selben Maße auch für die Tonne produziert.

  • Vor 8 Monaten

    Sehr schöne Platte und schöne Rezension!
    Bin überrascht von dem Album, hatte nach dem letzten nicht damit gerechnet, dass sie wieder mehr experimentieren und dass dieses noch meistens aufgeht. Endlich beweisen Coldplay wieder, dass sie die vielfältigste und beste Multimillionensellerband der Welt sind und wahrscheinlich die einzige im Mainstreamradio stattfindende Band, die musikalisch immer wieder etwas Neues wagt.

    • Vor 8 Monaten

      "wahrscheinlich die einzige im Mainstreamradio stattfindende Band, die musikalisch immer wieder etwas Neues wagt."

      Ich halte mal argumentativ dagegen: "Wahrscheinlich" sind sie nicht die einzige Band im Mainstreamradio, die musikalisch immer wieder etwas Neues wagt.

    • Vor 8 Monaten

      Das "wahrscheinlich" deswegen, da ich ja nicht eine Auflistung aller Bands im Radio habe und jemanden übersehen könnte. Aber mir fällt sonst keine Band ein, dir etwa?

    • Vor 8 Monaten

      Ich behaupte, Coldplay wagen "wahrscheinlich" nicht immer Neues. Ich habe gerade keine Liste aller Bands aller Genres der Welt zur Hand, aber ad hoc fällt mir keine Band ein, die wahrscheinlich nicht immer Neues wagt. Dir etwa?

      Weitersin sind Coldplay "wahrscheinlich" gar keine Band, vielleicht aber doch. Nur leider kenne ich sonst keine Bands die wahrscheinlich keine Bands sind aber vielleicht doch. Kennst du welche?

      Für's Protokoll: Wenn jmd. einen Qualifier wie "wahrscheinlich" vor übergeneralisierende Statements setzt, im Versuch dieses abzuschwächen, geht mir gewöhnlich das Messer im Sack auf, daher bin ich gerade rotzig. ;-)

    • Vor 8 Monaten

      Jetzt komme ich mir dumm vor, dass ich überhaupt darauf eingegangen bin, meine Ironiesensoren hätten mich erkennen lassen sollen, dass das natürlich ironisisch gemeint war, das magst du ja. Naja, ich werde daraus (hoffentlich) lernen.
      Danke auf jeden Fall für diese kompetente Lehrstunde des ironistischen, subversiven Kommentars, bist echt voll meta!
      Aber wenn ich ein "Messer im Sack" hätte, wäre ich vermutlich auch so schlecht drauf, deswegen gute Besserung :)
      Und "Qualifier" sagt mir nichts, kenne nur Amplifier. "Höchstwahrscheinlich" kennst du die aber falls nicht, anhören!

    • Vor 8 Monaten

      Freilich kenne ich Amplifier, die Sunriders EP hör ich immer wieder gerne.

      Qualifier bezeichnen Adverbien, die die Bedeutung des nachfolgenden Wortes bzw. der nachfolgenden Phrase modifizieren. Beispiel: Wahrscheinlich, vielleicht, möglicherweise,...
      Werden gerne von Sophisten benutzt, die sich ihrer übertriebenen Generalisierungen bewusst sind und diese abzuschwächen versuchen. Generalisierungen à la "xxx ist die einzige Band, die [Attribut hier einfügen]."

    • Vor 8 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 8 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 8 Monaten

      Yeah, die nächste kompetente Lehrstunde, danke!

    • Vor 8 Monaten

      Vielfalt bedeutet leider nicht Qualität. Orphans, Church und Champion sind zum Beispiel vollkommen banale Radiopopsongs mit 08/15-Harmonien. Dazu die angesprochene "White Savior"-Attitüde. Darüber hinaus: Wen interessiert das Radio oder irgendwelche Multimillionensellerbands oder gar der Mainstream? Warum soll ich mir banale Coldplay-Experimente geben, die immer noch Mainstream sind wenn ich im Non-Mainstream Besseres in hundertfacher Ausführung finden kann?

    • Vor 8 Monaten

      Bisschen Ironiebefreiung und mal wieder Luft holen?

      Ok her damit!

      Radiohead hatten eine Scheibe mit der ich was anfangen konnte! Mag ja Queenverseucht sein, meine Gehörgänge mein ich. Bei Coldplay ebenfalls nur ein und nen halbes Album was gut hörbar ist. Dies mal ein gequetschtes Doppelalbum wo dem Konzept die Luft ausgeht und zwei Steher. Da hilft nicht mal Ironie, aber echt! ;)

      Gruß Speedi

      P.S.: Was hat Gleep geschrieben und gelöscht? War "wahrscheinlich" lustig........

    • Vor 8 Monaten

      @c452h: Dass Vielfalt nicht gleich Qualität bedeutet, stimmt aber meiner Meinung nach ist die Qualität hier gegeben und wie gesagt ist es für eine Band dieser Größenordnung einzigartig, dass sie sich musikalisch immer wieder aus der Komfortzone bewegt und nicht immer wieder die gleiche Formel aufwärmt und das dabei so gut macht. Das als Band zu machen, die so erfolgreich ist, hat für mich schon nochmal einen anderen Stellenwert als für eine Band, die sowieso in experimentellen Gefilden zu Hause ist. Es ist schwieriger den Leuten, die immer das gleiche Schema hören wollen oder die Musik sogar teilweise nur nebenbei hören, etwas außerhalb ihrer Komfortzone vorzusetzen als Musiknerds, die da sowieso offener dafür sind. Generell finde ich, dass Coldplay ein bisschen mehr props verdient haben von der trve underground-Polizei aber sicherlich wird es ihnen egal sein. Und meiner Meinung nach brauchen sie sich in ihren besten Momenten hinter keiner Band aus dem non-mainstream zu verstecken aber das sehen wir dann wohl unterschiedlich was ja auch toll ist.

      @Speedi: Kann nur so halbe folgen aber Grüße zurück!

  • Vor 8 Monaten

    Hier treiben soch ja doch auch mainstreamige Lokalradiohörer, Radwegfreihalter und Hundeanleiner herum. Ich dachte, auf laut.de gibts nur den asozialen Bodensatz der Gesellschaft.

    Schade.

  • Vor 8 Monaten

    ich habe die ersten 5 Lieder nicht überstanden auf dem Streaming Dienst. Oh Mann, was ein Gegurke.

  • Vor 8 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 8 Monaten durch den Autor entfernt.

  • Vor 8 Monaten

    Meine persönliche Meinung zu diesem Album,
    hat sich nach mehrmaligen hören Gott sei Dank noch mal geändert.

    Ich bin Coldplay Anhänger der ersten Stunde und kann alle guten Song auf dem Klavier nachspielen. Live habe ich sie auch gesehen. Die Doku die letztes Jahr im Kino lief hat mich
    in meiner Meinung über diese Band einfach nur bestätigt.

    "Everday Life" ist tatsächlich ein zusammengewürfelter Haufen an Songs die verschiedener nicht hätten sein können.

    Das hier, so abgefeierte, "Arabesque" gefällt mir zum Beispiel überhaupt nicht. Monotoner Basslauf und total übertrieben stressiges Saxofon-Solo. Ich hatte vor dem Release, auf Youtube, schon dieses Stück gehört und war entsetzt.

    "Cry, Cry, Cry" klingt wie schon mal gehört und wird zu 100% ausgekoppelt und in Charts bis mindestens Top 20 gelangen.
    Bis auf die, um 12 Halbtöne gepitchte Stimme die zusammen mit Chris Martin trillert, finde ich die Idee gut und auch mutig.

    "When I need a Friend" und "Daddy" haben mich wirklich zu Tränen gerührt.
    "Trouble in Town" ist sehr dark und hat tatsächlich was von Peter Gabriel.

    Was man aber wirklich sagen muss ist, das dieses Album in Sachen Klang schon fast High-Endig klingt.
    Endlich steht Chris losgelöst von den Lautsprechern, mitten im Raum. Das gab es bei Coldplay noch nie.
    Da haben sich die Toningenieure richtig mühe gegeben.

    Das sich Chris Martin schon immer mit Themen wie Krieg und Frieden, Armut, Fremdenhass oder Fairtrade mental auseinandergesetzt hat, ist für viele kein Geheimnis.
    Auf der „A Head full of Dreams“ Tour wurden bekannte Ansprachen als Message in das Opening
    eingebettet.

    Aber so offensichtlich wie es eben auf der aktuellen Platte heraussticht, kann vielleicht manchen,so wie mich, nerven. Ich finde es unmöglich, arabische Gesänge oder auch Gesprochenes auf einer Coldplay Platte hören zu müssen.
    Das macht in meinen Augen bzw. Ohren, das Lied „Church“ zum Ende hin, unhörbar.

    Zugegeben, fand ich die Idee, ein exklusives Konzert via Youtube-Livestream inmitten der Ruinen der Jordanischen Hauptstadt Amman zu bringen, sehr originell.
    Ob sich jetzt Coldplays Tonträger, auch in diesen Winkeln der Erde verkaufen werden, bleibt abzuwarten. Vielleicht trägt es auch dazu bei, die westliche Musikkultur im nahen Osten zu etablieren. Das wäre ja ein interessanter Nebeneffekt. Aber bitte nicht umgekehrt.
    Dies schrägen Tonskalen passen nicht zur 440Hz Kammerton Stimmung.

    Meine Wertung 7/10

    • Vor 8 Monaten

      soll nicht hämisch wirken, aber sich mit Kriegen auseinander setzen, das ist doch intellektuell das ewige treten auf der Stelle. Zu erkennen, dass der einfache Bürger dabei die Zeche zahlt, ist nicht nur Professoren vorbehalten.
      Für mich bleibt leider die X+Y das Maß der Dinge, die neue ist mir von den Songs her zu mittelmäßig.

    • Vor 7 Monaten

      "Dies schrägen Tonskalen passen nicht zur 440Hz Kammerton Stimmung."
      - Nun, wozu passen sie denn? Zu 442Hz? Diese Aussage ergibt für mich keinen Sinn. Was ist "schräg", alles, was nicht in 100ct-Schritten gleichgestuft ist? Wohltemperiert? Werkmeister?

    • Vor 7 Monaten

      "Aber bitte nicht umgekehrt.
      Dies schrägen Tonskalen passen nicht zur 440Hz Kammerton Stimmung."

      Dann stimm dein Klavier um.

      Ansonsten bin ich da bei bhorn, erkläre dich mal bitte.

    • Vor 7 Monaten

      Nun ich denke, es ist doch ersichtlich, was ich mit schrägen Tönen meine.
      Wenn nicht, dann sprach ich von den 12 Halbtönen die ein Oktave umfasst. Oder möchtet ihr behaupten man kann nahöstliche Lieder auf einer Gitarre mit Standardstimmung E-A-D-G-H-E, spielen?!?

      Ich für meinen Teil habe die Passage diesen unerträglichen Gejammer, im Audioeditor entfernt weil ich das Lied „church“ eigentlich sehr gut finde.

      Schönes WE

  • Vor 8 Monaten

    Ich hätte nicht gedacht, dass mir mal ein Coldplay-Album gefallen könnte. Aber das hier ist schön, berührend, kreativ, viele Einflüsse und Mitwirkende integrierend – inkl. einem kleinen Gospelsong und anderen Akzenten von Chorgesang.

    [https://peter-hamburger.de/panorama/2019/1…

  • Vor 7 Monaten

    Dass man Pseudointellekt und Pseudovirtuosität so realistisch wie Intellekt und Virtuosität aussehen lassen kann, dass die weltweiten Musikjournalisten drauf reinfallen, das ist schon ne Leistung.

    Mich hast du nicht gekriegt, Chris! 2/5, mit Wohlwollen und für die Cleverness, dieses in jeder Hinsicht Gewollte wie Gekonnt aussehen zu lassen.