Wie knüpft man an ein Album wie "Dust And Disquiet" an? So richtig scheinen Caspian das selbst nicht zu wissen. 2015 legten die Amerikaner ihr unumstrittenes Meisterwerk vor. Nach der anschließenden Tour wurde es ziemlich ruhig um sie. Auf "On Circles" knüpfen sie teilweise an die klangfarbenreiche …

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  • Vor einem Jahr

    Kein Plan, wie viel Zeit ihr einem Album gebt, bevor ihr schreibt ... Und ich versteh ja auch, dass ihr zeitnah Kritiken bringen müsst.. Aber derartige Alben kann man einfach nicht nach 3-6-9 maligem Hören bewerten. Noch heute entdecke ich auf Waking Season neue Elemente, die mich packen. Auf etlichen Alben, besonders im Bereich Post Rock. Und, ja, alles subjektiv und so, aber manchmal funktioniert Musikjournalismus einfach nicht. Und, ja, die Kritik ist nicht unbedingt negativ, wird dem Album aber absolut nicht gerecht.

    • Vor einem Jahr

      "Aber derartige Alben kann man einfach nicht nach 3-6-9 maligem Hören bewerten."

      Warum nicht? Weil Bewertungen frühstens zulässig sind, sobald du jedes noch so winzige Detail in der Musik entdeckt hast? Einen Song hören ist doch keine Liste, die man abhakt.

    • Vor einem Jahr

      Das Album lag dem Rezensenten schon seit einigen Wochen vor ... nur mal so ...

    • Vor einem Jahr

      Rezension ist wirklich unter aller Sau, da sie nicht 1/5 ist.

    • Vor einem Jahr

      Schwinger, naja in der Rezension von Pet Shop Boys steht zum Beispiel, dass sich nach mehrmaligem Hören der Eindruck des Autors geändert hat.

    • Vor einem Jahr

      ...was rein gar nichts mit meinem Argument zu tun hat.

    • Vor einem Jahr

      "aber manchmal funktioniert Musikjournalismus einfach nicht"

      Musikjournalismus funktioniert nie, das liegt aber in der Natur der Sache.

      1. man begnet so Pfeifen wie dir o. mir, unerträgliche Nörgelköppe die einem nicht nur mit Bewunderung begegnen

      2. meist hört der Musikjournalist sein eigenes Versagen, egal welches Instrument er mal gespielt hat

      3. die meisten Journalisten und das hat jetzt nichts mit Musik zutun, halten sich für ganz große Künstler, sind es aber meistens nicht

      4. wie überall im Journalismus oft unterbezahlt und bei Fließbandarbeit nunmal kein tolles Ergebniss

      Gruß Speedi

    • Vor einem Jahr

      Etwas radikal, ziemlich forsch ... Mag ich. Ich dachte, ich halte meine eigene - vielleicht etwas übertriebene - Verachtung für Musikkritik als Ganzes etwas im Zaum. Wenn schon subjektiv, dann bitte komplett Gonzo. So geht's einfach nich'.

    • Vor einem Jahr

      Die ganz, ganz großen Journalisten führen Interviews im Flixbus mit ??? Wer zum Teufel war das noch mal? :lol:

    • Vor einem Jahr

      bertholdht wollersheimer, bekannt aus zukünftigen todesanzeigen

    • Vor einem Jahr

      Garri, wie bewertest du eigtl deine Zusammenarbeit mit Stephan? Also mal so aus der Retrospektive. Würdest Du das heute wieder machen, oder würde der Geruch nach Pinselreiniger dich abschrecken?

  • Vor einem Jahr

    Schwinger - Jepp. So ungefähr. MannIN - Du Vogel bist sowieso raus.

  • Vor einem Jahr

    Mmh? 2/3 der Rezi klingen eher nach 3 Sterne, vielleicht sogar nur 2. Und im letzten Drittel lese ich den vierten Stern auch nur so halbherzig heraus. Mal durchgehört, und ja tatsächlich 3/5.

  • Vor einem Jahr

    Obwohl ich für diese "lebhafte, beinahe ausgelassene Stimmung" eigentlich überhaupt nicht empfänglich bin zur Zeit (auch unabhängig von Corona), entfaltet dieses Album dann doch seine Wirkung.. Es hat die Caspian-Trademarks (Kenner wissen, was ich meine), und es ist letztlich überhaupt nicht so programmatisch-enthusiastisch und exzessiv repetitiv wie es gemacht wird bzw. wofür ich es anfangs hielt, ganz und gar nicht.. es ist, mit all seinen inhärenten Spannungen, am Ende einfach: Hoffnungsvoll, ohne die unauflösbar scheinenden Konflikte zu lösen.