Porträt

laut.de-Biographie

Cash Savage And The Last Drinks

Mensplaining ist ein leidiges Thema. Gerade als Musikerin ist man offenbar nicht davor gefeit zu sein, dass einem Männer mit wenig Sachkenntnis aber großem Ego erklären, was man alles besser machen könnte. Den Titel "Pack Animals" von ihrem vierten Album "Good Citizens" widmet die Australierin Cash Savage daher "allen Männern, die mir über die Jahre ungebetene Ratschläge angeboten haben".

Dabei muss ihr nun wirklich keiner erklären, wie man live abliefert. Seit 2009 spielt die Musikerin aus Melbourne mit ihrer vierköpfigen Band The Last Drinks Indierock mit Postpunk-Einflüssen und ordentlich Drive nach vorne.

Die Musik liegt bei Cash Savage in der Familie. Die älteste von fünf Geschwistern wächst in einem Umfeld auf, in dem an allen Ecken gelärmt wird. Ihr 2018 verstorbener Onkel Conway Savage spielt zwischen 1990 und 2017 Piano in Nick Caves Band The Bad Seeds. "Wenn du das schwarze Schaf in unserer Familie wärst, müsstest du ein Banker sein", erzählt Cash, "und selbst dann würde man dich noch unterstützen".

Aber wenn der eigene Name so derart fürs Showgeschäft prädestiniert ist, kann man das nutzen. Obwohl Cash ruhigere Töne in ihre Musik anschlägt, ist eine gewisse Portion Wildheit immer präsent. Diese zeigt sich stärker als auf den Alben noch in den energetischen Liveauftritten.

Cash Savages Wut gilt dabei nicht nur Idioten, die ihr erklären, wie sie ihren Job machen soll. In den Songs packt sie die negativen Erfahrungen als Teil der LGBTQ-Gemeinde. Auch den Umgang mit den australischen Ureinwohnern kritisiert die Musikerin. Derart kritische Töne finden sich seit dem dritten Album "One Of Us" 2016 verstärkt. Cash Savage ist "wütend auf den unterdrückerischen, weißen Mann".

Alben

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