Was will Bushido noch erzählen? Unsummen von Geld hat er verdient und die eigene Legende geschrieben. Sein Jubiläum fällt jedoch erfrischend reflektiert und emotional aus. Ferner legt er eine Reife an den Tag, die man so bisher nicht kannte. Die Inszenierung als Galionsfigur des Rap ist nicht neu, …

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  • Vor einem Jahr

    nach mehrmaligen durchläufen würde ich dem teil 4/5 geben. grandiose beats, bushido klingt extrem hungrig und ist auch eindeutig mit verbessertem flow unterwegs. atmo-technisch wieder ganz weit vorne. für mich weiterhin der beste deutsche rapper und auch das beste bushido album seit black friday! die genrefremden sollten abtillen, das gefasel erträgt ja keiner...

  • Vor 11 Monaten

    War das schön, als es in hochfrequentierten Freds noch halbwegs um das Album an sich ging, statt um verbissenes Durchboxen deplatzierter Themenfelder, wo sich dann noch die allerletzten, nullinteressierten Genrefremden wie dieser Krypta-Acc zu Unwort melden

    Geht hier anscheinend auch gar nicht mehr anders, als in simplen Reviews die omnipräsente Politikbürste reinzubratzen, scheinheilige Gretchenfragen unterzujubeln, irgendwelche auf dem Album nicht stattfindenden Heinis pseudomoralisch zu featuren und so einen verhärteten Frontentalk zu führen, der alles sein will..aber nix konkretes ist

    Dafür könnte man ja die Künstlerseite nehmen, wenns denn nach 20 Jahren Bushido unbedingt noch sein muss, ständiges Wiederkäuen von Kitschklitscheebildern zu betreiben oder bis zur (Vorsicht bissig) völligen Vergasung dusselige, mit diesem Album und Rapper nicht zu vereinbare KZ-Sprüche von anderen Warten aufzuwärmen, die im schnelllebigen Geschäft längst entschuldigt und schlicht vergessen sind, aber hier sowieso nichts zu suchen haben

    Die ganze Konstellation mit der Arafat-Bushido-Clan? Achse und der Geschichte birgt doch eigentlich genug Gesprächsstoff, um das heikle Thema Bandenkriminalität in Deutschland aufzugreifen, aber nein..dazu müsste man das durchaus persönliche Album auch mal hören, undenkbar

    Da geht es ja gar nicht um Nahosthasspredigtgedöns, sondern um das Auseinandersetzen mit falschen Wegpunkten. Die ganze resultierende Thematik der Parallelgesellschaft, der Schattenmänner und der direkte Bezug auf den Alltag. Da könnte man auch seitenweise Worte runterrattern und hätte wenigstens noch den Kontext hergestellt

    Nein, zu viel Aufwand, lieber play safe.
    Das Album ist zwar sicherlich keines mit sonderlich hohem Replaywert, diese Diskussionen aber noch kurzlebiger

    Als schlichter Leser von "Deutschlands größtem Muzzik-Ezine", der sich- wenn nicht hier, wo dann - Meinungen zu einem durchaus prägnanten Release erhofft, würde ich mich hier schlicht verarscht vorkommen

  • Vor 11 Monaten

    Bushido - der beste German Rapper