Seit Jahrzehnten bedient Bryan Adams verlässlich Kuschelrock-Compilations und Dorf-DJ-Playlisten. Dabei fiel es ihm stets schwer, das Maß zwischen egalem Radio-Pop und unerträglichen Herzschmerz-Balladen zu halten. Er selbst wäre wohl gern der kanadische Bruce Springsteen, landet aber meistens zwischen …

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  • Vor einem Monat

    berechtigter verriss. es fält erneut auf, dass der bryan nicht ohne weiteres an großtaten der vergangenheit anzuknüpfen vermag.
    immer wenn er - wie hier - eine handvoll co-writer beschäftigt, wird es beliebig und lau. sein musikehegatte jim vallance ist hier nur noch einer von vielen. richtig gut sind die beiden - vgl "reckless" - jedoch nur, sofern sie sich ganz und gar aufeinander für ein gesamtes album einlassen. so eng scheint die bindung der beiden jedoch nicht mehr zu sein. darin sehe ich den hauptgrund für den abstieg.

    • Vor einem Monat

      Ich finds auch Schade dass da seit geraumer Zeit nur noch seichtes Zeug von ihm kommt. Das Anbiedern an die Charts scheint der einzige Beweggrund zu sein. Dabei liebe ich seine Musik und auch seine Stimme. Shine a light -das Lied- find ich eigentlich noch ganz ok den Rest hab ich nicht gehört weil ich von den letzten Alben auch einigermassen enttäuscht war. Hab letztes Jahr auch ein Konzert von ihm besucht und er war verdammt gut. Ich würde mir auch wünschen dass er das Songwriting wieder selbst übernimmt mit Vallance zusammen weil nur dann was gescheites dabei raus kam. Ansonsten muss man dem Anwalt beipflichten. Berechtigter verriss und ein trauriger Abstieg.

    • Vor einem Monat

      Dann hör es dir erst mal an !

    • Vor einem Monat

      Leerzeichen gehören nicht vor Ausrufezeichen! Gib die Kunde weiter!

    • Vor einem Monat

      ! ! ! ! ! verdammt Richtig!!!!!

  • Vor einem Monat

    Der Bon Jovi der Populärmusik....oder umgekehrt?

  • Vor einem Monat

    In USA ist er schon lange weg vom Fenster, zumindest was die Verkäufe angeht.

  • Vor einem Monat

    Selten so eine schlechte und unqualifizierte kritik gelesen. Der Autor hat wohl irgendwo abgeschrieben oder war noch nie auf einem Konzert von bryan. Kaum ein Künstler fesselt seine Besucher gleich bei Konzertbeginn ohne aufwändige lichtshow und blimmblimm. Die neue platte ist die beste die er die letzten jahre veröffentlicht hat. Sie hat alles und ist vielfältig und um welten besser als die UP. Dass Verkäufe weltweit zuruckgehen liegt an einem Generationenwechsel. Bryam schreibt selbst. Welcher Künstler kann das sonst. So eine schwachsinnige Kritik....aber das hat der Schreibling wohl nicht kapiert.

    • Vor einem Monat

      "Bryam schreibt selbst. Welcher Künstler kann das sonst."

      Ähm, so ziemlich jede/r außerhalb der ferngesteuerte-Pop-Künstler-Blase.

    • Vor einem Monat

      wer so harsche kritik äußert und schon schwierigkeiten hat, höflich zu bleiben ("schreiberling"), sollte selbst eine etwas unanfechtbarere argumentation liefern. denn systematisch ist eines doch klar: der jeweilige autor kann bei einer studioplatte nicht die livequalitäten des künstlers zur bewertung heranziehen. insofern ist der vorwurf doch nicht berechtigt.

      auch das "selbst schreiben" ist ne sehr relative angelegenheit bei mr adams. er ist immer exakt so gut, wie die tagesform seiner jeweiligen cowriter. das zieht sich wie ein roter faden durch seine karriere. das duo adams/vallance etwa war in den 80ern eine bank großen aor-rocks. in gegenwart und jüngerer vergangenheit ist da viel 08/15-routine im spiel. allein schon der abstieg vom monsterduett mit la turner zur nicht mal mäßig talentierten j-lo - kein gutes symptom.

      deshalb gehört adams zu jenen, bei denen man als schreiberling momentan höchstens die bestofs feiern kann.
      https://www.laut.de/Bryan-Adams/Alben/Ulti…

    • Vor einem Monat

      Yep ,... seine letzte Platte die von Jeff Lynn (ELO) produziert / geschrieben? war ein ziemlicher Griff ins ...
      diese Platte habe ich noch nicht gehört.

  • Vor einem Monat

    ich will mir auf ryan adams konzerten immer "summer of 69" wünschen aber habe angst, dass der dann meine 14 jährige cousine missbraucht :sweat:

  • Vor einem Monat

    ist zum Schnulzensänger verkommen, schade, war mal ein guter Songwriter

  • Vor einem Monat

    Seit jeher eine Nervensäge, die schlicht aus den falschen Gründen Musik macht. Die Frisur macht es nicht besser.

  • Vor einem Monat

    Unheimlich langweiliger Scheiss. Was schade ist. Ich hab ihn mal live gesehen (hatte Tickets verschenkt und damit der Beschenkte nicht ganz allein gehen musste, habe ich mich erbarmt und bin mitgekommen) und muss sagen, dass es echt nicht so schlecht war wie erwartet. Das konnte mal teilweise sogar als ordentliche Rockmusik durchgehen lassen. Also er könnte, wenn er wollte, braucht im Moment aber wohl eher das Geld. Immerhin ohne Autotune, allein damit ist es schon besser das meiste, was sich sonst zeitgenössische Popmusik schimpft. Aber besser als Kotze zu sein ist halt auch kein Qualitätssiegel.

  • Vor einer Sekunde

    Ich persönlich kann mich leider der Kritik nur anschließen, spätestens seit Ende der 2000er kommt einfach nichts handfestes mehr von Adams. Was Schade ist, denn ich habe ihn schon viele Male live gesehen und mochte immer seinen puristischen Ansatz. Selbst den stilistischen Bruch, der er schon einmal mit Waking Up The Neighbors hingelegt hat, fand ich nicht so tragisch. Das hat zumindest noch gerockt.

    Aber, was soll man sagen? Die Zeiten ändern sich eben, der Rock der 80er und 90er ist vorbei. Der "Late Adams" (immerhin schon knapp 60) erscheint mir daher in der heutigen Zeit wie jemand, der weitermacht obwohl er im Grunde nichts mehr zu sagen hat, sich im Zuge dessen krampfhaft neu erfinden mag und dabei kläglich scheitert. Und das er selbst nicht besonders viel auf seine aktuellsten Werke zu geben scheint merkt man ja an den Live-Auftritten, denn dort spielt er weiterhin hauptsächlich seine altbekannten Hits.

    Vielleicht wäre es an der Zeit für ihn, die Feder aus der Hand zu legen und es darauf beruhen zu lassen, war er geschaffen hat. Das mag nicht jeder mögen, aber Schrott ist das meiste davon - obwohl es viele Klischees erfüllt - nun auch nicht.