Bring Me The Horizon sind eine Band, deren einzigartige musikalische Entwicklung höchstens von einem Chamäleon-Projekt wie Ulver in den Schatten gestellt wird. Immer wieder sind Leute schockiert, wenn sie erfahren, dass die gleichen Pop-Rocker die mit "amo" die Chartspitze knackten, früher grenzdebilen …

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  • Vor 3 Tagen

    Gott, ist das scheiße. Das ist die Art von Nu Metal, die ihn en gros zurecht zur musica non grata hat werden lassen.

  • Vor 3 Tagen

    Ich bin absoluter Fan dieses (Mini-)Albums. So erfrischend klang "Metal" für mich schon lange nicht mehr. Ich feire auch den Abschluss mit Amy Lee, weil die Idee dahinter einfach richtig gut ist (Ballade zwischen Natur und Menschheit). Läuft bei mir auf Heavy Rotation. Ps: In meinen Teenie-Jahren war ich ein BMTH-Hasser... Wie sich die Zeiten doch ändern...

  • Vor 3 Tagen

    Finde das Album eig. ziemlich geil. Natürlich vor allem Ludens von Death Stranding.

  • Vor 3 Tagen

    *kotz brech würg* angehört - 2 mal. Geht garnicht.
    skrillex hat angerufen, will seine beats zurück.

  • Vor 3 Tagen

    Nicht ganz so geil wie Sempiternal oder Amo, 4 von 5 sind aber locker drin. :)

  • Vor 3 Tagen

    Natürlich wie immer ungehört 1/5, aber herrlich wie der erste absatz Szenepuristen triggern wird :D

  • Vor 3 Tagen

    Überraschenderweise ein richtig gutes Album. Bis Sempiternal bin ich mit allem mitgegangen (ja, auch die ersten Scheiben :D), danach wurds mir dann doch zu poppig / anbiedernd. Aber das hier ist ein klasse Album, das alle Facetten der Band zeigt, weiterentwickelt und darüber hinaus auch einfach großen Spaß macht. Für mich hättens sogar noch 1, 2 Songs mehr sein können, die Spielzeit ist zu kurz.
    4/5 angemessen und die Review triffts auch gut :)

  • Vor 3 Tagen

    So viele Fans unter den Lautisten? Na gut, heute werden auch immer noch Eingriffe und Behandlungen durchgeführt, die einer Lobotomie verflixt ähnlich sind.

  • Vor 3 Tagen

    Bin ich der einzige, der sich an dem übertrieben Autotune Einsatz hier stört? Kingslayer wird total verhunzt von der quängeligen Gastsängerin und ihrer bis zur Unkenntlichkeit getunten Stimme und 1×1 hat ein paar ganz fiese Autotuneartefakte, genauso wie der letzte Song. Das hört sich extrem lazy an.

    • Vor 3 Tagen

      Ja, übertriebenes Autotune fällt sofort auf. Überhaupt schafft die Scheibe es, der Plastikhaftigkeit des Genres noch Steroide zu verpassen. Und, auch gut bemerkt, bei ihrer Künstlichkeit klingt sie irgendwie faul. Als hätte der Produzent irgendwann keinen Bock mehr gehabt und es einfach so gelassen.

  • Vor 3 Tagen

    Mit dem Argument, das BMTH als eine der ganz wenigen Heavy-Bands im Jahr 2020 Spaß machen, wird hier der Nagel auf den Kopf getroffen. Dass es solche Alben nur noch ganz selten gibt, ist mit ein Grund dafür, dass Gitarrenmusik derzeit so gut wie tot ist.

    • Vor 2 Tagen

      Da würde mich mal interessieren wie man bei Musik "Spaß machen" definiert und was du unter "tot" verstehst.

    • Vor 2 Tagen

      Spaß machen: die Songs sind sehr catchy geschrieben mit vielen mitsingbaren Hooks, einfache Riffs, einfache Songstrukturen, generell der Faktor, irgendwie mitgerissen zu werden, da spielt auch Sykes' Stimme sehr stark mit rein. Die Bemerkung mit der toten Gitarrenmusik meinte ich vor allem bezogen auf kommerziellen Erfolg im Mainstream, insbesondere in der Generation Z, bei der im Prinzip ja gar nichts anderes mehr als Rap oder irgendein Derivat davon stattfindet.

    • Vor 2 Tagen

      "bei der im Prinzip ja gar nichts anderes mehr als Rap oder irgendein Derivat davon stattfindet."

      Früher war's Pop, jetzt isses Rap, was soll's. Gitarrenmusik war auch in meiner Generation nur bei einem Bruchteil der Jugendlichen bedeutsam.

      Dieser ganze "[Genre einfügen] ist tot"-Quatsch. Wirf mal nen Blick auf youtube, spotify oder bandcamp. Es gibt gefühlt mehr Bands & Musiker als je zuvor, inklusive Gitarrenmucke.

    • Vor 2 Tagen

      Und sprich was deine "Spaß kann nur machen was simpel ist" - Haltung angeht bitte nur für dich selbst. ;-)

    • Vor 2 Tagen

      Dieser Kommentar wurde vor 2 Tagen durch den Autor entfernt.

    • Vor 2 Tagen

      Ich glaube, das hat mit dem schon viel länger als Covid andauernden schleichenden Tod der Livemusik zu tun. Rap, Trap und andere größtenteils lieb- und mühelose Konservenmusik kam so immer mehr ins Spiel. Ob da nun ein chronisch überbezahlter Heini live mit Playback performt oder man sich den Track mal eben bei Spotify reinzieht, macht in diesen Genres nicht den größten Unterschied.

      Rock- und ähnliche Musik ruft aber sehr den Drang hervor, sich das Erlebnis von drei bis sechs darbietenden Vollblutmusikern auf einem Konzert hereinzuziehen. Gibt es abseits von Festivals immer weniger Läden zum Auftreten, und kommt dazu die mit den Jahrzehnten stark zunehmende Verelendung der Bevölkerung mit dem einhergehenden Sterben des öffentlichen Lebens hinzu, hat Rockmusik es enorm schwer. Ein Rapper hat es unwahrscheinlich leichter, ohne Liveauftritte bekannt zu werden.

    • Vor 2 Tagen

      Trifft auf einige Rapper definitiv zu, gerade bei den konservigen. Gerade im Untergrund verdienen die meisten aber das gros ihres Einkommens mit Auftritten und Merch. Von 10-100k monatlichen Hörern auf spoti kann keiner leben, von einer Tour pro Jahr mit nem bisschen Merch hingegen schon. Z.b. AzudemSK, der hat über das Thema auch mit Dilemma in dessen Podcast gesprochen.

      Gibt allgemein auch viele, die wirklich gerne live auftreten, lieber als Sachen aufzunehmen, Amewu zum Beispiel. Und tatsächlich gibts auch noch so was wie eine jam-Kultur, auch aber nicht ausschließlich in der acapella-Battle-Szene.

    • Vor 2 Tagen

      Ne, klar, ums Überleben gings mir hiet auch weniger. Das mit dem "chronisch überbezahlt" schrieb ich nur, weil ich noch vor kurzem bei Konzerten ausgeholfen habe und für nen Veranstalter Künstler organisieren sollte. Ging es um Hip-Hop-Acts, hatte ich es als Soundtechniker wirklich ausschließlich mit Rappern zu tun, die null Ahnung von der Technik, von Mikrophonen oder dem Livesound ihrer Begleittracks hatten, aber ein Vielfaches von der Gage verlangten, die eine fünfköpfige Rockband erhielt. Von denen waren die meisten informiert, was von ihnen verlangt wurde, sie hatten viel Equipment zu schleppen und aufzubauen, hatten idR zehntausende Stunden und viel Geld in ihre Instrumente und Fähigkeiten investiert.

      War da ziemlich baff, wie wenig es im Schnitt dazu benötigt, ein Rapper zu sein, aber vor allem, für wie unglaublich wertvoll sie ihre minimalen Fähigkeiten halten.

    • Vor 2 Tagen

      "hatte ich es als Soundtechniker wirklich ausschließlich mit Rappern zu tun, die null Ahnung von der Technik, von Mikrophonen oder dem Livesound ihrer Begleittracks hatten"

      Passt ins Bild. :lol: So ist das halt als "Musiker", der nicht anderes kann und macht, als in ein Mic zu pöbeln - das ihm selbstredend hingestellt wurde.

    • Vor 2 Tagen

      "hatte ich es als Soundtechniker wirklich ausschließlich mit Rappern zu tun, die null Ahnung von der Technik, von Mikrophonen oder dem Livesound ihrer Begleittracks hatten"

      Hattest Du auch schonmal Fler dabei? Der sagt ja immer, dass er viel Geld und Mühe in den Live-Sound steckt und vor Ort immer mit den Technikern hadert, weil sie den fetten Sound von ihm nicht hinbekommen, etc. - weißt Du was dazu?

    • Vor 2 Tagen

      Ne, bei größeren Acts kann ich nicht mitreden, was ihre Kompetenz bei sowas betrifft. Kann nur von den paar Jährchen berichten, in denen ich bei kleinen Veranstaltungen geholfen hab. Bei Hip Hop wußte ich immer, daß ich trotz des kleineren Aufwands ein dickeres Nervenkostüm brauchte. Da waren auch gute Rapper bei, wie die P zum Beispiel, als sie gerade erst anfing.

      Finde nur die Diskrepanz zwischen Bezahlung und Fleiß seltsam.

      Aber grundsätzlich und zum Thema glaube ich, daß Rockmusik auch deswegen irrelevanter wurde. Bei ihr ist es IMHO wichtiger, daß Musiker auch auftreten, um sich herumsprechen zu können.

    • Vor 2 Tagen

      "Finde nur die Diskrepanz zwischen Bezahlung und Fleiß seltsam."

      Welcome to capitalism.

    • Vor 2 Tagen

      Ich denke, ohne sonderlich viel Ahnung von Rock zu haben, dass die große Relevanz von Rock zur Hochzeit aus der revolutionären Verwendung der Technik resultierte. Gitarren gibt es schon länger, aber erst Verstärker und später Effekte gaben der Gitarre die notwendige Energie um große crowds mitzureißen, um größeren Ensembles den Rang abzulaufen.

      Heutzutage ist das alles jedoch played out, konservativ, langweilig (für viele). Die Speerspitze der Innovation haben andere Richtungen eingenommen, unter anderen auch Hip Hop, gerade durch den hemmungslosen Einsatz des Computers. Rock wird nicht gänzlich verschwinden, hat aber bereits viel an Bedeutung verloren, die auch nicht mehr zurückgewonnen werden wird.

    • Vor 2 Tagen

      Dieser Kommentar wurde vor 2 Tagen durch den Autor entfernt.

    • Vor 2 Tagen

      Ja, das könnte ein anderer Faktor sein. Und: Über die Jahrzehnte verschleiften sich sämtliche Genres schon immer. Und immer gabs Leute, die das schade finden. Gestorben sind trotzdem die wenigsten, und Wiederbelebungen gab es auch immer. Ich denke da spontan an das Rock&Roll-Revival der 50er und frühen 60er, das in den 80ern total angesagt war.

      Falls Regierungen mal wieder anfangen, Sozialpolitik zu machen und zumindest ein wenig Wohlstand oder Perspektiven für die Mehrheit zu schaffen, dürfte Livemusik wieder üblicher und verfügbarer sein. Das war auch schon immer so. Vielleicht werden dann auch neue Bastarde vom Rock relevanter.

    • Vor 2 Tagen

      "Ich denke da spontan an das Rock&Roll-Revival der 50er und frühen 60er, das in den 80ern total angesagt war."

      ...oder auch das von mir nach wie vor nur anhand einiger weniger Tracks und Bands nachvollziehbare Garage-Rock-Revival Anfang des Jahrtausends mit den ganzen "The"-Bands, von denen heute gefühlt nicht mehr eine Hand voll überhaupt noch (zusammen) musiziert, geschweige denn unter dem ursprünglichen Bandnamen nicht totalen Kernschrott veröffentlicht.

    • Vor 2 Tagen

      Aufgrund dieser Bands bekomme ich heute noch regelmäßig Zahnfleischbluten mit verbundenem Rückgang.

  • Vor 2 Tagen

    Gutes Album, hätte ich nach Amo nicht erwartet.

  • Vor 2 Tagen

    Richtig Fettes Brett, nachdem mich Limp Bizkit und Konsorten einfach nicht mit New Metal versorgen wollen. Das ding hier ist die reinste wiedergeburt des genres.