Dem Vernehmen nach fiel Justin Vernon nach seiner letzten Platte im Jahr 2011 und diversen Nebenprojekten in ein ziemliches Loch. Vom Druck, den der Erfolg seines Projekts Bon Iver mit sich brachte – zwei Grammys heimste er dafür 2012 ein – fühlte sich Vernon zusehends eingeschränkt. Zwischendurch …

Zurück zum Album
  • Vor 3 Jahren

    Auf der einen Seiten ist das ganze Ding in seinem Daherkommen natürlich unglaublich prätentiös. Nichtsdestotrotz gibt es hier aber viele gute Momente und ganze Passagen, denen das innewohnt, was die ersten beiden Alben so gut gemacht hat. Gratwanderung gelungen, würde ich mal behaupten.

  • Vor 3 Jahren

    Tendiere zu selbigem. Gelungenes Album aber kein Wunderwerk. Mir persönlich ist das aber zu pompös, ich bleibe da lieber bei for Emma...

  • Vor 3 Jahren

    "Vernon schrieb schon immer auf den Punkt reduzierte Pop-Hymnen mit ordentlicher Pathos-Beigabe." - Pathos, ja. Aber auf den Punkt reduzierte Pop-Hymnen? Bislang hab ich Bon Iver, vor allem die letzte Platte, immer eher unvorhersehbar und sperrig erlebt und erst nach mehrmaligem Durchhören sind die eingängigen Melodien hängengeblieben.

    22, A Million erst einmal reingehört - typische Bon Iver-Melodien in neuem Sound.

  • Vor 3 Jahren

    Review ist wie erwartet (nicht eine News zu den 3 Vorab-Songs) richtig schön hingerotzt, aber was willste machen. Album ist für mich eine klare 5/5, das tut jedoch nichts zur Sache. Von der Musik kann man halten, was man will, aber bei einem Künstler, der – außerhalb des laut-Mikrokosmos – national und international dermaßen viel Beachtung bekommt und eine ziemlich interessante Hintergrundgeschichte hat, hätte man sich schon irgendwie mehr Mühe geben können. Naja. Laut ist und bleibt halt :illum:

    • Vor 3 Jahren

      weißte, egal ob man laut kritisiert oder lobt. das ist nicht der punkt. aber bei dutzenden autoren mit dutzenden auch untereinander verschiedenen ansichten von "laut = xy" zu sprechen....das ist doch echt nicht dein niveau, poggy.

      sowas ist bei so vielen schreibern doch gar nicht möglich.

    • Vor 3 Jahren

      War 'n bisschen zu weit ausgeholt, stimmt schon. In diesem Fall hat es einfach sämtliche "Konkurrenz" besser gemacht, aber wie gesagt: ist an sich Latte.

  • Vor 3 Jahren

    http://www.laut.de/News/Bon-Iver-Neues-Stu…

    Außerdem mehrfach in den Kolumnen erwähnt.

    Hingerotzte Review sieht für mich anders aus.

    Außerdem: 4/5 ♥

    • Vor 3 Jahren

      Okay, my bad bzgl. der Berichterstattung. Ich bleib aber dabei, dass die Review extrem fragwürdig ist, vor allem (wurde weiter oben schon erwähnt): "Vernon schrieb schon immer auf den Punkt reduzierte Pop-Hymnen mit ordentlicher Pathos-Beigabe. Das beschert in vielen Lebenslagen ein veritables Maß an Freude (wer hat noch nie zu "Skinny Love" geknutscht?), befand sich gleichzeitig aber immer am Rande zu unglaublich gesättigtem Kitsch." Klingt für mich nicht so, als wenn das der richtige Rezensent für das neue Bon Iver Album ist.
      Das ist hier zwar eine oft belächelte Meinung, aber warum lässt man die Review nicht von jemandem schreiben, der echt Bock auf das Ding hat?

    • Vor 3 Jahren

      Hast eh auch zu Bon Iver das erste Mal geknutscht?

    • Vor 3 Jahren

      Dinge, die ich in meinem Leben vielleicht nochmal nachhole, Nr. 72: zu Bon Iver knutschen.

    • Vor 3 Jahren

      @mundanus: Nein, das war zu "Oxygen" von der obskuren Band JJ72. Keinen Plan, ob's die noch gibt, ist ca. 15 Jahre her. Zu Bon Iver springe ich überlicherweise nur masturbierend auf meinem Bett rum.

    • Vor 3 Jahren

      Die gibt's nicht mehr, ich stolperte zuletzt aber in den Unweiten des World Wide Webs herum und fand heraus, dass die Bassistin (Hilary Woods) noch solo aktiv ist... also musikalisch. Klang ganz gut. Eher akustisch und reduziert.

  • Vor 3 Jahren

    Nach mehrfachem hören bin ich doch eher getresst als begeistert. Das Album ist anstrengend, der Funke will bei mir überhaupt nicht überspringen.

  • Vor 3 Jahren

    Da wartet man 5 Jahre auf eine neue Platte und da hat er nichts besseres zu tun als die Lieder mit widerlichem Autotune zu entstellen? Na bravo...

    Richtig anstrengend beim Zuhören, kann damit leider nicht gerade viel anfangen, wobei man immer mal wieder wunderschöne Melodien raushören kann, die dann leider immer wieder gestört werden.

  • Vor 3 Jahren

    Klar ist die Platte etwas überproduziert, vor allem das erste Drittel ist stressig, aber 4/5 Sterne würde ich Ihr dann doch geben.

    • Vor 3 Jahren

      Ich denke man kann objektiv gut ne 4/5 geben. Ich könnte sie guten Gewissens zücken, ich könnte mir es danach aber genau so gut nie wieder anhören.

  • Vor 3 Jahren

    Mir sind die Vorgänger nicht gerade zugeflogen. Scheint bei diesem Album genauso zu sein.