Zwei 90-Mann-Orchester, drei Chöre (aus Tschechien, aus Ungarn, aus den USA): noch Fragen, wo es lang geht? Kleine Brötchen backen Blind Guardian anno 2015 ganz sicher keine mehr. Wo Bombast ist, geht auch immer noch ein bisschen mehr Bombast. Das kann funktionieren. Muss es aber nicht.

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  • Vor 6 Jahren

    So unrealistisch übereuphorisch die Rezensionen von Edele zu "A Night At The Opera" und "A Twist At The Myth" auch waren, so beknackt ist diese hier. Da man mit dem komplexen Songwriting und Bombast nicht jeden erreichen kann ist mir klar aber unter 3 Punkte für so ein Album ist halt auch mal weit an der Realität vorbei.

    • Vor 6 Jahren

      Wenn man ihm Jahre 2015 auf einem Major-Metal Label einen so mistigen und dünnen Sound raushaut, ist man mit 2 Punkten echt gut bedient, da hilft doch die ganze Komplexität nüscht.

    • Vor 6 Jahren

      Songwriting > Sound.

    • Vor 6 Jahren

      Das habe ich auch nirgendwo behauptet.
      Die ganze komplexität bringt mir nur halt nix, wenn der sound so bescheiden ist.

    • Vor 6 Jahren

      bzw. anders. Natürlich ist das songwriting viel wichtiger. Wenn ich mir ne Atmospheric Black Metal Band reinziehe, will ich auch keine Top Notch Produktion, da will ich es roh und verhallt haben. Aber wenn ich so eine Mega Bombast Schiene fahre, kann ich das mit so einem Sound einfach vergessen.

    • Vor 6 Jahren

      Also ich würde niemals ne Scheibe mit 2 Punkten abstrafen weil die Produktion nicht ganz so gelungen ist. Ich meine demnach hätte Death Magnetic -5 Punkte verdient, hat auf Laut aber trotzdem 4 bekommen. Und die Produktion ist genau so wie auf allen Charlie Bauerfeind Alben. Verwaschen und künstlich. Ich bin auch nicht zwingend ein Fan seiner Produktionen aber so miserabel find ich die jetzt nicht. Zumindest habe ich wesentlich schlimmeres gehört. Und in der Laut-Kritik wird ja nicht der Sound bemängelt sondern das "schlechte Songwriting"

    • Vor 6 Jahren

      Nicht ganz so gelungen ist aber mal wieder so schön euphemistisch. Der Sound ist einfach sehr schwach.

      Wie war das noch? 2 Punkte sind ein durchschnittliches Album..?

    • Vor 6 Jahren

      Also ich finde den Sound ganz ok und recht weit von schwach entfernt. Aber so sind sie halt, die Geschmäcker :)

      Find das Album ganz gut. Orden Ogan haben aber diesmal im bereich Heavy/Power den längeren gezogen :)

    • Vor 6 Jahren

      Ich mag kein Heavy oder Power Metal. Aber für jemanden der hobbymäßig selber mischt und mastert ist das einfach ein Grauen.

    • Vor 6 Jahren

      Nö das ist realistisch eingeschätzt. Du stellst die Produktion hier als Vollkatastrophe hin, davon ist die aber wiederum meilenweit entfernt. Die Frage ist ja, wie andere deine Produktionen beurteilen würden, könnt mir auch vorstellen das viele sagen das, dass Mist ist. Letztendlich schwingt halt immer mehr der persönlicher Geschmack mit. Dir taugt die Produktion nicht, ist okay. Aber sie als handwerklich schlecht gemacht abzustempeln ist halt widerum quatsch. Außerdem ein geiler Song, ist ein geiler Song, auch mit scheiß Produktion. Ein scheiß Song bleibt auch mit nem Millionenbudget ein scheiß Song. Und das bei "Beyond the Red Mirror" keine Leihen am Werk waren, hört man auf jeden Fall.

    • Vor 6 Jahren

      Ich stimme dir aufjedenfall zu, wenn man einen Scheißhaufen poliert, bleibt es scheiße. Das ist auch meine Devise. Aber dieser Gitarren und Drumsound ist einfach eine Beleidigung, vor allem wenn man sich eben das Budget anschaut, was dafür verbraten wird.. Sollte halt auch ein Unterschied vorhanden sein, wenn ich mich mal eben aus Spaß dransetze oder wenn jemand dafür mehrere tausend Euro bekommt ;)

      Ist ja jetzt auch nicht so, dass ich der Einzige wäre, der den Sound nicht so dolle findet und das tital aus der Luft gegriffen wäre.
      Achso, Blind Guardian interessieren mich immer noch nicht, fallsdas so eine Fanboyschlacht werden soll.

    • Vor 6 Jahren

      ja aber es gibt ja auch viele die ihn total gelungen finden. Die Wahrheit wird halt iwo in der Mitte liegen...bei der ich mich übrigens ebenfalls sehe. Fanboyschlammschlacht? Ne man diskutiert doch bloß. Wenn du deine kontroverse Meinung öffentlich postest dann gibts halt auch Reaktionen drauf

    • Vor 6 Jahren

      Was bei Generation i-Tunes nicht sonderlich verwundert.. ;)

  • Vor 6 Jahren

    NIME war ihr bestes Album. Gottgleiches Level.

  • Vor 6 Jahren

    Ja der Sound ist stellenweise wirklich beschissen gerade „The Ninth Wave“ leidet darunter extrem. Ich find auch nicht das das Stück zusammenhangslos ist, sind halt diese Tempowechsel die BG schon immer ausgezeichnet haben. Das Album ist abwechslungsreich, tolle Melodien und Kürisch ist sowieso über jeden Zweifel erhaben. Insgesamt hab ich an dem Album wenig auszusetzen aber BG sind auch meine Lieblingsband von dem her, was solls ich mags, mehr zählt für mich eh nicht

  • Vor 6 Jahren

    Der Sound ist beschissen und da muss ich den Redakteur hier mal loben, denn bisher hatte wirklich KEINER die Eier, das mal in einer Rezension zu dieser Scheibe anzumerken. Ich finde "Beyond The Red Mirror" insgesamt gut, aber mir macht eben dieser Soundmatsch sehr sehr vieles kaputt. So produziert/gemixt/gemastert verlieren zig Orchester gegen jedes noch so billige Keyboardorchester, fertig. Keine Ahnung, was sich Blind Guardian dabei gedacht haben, diesen Müll so durchzuwinken, das klingt stellenweise so richtig unprofessionell und die beteilgten Instrumente teilweise so dermaßen als Fremdkörper gegeneinander agierend, dass man Charlie Bauernfeind spätestens jetzt endlich das Mischpult wegnehmen sollte.

  • Vor 6 Jahren

    Für mich ist (neben einigen schwachen Stücken) auch die Produktion das große Problem der Platte. Das erste Wort, das mir in den Sinn kam, als ich das Album das erste Mal gehört habe, war "Matsch"; ich glaube, das trifft's ganz gut. Würde aber trotzdem noch 3/5 geben.

  • Vor 6 Jahren

    Herr Berger! Diesem Review muss ich mal voll und ganz zustimmen. Genauso viel mir der Sound schon im ersten Titel auf wie plötzlich der Gesang, das Schlagzeug und die Gitarren leise in den Hintergrung verschwinden. Dazu diese andauernden Chöre... Viel ist zu viel! Es gibt Ansätze, aber auf dauer nervt die Musik und so musste ich mal wieder in Somwhere Far Beyond reinhören: und da war ein glasklarer Sound, Melodien und vor allem Songs die hängen blieben. Das schaffen BG nicht mehr, versuchen wie viele andere Bands sich weiter zu entwickeln und verkrampfen eher. Das ärgert mich und bin der Meinung Musik ist für Hörer geschaffen und nicht nur für sich selbst...

  • Vor 6 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 6 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 6 Jahren

    Ach Mensch, ihr Gardinen! Die letzten beiden Alben hab ich mir schon nur im Rahmen irgendeiner Preisaktion gekauft, nachdem sie schon einige Jahre auf dem Markt waren, aber eher um die Sammlung vollständig zu halten, als aus echtem Interesse. Diesmal, nach mehreren gelesenen Interviews und ner euphorischen Review, die allesamt echt Lust darauf machten, hab ich mir das Album Freitag Morgen ungehört gekauft. Joa. Hab mich redlich bemüht, aber die neue Deichkind, die frecherweise im Neuheitenregal direkt daneben stand und aus ner Laune ebenfalls in den Einkaufskorb gewandert ist, lief an diesem Wochenende deutlich öfter...

    Im Prinzip müsst ich nichts mehr schreiben weil andere schon alles aufgeführt haben: undifferenzierte Produktion, zu viel Kleister, zu wenig Song. Die ganze Zeit Vollgas in Sachen Chören, kaum noch Dynamik. Ich habe das Gefühl, alle Chöre, Orchester und Bandmitlieder passen einfach nicht alle auf einmal durch die Lautsprecher!!! Es ist einfach viel zu eng! :-)

    Liebe Blind Guardian, bitte fahrt doch wieder einmal nach Dänemark zu Herrn Rasmussen. Ohne Chor und Orchester, nur mit einem guten Keyboard. Und frischen Songideen. Denn im Anschluss an die Neue habe ich die "Imaginations" eingelegt. Zum ersten Mal seit Jahren. Mein Gott, was für eine Transparenz! Nach 30 Sekunden Script for my Requiem ist Gänsehaut da und zum Sound alles gesagt. Ein knackiger Bass, ein Schlagzeug, das so sauber knallt, dass ich gar nicht glauben kann, dass die Platte 20 Jahre alt ist (Scheisse, ist das lang her...), ein Keyboard und Gitarren, die man "verstehen" kann, weils nicht so vernuschelt ist. In einem neuen Interview wird sich so zufrieden über den so guten Drumsound geäußert. Den habt ihr. 1995 gehabt. Ich würde eigentlich echt gern zu eurer Tour gehen, aber irgendwie weiß ich noch nicht so recht...

  • Vor 6 Jahren

    Nur kurz nochmal: wer das meiner Meinung nach (immer wieder) gut hinbekommen hat, sowohl Orchester, Chor und Metalband soundtechnisch ziemlich geil unter einen Hut zu bringen, sind Dimmu Borgir. Auf der mittlerweile auch schon zwölf Jahre alten Death Cult Armageddon klang es damals schon sehr fett und auf der Abrahadabra fliegen einem im positiven Sinn einfach nur noch die Ohren weg. Vielleicht mal bei den Labelkollegen nachfragen ;-)

    • Vor 6 Jahren

      Dem kann ich nichts hinzufügen!

    • Vor 6 Jahren

      Lingua Mortis von Rage ist da für mich das Paradebeispiel, was die Mischung von Metal mit klassischer Orchestrierung angeht. Bei Abrahadabra waren mir die Streicher einen Ticken zu dominant.

    • Vor 6 Jahren

      das haben Blind Guardian bei ihren letzten Alben ja auch super hinbekommen, das ist ja das Seltsame. Kann mir nicht erklären, was diesmal falsch gelaufen ist, vor allem weil die wirklich immer auf einen perfekten Sound geachtet haben.

  • Vor 6 Jahren

    Klar ist die Produktion des Albums vielleicht nicht das größte Desaster der Musikgeschichte, aber für eine Band wie BG, die sich selbst ja immer gern als Perfektionisten präsentieren, ist es einfach mehr als enttäuschend!

  • Vor 6 Jahren

    das album ist ok. die produktion ist das größte problem an der ganzen geschichte.

    • Vor 4 Jahren

      Yo Mobirpho, schöbin dibich zu sehbin! :) Mebild' dibich dobich mabil wiebider ibim Chabit, hm?

      Grubiß
      Bebinny aubis Dübisseldobirf

    • Vor 4 Jahren

      BAUDI, Allah - ich grüße Dich!!!

      Woher wusstest du, dass ich die ganze Zeit Flugmorph war? Ich mein, da muss doch irgendwas sein, was mich verraten hat.

      Und wieso kommen die Steelers ohne Robithlisbebirger nicht klar, hm?

    • Vor 4 Jahren

      Es gibt halt keinen anstaendigen babick up quarbiterbabick. Jones hat sich gegen die Bradyots zwar gut geschlagen, aber ueber eine ganze Saison hin waere das katastrophal. Haben halt keinen Prescott. Aber wird schon noch, mach' dir keine Sobirgen um uns, Brubidi.

      Roebithlisbebirger uebrigens top. :lol:

    • Vor 4 Jahren

      Ja, hab ein e vergessen. Ist aber auch ein komplizierter Name. :D

  • Vor 6 Jahren

    die gitarren versumpfen ja mal derbe im Klangbrei O.o

  • Vor 6 Jahren

    Ihr wisst aber schon, dass es eigenartig ist, wenn die Kunden immer 5 Sterne geben und ihr immer nur 2? Würde mal darüber nachdenken, jemand aus dem Fachbereich 'Metal' dran zu lassen und nicht jemanden, der sonst Crow oder sowas rezensiert.....

    • Vor 6 Jahren

      Davon abgesehen, dass es großer bullshit ist, was du schreibst, ein Klick auf den Namen des Rezensenten und du weißt, was er so rezensiert. Was kommt denn da so.. Napalm Death.. Taake.. Venom.. Hmm könnte ja sogar sein, dass er doch etwas Metal hört. Dass er die gesagten Platten besser bewertet, könnte natürlich auch am mieses Sound dieser BG Platte liegen. Wer weiß das schon...

    • Vor 6 Jahren

      Großer Bullshit ist es ein Album aufgrund von nem "nicht ganz so gelungenen" Klang dermaßen abzuwerten. Außerdem liest sich die Kritik wirklich so als ob der Rezensent das Album mal nebenbei beim Staubsaugen der Wohnung gehört hat.

    • Vor 6 Jahren

      ...so siehts aus..das Album braucht Zeit...dann knallt es richtig und ist was für die Ewigkeit!

    • Vor 6 Jahren

      Wenn es nur ein "nicht ganz so gelungener" Klang wäre. Wenn das Orchester, die Chöre, die Gitarren, das Schlagzeug etc. wie vom Computer generiert tönen, obwohl alles echt sein soll, wurde definitiv mehr falsch gemacht, als du hier glauben machen willst. Kann sein, dass das manch tumben Partymetaller nicht stört, aber es gibt auch Leute, die Wert auf ein stimmiges Gesamtwerk legen.

  • Vor 6 Jahren

    Das beste Album seid "Imaginations", und Ihr Meisterstück.

  • Vor 6 Jahren

    Ich möchte dem Menschen, der das Review geschrieben hat nur ungern böse Absichten unterstellen, aber mehr als ein mal kann er sich dieses Album nicht angehört haben. Dass das mehrfache durchhören von Beyond the Red Mirror absolut Pflicht ist, kann man BG als Markel ankreiden, es wäre allerdings sehr töricht, leider aber zeitgemäß. Der Sache mit dem schwachen Mix muss man leider zustimmen - auch wenn er weitaus besser ist als das, was zuvor auf YouTube veröffentlicht wurde; wer da keinen Unterschied hört, sollte sein Endgerät und/oder Gehör mal durchchecken lassen.
    Meiner Meinung nach eines der besten Alben, die ich je gehört habe. Ich muss allerdings auch zugeben, dass ich es inzwischen an die dreißig Mal durchgehört habe, deshalb wohl auch mehr davon mitgenommen habe, als jemand der kurz nach Release ein Review schreiben muss. Deshalb kann ich das wiederholte Anhören nur wärmstens empfehlen. Eine vergleichbare Epik und Tiefe habe ich zuletzt bei Wintersun's Time I gehört.

  • Vor 6 Jahren

    Ich habe die CD jetzt ein paar mal gehört und muss sagen, dass die Abmischung keine totale Katastrophe ist! Interessant finde ich vor allem, wie unterschiedlich der Mix auf den verschiedenen Endgeräten klingt. Auf meine "großen" Anlage (Kommentar meiner Frau, als sie die Boxen zum ersten mal sah: "Bist du völlig verrückt?" :-) ) klingt die Abmischung tatsächlich sehr differenziert und stimmig. Je kleiner die Abspielgeräte werden, desto matschiger klingt es... Die Musik ist sowieso klasse! :-)

  • Vor 5 Jahren

    Ich hab die Platte über jede erdenkliche Anlage gehört. von Clubgröße bis handy. Der Sound ist mist. Erst recht im Vergleich mit Wheel of time vom Vorgänger.

  • Vor 4 Jahren

    Nana, selbst bei mir im Auto ist der Sound auf einer durchschnittlichen Anlage bombastisch. einzig Hansi Gesang stört mich diesmal. Bei den hohen Tönen ist er nicht mehr so gut drauf. Insegesamt stimme iche ich allen denen zu, die mehrmaliges anhören empfehlen. das war bei Queen Stücken früher auch so;-)

  • Vor 4 Jahren

    Nana, selbst bei mir im Auto ist der Sound auf einer durchschnittlichen Anlage bombastisch. Einzig Hansis Gesang stört mich diesmal. Bei den hohen Tönen ist er nicht mehr so gut drauf. Insgesamt stimme ich ich allen denen zu, die mehrmaliges anhören empfehlen. Das war bei Queen Stücken früher auch so;-)