Billy Talent haben den meisten Bands eines voraus. Direkt mit ihrem Debüt etablierten sie 2003 einen eigenen Stil, der insbesondere von Ian D'Sas Gitarrenarbeit und Ben Kowalewicz' charakteristischem Gesang lebt. Danach arbeitete sich das Quartett grob gesprochen an den zurückliegenden Rock-Dekaden …

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  • Vor 2 Jahren

    Billy Talent haben schon ein ausgesprichen konstantes Gespür für krebserregende Albencover.

  • Vor 2 Jahren

    hahahaha @battlefire
    leider ist das komplett richtig

  • Vor 2 Jahren

    Ich oute mich mal als Billy Talent Fan, insofern sind meine 4/5 Punkte vielleicht nicht ganz objektiv.
    Dennoch finde ich, die Band hat sich wieder einmal weiterentwickelt und ist trotzdem sich selbst treu geblieben. Gesanglich wird es von Album zu Album immer besser was Ben da abliefert, leider gibt es aber auch immer weniger harmonisch interessante Stücke, den meisten Stücken liegen doch ziemlich gewöhnliche Akkordstrukturen zugrunde. Auch Jordan Hastings kommt an das teils sehr ungewöhnliche Schlagzeugspiel von Aaron nicht heran, fällt aber auch nicht schlecht auf.
    Insgesamt ein überdurchschnittlich gutes Punkrockalbum mit Potenzial nach oben, hätte man sich harmonisch gesehen etwas experimentierfreudiger gezeigt. 4/5 snd meiner Meinung nach durchaus gerechtfertigt
    PS: Ich mag sogar das Cover :)

  • Vor 2 Jahren

    Schließe mich Noumard an. 4/5 sind gerechtfertigt. Es ist ein rundes Album. Die Rezension finde ich diesmal ziemlich dünn. Habe schon Bessere Kritiken von Euch gelesen. Anscheinend konnte sich Herr Vogel nicht richtig entscheiden. Gebe Euch 2 von Fünf Sternen. :-)

  • Vor 2 Jahren

    Woran kann das nur liegen, dass das 2006 erschienene "II" nach den Nullerjahren klingt?
    Ich bin auf jeden Fall großer Fan der ersten beiden Alben, "III" und "Dead Silence" habe ich nicht wirklich gehört, hat bei den (wenigen) Malen wo ich reingehört habe nicht wirklich gezündet.
    Bin ansonsten kein großer Fan davon schmerzhafte Lautstärken so hoch zu jubeln...

  • Vor 2 Jahren

    @yocker: seh ich genauso.
    mir hatten immer die "ausrater" so gut gefallen und waren für mich ein wichtiger part in deren stil. bei solchen verärnderungen bei "sängern" hab ich immer die vermutung, dass die gesangsunterricht genommen haben und danach singen die wie in der pop musik..... sowas ist doch echt scheiße, es wird ueit, dass man mit musik nicht mehr so viel geld verdienen kann

  • Vor 2 Jahren

    Schon immer Scheiße. Musik für aufmüpfige Teenager, wird sich wahrscheinlich auch mit diesem Album nicht geändert haben.

    Ergo 1/5.

  • Vor 2 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 2 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 2 Jahren

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  • Vor 2 Jahren

    Allein die Stimme von Ben kann ganze Meinungen spalten und die Musik sprüht nicht gerade vor Abwechslung. Egal denn hier wird mit Herz (besonders live) musiziert. Ich kenn tausend Bands mit mehr Anspruch aber Musik ist Launenabhängig und manchmal passt halt Billy Talent wie Faust auf Eimer. Somit in gesunden Dosen weiterhin ohne Bedenken zu empfehlen.

  • Vor 2 Jahren

    Mochte die zweite damals schon. Würde ich mir heute trotzdem nicht mehr freiwillig geben. Der Sänger klingt immer noch für mich, als wenn der ein Frettchen verschluckt hat.

  • Vor 2 Jahren

    Wenn mich als Teenager jemand gefragt hätte, welche meiner damaligen Lieblings-Bands ich in 10-15 Jahren eher nicht mehr abfeiere, Billy Talent wäre mir relativ schnell in den Sinn gekommen. 12 Jahre später kann ich sagen, ich hätte daneben gelegen, nach dem sehr guten "Dead Silence" hab ich auch richtig Spaß an der neuen Platte. Schöne Sache!

  • Vor 2 Jahren

    Inwiefern ist Horses and Chariots ein SOAD-Soundalike?!

    Album ist für mich nach der Single und den yeah-yeah-Schnipseln nach der ersten Minute gegessen.

    Den einzigartigen Sound, den sie mit den ersten beiden Alben geschaffen haben schätze ich noch heute. Die Luft scheint aber raus zu sein. #nostalgiastainedglasses

  • Vor 2 Jahren

    Neues Meisterwerk von Billy Talent!

    Billy Talent haben vor mittlerweile über 8 Jahren meinen wesentlichen Weg zur härteren Musik geebnet und sind maßgeblich daran beteiligt, dass ich die Musik höre, die ich heutzutage höre. Dabei fällt auf, dass sich die 4 Jungs aus Kanada über die ganzen Jahre immer treu geblieben sind und nie viel an ihrer Mischung aus Alternativ-Rock, Punk Rock und Post-Hardcore verändert haben. Somit bin ich mit ruhigem Gewissen an das Album herangegangen und wie sich nach vielmaligen Hören herausstellt, gab es auch keinen Grund zu Sorge: Billy Talent rocken auf ihrem neuen Album "Afraid of Heights" weiterhin was das Zeug hält!

    Schon die ersten Sekunden der Platte machen schnell klar, dass Billy Talent endlich wieder da sind. Ian D'sa spielt seine unverwechselbaren Riffs und Soli, John Gallants Bass bringt die Lautsprecher zum Beben, (Aushilfs-) Drummer Jordan Hastings treibt die Songs gut voran und Ben Kowalevicz rauchige und vielfältige Stimme singt und shouted besser denn je und wird natürlich von den typischen Backingvocals begleitet. Die Mischung aus aus groovigen Riffs und meldoischen Refrains ist zudem perfekt gewählt und erinnert teilweise stark an Album III. An abwechslung mangelt es auch nicht da die Palette von Kracher-Songs wie z.B. "Big Red Gun" oder "The Crutch" über punkige Lieder wie "Time-Bomb ticking away" oder "Leave Them All Behind" bis hin zu langsameren Stücken wie "Rabbit Down The Hole" oder "This Is Our War" komplett angedeckt wird. Egal welchen Song man anspielt, sie machen alle Stimmung und vor allem Spaß. Auch die Themenwahl der Texte ist sehr vielfältig. Es werden die verschiedensten Themen unserer heutigen Gesellschaft angesprochen. Von Angstüberwindung, Korruption und Krieg bis hin zu unserer heutigen Musikindustrie ist alles dabei. Zudem wirkt das Album sehr erwachsen und vermittelt gut den Eindruck, dass Billy Talent, wissen was sie wollen und das tun was sie lieben.
    Neben dem ganzen Lob bleibt eigentlich kaum Platz für Kritik und es sind auch nur ein paar kleine Sachen, die mir beim Hören aufgefallen sind. So finde ich z.B., dass besonders die letzten Songs auf dem Album ordentlich an Fahrt verlieren und sich etwas ziehen. So kann ich leider den Liedern "Horses and Chariots" oder "February Winds" sehr wenig abgewinnen und muss sagen, dass z.B. "Dead Silence" mit den letzten beiden Liedern ein deutlich eleganterer Ausstieg gelungen ist. Eine andere Sache, die mich nach dem ersten Durchhören gestört hat war, dass es keinen richtigen Mega Song für mich gibt, der so heraussticht wie z.B. "Red Flag", "Viking Death March" oder Saint Veronica". Damit will ich nicht sagen, dass ich die alten Alben besser finde, aber es hat mir zumindest ein Song gefehlt, der volles Brett nach vorne geht.

    "Afraid Of Heights" ist somit ein unverkennbares Billy Talent Album, welches voller Energie und gleichzeitig auch Melodie steckt. Dabei bleibt sich die Band treu und geht kaum Experimente im Sound ein, was eine absolute Stärke ist. Fast jeder Song auf dem Album kann überzeugen und versprüht einfach dieses typische Billy Talent-Feeling. Es setzt zum Vergleich mit seinem Vorgägner "Dead Silence" zwar mehr auf rockigen Groove als auf wuchtige Punk-Elemente, aber sticht somit wie jedes Billy Talent Album heraus, da es noch unverkennbar Billy Talent ist, aber trotzdem seinen eigenen Sound hat. Meine Anspieltips sind "Big Red Gun", "Time-Bomb Ticking Away" und "Leave them All Behind". Abschleißend gebe ich nun 4 Sterne, da es ein rundum gutes Album ohne große Macken und Kompromisse ist. Ich habe genau das bekommen, was ich erwartet habe und dafür liebe ich Billy Talent!

    5/5

  • Vor 2 Jahren

    4 Jahre Pause und dann ein Opener mit jeah, jeah, jeah,.... dann noch das unsägliche DJ Ding... heiliger Jesus...lediglich The Crutch finde ich überdurchschnittlich....Dead Silence war dagegen ein wahres Billy Talent Feuerwerk.... 11 Lieder und nochmal 11 Bonus Tracks.... die sich dann auch nur unwesentlich von der Album Version unterscheiden... na vielleicht 2020 wieder...

  • Vor 2 Jahren

    Ich mag Album und Cover. So unterschiedlich sind Geschmäcker.

  • Vor 2 Jahren

    Ach Billy Talent! Eine Liebe die nie versiebt, dachte ich... Aber das neue Album "A.O.H." lässt mich, ehrlich gesagt, ein bisschen zweifeln. Der Grund-Ton, die Experimentierfreude und die Vorzeichen - alles gut, aber mir persönlich fehlt das Feuer. Es kommt mir vor als würde man einen alten Mustang aus den sechzigern komplett restaurieren, und daraus einen sparsamen, Umweltfreundlichen Wagen machen. (Versteht mich nicht falsch, ich tendiere in Richtung Öko!) Was ich sagen will, die Seele ist für mich recht schwammig geworden. Die peitschenden Schreie von Ben, die treibende Gitarre von Ian - die sich bei keiner anderen Band bis Dato so wunderschön in den Vordergrund gespielt hat - alles verschwindet in schwammigen Rock-Melodien... Nicht schlecht, aber auch nicht überragend, und das ist das fiese - es klingt für mich nach Durchschnitt. Und trotzdem liebe ich diese Ahornsirup-Punker immer noch. Cheers!