laut.de-Kritik

Dance-Süppchen, gewürzt mit Disco, House, Ragga-Toasting und Latino-Rhythmen.

Review von

Basement Jaxx, das sind Felix Buxton und Simon Ratcliffe, zwei engländische Männchens, die uns mit Remedy das Universalmittel gegen verregnete Sommertage bescheren.

Disco, House, Ragga-Toasting, Latino-Rhythmen, das sind die Zutaten, mit denen die beiden Soundtüftler ihr Süppchen würzen.

Wie bei einer Party mit verschiedenen Dancefloors kann man auf Remedy die diversen Spielarten der zeitgemäßen Electronic-Music entdecken. Stampfende Beats treffen auf Akkustik(!)-Gitarren, weiblicher Gesang paart sich mit gnadenlosen House-Vibes.

Wer bei Songs wie "Red Alert" (der ersten Single), oder dem treibenden "Rendez-Vu" noch stillsitzen kann, der sollte dringendst einen Bewegungstherapeuten aufsuchen.

Beeindruckend bei Buxton und Ratcliffe ist, daß sie bei aller Partylastigkeit ihrer Platte das Abdriften ins Banale verhindern können. Trotz Jubel, Trubel, Heiterkeit stammt ihr Sound aus den Clubs und ist alles andere als ein Kunstprodukt aus der Chefetage einer Plattenfirma.

Remedy ist für mich die Abtanzplatte des Sommers, trotz 16 Grad im Schatten.

Trackliste

  1. 1. Rendez-Vu
  2. 2. Yo-Yo
  3. 3. Jump N' Shout
  4. 4. U Can't Stop Me
  5. 5. Jaxxalude
  6. 6. Red Alert
  7. 7. Jazzalude
  8. 8. Always Be There
  9. 9. Sneakalude
  10. 10. Same Old Show
  11. 11. Bingo Bango
  12. 12. Gemilude
  13. 13. Stop 4 Love
  14. 14. Don't Give Up
  15. 15. Being With You

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