"So now I know there is no one else to blame". Einsicht sei der erste Schritt zur Besserung, heißt es. Im Falle von Tim Lambesis lässt sich der moralische, menschliche Abgrund kaum mit einer abgedroschenen Redensart abhaken. So gerne man sich ausschließlich der Musik und nicht einem Mordauftrag an …

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  • Vor 8 Monaten

    "So gerne man sich ausschließlich der Musik und nicht einem Mordauftrag an der Ex-Frau widmen würde: unmöglich. "

    Bei Dir vielleicht unmöglich. Album ballert!

  • Vor 8 Monaten

    Wenn ihm schon seine zunächst ehemaligen Freunde bzw. Bandmitglieder verzeihen oder ihm zumindest diese Chance einräumen konnten, dürfte das für Außenstehende eigentlich sogar noch leichter sein. Auch wenn das nun sehr kitschig klingt, ist bzw. war irgendwann mal genau das doch einer der positiven Aspekte der ominösen "Metal-Familie", wie sie mittlerweile meistens nur noch dann beschworen wird, wenn man entweder ohne große Anstrengungen Rückgrat zeigen muss oder sich über einen Pseudo-Kodex definieren möchte, gewesen: Dass man einen Fehler machen bzw. haben kann und trotzdem aufgenommen wird. Ob man ihm seine Geschichte seit der Re-Union von AILD abnimmt, ist jedem selbst überlassen, wirklich beurteilen können wir es allerdings nicht. Noch nicht. Das wird man dann herausfinden, wenn er entweder erneut negativ in Erscheinung getreten ist oder er ebendies nicht tut, stirbt und man dann merkt, dass es aufrichtig war. Bis dahin bleibt uns nichts Anderes übrig als das Projekt AILD mit Lambesis zu unterstützen oder eben nicht.

    Für eine christliche Metalband ist das meiner Meinung nach aber ein starkes Zeichen. Genauso finde ich es gut, dass sich Nuclear Blast dahintergestellt hat. Selbstverständlich ist diese Re-Union auch lukrativ, aber alleine darum kann es nicht gegangen sein, da es gleichzeitig immer noch genügend Skeptiker und Kritiker gibt.

    Ich hoffe, dass er, wenn er es denn wirklich ernst meint, irgendwann mit seiner Ex-Frau sprechen und diese schreckliche Tat irgendwie gemeinsam mit ihr aufarbeiten kann, bzw. dass sie sie aufarbeiten kann und die beiden Frieden schließen können.