Zurück zu den alten Straßengeschichten: Auf diesen Zug springen die etwas älteren Hasen im Rap-Geschäft derzeit gleich reihenweise auf. Kann man machen, zumal deren immer jüngere Zielgruppen vermutlich ohnehin nicht merken, dass sie die selbe alte Soße zum zweiten, dritten, fünften Mal aufgewärmt …

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  • Vor 6 Jahren

    3 Punkte fuer Animus. Dani, jetzt musst du aufpassen, dass Fler nicht richtig durchdreht.

  • Vor 6 Jahren

    Hahaaaaa... da dreht nicht nur Fler, sondern jeder Deutschrap-Fan mit etwas gutem Geschmack durch...

    Ich verfolge Animus seit Kugelschreiber (1) und er hat immer wieder bemerkenswerte Zeilen dabei, ist musikalisch auch gut hörbar, aber Purpur ist einfach nur unglaublich schwach.

  • Vor 6 Jahren

    ich weiss nicht. seine tracks übers pumpen gehen schon kar. einer der wenigen in der deutschrap szene der ausgewiesener maßen KEIN disko-pumper ist. find ich gut. aber so auf album länge kann ich mir das einfach nicht geben. sorry. da kann animus auch noch so sympathisch und So-Päd-Kollege sein. es geht einfach nicht

  • Vor 6 Jahren

    Animus ist ein riesengroßer Toy. Punkt.

    (Ausführlicher Hassbeitrag für die Kollegen von Disslike: Finde es fast schon tragisch, dass Dani ihm seine Masche abkauft, alleine 90% der zitierten Stellen sind so unglaublich behindert, dass ich ihn nicht ernst nehmen kann. Da spielte wohl der Mutterinstinkt ganz stark in die Bewertung ein, schließlich sollten chronische Opfer beschützt und nicht ausgeschlachtet (oder?) werden. Er redet von "Schwäche zeigen" und verwechselt eben jene schon einen Track später mit Stärken. Gedanklicher Dreck auf Schmusebeats.)

  • Vor 6 Jahren

    naja noch ein paar solche Reviews und jegliche Glaubwürdigkeit geht komplett verloren
    man kann sich auch künstlich reinsteigern
    wieso nicht gleich 5/5 und nen instant-Meilenstein?!

    das Album ist natürlich diarrhö-fördernd und zum vergessen weil stinklangweilig, sollte klar sein. Animus ist einfach ein wack mc. dieser fler-maskulin-camp-zirkus intressiert mich nicht, da ich animus schon als rapper an sich belanglos finde. die ganzen schwachen maskulin-tapes haben gereicht

    ich wette, dass sich das jetzt wirklich niemand der kommentierenden leute hier anhört, weder die pro noch kontra seite

  • Vor 6 Jahren

    Animus hat ja durchaus lyrisches Talent, sind teilweise wirklich erstaunliche Lines dabei. Allerdings im Vortrag halt ziemlich lahm und mit dem ganzen Liiebesgedöns trifft er jetzt auch net mein Gechmack.
    Das wirklich erstaunlichste Kunststück ist aber das Cover, selten war ein Bild mit zwei unbekleideten Damen und nem Kerl derart homoerotisch.

  • Vor 6 Jahren

    Mir tut der nette Kerl ja schon irgendwie leid, all der andauernde Hate und Rufschädigung, ausgelöst von Patrick und Bushido, und all die Mitläufer, die mitrennen. Ich werde mir den Kram hier sicher nicht anhören, aber Animus ist schon irgendwie eine der tragischsten Figuren im Deutschrap.

  • Vor 6 Jahren

    ohne großes herumgerede geht es gleich ans purpurfarbene eingemachte.
    wer sich vom cover nicht abschrecken lässt, bekommt im relativ seicht-farblosen "rosarot" ein intro mit beruhigenden klaviertönen und einem sinnierenden animus, der lobeshymnen auf die frau und freunde anstimmt, aber gleichzeitig sich selbst der situation und der vergangenheit stellt.

    ob der kräftige animus "geboren dafür" ist, alleine ein unterhaltsames album zu stemmen wird auch im zweiten track nicht eindeutig geklärt. der beat ist in sich stimmig, ruhig und atmosphärisch ausgefallen. animus berichtet unaufgeregt und angenehm schon wieder über vergangenes, seine aktuelle situation und selbstbewusst über seine "begabung". "und trotzdem suchst du dir kein tagesjob von 8 bis 4, denn das würde bedeuten du hast dein versagen akzeptiert". in anbetracht seiner verkaufszahlen hinterlässt so eine zeile einen unangenehmen nachgeschmack.

    zusammen mit einem austauschbaren sänger names marq futschikato figulli schafft es animus auf "einer sieht dich" einen über die gesamte spielzeit zu langweilen. schwer zu erklären, aber kurz nach dem anhören wusste ich weder um was es ging, noch warum man solche hooks mit derartigen abnutzungserscheinungen braucht. animus rappt solide, doch unspektakulär und eintönig. weiterhin kein richtiger aufreger dabei, aber fesselnd ist etwas anderes.

    besser wirds bei "richtig oder falsch" (wieder mit marq figaro als kitschigen schmusebarden) nicht. das thema richtiger bzw falscher entscheidungen in beziehungen ist in ordnung, jedoch nicht wenn es derart platt und poesiealbummäßig rübergebracht wird. beat ist der situation angemessen, harmlos und solide. animus wirkt manchmal etwas gelangweilt und das färbt automatisch auf den hörer ab.

    "keine ist wie du" (natürlich mit marq fatality) ist ein astreiner schmalzbrocken, bei dem animus aber deutlich wacher wirkt und über die passend poppige beatuntermalung sogar ansätze von flow zeigt.

    "bringt er dich zum lachen" ? eher zum - noch- respektvollen gähnen. ein weiterer liebessäuseliger track, in dem sich ein nahe am einschlafmodus befindender animus zum frauenversteher aufspielt. der beat passt sich der schnarchnasigen atmosphäre problemlos an. ein sicherer skip

    über den sinn des lebens fachsimpelt der iranischsstämmige fitnesstrainer in "leb für etwas, stirb für nichts" und lässt keine plattitüden aus. "lieber ein bedeutsamer tod als ein sinnloses leben" ..."lieber ein gehaltvoller track als ein belangloser schnellschuss". beattechnisch unspektakulär, raptechnisch eindimensional, wiederhörwert zweifelhaft

    ich beginne mich mittlerweile zu fragen, was das selbstbewusste cover mit dieser vielzahl an krampfhaft deepen, doch eher drögen songs zu tun hat und bemerke mit schaudern, dass wir noch nichtmal bei der hälfte der tracks angelangt sind.

    "kreislauf" reiht sich mühelos in die bis hierher gebotene themenwahl ein. die thematiken verschmelzen, nur der beat (diesmal öde, nervige klaviernummer) ist noch das unterscheidungsmerkmal. "das leben ist ein kreislauf, früher oder später kommt der schmerz und du beißt drauf"..ne der ist jetzt schon da in akustischer form, absolut monoton und wirklich langweilig

    was ich jetzt unbedingt hören will und brauche ist ein deeper song von animus. den bekomme ich mit "romeo und julia" zu genüge. klassische liebesstory, untermalt von einem im hintergrund plätschernden geklimper, die keiner braucht. wers bis zur hook schafft, bekommt üblen kitsch, der dem belanglosen song den rest gibt.

    das album zu hören ist wirklich kein "kinderspiel". gleichnamiger track ist jedoch eine erfreuliche abwechslung zum schmalzsumpf. textlich ansprechend und hungriger präsentiert sich animus, der druckvoll street-mäßige beat sorgt ebenso für wohlwollen beim gepeinigten hörer. sicherlich kein glanzlicht, aber eine willkommene erfrischung

    auch bei "nicht mein baby" kann animus textlich überzeugen und regt zum nachdenken an, die stimmliche motivation stimmt ebenso. der ordentliche beat ist aber eine spur zu gewöhnlich und seicht ausgefallen.

    "b.h.n.a.z.i" zerstört das kurze auflackern von unterhaltung aber wieder etwas. zwar ist das thema liebe und beziehung absolut "neu" auf dem album und der gefühsduselige beat nach den ganzen "bangern" bisher auch ungewohnt, aber das alles bewahrt den titel letztendlich nicht vor der absoluten belanglosigkeit.

    marq falafel darf in "karma" wieder ran und weckt den wohl schon eingeschlafenen animus kurzzeitig mit trällernder hook. beatmäßig ists auch mäßig und das thema ausgelutschter wie mans fast nicht mehr machen kann. ach ja: geht auch um liebe (überraschend)

    na wunderbar ein "interlude". ´"meine muskeln - ein panzer" .."ich tarzan - du jane" oder was? abseits dessen ist der restliche vortrag samt beat ziemlich aufgewärmt. animus verkommt zum phrasendrescher. mag manch einen sogar ansprechen, nach der bis jetzt gebotenen ödnis registrierts der hörer einfach nur noch

    genauso zum gähnen verkommt der titeltrack "purpur" mit marc "der wecker" fanatik. "du bettelst rum und ich schlag dich, es ist fraglich,doch es ist magisch" es ist wohl eher madig..

    nachdem die haut im vorherigen schnarchfest purpur wurde, wird jetzt der beischlaf besungen. "die spuren auf deiner haut" erzählt von verwüsteten wohnungen und unberührten schlafzimmern. herrlich fade kommt das musikalische daher und animus tut das übrige, um den track statt extatisch heiß eher lauwarm wirken zu lassen

    etwas zähflüssig geraten "die purpurnen flüsse". gewohnt und gefürchtet tiefsinnig kommt animus auf den recht atmosphärisch geratenen beat daher und sorgt für einen unspektakulären abschluss, der jedoch vorher noch 3 bonus-tracks bietet.

    der erste des famosen trios hört auf den namen "tintenherz". "so schneid ich mich am blatt, blut über diese zeilen, jedes album ne arterie die platzt vor lauter leid" und genau SO klingt das rührselige stück auch. zeitweise schwer auszuhalten, musikalisch belanglos und es trieft nur so vor sich wiederholenden sentimentalität

    "schwanensee" ist textlich wieder ansprechender und übt sozialkritik ohne sich in klischees zu verlieren. leider ist das ganze soundbild inklusive hook recht eintönig und langatmig geraten.

    so kann ich endlich meinen "frieden" mit dem album machen. dieser song zeigt sich nachdenklich, ist angenehm ausgefallen und auch die hook ist melodisch und halbwegs gelungen. ein richtiges highlight klingt jedoch anders

    insgesamt ein sehr ermüdendes werk. animus zeigt textlich teils gute ansätze und ist ein solider rapper, der aber manchmal recht lasch wirkt. das album ist jedoch teilweise unerhört fade und thematisch zu einseitig ausgefallen.die vielen uninspirierten beats geben dem müden auftritt den rest

    1/5

    • Vor 6 Jahren

      Props für deine Ausdauer / kranken Fetisch-Faibles aber man braucht keine Review um zu wissen, dass das Album scheiße ist. Hier reviewt ja auch keiner Caput-Alben.

    • Vor 6 Jahren

      Caput :D
      Was Savas damals einfach für Toys um sich geschart hat :D
      Ich werfe in den Raum...Casino

    • Vor 6 Jahren

      Früher hattest du mal Eko, heute ist es Caput!

      Ja, da waren schon ein paar Spacken im Optik-Camp :D

      Weiß noch, wie mich bei dem Kaas-Part auf Bello 1 die Fremdscham gepackt hat...eieiei, war das mies?

      Oder Savas kleiner Bruder(?), "Chill weiter blabla, wie Til Schweiger", grausamst! :koks:

      Andererseits waren auch fähige Jungs wie Erc, Motrip und Franky Kubrick (ja, schlagt mich, ich fand den ganz nice früher) dabei.

    • Vor 6 Jahren

      Uff. Da sind die Jugendsünden …

      Caputalismus und Dramaking hatte ich sehr gefeiert. Dramaking fand ich beim letzten hören vor ~3 Jahren auch noch ganz gut. Caputalismus hab ich wiederrum seit dem Releasejahr gar nicht mehr gehört.

      Das sind wie One so CDs die man im CD-Regal hat und lieber dort lässt, statt die sich nochmal anzuhören und sich dabei möglicherweise die Erinnerungen kaputt zu machen :D

      Bei beiden konnte mich nichts mehr, was anschließend rauskam überzeugen. Von Jahr zu Jahr wurd's belangloser.

    • Vor 6 Jahren

      :lol: ja da waren schon sachen dabei