laut.de-Kritik

So Rock'n'Roll wie Hard Rock Café, so männlich wie Conan der Barbar.

Review von

Da steht er im Wiesn-Outfit für Touristen, den rinnenden Schweiß vermutlich kaschiert mit zu viel Moschus-Duft. Um ihn herum: Mädchen, die sich ihr Hippie-Outfit zwei Stunden vor der Hausparty bei H&M zusammengestellt haben, zu dritt an einem Wassereis nuckeln und ihm bei Gelegenheit um den Hals fallen. Wer liebt ihn nicht, diesen Andreas Gabalier, der da seinen neuen Hit "Verdammt Lang Her" trällert – ein dreister Klau von Bryan Adams' "Summer Of '69".

Andreas Gabalier posiert im Booklet vor dem Hard Rock Café, um sein Rock'n'Rollertum zu beweisen, und legt sich neben Arnold Schwarzeneggers Fußabdrücke am Hollywood Boulevard – so männlich ist er. Nein, es hat sich rein gar nichts geändert im Kosmos des Mountain Man. Eine "fesche, kesse, freche Kellnerin" soll ihm "klesch kaltes Bier" servieren, bevor er mit sich mit seinen Fellow-Manderln im Armdrücken misst und mit der Motorsäge in den Wald zieht. Und natürlich hat in christlichen Ländern ein Kreuz an der Wand zu hängen.

"Kleine Steile Heile Welt" ist sein Manifest, das vertonte Weltbild einer Milka-Werbung – er singt es sogar selbst. Und gegen die Blicke der liebreizenden Weibchen ihm zu Füßen kann er sich nach wie vor nicht wehren. Er muss sie einfach vernaschen. Sie wollen es ja so. Die Lederhose ist so dick, da braucht es nicht einmal neue Textzeilen. Schlechte Anmachsprüche funktionieren schließlich mehrfach. "Was kann denn i dafür, was stellst du mit mir an / dass i nimma denken kann" hieß es in "Dirndl Lieben" von "Mountain Man" – zum Vergleich das neue "Hallihallo": "Lipstick Lady, bitte schau mi net so an / Wei i mi dann nimmer halten kann."

Seine einfühlsame Seite präsentiert er im Titeltrack: "Wer geliebt wird immer leben, ewig wird die Liebe sein / Vielgeliebte leben länger / So muss Liebe sein." Das bedeutungsschwangere, tiefe Flüstern klingt fast wie eine Drohung. Würde Gabalier im selben Tonfall auf einem Schulhof vorsprechen, hätte er wohl recht schnell eine einstweilige Verfügung am Hals, die ihm verbietet, sich Minderjährigen zu nähern. Noch gruseliger wirds, wenn er "Eine Insel Mit Zwei Bergen (Das Lummerlandlied)" vergewaltigt. Hunstenbonbon, irgendjemand? Der lustige Mann mit der rot-weiß-karierten Sonnenbrille lacht so freundlich aufgesetzt!

Stets am Puls der Zeit, malt Gabalier auch Strickpunkt-Smileys in sein Textheft und rappt. Des giiiibts jo net ;-) Jawohl, das gibts. Er "rappt" von Hubbabubba, Knickerbockerbande, Mannerschnitten, Lanternderlfest, Jägermeisterstoppel und – natürlich – Mädchenanbaggern. Denn er ist "der große Magga, der die Ladys kennt, der jede Runde brennt". Dazu haut er energisch in die Saiten seiner Akustik- und E-Gitarre.

Nicht einmal Sissi und Franz sind da noch sicher. In "Kaiserjodler" fährt Gabalier alles auf, was er hat: Akkordeon, Gitarrensolo, Jodeln und ein sich dazu vergnügendes Monarchenpaar. Das furchterliche musikalische Kauderwelsch, natürlich erstklassig produziert, wird im Sommer 2019 Fußballstadien voller williger Konsumenten in Ekstase versetzen.

Am erträglichsten ist Gabalier, wenn er sich ganz und gar zum Schlager bekennt. Ganz ohne gewollte Rockstar-Stimme, sondern mit glockenhellem Heimatfilm-Timbre singt er in "Das Pinkerl" von allgemeingültigen Sorgen des Menschen. Ja, das Leben ist hart und hier kann Oma sogar schwelgen, ohne dass man sie auf ein zugrunde liegendes phallokratisches Wertesystem hinweisen muss.

Wobei, ein bisschen gebessert hat er sich ja doch, der Andi. Kurz nachdem er seiner L-l-l-lipstick Lady befiehlt: "Kumm, bitte bitte drah die um / Bitte, bitte sei net dumm!", schiebt er belehrend nach: "Sagt sie ja, bleibst du da / Sagt sie nein gehst du heim." Hach, könnte man den Spruch trotz g'schertn Reims und ironischer Stimmlage inmitten einer Ansammlung sexistischer Klischees nur ernst nehmen...

Trackliste

  1. 1. Verdammt Lang Her
  2. 2. Hallihallo
  3. 3. Kleine Steile Heile Welt
  4. 4. Ewig
  5. 5. Vergiss Mein Nicht
  6. 6. Loving Arms
  7. 7. Kaiserjodler
  8. 8. Des Gibt's Ja Net
  9. 9. Sommerregen
  10. 10. Eine Insel Mit Zwei Bergen (Das Lummerlandlied)
  11. 11. Hinterm Horizont
  12. 12. Das Pinkerl

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LAUT.DE-PORTRÄT Andreas Gabalier

Mit einem Studium der Rechtswissenschaften hinein in die Volksmusik - und dort dann auf Anhieb ein eigenes Subgenre gründen: Keine Unvereinbarkeiten …

5 Kommentare mit 66 Antworten

  • Vor 3 Monaten

    Das ist wirklich Mucke für Typen wie unseren Scientologen oder den grenzdebilen Meuri!

  • Vor 3 Monaten

    Ob der Bap gefragt hat das er "Verdammt lang her" covern darf, so ist zumindest der Titel ein klares Plagiat. Freu mich schon auf die Klage, diese Erwartungen die der Gabalier damit schürt und dann kommt so ein spießieger Tennyscheiss bei raus. :(

    Hier das Orginal, in der Liga wird der Holzmichel hoffentlich nie spielen: https://www.youtube.com/watch?v=DB1RaK6ISPY

    • Vor 3 Monaten

      "Ob der Bap gefragt hat das er "Verdammt lang her" covern darf, so ist zumindest der Titel ein klares Plagiat."

      Er musste ja nicht fragen, denn es handelt sich ja nicht um ein Cover.
      Und auch der Titel ist technisch gesehen nicht derselbe, denn Niedecken's Lied heißt ja, der Mundart entsprechend, etwas anders. :rolleyes:

    • Vor 3 Monaten

      In Verdammt lang her (von Bap) dreht es sich selbstverständlich um was anderes, das hat Sinn gemacht und war eine wahre Stimmungsbombe. Wer hat da nicht gern drauf gefeiert. Das Album dazu wäre ein Vorschlag für einen Stein. "Für Usszeschnigge" oder der Nachfolger "Vun drinne noh drusse", beide Super.

      Beim Holzmichel kann man mir doch nicht erzählen, das da so was wie Stimmung mit einhergeht. Dann einen Titel nehmen und Spießertext zu texten oder texten lassen. Sorry, das so als wenn ein Hilfsmaler u. Lackierer sich als Picasso ausgibt. Einfach nur erbärmlich.

    • Vor 3 Monaten

      Musikalisch geht`s eher in Richting "Summer of 69". Von der Grundmelodie schräg daneben.

  • Vor 3 Monaten

    Den Gabalier liebt man oder hasst man, ich liebe ihn seit dem ersten Tauschkonzert, da sah man einen nicht dummen, nicht ungebildeten, nicht kaltherzigen Lederhosen"trottel". Wenn seine Musik auch nicht wegbereitend ist wie die der Beatles vielleicht es war, so hat er doch die ewig sich wiederholende Schlagerlike Volksmusik als ein neues Rauhbein bereichert. Und ein Kruzifix an der Wand darf auch sein, in Mitteleuropa.

    • Vor 3 Monaten

      "..."da sah man einen nicht dummen, nicht ungebildeten, nicht kaltherzigen Lederhosen"trottel"."

      Doch genau so einen dummen, ungebildeten, kaltherzigen Lederhosentrottel hat man beim Tauschkonzert gesehen sofern man die Augen auch aufgemacht hat...

    • Vor 3 Monaten

      du spasti du sternwanderer

    • Vor 3 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 3 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 3 Monaten

      Sternwanderer das ist eine Aussage gegen eine Aussage, das führt zu nix. Ich war angenehmst überrascht weil ich mir Schlimmes erwartet hatte von Lederhose und kariertem Halstuch. Dann lernte ich einen Künstler kennen der hinter dieser Fassade viel zu bieten hat und sich auch gesanglich gut geschlagen hat. Seine Musik ist nicht meine bevorzugte, einige Stüke gefallen mir dennoch sehr gut.

    • Vor 3 Monaten

      Der Typ ist ein reaktionärer Schmierlappen, der billigen Kirmesschlager macht, der von Zeit zu Zeit sogar ziemlich gruselig wird, wenn er zusammen mit seinem Tauschkonzert-Buddy und bekennendem Aluhut Xavier Naidoo den Wert der Demokratie in Frage stellt.

    • Vor 3 Monaten

      ich finde Toleranz ist immer angebracht, auch für jemanden der definitiv zu seinem Geschlecht steht, was ja momentan als Vergehen gewertet wird. Ich nehme das nicht so bierernst, sehe ihn nicht als Gefahr für Frieden und Freiheit sondern als Spassfaktor.

    • Vor 3 Monaten

      Wenn eine heterosexueller, weißer man in Mitteleuropa meint, er würde diskriminiert, dann ist er entweder erschreckend dumm, oder will damit ein erschreckend dummes Publikum ansprechen.
      Dieser Mensch füllt mit seinen sexistischen Texten ganze Fussballstadien, und bricht trotzdem immer wieder in großes Mimimi aus, weil man ja angeblich dieses oder jenes gar nicht mehr offen sagen darf... blablubb.
      Irrtumm! Sagen darf man so ziemlich alles, sollte aber auch mit dem Echo umgehen können, wenn man seine Ansichten in die Öffentlichkeit wirft.

    • Vor 3 Monaten

      Ich vermisse sehnsüchtig die Sachlichkeit mancher Kommentare ... Alternaif finde ich sehr sachlich ... die anderen, da möchte ich mal die Reaktion sehen, wenn ein anderer ihnen gegenüber diesen Tonfall und eine solche Wortwahl nimmt.

    • Vor 3 Monaten

      Ich habe nie ein Konzert von ihm erlebt, du ?
      Mein Beitrag hat anfangs klar schon alles gesagt: Vor dem Tauschkonzert dachte ich was ist denn das für Einer und war von seiner Persönlichkeit angenehm überrascht, all diese hinterlistige Haltung die da versucht die dumme Masse zu verführen habe ich zumindest in dieser Sendung nicht wahrgenommen. Punkt.

    • Vor 3 Monaten

      "Dann lernte ich einen Künstler kennen der hinter dieser Fassade viel zu bieten hat"

      Und was wäre das?

    • Vor 3 Monaten

      habe ich auch bereits gesagt, nicht dumm, gebildet, kann sich ausdrücken, sensibel, dachte nicht dass es hier so einen Sturm erzeugt, über Gabalier positiv zu berichten.

    • Vor 3 Monaten

      gibt es Textstellen, die das belegen?

    • Vor 3 Monaten

      "dachte nicht dass es hier so einen Sturm erzeugt, über Gabalier positiv zu berichten."

      Tut es ja gar nicht, im Gegenteil. Die meisten hier mögen Andy, außer Horst.

    • Vor 3 Monaten

      Nö, ich mag den Typen nicht. Ist auch nicht schlimm. Danke an dich Alternaif, für die sehr unaufgeregte Kommentare. Musik ist halt geschmacksache

    • Vor 3 Monaten

      ich hatte auch nicht die Absicht seine Musik schöner zu reden als sie ist. Aber Lederhose (und Dirndln im Publikum) - das ist bereits verdächtig? Dann bitte das Oktoberfest gleich mal verbieten. Und dir, Mike the Bike, danke für die netten Worte.

    • Vor 3 Monaten

      Das Oktoberfest zu verbieten würde ich begrüßen

    • Vor 3 Monaten

      muss jetzt aber lachen, den Karneval auch ?

    • Vor 3 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 3 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 3 Monaten

      Karneval ist ein weit verbreiteter Brauch mit uralter Traditon und ehrenvollen heidnischen Wurzeln. Das Oktoberfest hingegen ist eine schreckliche Veranstaltung die Jahr um Jahr den weltweit verbreiteten Bodensatz anzieht. Kann weg!

    • Vor 3 Monaten

      Karneval auch weg. WM auch.

    • Vor 3 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 3 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 3 Monaten

      Nun das kann doch jeder, wie auch bei der Musik, für sich selbst entscheiden. Einfach nicht hingehen, zuschauen oder eine andere Musik wählen. Toll oder ?

    • Vor 3 Monaten

      Nieder mit den "ehrenvollen heidnischen Wurzeln" !

    • Vor 3 Monaten

      karneval ist ja eigentlich auch obsolet geworden, seit die kulturbereicherer uns erlebenden den schönen brauch des neujahrsrape an bahnhofsvorplätzen geschenkt haben.

    • Vor 3 Monaten

      Karneval sind die KO Tropfen aber leichter zu verabreichen

    • Vor 3 Monaten

      Eigentlich wollte ich die Texte vom Gabalier mal unter die Lupe nehmen, das ist aber noch viel Arbeit, um darüber etwa hier abzulassen von wegen reaktionär usw...
      Lederhosen trage ich nicht, auch nichts Kariertes ich war nur als Kind mal auf der Wiesn, noch nie beim Karneval, die WM schaue ich mir im Fernsehen an, und vergesse hinterher schnell wer gewonnen hat. hoffe ich mache mich hier nicht unbeliebt.

    • Vor 3 Monaten

      .....Eigentlich wollte ich die Texte vom Gabalier mal unter die Lupe nehmen.....

      Wer bereit ist sich so dermaßen zu quälen ist, glaub ich, hier ganz gut aufgehoben

    • Vor 3 Monaten

      habe mal mit" verdammt lang her" angefangen.als Songtitel bereits bekannt, ( Bap), leise Anlehnung an summer of 69 - Bryan Adams, so gewollt denke ich.
      Hier schwärmt jemand von seiner Zeit al 16 jähriger und weint weil er nun 17 ist (da fängt das Leben erst an meint Ivo Robic) feine Selbstironie, nichts reaktionäres drin bis auf die Reaktion eines 17 jährigen auf Zeiten die nun mal Vergangenhait sind.
      :-)

    • Vor 3 Monaten

      @ Alternaif du bist nicht ganz helle oder? Ich mein Naiv steht ja auch fast in deinem Nick, aber gerade "Verdammt lang her" ist gespickt mit reaktionären und autoritären Getue, da kann einem nur schlecht werden.

      Für welches Publikum schreibt der Holzmichel den? Doch nicht für die 17 Jährigen, wohl eher für die Anfang bis Ende 20iger. Und jetzt erinnere dich, wie warst du drauf bzw. wie bist du drauf als ca. 25 Jähriger?

      Das mit der Jugend und dem pubertären ersten Krabbeln ist gerade vorbei. So langsam verfestigt sich im Hirn, das es das Leben verdammt ernst meint und du suchst nach wie vor deinen Platz, richtig? Wenn du einigermaßen unbeschadet durch die Pubertät durch bist, sind Partys und Mädels mit 25 kein Thema mehr, eigentlich langweilt es fast, oder? Nur etwas nerven tut, das du nicht angekommen bist, noch nicht deinen wirklichen Platz im Leben hast.

      Dann biegt der Holzmichel um die Ecke und sing lauthals "Verdammt lang her".

      Äh Holzmichel, das gerade mal 5 Jahre her das ich noch aufgeregt war, als ein Mädel mich flach gelegt hat, auf der geilen Technoparty. Las mich doch in Ruhe mit den uncoolen Gefühlen von damals, ich will voran und nicht kucken wo ich keinen h**h bekam.

      Also bleib ruhig stehen, kauf dir kein gescheites Auto, gehe nicht über los singt der Holzmichel. Steck fest in einer ewigen Pubertät und verkauft es dir als ewige Jugend. Da sach ich doch Hurra, hoch die Tassen!!!

      Und jetzt komm mir nicht mit Interpretation alles, wie naiv muss man sein, das man das nicht sehen will?

    • Vor 3 Monaten

      schreibt der guns n roses fan

    • Vor 3 Monaten

      Speediconzal ich glaube wir haben unterschiedliche Texte gelesen, Fehler gebe ich schon zu aber hier komme ich nicht mehr mit ???
      Ich werde wohl aus Zeitgründen verzichten sämtliche Texte von Andy zu durchforsten, er ist ja auch nicht gerade Goethe,
      Man könnte eine Abhandlung schreiben . "Ist Gabalier eher Gefahr als Gaudi". Oder auch "Traue keinem der anders tickt als du" oder" Glaubt Gabalier was er singt?" oder "Die Lederhose - traditionelles Kleidungsstück oder provokative Männlichkeit".

    • Vor 3 Monaten

      Gerade in Mitteleuropa brauchen wir kein Kreuz an der Wand, just saying.

    • Vor 3 Monaten

      Haben wir nicht im Grundgesetz verankert, die Trennung zwischen Staat u. Religion? Man stelle sich vor, irgend so ein daher gelaufener Türke in der dritten Generation in DE, mit doppelter Staatsbürgerschaft, würde Ministerpräsident in Sachsen und würde meinen Gebetsteppiche in seinen Amtstuben zur Pflicht zu machen. Weil ein Stück seiner Erinnerungskultur, damals von Oma und Opa, gehören nun mal zu DE. Immerhin ca. 1,8 Millionen Deutsche haben auch eine andere Staatsbürgerschaft. Ob der Holzmichel dann orientalische Klänge einpflegt in sein umfangreiches Liedgut und statt Lederhose mit Turban im Fernsehgarten? Ach das wird lustig........

    • Vor 3 Monaten

      Schwinger, ich finde den Liedtext mit dem Kruzifix nicht, aber ich glaube es heisst jede Familie usw. und zuhause darf ich, du brauchst aber nicht zu brauchen (wer ist "wir?")
      Das ist Mitteleuropa.
      Speediconzal beruft sich auf die Trennung von Kirche und Staat, Gut, dass getrennt wurde, hoffe es bleibt so..

    • Vor 3 Monaten

      "hoffe es bleibt so.."

      Ein kleiner Baustein das es so bleibt ist, das man die Liedtexte vom Holzmichel auch verstehen will.

    • Vor 3 Monaten

      Wow...Satzbaupingpong der etwas anderen Art

    • Vor 3 Monaten

      Speediconzal
      Gib mir doch besondere Stellen der Liedtexte,

      ich habe hier anfangs gesagt dass ich, als ich den Andreas das erstemal sah im Tauschkonzert, angenehmst überrascht war von seiner Persönlichkeit, (habe mir schlimmes erwartet anhand seines outfits) noch nicht einmal von seiner Musik, die ich wenig kannte, seinerzeit noch weniger, heute nicht viel mehr. . Es ist wie ein Ballspiel, hin und her,
      Früher gab es Protestsänger, die etablierte Moral hat sie kritisiert. Nun scheint es singt die etablierte Moral und die Zuhörererschaft protestiert, ,(nicht alle natürlich, aber einige) sozusagen eine neue Art der Zensur.
      Obwohl das jetzt die Situation stark vereinfacht.

    • Vor 3 Monaten

      Zensur geht gar nicht Alter (wie alt bist du eigentlich wirklich?)! Du hörst dich nur so an, schon mit deinem Anfangsstatment, das es an dem Typen was zu beschönigen gibt. Und das gibt es einfach nicht. Lese einfach den Wikipedia zu ihm und du verstehst ein Stück mehr.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Gaba…

      Ich zitiere hier auch keine Liedtexte von dem, das ist wie ich schon schrieb meine Interpretation, so kommt z.b. "Verdammt lang her" bei mir an. Du sagst über den Song das der was von Bryan Adams hat, ich halte ihn für den kläglichen Versuch an die Spießerseele zu appelieren und damit seinen Euro zu machen, generieren könnte ich auch sagen.

      Protestsänger (Bob Dylon o. Joan Baez waren eventuell welche) gab es z.b. für mich nicht, alles Liedermacher und wenn du Biermann, Wader und Konsorten meinst, die waren wichtig, gerade durch ihre Texte die oft den Finger in die Wunde hielten.

      Damit hat der Holzmichel mal garnichts zu tun. Der reitet nur eine Verkaufsschiene, die ich verabscheue und halte die für eine Naziverkaufsmethode.

      Als Denkhilfe: "Hitler hat immerhin die Autobahn gebracht!" hat noch meine Oma gesagt. Musst nicht verstehen, aber etwas Mühe geben beim denken wäre angebracht. Dann bringst das schon zusammen.

    • Vor 3 Monaten

      Er reitet eine Verkaufsschiene - er macht seinen Euro - ist durchaus möglich - (ich sagte bereits er ist nicht dumm).
      Aber wenn ich nicht denke wie du bin ich dumm - danke für deinen freundlichen Hinweis.

    • Vor 3 Monaten

      Komm halt mal von deinem nicht zielführenden "ich darf meine Meinung nicht sagen, weil eine ominöse Mehrheit mich sonst lyncht"-Trip herunter und lass die blöden Andeutungen á la "Lederhose - provokative Männlichkeit". Das zeigt eher, dass du speedis kritik überhaupt nicht im kern erfasst hast (es wird umgekehrt ein Schuh draus: dem "Andy" will keine Sau seine Lederhose wegnehmen, er in seinen Texten anderen (LGBT, Linke, Ausländer, Frauen.. suchs dir aus) aber schon), oder aber dass du dich blöd stelltst und das ganz bewusst so naiv hinstelltst

    • Vor 3 Monaten

      Weisst du, man kann in dieser Kurzform des Schreibens nicht jeder Facette gerecht werden, für mich ist die Welt - und das wird oft zum Problem - nicht nur schwarz und weiss.,

  • Vor 3 Monaten

    Warum rezensiert ihr sowas überhaupt? Frage ich mich des öftern hier.

    • Vor 3 Monaten

      Weil solche Schaumschläger Klicks generieren.

    • Vor 3 Monaten

      Gabalier ist Akademiker und Geisteswissenschaftler und intelligenter als alle Kritiker hier zusammen. Das spiegelt sich auch in seiner Musik wieder.

    • Vor 3 Monaten

      Der hat mal Recht studiert, ob der schlauer ist als der Anwalt? Huch, das wird den nicht freuen! :D

    • Vor 3 Monaten

      So ein Review hat schon seinen Sinn. Immerhin hat diese miese Type eine beachtliche Reichweite im deutschsprachigen Raum. Ich glaube dass viele treue Fans nicht in der Lage sind seine Texte richtig zu interpretieren um ihre, teilweise brisante Botschaft, zu verstehen. Daher halte ich es für wichtig, dass "glaubwürdige Medien", auch derart unterirdische Musik rezensieren, um potentielle neue "Opfer" vom CD-Kauf abzuhalten u bestehende zur Besinnung zu bringen.

    • Vor 3 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 3 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 3 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 3 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 3 Monaten

      Laut.de ein glaubwürdiges Medium? Der war gut! :D
      Mensch Leute, macht Euch mal locker. Der Gabalier hat seinen erfolgreichen Style gefunden und kommt damit bei der breiten Masse gut an. Und wer hier unbedingt nach brisanten Botschaften oder tieferem Sinn sucht, der ist offenbar kein Skifahrer und hat noch nie einfach nur beim Après Ski eine Riesengaudi gehabt, wenn er zu 'I sing a Liad für di' oder 'Hulapalu' in der vollen Hütte abgefeiert hat.

    • Vor 3 Monaten

      Übersetzung: Was soll's wenn dessen "Kunst" die Bemühungen anderer in den Dreck zieht, was soll schon das reaktionär-misogyne Weltbild; der Zweck ist alles was zählt und der Zweck ist das Aprés Ski Besäufnis. Mach dich mal locker und schalte dein Hirn aus!

      Oder, in Kurzfassung: Schält dein Hirn aus!

    • Vor 3 Monaten

      Schaut Euch das Cover vom Mountain Man Album an. Der Andreas nimmt sich selber nicht halb so ernst wie manche hier... aber das mit großem Erfolg. :)

    • Vor 3 Monaten

      ...ja, auch das Cover ist Scheiße geworden....!

    • Vor einem Monat

      Zunächst schrieb der sich in Graz für ein Studium der Rechtwissenschaften ein, das er allerdings nicht zu Ende brachte. Er entschied sich anstelle dessen für den Schritt in die traditionelle Volksmusik

      Also man muss schon ein Hauptschüler sein um von Leuten beeindruckt zu sein, die mal was studiert haben. Ohne einen vollwertigen Abschluss kann jeder Vollhorst mal studieren. Meine ganzen Junkiefreunde waren mal Studenten

  • Vor 3 Monaten

    Alleine das Video ist sooo unglaublich scheiße!! Junge, „schöne“ Hipstern rocken zum Sound von diesem Ösi-Dödel. Und welche 3 Affen mit Schreibfähigkeit haben den Text verfasst...