Sebastian Kurz aalt sich zurück ins österreichische Kanzleramt, Andreas Gabalier geht mit seiner "Best Of Volks-Rock'n'Roller" auf die Eins. Die glatten Herren mit den klebrigen Frisuren eilen von Triumph zu Triumph, beziehungsweise, um in der Sprache Gabaliers zu bleiben, von eisernem Gipfelkreuz …

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  • Vor einem Monat

    1/5 für die musik, 7/5 für die review.

  • Vor einem Monat

    Dieser Kommentar wurde vor einem Monat durch den Autor entfernt.

  • Vor einem Monat

    Vortrefflicher Verriss. Diese Witzfigur kann gar nicht genug Häme abbekommen.

  • Vor einem Monat

    Bin spontan schwul geworden beim Genuss dieses herrlichen Verrisses

  • Vor einem Monat

    hi. ich bins wieder, der dieter nuhr von laut.de

    was hab ich mich bepisst vor freude als es der knabe trotz aller twitter und insta kampagnen von böhmi und den gnazen anderen "aufrechten deutschen" vor trettmann auf die eins geschafft hat. ich hasse seine musik, ich hasse seine identitätsscheisse. aber leute wie böhmi und diese review schaffen es, dass ich mit anfang dreißig mittlerweile zum alten weißen mannmutiert bin. toll geschrieben und so. einverstanden. aber eine einzige gesinnungsabrechnung mit leuten, die halt keinen bock auf multikulti und vierhundert geschlechter haben. gähn. anstatt einfach in drei sätzen zu schreiben, dass diese platte musikalisch und textlich dumpfer kackmist ist. fertig. aber nein. reicht ja nicht. ist ja politische und ökologische apokalpyse, da heißt es IMMER UND ÜBERALL stellung beziehen! aber jetzt fühlen wir uns alle wieder etwas besser, in unserer alternativlosen weltsicht bestärkt. treffen wir uns nachher bei der fahrrad demo in der innenstadt? oder seids schon alle ungeteilt in chemnitz? würde mich frueen. bussi.

    • Vor einem Monat

      Moin Dieter,

      pass auf: So grundsätzlich anders als du, wie man vielleicht meinen könnte, sehe ich das mit der Gefahr des kontraproduktiven Übereifers, das ja „dein“ großes Thema zu sein scheint, gar nicht mal.

      Warum du hier trotzdem falsch liegst: Du gehst davon aus, dass die Kunst zwar vll scheiße, aber zunächst im Grunde unpolitisch ist und erst durch aufgeregte Gegenpositionen zum Politikum wird. Das halte ich für blauäugig. Beispiele für bewusste Andeutungen/Positionierungen des Künstlers gibt es genug, die Rezi zeigt einige davon auf. Parallelen zum pol. Tagesgeschehen ergeben sich entsprechend von selbst.

      Den (mMn übrigens durchaus nicht echauffierten, sondern eher lakonisch herablassenden) Tonfall der Review haben sich die jew. Unterstützer deshalb aus meiner Sicht wohlverdient. Und du, wenn du dich tatsächlich über Gabaliers Erfolg gefreut haben solltest, auch :)

    • Vor einem Monat

      "aber eine einzige gesinnungsabrechnung mit leuten, die halt keinen bock auf multikulti und vierhundert geschlechter haben."

      Zunächst zu den "vierhundert Geschlechter[n]":
      Wenn du oder andere darauf "keinen Bock" haben, ist das okay, es hat aber nichts mit Gesinnung zu tun, wenn man von euch verlangt, dass ihr toleriert, wie ein Teil der Gesellschaft leben will (sofern es nicht Rechte anderer einschränkt). Das ist einfach common sense. Und das "wollen" im vorherigen Satz ist schon sehr gewagt formuliert, es gibt genug medizinische Umstände, wo das biologische Geschlecht nicht männlich oder weiblich ist, um ein Beispiel zu nennen, bei totaler Androgenresistenz. Das du das Thema mit der 400 böswillig ins Lächerliche ziehst, geschenkt.

      Nun zu "multikulti":

      Du oder andere können gerne ihre Kultur so behalten, wie sie wollen. Auch mit Dieter Nuhr. Und niemand zwingt euch Döner zu essen. Allerdings ist das ja auch wahrscheinlich eher eine höfliche Umschreibung für "Ausländer raus", oder?

    • Vor einem Monat

      Hallo Kubi,

      vielen Dank für Deinen schönen Brief. Pass auf, folgendes. ich sage nicht, dass der vogel hier "unpolitisch" ist. ganz im gegenteil. er ist ziemlich politisch und repräsentiert einen großen, wenn auch nicht die mehrheit ausmachenden teil der bevölkerung. und geht mittlerweile voll in seiner rolle auf. was man daran sieht, mit welcher freude er mit den vorwürfen der hater spielt und das publikum dabei noch feuchter oder härter in der lederhose/dirndl wird, weil sie sich so hammer rebellisch edgy fühlen dürfen. so wie ich übrigens auch. damit kann und muss man sich politishc auseinandersetzen. aber nicht, indem man die immer gleichen apokalyptischen hitler visionen wie hier in einer musikrezi fantasiert (ja, sie sind da; guck hin) oder konservative wie kurz einfach mit in einen topf wirft, weil es gerade so schön in den eigenen schreibfluss passt und man sich schon auf die lobenden worte der hübschen lena freut, drittes semester theaterwissenschaft und germanistik. ich meine, ey, kann man auch machen. jeder wie er will. aber dann schreibe ich halt hier weiter, das publikum von gabi kriegt im hass-freudenrausch noch mehr orgasmen und die welt wird schön einfach. dieter nuhr, kurz, horstl sind (proto-)nazis, kevin der kühne, greta und eigentlich alle grüne außer cem sind kinder**** linksfaschisten, die nur neidisch auf das geld all derjeniger sind, die irgendwas vernünftiges gelernt haben.

    • Vor einem Monat

      @capslockftw mich musst du nicht überzeugen; ich bin davon überzeugt, dass geschlechterrollen zu großen teilen gesellschaftliche konventionen sind. weiß aber auch, dass tradition und konvention leider ähnlich fest wie physischer stahl sein können - auch wenn man sie nicht sieht. da knan man dann noch so lange wie bekloppt drauf rumhauen, um die form sofort zu ändern; wird erst gehen, wenn mand en stahl allmählich auf entsprechende temperatur gebracht hat. dauert halt. ich danke mir hiermit für diese schöne parabel/metapher was auch immer und verabschiede mich erst einmal. achne, doch nicht: wegen leben und leben lassen. dann lasst doch herrgottnochmal die gabali fans mit ihren scheiß dirndl und ihrer scheiß drecksmusik alleine. und die onkelu proleten auch. meine fresse. ignoriert sie halt oder sagt halt "danke, scheiß musik, tschau". aber ne, ihr schreibt ja immer meterlange abhandlungen und wundert euch dann, warums knallt oder die leute denken "wie? dann pantomimiere ich jetzt echt mal nen hakenkreuz auf meinem cover; schau mer mal, was die dann noch so lustiges schrieben."

    • Vor einem Monat

      @luemmleot hast du tatsächlich geschrieben daß Greta eine Kinderf***erin ist??? Oh man....

    • Vor einem Monat

      noch ein hinweis: dass grüne neidisch auf besserverdienende sind, macht ebenfalls wenig sinn, DENN SIE VERDIENEN JA SCHON EXTREM GUT. halt. moment. vielleicht.. war das nur eine wilde aneinanderreihung sinnfreier klischees, die es von seitne der gabi freunde (manchmal) hinsichtlich der "links-progressiven" ecke gibt? (und bezog sich hier auf vorwürfe gegenüber den grünen, siehe debatten in den 80gern bzgl legalisierung von sex mit kindern usw., die immer wieder gerne ähnlich bescheurt wie nazi vergleiche an jedweder ecke rausgefischt werden, wo es um billige polemik geht)

    • Vor einem Monat

      In diesem Zusammenhang frag ich mich wieso laut.de überhaupt Typen wie Gabalier rezensiert? Wieso nicht ignorieren und sich mehr mit Musik beschäftigen, die ein Mindestmaß an künstlerischem/musikalischem Anspruch besitzt?

    • Vor einem Monat

      naja, der typ ist schon ein krasses phänomen, kann man wohl kaum ignorieren bzw wenn doch, dann kommen leute wie ich und kacken hier rum von wegen "aha! hier wird wohl nur besprochen, wer das richtige parteibuch hat!1111"

    • Vor einem Monat

      Phänomen hin oder her - mag ja sein, reicht für mich aber nicht als Argument. Musikalisch ist das völliger Mist. Das weiß jetzt jeder, wusste jeder vorher und weiß auch jeder wenn die nächste Platte rauskommt. Also wieso damit seine Zeit verschwenden? Auch die Aussage "Geschmäcker sind verschieden" zieht hier nicht. Kann mir keiner erzählen, dass das nicht totaler hohler Mist ist, über den wir hier "reden". Die Qualitätsfrage stellt sich gar nicht.
      Hab immer gedacht es geht hier um Musik mit einem Mindestmaß an Anspruch?! Ich glaube allerdings da liege ich falsch: Vermutlich bin ich zu naiv, da es nun mal deutlich mehr Klickzahlen bringt, wenn man über diesen Heini schreibt...

    • Vor einem Monat

      Naja, Didi, aber wenn du schon selber sagst, dass der Künstler politisch agiert, ist es doch geradezu geboten, dass die Rezi nicht einfach nur feststellt, "dass diese platte musikalisch und textlich dumpfer kackmist ist", sondern auch diese politische Ebene behandelt.

      Die gezogenen Parallelen zur Politik finde ich so, wie sie in der Rezi stehen (nicht kausal zusammenhängend, aber konvergent), eigentlich nicht von der Hand zu weisen, Kurz ist in dem Topf mMn schon ganz gut aufgehoben.

      Dass es, nüchtern betrachtet, nicht die beste Strategie zur Überzeugung/Mitnahme von Menschen ist, ihnen mit dem Holzhammer die ganze Bandbreite an inhaltlichen Differenzen vor den Kopf zu schlagen, ist sicher richtig. Aber das ist doch auch gar nicht die Aufgabe so einer Alben-Besprechung. Sondern, genau: "meterlange abhandlungen" schreiben, in denen die eigene Meinung (ggf. mit Belegen unterfüttert) sprachlich möglichst ansprechend präsentiert wird. Und das ist dem Schier ist hier hervorragend gelungen, finde ich.

    • Vor einem Monat

      hallo! gut argumentiert, musste mich erstmal sammeln und laut schreien. geht aber jetzt besser. stimme dir soweit auch teilweise zu. dass bei dem kandidaten hier politik mit reinrutscht, lässt sich wohl nicht vermeiden. und sollte auch gar nicht vermieden werden. trotzdem bleibe ich dabei. diese - zugegeben absolut exzellent geschriebene - album rezi spannt halt einfach einen bogen, der von gabi, kurz, über arni gleich sämtliche einwohner_innen aller bezirke, in denen kurz gewählt wird, umfasst und diese schön relotius-esk mit hitler, olympia und leni oder aber zumindest reichsbürgern mit waffen daheim in verbindung setzt. kann man machen. also die gesellschaft trennscharf in zwei bereiche zu teilen. ob man das in einer album rezi machen muss... keine ahnung, ist mir aber auch egal. sorry, der muss noch sein: wäre es auch ok, in einer punk album rezi einen nicen bogen von der band und deren (großteils) antifa anhängern über sarah wagenknecht, die stasi, dann schließlich mal wieder bei stalin und im gulag zu landen und alle hörer*innen zumindest, ganz konvergent, natürlich, siehe g20 und venezuela und so, in verbindung zu bringen? was? aber gabalier hat ja "volk" gesagt? achso.

    • Vor einem Monat

      "aber gabalier hat ja "volk" gesagt?"

      Er hat entschieden mehr gesagt. Aber dass du das so vereinfachst, deutet darauf hin, dass du einfach kein Freund von (politischen) Diskursen bist, am Wenigsten in Rezensionsform, wie du jetzt bereits fünf oder sechs mal in Folge dargelegt hast. Reicht jetzt langsam, hmm? Mir ham's begriffen. Polemik = böse. Und jetzt geh brav wieder in die Klasse.

    • Vor einem Monat

      Luemmlidiot hat sich hier ja jetzt schon oft als absolut beschränkter völkischer Volltroll geoutet. Ich kann verstehen, dass man da den Reflex verspürt dagegen anzureden, aber ihr müsst doch anerkennen, dass das im Endeffekt wirklich unnütz ist, oder?

    • Vor einem Monat

      Ohne den anderen Stumpfsinn gelesen zu haben:

      "aber eine einzige gesinnungsabrechnung mit leuten, die halt keinen bock auf multikulti und vierhundert geschlechter haben."

      Die Leute, oder doch nur die schreibende Person, haben / hat dann halt Bock auf zwei Geschlechter und so richtig ordentlich Inzucht mit allen Folgen.
      Was dabei rumkommt? Inzuchtluemml!

      Darauf habe ich keinen Bock.

    • Vor einem Monat

      hallo! vielen dank für eure beiträge, lieber hochmoor, july und schwinger. da sind einige interessante punkte dabei, über die ich mal intensiv nachdenken werde. ich glaube aber, dass ihr mit vielem recht habt, was ihr so sagt. nur den punkt mit dem "stumpfsinn" habe ich noch nicht verstanden. bezieht sich das auf "Bock" oder war doch mehr eine referenz in richtung mojito? ich frage, weil ich gestern betrunken war und mein portemonnaie verloren habe.

    • Vor einem Monat

      @Craze: Glaube nicht, dass er „nu(h)r“ trollt (höhö). Und selbst wenn: Mit seiner Prämisse, dass das Herbeireden/-schreiben/-wünschen gesellschaftlicher Fortschritte mit der Brechstange Widerstand auch dort erzeugt, wo bei gewählterem Vorgehen Konsens möglich wäre, macht eine Auseinandersetzung mbMn in jedem Fall Sinn. Das begegnet einem ja (jetzt und sicher auch in Zukunft noch) häufiger. Ich denke dabei unter anderem auch an deine regelmäßigen Einlassungen zu in der doubletime gepushten weiblichen Rappers ;) Weiß eig. jemand, was Mundi gerade so treibt?

      @Lüml Freut mich, dass es jetzt besser geht. Und ich hoffe du verzeihst, wenn ich dir dein „ist mir aber auch egal“ angesichts deiner bisherigen Posts eher nicht abkaufe und dich zu deinen Punkten noch ein bisschen zuschwalle:

      1. Die Rezi (über?)spannt den von dir beschriebenen Bogen, um „trennscharf“ nach Lagern einzuteilen: Jein. Ja, eine (ich glaube: treffende) Parallele zu Kurz kommt ebenso vor wie eine implizite, (ich glaube: gewollt) polemische zu Hitler und eine (harte, aber ich glaube: berechtigte) zu Riefenstahl. Der Waffenträger ist gem. Text eher nicht aus dem AG-Lager. Relotius hat sich Reportagen ausgedacht, die Belege zu der Meinungs(!)Äußerung hier sind hingegen leicht überprüfbar. Als Anklage gegen eine Gruppe lese ich den Text aber auch.

      2. Muss eine Musikrezi so was? Nö.
      Kann/Darf sie das? Entschieden ja! Wären analog heftige Bezüge auch bei „linken“ Künstlern akzeptabel? Wenn die Äußerungen/Aktionen/Werke des/der Künstler(s) das hergeben: Sicher, warum nicht? Kommt eben drauf an. Beim eher nicht so radikal-linken Gröhnemeyer fand ich den von dir ja noch verteidigten Goebbels-Vergleich zB eher deplatziert ;)

    • Vor einem Monat

      halloooo. wir sind uns ja, grundsätzlich, einig, von daher müssen wir uns auch nicht künstlich streiten.

      1. klar, aber es sind eben nicht nur gabi und kurz (wobei ich letzteren da immer noch fehl am platz finde, aber ok), sondern auch arni und quasi alle leute, die für die övp gestimmt haben. die kommen in der rezi und der polemik eben auch vor und finden sich ebenfalls plötzlich mit hitler, leni usw. in verbindung gebracht. und DAS checke ich halt nicht. und das erwarte ich eben von leuten, die eigentlich immer die ersten sind, wenn es darum geht, dass es nicht DEN islam gibt, nicht DIE linke, nicht DAS geschlecht. alles richtig. aber hier gibt es das plötzlich, konvergent, doch, und alles läuft in unendlicher folge auf den fluchtpunkt nazis zu. ne, leute. es gibt rassismus, nationalismus, fremdenhass, fremdenfeindlichkeit, vorurteile, kein bock auf neues usw., ich mag die leute aber ihre religion nicht, ich glaube, dass es ein volk gibt, dass nation keine einbildung ist usw. auch ohne eine zwingende konvergenz richtung auschwitz und himmler.

      zu relotius: schon klar. aber wer so ein vorgefertigtes bild ganzer wählerschichten hat und dann dazu noch schreibt, er habe jetzt einfach mal ein paar zeilen zum text von gabi hinzugedichtet, weil es ja schon gut passe, der ist davon nicht sonderlich weit entfernt, zumindest was die fertigen weltbilder anbetrifft.

      2. jo, stimmt. wegen göbbels: wenn ich mich richtig entsinne, hatte ich aber betont, dass ich die parallelen in der form sehe, aber natürlich null im inhalt. wer sich für toleranz und menschenrechte einsetzt (wie utopisch, nervig und naiv auch immer), den kann ich natürlih nicht ernsthaft inhaltlich mit einem göbbels vergleichen.

    • Vor einem Monat

      Schon paar Tage her jetzt, bin nicht zum Schreiben gekommen, sry. Hole ich hiermit nach, weil es mir irgendwie wichtig ist.

      Auch auf die Gefahr hin, pedantisch zu wirken: Einig sind uns wir aus meiner Sicht nämlich (auch grundsätzlich) nicht. Streiten wir uns also ruhig noch ein bisschen, wenn du Lust hast :) Nicht künstlich - sry, wenn mein letzter Einstieg passiv-agressiv rübergekommen sein sollte, war souverän-augenzwinker-spöttisch-mäßig gemeint - sondern ehrlich.

      Kein Widerspruch dazu, dass auch "rechts", analog zu anderen von dir genannten Gruppierungen, differenziert betrachtet werden muss. Finde aber nicht, dass die Rezi dieses Prinzip verletzt (wie gesagt, gemessen an ihrem Wesen als Meinungsäußerung). Für die im Text gezogenen Parallelen (welche ich meine, habe ich oben ja schon aufgezählt), sind Belege aufgeführt, die sich entsprechend im Einzelnen diskutieren ließen, "konvergent" ist erkennbar nicht im mathematischen Fluchtpunkt-Sinn (Alles am Ende des Tages doch die gleichen Nazis!) gemeint, sondern bezieht sich darauf, dass Kurz' Erfolg und der Gabaliers auf die vom Autor ausgeführte Weise zusammenpassen. Von Auschwitz oder Himmler ist sowieso nirgends die Rede.

      Die Verallgemeinerung, die es allerdings gibt, ist zu sagen: Wer Gabalier hört (oder in der Parallele: Kurz wählt) & mit ihm zusammenarbeitet, der unterstützt damit auch sein politisches Treiben, unter anderem in den aufgeführten, besonders problematischen Punkten. Und das halte ich für absolut richtig.

      Übrigens gilt das mMn auch allgemein im öffentlichen politischen Diskurs. Du (und viele andere) habt ja Recht: Man muss auf die Leute zugehen, diskutieren, nicht bei jeder abweichenden Position / als problematisch empfundenen Äußerung Mauern hochziehen, Übereinstimmungen herausarbeiten etc., weil gesellschaftlicher Fortschritt nur so nachhaltig zu erreichen sein wird.

      Aber: Ich finde es eben auch wichtig, klar festzustellen, dass die Menschen in einer Demokratie mit ihrer politischen Beteiliigung eine gewisse Verantwortung haben. Es hat aus meiner Sicht auch etwas mit Respekt gegenüber dem Einzelnen zu tun, dass ich ihn auch daran messe, wie er damit umgeht.

      Wer "rassismus, nationalismus, fremdenhass, fremdenfeindlichkeit, vorurteile, kein bock auf neues usw., ich mag die leute aber ihre religion nicht, ich glaube, dass es ein volk gibt, dass nation keine einbildung ist usw." wählt, muss sich vielleicht nicht vorwerfen lassen, KZs errichten zu wollen. Meine gepfefferte Verachtung hat er sich aber redlich verdient.

      Gefühlt kommt mir diese Haltung ggü. der von dir vertretenen an den (digitalen) Stammtischen, wo man sich gerne zunächst mal darauf einigt, "dass die Politik versagt hat" und dann nur streitet, welche Ventile sich der berechtigte Protest nehmen darf, zur Zeit ein bisschen zu kurz.

      Ok, ich gestehe: Weit abgeschweift und zum Ende hin dank "gefühlter" Thesen auf dünnem Eis unterwegs :D Ich hoffe, man kann mir trotzdem folgen und freue mich über eine Antwort.

  • Vor einem Monat

    Drum höre es derjenige nicht, dem es (wie mir) nicht gefällt. Feine Sahne Fischfilet ist auch nicht jedermanns Sache. Die Nazi - Keule nervt aber allmählich.

  • Vor einem Monat

    Das richtig Üble an solchen Gestalten wie Gabalier ist, daß er nervige Lautsprecher triggert die nun glauben, sie müssten publikumswirksam ihre identitätspolitische Duftmarke setzen.

  • Vor einem Monat

    In den Neunzigern hätte man noch einfach sagen können, dass das sch*iße ist, aber heutzutage gibt's ja echt für jeden Mist ein Publikum.

  • Vor einem Monat

    ich kann michael wendler und andreas gabalier nicht von einander unterscheiden. für mich ist das immer ein und der selberdude. ich habe mir ein paar mal dieses "amoi seng ma uns..." angehört weil...naja weil ich das höschen einer 15 jährigen mit einsetzender emotional-instabilier persönlichkeit wollte. allerdings scheinen mir die gabalier-kritiker vom ihm und seiner existenz genau so "getriggert" (ein ausdruck den diese gruppe adaptiert hat) wie umgekehrt. und ganz ehrlich...wer bilderbuch :lol: :lol: :lol: als positives gegenbeispiel anführt...der bekommt von mir nen appletini mit C4H8O3 und die nacht seines lebens....

  • Vor einem Monat

    Es ist so bitter, bei der Laut.de Albenliste dieses Volksverdummungsmachwerk von Gabalier und das neue Meisterwerk von Opeth auf ein und derselben Seite zu sehen...>.

  • Vor einem Monat

    "in einem Land, dessen größter Popstar ein Typ in Tracht ist, der wie ein Karnickel auf Speed mit einem Akkordeon über die Bühne springt und über "Schnitzel in der Pfann" singt" Wahrscheinlich immer noch cooler als das, was aus Deutschland kommt.

  • Vor einem Monat

    1/5 für die Musik, 0/5 für die Review. Selten so eine sch.... gelesen. Da bin ich bei "Waatsanstalt":"Drum höre es derjenige nicht, dem es (wie mir) nicht gefällt." Die genannten Linkslinken von Feine Sahne Fischfilet sind auch nicht jedermanns Sache. So einen billigen und platten Punkrock 4 von 5 Sternen zu geben ist echt krass. Was gebt ihr dann z.B. Andrea Berg, wenn sie für bessere Publicity ihre linke Seite entdeckt? 5 von 5?

    • Vor einem Monat

      Es ist ja nicht nur die politische Gesinnung, sondern auch die musikalische Minderwertigkeit des Dargebotenen.

      "Die genannten Linkslinken von Feine Sahne Fischfilet sind auch nicht jedermanns Sache."

      Korrekt. Der zuständige Rezensent vergab 4/5, ein anderer Rezensent hätte vllt. weniger vergeben.
      Bei Gabalier dürfte der Hass in der Redaktion allerdings einheitlich sein. Liegt vermutlich daran, dass er ein misogynes Stück Scheiße ist. Meine Vermutung.

    • Vor einem Monat

      Boah wie sehr mir dieses: „Aber die Linken sind genauso schlimm“ Kindergartenargument auf den Sack geht!
      Ihr seid alle Scheisse bitte entsorgt euch!

    • Vor einem Monat

      @AirBaeron: Kindergartenargument?! :-) Erstens bin ich kein Rechter und zweitens liegt die Vermutung von "der Schwinger" nahe, dass der Hass der Redaktion auf Gabalier aus diversen Gründen einheitlich ist. Dies sollte man aber bei einer Review ausblenden. Übrigens solltest du uns allen einen Gefallen tun und dich selbst entsorgen. Deine Kommentare sind so überflüssig so wie ein Einbeiniger auf einer Arschtrittparty...

    • Vor einem Monat

      "Dies sollte man aber bei einer Review ausblenden."

      Warum? Um objektiver zu sein? Darum geht es bei Rezensionen nicht.

    • Vor einem Monat

      Da bin ich anderer Meinung, ich finde nämlich schon ...

    • Vor einem Monat

      ... wie gesagt ein Versuch einer objektiven Kritik, aber ein ziemlich schlechter...

    • Vor einem Monat

      ...dir gehen.....wohl die............Argumente....aus....

    • Vor einem Monat

      ...das nicht, ich blicke nur den Tatsachen ins Auge...

    • Vor einem Monat

      Wie wär's wenn du mal elaborierst?

    • Vor einem Monat

      Wie soll denn eine "objektive" Rezension aussehen?

      Wenn der Autor sich entscheidet, sich primär einem ideologisierten rant hinzugeben (das besprochene Produkt gibt ja auch sonst nicht viel her) dann macht er das eben. Offensichtlich.
      Die kognitive Kompetenz, das so zu erkennen und eine entsprechende Einschätzung vornehmen zu können hat man, oder hat sie eben nicht.

    • Vor einem Monat

      Das ist ja genau das Problem. Der Autor sollte sich hier eben nicht primär dem ideologisierten rant hingeben, auch wenn es ihm (aufgrund seiner politischen Gesinnung?) hier schwerfällt. Wenn dies so ist, soll er besser bei den Herbert Grönemeyer Alben bleiben...

    • Vor einem Monat

      "Der Autor sollte sich hier eben nicht primär dem ideologisierten rant hingeben"

      Warum das?

    • Vor einem Monat

      Das ist nicht "das" Problem, das ist Dein persönliches Problem- welches mangels Erläuterung äusserst vage im Raum steht.
      Ich weiss, SJWs machen sowas und kommen dank medialem backing damit durch: Das heisst ja nicht, daß man sich deren debile Diskussionskultur zu eigen machen muss. :p

    • Vor einem Monat

      Ich habe überhaupt kein persönliches Problem, bin auch kein Fan von Andreas Gabalier. Mich stört nur die linke Gesinnung des Autoren. Das er Sebastian Kurz und seine Wähler als klassische/typische Gabalier Fans hinstellt, ist ein Witz. Er sollte besser in Deutschland bei Angela Merkel bleiben, weil von der österreichischen Politik hat er anscheinend keine Ahnung...

    • Vor einem Monat

      "Mich stört nur die linke Gesinnung des Autoren."

      Dann sag das doch gleich, wozu das rumgeeiere?

    • Vor einem Monat

      "Fucking Leftists and their

      (shuffles cards)

      reviews!"

    • Vor einem Monat

      Er sollte besser in Deutschland bei Angela Merkel bleiben, weil von der österreichischen Politik hat er anscheinend keine Ahnung...

      Hahaha, dafür muss man doch nur in die Nachrichten schauen. Ist doch nicht schwer zu durchschauen, was unsere rechten Freunde da fabrizieren.

  • Vor einem Monat

    Typische laut.de-Review, die dem homosexuellen Zeitgeist nach dem Mund redet, der gleich machen will, was nicht gleich ist. Der Autor scheints wohl nötig zu haben. Tja, wers braucht

  • Vor 26 Tagen

    https://jungefreiheit.de/kultur/2019/trans…
    Man verzeihe mir die Quelle. Aber scheinbar gibt es jetzt großen Beef zwischen Feminist*Innen und der LGBTQ_* Szene. Geht um die wichtige Frage, ob man ein Venussymbol auf Damenbinden abbilden darf und ob jeder menstruierende eine Frau ist. Welche Seite muss/kann ich unterstützen, um kein reaktionäres, ewig gestriges Macho-Schwein zu sein??? :confused: Frage für einen Freund

    • Vor 26 Tagen

      @Siegertypen:
      Die Entwicklungsabteilung von Always, würd' ich vorschlagen. Vielleicht sollten sie über die Einführung eines neuen Produkts nachdenken - Verpackung Lederoptik mit tiefenentspanntem Biker auf einem Chopper, vielleicht das Produkt mit zusätzlichen Duftstoffen - Sandelholz, Moschus, vielleicht "Always Diesel" oder so ... *schulterzuck*. Eventuell gäbe es auch für Tampons entsprechende Abnehmer, die selbst gern regelmäßig in blutigen Abenteuern stecken ...
      Gruß
      Skywise

    • Vor 26 Tagen

      Dieser Kommentar wurde vor 26 Tagen durch den Autor entfernt.

    • Vor 26 Tagen

      komplett boykottieren und einfach laufen lassen ist natürlich die richtige maßnahme.
      ist doch schön, wenn frau, oder whatever, bei jedem schritt vor die tür den anziehungspunkt für sämtliche streunende hunde der stadt darstellt.
      in ländlicheren gefilden bietet einem dies zudem auch die möglichkeit, endlich mal in gesellschaft sonst so scheuer tiere wie z.b. bären den sonntäglichen spaziergang genießen zu können;-)

    • Vor 26 Tagen

      Absolut ekelhafter Kommentar. Frage mich, ob vonwelt jemals in seinem Leben mehr als eine Vagina von Nahem sehen wird...ich vermute (und hoffe) nicht!

    • Vor 26 Tagen

      wb craze. na, wow classic-content schon durch? :lol:

    • Vor 26 Tagen

      Sehr guter Verriss für diese Nullnummer :Gabalier ...

    • Vor 26 Tagen

      Ja, grundsätzlich ist zu begrüßen, dass ein Mann mit Steinzeit-Rollenbild wie dieser Gabalier verrissen wird! Noch schöner wäre nur, wenn die Werke solcher Menschen - unabhängig vom Erfolg - garnichtmehr besprochen werden würden!

      Vonwelt, kann ich dir irgendwie helfen?

    • Vor 26 Tagen

      Als wäre ihm zu helfen......

      MannIN = unser schwäbischer Racheengel?

    • Vor 26 Tagen

      wie para direkt witterung aufnimmt :lol:

    • Vor 26 Tagen

      Ich kann euch wirklich nicht folgen, was ist das Problem?

    • Vor 26 Tagen

      Transphobe Feminist*innen kannw man zumindest in ihrem transphoben Geseiere getrost ignorieren.
      Ob das jetzt aber wirklich eine Diskussion ist, auf die es wert ist einzugehen, weiß ich nicht, da die von dir zitierte Seite halt auch größtenteims nur tumbe Meinungsmache ohne großen journistischen Mehrwert zu sein scheint.