14 lange Jahre sind ins Land gezogen, seit Alice In Chains ihr letztes, selbstbetiteltes Album veröffentlicht haben. 14 Jahre, in denen ihr charismatischer Sänger Layne Staley an einer Überdosis Drogen starb und die Band auseinander brach, in denen Gitarrist Jerry Cantrell sein zweites Soloalbum …

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  • Vor 12 Jahren

    Die ersten 2-3 Male hielt ich es fuer das langweiligste Album des Jahres, aber da habe ich es auch nur zum Einschlafen gehoert (was dennoch wunderbar funktioniert damit).

    Jetzt gerade hoere ich es etwas aufmerksamer und finde es doch recht gut, abgesehen von 'Check My Brain', schlechtester AiC-Song aller Zeiten. Ich will aber nicht, dass es mich dazu verfuehrt, die alten Alben nochmal anzuhoeren, ich kann es mir emotional gerade nicht leisten und zumuten, an den Anfang der Neunziger zurueckversetzt zu werden.

  • Vor 12 Jahren

    Black Gives Way to Blue ist mein erstes AiC Album, also bin ich da eher unvoreingenommen rangegangen, bzw kenne ich den toten "Original"-Sänger nicht (ja, ja, Schande über mich).

    Tja, was soll ich sagen - astreines Rockalbum, das mit jedem Durchgang wächst. Die Stimmen der (oft im Duett auftretenden) Sänger gefallen und die Gitarren machen gut Stimmung.

    Natürlich ist das - mal abgesehen von der Single - keine Partyplatte, aber ich denke mal, dass AiC diesen Stil auch nie inne hatten. Dementsprechend finde ich die Balladen auch in keinster Weise deplatziert, sondern denke, dass sie sich schon fast zu kleinen Highlights des Albums aufschwingen. "Your Decision" zum Beispiel ist ganz gross!

  • Vor 12 Jahren

    Gerade das war doch so faszinierend an Grunge: es gab eben keinen "typischen" Grunge-Sound. AiC klangen anders als Nirvana klangen anders als PJ klangen anders als Soundgarden klangen anders als Greenmudhoneyriver klangen anders als Screaming Trees klangen anders als Skin Yard. Hier mehr Metal, da mehr Punk, dort Classic Rock, woanders Noise. Das war so gut an dieser Bewegung.

  • Vor 12 Jahren

    @guelei1 (« deine erste aic platte? dann war deine wahl ja gar nicht mal so schlecht :wein:
    auch wenn sie in einem atemzug mit nirvana oder pearl jam genannt werden, haben aic doch nie diesen "typischen grunge sound" gemacht. solltest du lust auf mehr haben, sei dir die jar of flies ans herz gelegt...naja die anderen platten sind auch verdammt gut, aber jar of flies ist für mich schon ein kleines meisterwerk »):

    Vielen Dank für den Tipp :wein:

    Ich hör' mich jetzt erstmal an dieser hier satt, dann sehen wir weiter :D

  • Vor 12 Jahren

    Und dann ignorierst du bitte Gueleis Tipp und hörst erst mal den Klassiker "Dirt". :)

  • Vor 12 Jahren

    @Olsen (« Und dann ignorierst du bitte Gueleis Tipp und hörst erst mal den Klassiker "Dirt". :) »):

    absolut wahre Aussage

  • Vor 7 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 7 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 7 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 7 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 7 Jahren

    Ich hab lange gebraucht um über Staleys Tod hinweg zu kommen. AIC war in Originalbesetzung meine 2. "all time favorite" Band, die ich befürchtete durch diesen frühen Drogentod verloren zu haben. Aber Alice in Chains wollten nicht aufgeben. Wollten ihr Schicksal nicht durch den Tod eines einzigen Bandmitglieds bestimmen lassen. Ich hab das jetzt lange Jahre einfach verdrängt. Weil ich die Veränderung gescheut habe, weil ich mir AIC so banal und herzlos es nun auch klingt, ohne Staley nicht vorstellen konnte. Den neuen Sänger, die neue Tour, die neuen Alben -wollt ich alles gar nicht wissen. Inzwischen bin ich bereit mich auf das Abenteuer einzulassen. Nicht zuletzt dank der Kritik. Die Welt dreht sich ja weiter...